Die besten schlechten Spiele – Top 5

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The Walking Dead: Ersteindruck der zweiten Staffel

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My.com-Gewinnspiel: 40 Wildcards für die gamescom 2014

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The Walking Dead: Ersteindruck der zweiten Staffel

Achtung! Dieser Artikel enthält Spoiler zur ersten und zweiten Staffel The Walking Dead. Wehe es beschwert sich jemand! Was für ein fieser Cliffhanger! Amid the Ruins, die vierte und damit auch vorletzte Episode der zweiten Staffel The Walking Dead hatte es ganz schön in sich. Erneut musste ich mich gegen hungrige Beißer zur Wehr setzen, moralische Zwickmühlen durchstehen und hitzige Diskussionen mit meinen Mitüberlebenden führen. Trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, dass hier etwas fehlt. Als Telltale Games die zweite Staffel des Erfolg-Adventures ankündigte, zweifelten viele Spieler diese Entscheidung nicht ganz zu Unrecht an. Das Finale der ersten fünf Episoden war einfach zu gut, die Messlatte zu hoch gesetzt. Und obwohl mich die ersten zwei Folgen mit ihren Wendungen und Schicksalen gut unterhalten konnten, frage ich mich nach In Harms Way und Amid the Ruins, wo die unangenehme Stimmung abgeblieben ist, die mich in der ersten Staffel fortwährend begleitet hat. An den schweren Entscheidungen und dramatischen Ereignissen kann es ja nicht liegen, davon hat auch Staffel 2 mehr als genug. Ein genauer Blick auf das Pacing verrät die Antwort. Die einzelnen Folgen der zweiten Staffel fallen insgesamt etwas kürzer aus als die, der ersten. Dieser kleine, wenn auch nicht zu unterschätzende Umstand hat natürlich zur Folge, dass die Geschichte schneller erzählt wird. Und eben diese schnelle Erzählweise ist so auffällig, dass sich rasch ein Muster zu erkennen gibt. Bisher verliefen die jeweiligen Episoden nämlich in etwa so ab: Ruhiger Einstieg > Kacke ist am dampfen > Gruppe wird getrennt > kurze Verschnaufpause mit Dialog > Gruppe trifft sich wieder und plant Ausweg aus Situation > Kacke ist wieder am dampfen > Fortsetzung folgt Dazu gesellen sich Dialoge, in denen wir für Person A oder B Partei ergreifen oder uns auf andere Weise bei unseren Leuten unbeliebt machen. Dann gibt es wieder Stellen, in denen wir mitfühlen - klappt auch in der Regel - und andere Stellen, in denen wir mit krassen Bildern konfrontiert werden. Man könnte fast den Eindruck bekommen, dass Telltale Games nach Rezept entwickelt. Hey, hat doch auch letztes Mal gut funktioniert! Warum nicht gleich nochmal? Und nochmal. Und nochmal. Und... Dabei sind die einzelnen Situationen in jeder Episode durchaus extrem und emotional. Leider bleibt oft nur wenig Zeit, das Erlebte zu verdauen. Pausen, in denen nichts passiert, gibt es zu Hauf, jedoch werden diese selten zum Rekapitulieren genutzt. Die meisten Charaktere haben kaum Zeit, sich mit dem Tod ihrer Liebsten auseinanderzusetzen. Kurz zur Erinnerung: Ducks Tod hat Kenny noch bis zum Finale der ersten Staffel beschäftigt und sein Verhalten gegenüber der Gruppe komplett beeinflusst. Lee hatte Leichen im Keller, Probleme, die seine Stellung innerhalb der Gruppe hätten gefährden können. Was mir fehlt, sind schwere Laster, Krisen, die unsere Protagonisten überstehen müssen, um an ihnen zu wachsen. Von diesen "echten Gefahren" gibt es leider viel zu wenig in dieser Staffel und so bleibt zu hoffen, dass uns No Going Back als ein starkes Finale in Erinnerung bleiben wird. Ein weiteres Detail, das mir irgendwann in jeder Episode durch den Kopf gegangen ist, ist die Tatsache, dass Clementine mit ihren gerade mal 11 Jahren unglaublich viel Verantwortung übernehmen muss. Sie muss viele wichtige Entscheidungen für die Gruppe fällen. Häufig muss sie als Streitschlichter fungieren oder wird gezwungen Partei zu ergreifen. Hat sich Clementine dann für den "falschen Weg" entschieden, nehmen es ihr ihre eigentlich reiferen Freunde übel. Als ebenbürtige Mitstreiterin wird sie auch in gefährlichen Situationen behandelt. Du bist klein, also passt du da rein! Schau mal bitte, ob die Luft rein ist. Als wäre nichts muss Clem sich dann immer wieder in Gefahr begeben, teilweise sogar an vorderster Front kämpfen. Wenn Clementine dann Mist baut, trägt nur sie die Schuld. Dass sie aber vor wenigen Minuten von einem Erwachsenen zu dieser Entscheidung bedrängt wurde, spielt dann keine Rolle mehr. https://www.youtube.com/watch?v=8DO0l_hwoQ8 Zumindest lässt mich Amid the Ruins auf ein Ende mit heftigen Konsequenzen hoffen. Nachdem Clementine und der Rest der Gruppe es irgendwie schaffen konnten, vor der Walker-Horde zu fliehen, bahnt sich bereits das nächste Problem an. Ausgehungert und angeschlagen ziehen Clem und ihre Freunde weiter. Der Winter schlägt mit seiner vollen Härte zu und verlangt alles von den Überlebenden ab. Hinzukommt, dass Rebecca nach der Geburt ihres Kindes eigentlich viel zu entkräftet ist, um eine lange Reise zu überstehen. Als die Gruppe dann auch noch in einen Hinterhalt gerät kommt es zu einer tragischen Wendung. Rebecca verwandelt sich in einen Beißer und der Spieler wird vor einer wichtigen Wahl gestellt: Schießen oder Hilfe rufen? In der nächsten Episode muss sich Clementine dann mit den Folgen ihrer Entscheidung auseinandersetzen.  

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Xbox: Verbrecher dank Xbox-Live-Chat geschnappt

Zwei Räubern wurde ein Xbox-live-Chat zum Verhängnis. Als der inzwischen eingebuchtete Jay Georgiou (19) und sein Komplize in ein Haus im englischen Eastbourne einbrachen, wurden die beiden von den Bewohnern überrascht. Die drei Mitbewohner waren gerade dabei mit einem Freund über Xbox Live eine Partie Blackops 2 zu zocken, als die Kriminellen in die Wohnung eindrangen und mit voller Gewalt gegen ihre Opfer vorgingen. Einem zog Georgiou eine Handwaffen-Attrappe über den Schädel, während sein Komplize zum Messer griff und drohte die Männer abzustechen, wenn sie nicht Geld und Drogen rausrückten. Während die Räuber ihre Opfer fesselten und deren Handys, Xbox Spiele und Konsole einsammelten, besaß Georgiou die ironische Dreistigkeit an sein Mobiltelefon zu gehen, um eine Anruf seines Bewährungshelfer entgegen zu nehmen. Der Überfall hatte anscheinend seinen Terminplan durcheinander gebracht und ihn ein Treffen mit seinem Bewährungshelfer verpassen lassen. Beide Räuber hatte zwar daran gedacht sich zu vermummen, umso eine Identifikation zu erschweren, aber außer Acht gelassen, dass es jemand über ein an die Xbox angeschlossenes Headset alles mithören könnte. Dies tat der über Xbox Live spielende Freund der Opfer, der prompt die Polizei anrief und ihr den entscheidenden Tipp gab. Schon zwei Stunden nach dem Überfall spürte die Polizei Jay Georgiou auf und setzte ihn hinter Schloss und Riegel. Dort wird er auch die nächsten acht Jahre blieben. Wegen Raubüberfall, wie auch den Besitzt einer Handwaffen-Imitation wird  der vorbestrafte Neunzehnjährige seine besten Jahren hinter Gittern verbringen. Sein Komplize wurde bislang noch nicht gefasst. Polizeibeamter Constable Richard Holder äußerte sich gegenüber The Argus mit folgenden Worten zum Vorfall: "Es war ein entsetzliches Erlebnis für die Opfer, welche anscheinend nur aus Versehen Teil dieses Verbrechen wurden. Die Räuber haben den drei Freunden übel mitgespielt(… )Wir werden weiterhin daran arbeiten den anderen Räuber aufzuspüren, damit auch er sich wie Georgiou vor dem Gericht verantwortet."  

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Gamescom: vorläufige Liste aller spielbaren Sony-Titel

Fall ihr euch in 15 Tagen zur Gamescom aufmacht und noch nicht wisst für welche Spiele ihr euch denn anstellen sollt, könnte die unten zu sehende Liste von Sony Abhilfe schaffen. Die Auflistung aller auf der Gamescom spielbaren Titel wurde auf der hauseigenen Seite des Konsolen-Herstellers am Wochenende hochgeladen und kurz darauf wieder runtergenommen. Anscheinend gab es bei der PR-Abteilung ein Missverständnis. Zum Glück waren die Kollegen von Neogaf schnell genug, um die Liste für die Nachwelt zu erhalten. Auf der Gamescom spielbare PlayStation 4 Titel • Alien: Isolation • Assault Android Cactus • Battlefield: Hardline • Bloodborne • CounterSpy • Destiny • Diablo III: Reaper of Souls Ultimate Evil Edition • Disney Infinity 2 • Driveclub • Far Cry 4 • Galak-Z • Guns Up! • Helldivers • Hohokum • Hustle Kings • inFamous First Light • Journey • Killzone: Shadow Fall Intercept • Lego Batman 3: Beyond Gotham • LittleBigPlanet 3 • Middle Earth: Shadow of Mordor • Minecraft PlayStation 4 Edition • NBA 2K15 • Nom Nom Galaxy • Nuclear Throne • Pix the Cat • Project Cars • SingStar • Super Exploding Zoo • Surgeon Simulator • The Last of Us Remastered • The Order: 1886 • The Unfinished Swan • Until Dawn • WWE 2K15 Auf der Gamescom spielbare PlayStation Vita Titel • Big Fest • Dragon Fin Soup • Entwined • Final Horizon • Flame Over • Freedom Wars • Frozen Synapse Tactics • Futuridium • Hatsune Miku-Projekt DIVA-F 2 • Hohokum • Hotline Miami 2: Wrong Number • Invizimals: The Alliance • Lego Ninjago Nindroids • Minecraft PS Vita Edition • Murasaki Baby • PlayStation Vita Pets • Soul Sacrifice Delta • Super Exploding Zoo • The Ratchet & Clank Trilogy • The Sly Trilogy Schön zu wissen, dass die Indie-Perle The Unfinished Swan und das unvergleichliche Journey es in die neue Konsolengeneration geschafft haben. Dass Sony kein einziges PS3 Spiel auf der Gamescom aufzustellen plant, ist wenig verwunderlich. Wäre es doch aus Konzernsicht nicht sehr sinnvoll die betagte Hardware im Schatten der PS4 zu zeigen. Da die Liste, wie schon erwähnt, nach erstmaligen Hochladen von Sony flugs wieder gelöscht wurde, sollte man davon ausgehen, dass es sich bloß um eine vorläufige Auflistung handelt. Wir bleiben am Ball und werden die endgültige Liste aller auf der Gamescom spielbaren Sony-Titel so bald wie möglich nachreichen.

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  • gestern um 15:14

My.com-Gewinnspiel: 40 Wildcards für die gamescom 2014

Leere Hallen, keine Warteschlangen und die gamescom ganz für sich alleine! Ganz so traumhaft ist es am Pressetag der gamescom 2014 natürlich nicht, aber trotzdem dürfen sich die ausgewählten Wildcard-Besitzer über deutlich weniger Betrieb freuen. In Kooperation mit dem Publisher My.com haben wir anlässlich der gamescom 2014 ein großes Gewinnspiel für euch vorbereitet! Auf der gamescom 2014 werden schwere Geschütze aufgefahren und beim Line-up von My.com ist dies durchaus wörtlich zunehmen, egal ob es um göttliche RPG-Action oder epische Panzerschlachten geht. Im Rahmen der Messe hat der Publisher gleich drei atemberaubende Spiele im Gepäck, deren Beta in Kürze starten wird. Skyforge Wer auf MMORPG's steht, der dürfte bereist sehnsüchtig auf den Start von Skyforge schielen, denn wann hat man als Sterblicher schon die Möglichkeit ein Gott zu werden. In einer spektakulären Welt zwischen Sci-Fi und Fantasy könnt ihr zu einem übermächtigen Gott aufsteigen und standesgemäß grenzenlose Kräfte erlangen. Doch neben diesen verlockenden Aussichten sind es vor allem die unzähligen Möglichkeiten euren Charakter zu individualisieren, die Skyforge so spannend machen. Durch ein offenes Klassensystem könnt ihr euren Gott genau nach euren Vorstellungen gestalten und entwickeln, um ihn für epische PvE oder PvP-Schlachten zu wappnen. Abseits davon warten freie Erkundungen und gigantische Massenschlachten auf euch. Stürzt die feindlichen Götter, denn mit jedem sterblichen Anhänger wächst eure göttliche Macht weiter an! Armored Warfare Ganz irdische Konflikte sind eher euer Ding? Nun, dann solltet ihr unbedingt einen Blick auf das Tactical-Military-MMo-Spiel Amored Warfare werfen. Als General einer Militärbasis tragt ihr darin in Teams riesige Schlachten mit Militär-Fahrzeugen aus und schießt euch durch eine dynamisch-zerstörbare Karte. Je größer euer taktisches Verständnis, desto größer könnt ihr eure Basis ausbauen und desto besser und umfangreicher werden auch die Fahrzeuge und ihre Crews. Habt ihr das Zeug zum Militär-Strategen? Dann beweist es auf der gamescom 2014 und der bald startenden Closed Beta! World of Speed Euren Freunden oder Spielern auf der ganzen Welt könnt ihr aber auch auf friedlicherem Wege Saures geben. My.com lässt die Reifen qualmen und schickt mit World of Speed sein neues Rennspiel an die Startlinie. Dabei ist der Titel eine Mischung aus MMO und Racer, in dem ihr euch mit anderen Spielern zu Clubs zusammenschließen und während den Rennen kooperieren könnt. Herzstück eines jeden guten Rennspiels sind aber natürlich auch in World of Speed die Autos. Hier dürft ihr in unzähligen echten Automarken Platz nehmen, egal ob ihr nun mehr der Typ Super-Sportwagen oder Muscle Car seid. Zeigt mit eurer Crew auf Rennpisten und Straßenrennen durch London, Monaco und andere Locations, wer den größten Bleifuß hat. Alle drei Spiele werden in Kürze in eine Closed Beta-Phase gehen, für die ihr euch bereits jetzt anmelden könnt. Besucht einfach die offizielle Homepages: Skyforge.com / Armoredwarfare.com / Worldofspeed.com. Damit ihr euch die neuen Hits von My.com schon ein wenig eher ansehen könnt, verlosen wir: 40 x Wildcard für den Mittwoch der gamescom 2014 Ihr wollt auf der gamescom 2014 dabei sein? Kein Problem, beantwortet uns folgende Fragen zu den neuen Titeln von My.com und schickt die Lösungen mit dem Betreff "gamescom 2014 Wildcard" an win@ingame.de. Wir drücken euch die Daumen! 1. Zu was können die Spieler in Skyforge werden? a) Zu niedlichen Fabelwesen b) Zu mächtigen Göttern c) Zu riesigen Kampfrobotern 2. Amored Warfare bietet taktische Auseinandersetzungen zwischen... a) ...modernen Militär-Fahrzeugen b) ... Soldaten und schwer gepanzerten Aliens c) ... Rittern und Wikingern 3. Ein besonderes Feature von World of Speed... a) ... ist das umfangreiche Waffensystem der Autos b) ... sind die für das Spiel frei erfundenen Automarken c) ... sind die Clubs, zu denen sich die Spieler zusammenschließen können Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 10.08.2014 23:59 Uhr. Die Gewinner werden am 11.08.2014 per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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  • 25.07. um 09:53

Test: Philips Screeneo Smart LED Projektor(HDP 1590TV)

Mit dem Philips Screeneo gibt es für diejenigen eine Alternative, die nicht den Platz für einen riesigen Fernseher haben und trotzdem nicht auf das große Bilderlebnis verzichten wollen. Der Grund ist recht simpel, der Screeneo ist ein sogenannter Ultrakurzdistanz Beamer. Gerade in Hinblick auf Großveranstaltungen wie die Fußball-WM sind solche Aussichten natürlich verführerisch. Eine Alternative zum Flatscreen oder nicht? Das haben wir für euch herausgefunden. Ersteindruck Platzsparend und flexibel, dass sind die Haupteigenschaften des Philips Screeneo. Mit genau diesen Worten im Hinterkopf, bekamen wir es schon fast mit der Angst zu tun, als sich ein riesiger Karton zu uns in die Redaktion verirrte. Unsere Vorfreude stieg stetig, als wir die ersten Abbildungen des Beamers und seine technischen Daten auf dem Karton erblickten. Nach dem Entfernen des hübsch bedruckten Pappschubers kam auch schon das umfangreiche Zubehör zum Vorschein. Mit von der Partie sind ein Netzkabel, eine Fernbedienung samt Batterien, eine 3D-Brille inklusive Ladekabel, Hülle und Tuch, ein HDMI Kabel und die üblichen Beipackzettel.  Eine Schicht weiter unten erwartete uns in der wertigen Tragetasche verpackt der Philips Screeneo. Nachdem wir die die Tasche aus dem Karton freigelegt hatten kam die Erlösung, der Beamer ist doch recht kompakt und platzsparend. Um genau zu sein knappe 34 cm in der Breite, ca 28 cm in der Tiefe und runde 15 cm in der Höhe. Kein Vergleich zu den üblichen Abmaßen eines Großbildfernsehers. Das gesamte Paket gibt es dann für einen Straßenpreis von knapp über 1500 Euro. Lieferumfang  im Überblick PHILIPS Screeneo HDP 1590 TV Netzkabel HDMI Kabel Fernbedienung(inklusive Batterien) 3D Brille mit Hülle, Ladekabel und Tuch Tragetasche Aufbau und Anschlüsse Beim Aufbau des Screeneo zeigt sich sofort ein entschiedener Vorteil des Ultrakurzdistanz Prinzips. Am entsprechenden Aufstellort - wie einem Side oder Lowboard - muss der Beamer nämlich nur einen Abstand von 10 cm zur Projektionsfläche haben,  um eine Bildschirmdiagonale von 50 Zoll zu erzeugen. Doch es geht noch größer! Bei 44 cm Abstand schafft der kompakte Beamer sogar eine Bildschirmdiagonale von 100 Zoll. Weiter weg solltet ihr es jedoch nicht versuchen, da sich das Bild sonst kaum noch scharf stellen lässt. Der Screeneo kann jedoch nicht nur hingestellt werden sondern dank Gewinde in der Unterseite auch an der Decke fixiert werden. Durch die Ultrakurzdistanz Technik ist zwischendurch sogar das Aufstehen erlaubt, da ihr eigentlich nie die Chance habt in den Lichtstrahl zu laufen. Auf eins müsst ihr jedoch besonders Acht geben. Der Philips Screeneo muss  möglichst parallel zur Projektionsfläche stehen, da sich in den Einstellungen das Bild nicht zerren, strecken oder drehen lässt. Zusätzlich muss die Standfläche für den Beamer möglichst eben sein, da sich am Gehäuse keine verstellbaren Standfüße befinden um Unebenheiten auszugleichen. Falls der Lichtstrahl nicht gerade zum Ziel verlaufen sollte, könnt ihr dies erfreulicherweise dank Keystone (Kissenverzug) Zerrungseinstellungen im Menü ausgleichen. Habt ihr den Screeneo in die richtige Lage gebracht, fallen sofort die vielen Anschluss-Möglichkeiten auf. Diese sind so zahlreich, dass wir für euch eine kleine Liste zusammengestellt haben.   Anschlüsse 3 x HDMI (1 Front, 2 Hinten) 1 x VGA 1x Composite 3 x USB SD-Karten-Eingang 2 Audioausgänge (1 optisch digital, 1 Analog cinch) Kopfhörerausgang vorne WiFi: DLNA, Dualband 2,4 GHz und 5 GHz, Miracast, WLAN IEEE 802.11 b/g/n Bluetooth Die Bluetooth und WiFi Schnittstelle außen vor, sind alle Anschlüsse hochwertig ins Gehäuse eingearbeitet worden und lassen sich kinderleicht erreichen. Dies gilt im Besonderen für die Front-Anschlüsse, welche sich hinter einer leichtgänigen Frontklappe verbergen. Diese ist auch ein kleines optisches Highlight dank Alu-Finish samt eingelassenem Philips-Logo. Optik und Verarbeitung Das Design des Screeneo wirkt schlicht und elegant. Kein Wunder der Beamer soll seinen Platz in eurem Wohnzimmer finden und so die liebgewonnene Mattscheibe ersetzen. Beim ersten Anblick erinnern die Form des Gehäuse jedoch recht stark an einen schwarzen Drucker. Beim genauer hinsehen werden euch jedoch die hochwertig verarbeiteten Materialen auffallen. Blickfänger am Gehäuse sind die perforierten Alu-Einsätze rundum und der lederne Tragegriff auf der Rückseite. In Sachen Verarbeitungsqualität bleiben keine Wünsche offen: Weder scharfe Kanten noch Gehäuseteile die nicht schön ineinander greifen. Hier gibt es nichts zu meckern. Einzig und allein eine Abdeckung für die Linse hätte wir uns noch gewünscht.   Philips Screeneo im Test Nach diesen Äußerlichkeiten haben wir uns die inneren Werte des Beamers ganz genau angeschaut. Wohl der wichtigste Fakt ist die verbaute Optik. Hier kann der Screeneo dank verbauter LED Technik  punkten. Das kommt besonderes der geringer Wärmeentwicklung und Langlebigkeit entgegen. Weitere Pluspunkte gibt es bei der schon erwähnten Bildschirmgröße, die zwischen 50 und 100 Zoll liegt, welche sich super flexibel und simpel ändern lässt. Habt ihr die richtige Größe gefunden, müsst ihr manuell über ein kleines Focus-Rädchen in der Frontklappe die Schärfe justieren. Dies klappt anstandslos, benötigt aber meistens ein zweites paar Augen, welches weiter entfernt von Bild stehen muss. Leider leistet sich der Screeneo bei wichtigen Eckendaten kleinere Schwächen. Zum einen in der Lichtstärke mit 700 Lumen, diese geht aber in Ordnung, da ja nicht die üblichen Distanzen überbrückt werden müssen. Weiteres Minus ist die Konrastdarstellung mit 100.000:1 (laut Hersteller) und die maximalen Auflösung von 1280x800. Zwar unterstützt der Screeneo auch die Bildformate 1080 p/i nur leider werden diese nicht nativ dargestellt sondern skaliert. Die etwas schwache Lichtstärke hat zur Folge, dass am Wiedergabeort immer abgedunkelte Verhältnisse herrschen sollten. Zudem solltet ihr wie bei Beamern üblich, eine Leinwand euer Eigen nennen, da der Screeneo nur bedingt für den Einsatz an normalen Wänden geeignet ist. Der angesprochene Schwarzwert kann leider nicht mit üblichen Flachbildschirmen mithalten, die er so gerne verdrängen würde. Insgesamt liefert der Screeneo aber einen recht ordentlichen Gesamteindruck in Sachen Bildqualität. Besonders bei der Wiedergabe von Filmen spielt der Beamer seine Stärken aus. Aufgrund des fast schon zu weichen weichen Bildes und guten Farbdarstellung kommt  Kino-Feeling auf. Weiterer Pluspunkt ist die 3D Fähigkeit des Beamers. Eine aktive Shutterbrille ist erfreulicher Weise schon im Lieferumfang enthalten. Leider gibt es auch hier einen Haken und das ist die zu schwache Lichtausbeute und Auflösung. Sobald ihr in der 3D-Modus wechselt ist ein dunkler Raum unabdingbar, da sonst zu viele Bilddetails verloren gehen. Ansonsten schlägt sich der Screeneo im 3D-Betrieb wirklich gut mit einem ruhigen und sehr plastischem Bild mit einen schönen Tiefendarstellung. Neben Filmen haben wir den Screeneo auch auf seine Spieletauglichkeit getestet. Alle aktuellen Spielekonsolen wurden ohne Probleme nach dem Anschließen erkannt. Erfreulicher Weise ist der Input-Lag niedrig, sodass selbst Shooter auf der Leinwand jede Menge Spaß brachten. Insgesamt hätten aber ein besseres Bild zu diesem Preis erwartet. Gerade die schwache Lichtstärke und geringe Auflösung kosten der Screeneo einiges an Punkten.  Hinzu kommen Abstriche bei den Einstellungsmöglichkeiten. Zwar lassen sich der Kontrast, die Helligkeit und der Gammawert regulieren, nur leider kann bei den Farben nur mit Presets gearbeitet werden. Diese schlagen sich bei der Verwendung von Testbildern recht wacker, aber bieten noch deutlich Potenzial nach oben. Zudem fehlen bei der Software wie schon angesprochen die Möglichkeiten einem schiefen oder verschobenen Bild entgegenzuwirken. Boden gut macht der Screeneo jedoch bei der Akustik. Im Gehäuse hat eine kleine Musikanlage seinen Platz gefunden. Unter der Hülle steckt ein 2.1 System mit genügend Nachdruck. Selbst geschulte Ohren dürften dank des satten Klangs auf ihre Kosten kommen. Die Software bietet euch erfreulicher Weise viele Möglichkeiten zum Fein-Tuning samt Equalizer. Die Heimkinoanlage wird der Screeneo natürlich nicht ersetzen können, aber normale Fernsehboxen lässt das System locker alt aussehen. Angetan waren wir auch von den vielen Multimedia Funktionen die das Gerät bietet. Ihr könnt beinahe alles anschließen und nach wenigen Momente mit der Wiedergabe beginnen. Sei es der Film auf USB-Stick und Festplatte oder Bilder von der Kamera auf einer SD-Karte. Der Screeneo unterstützt dank Meidaplayer-Feature bei der Wiedergabe von Filmen alle gängigen Formate. Selbst MKV Dateien mit über 10GB und hohen Datenraten stellten in unseren Tests keine Probleme dar. Wer keine Lust auf anstöpseln von unterschiedlichen Geräten hat, kann dank Ethernet-Anschluss und WiFi-Empfänger samt DLNA Unterstützung alles über das Heimnetzwerk lösen. Das klappte in unseren Tests ohne große Probleme, wobei gerade für das HD-Streaming der Ethernet Port genutzt werden sollte. Wem das alles nicht reicht, der kann die Inhalte von seinen mobilen Geräten, entweder per WLAN inklusive Miracast oder per Bluetooth an der Screeneo senden. Nachdem ihr die entsprechenden Geräte gekoppelt habt, reichen 2 bis drei Klicks und schon sind die Bilder, Videos auf dem großen Bildschirm zu sehen.  Unser Testgerät war zusätzlich noch mit einem DVB-T Tuner ausgestattet gewesen. Einfach eine Antenne rein, Sendersuchlauf starten und schon geht es los. Praktisch gerade in Zeiten wie der Fußball-WM.

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  • 24.07. um 16:09

Test: Dark Souls 2 – Crown of the Sunken King

Obwohl From Software angekündigt hatte, dass es für Dark Souls 2 keinen Download-Content geben würde, wurden im Juni gleich drei Pakete mit zusätzlichem Inhalt angekündigt. Das erste, Crown of the Sunken King, ist nun raus und für Xbox 360, PlayStation 3 und PC verfügbar. Doch wird mit dem ersten DLC nur die Dark Souls 2-Profit-Kuh gemolken oder bietet der neue Inhalt auch wirklich eine sinnvolle Ergänzung zum Hauptspiel, wie damals Artorias of the Abyss bei Dark Souls 1? Und ist Crown of the Sunken King wirklich so schwer wie From Software angekündigt hat? Die zweite Frage können wir gleich zu Anfang getrost mit einem „ja“ beantworten. Crown of the Sunken King ist wirklich sauschwer. Unserem gespielten Charakter (Dex-Build, mit zwei Katanas ohne Schild) steht zum Abschließen des Hauptspiels eigentlich nur noch der Endboss im Weg und trotzdem bot der erste DLC eine Herausforderung, die sich, im Gegensatz zu vielen Gegnern dort, gewaschen hat. Die Untoten, die man direkt nach dem Betreten des ersten von vier Arealen trifft, können nämlich nicht nur ordentlich zuhauen, sondern sind meistens auch noch von Kopf bis Fuß in Giftwolken gehüllt. Wer seinen Fuß auf Shulva – Sanctum City setzt, sollte also auf jeden Fall Items oder Magie im Gepäck haben, die bei Vergiftungen helfen. Zelda lässt grüßen Gleich zu Anfang fällt eine Neuerung besonders ins Auge. Überall im Level gibt es mit Runen beschriftet Säulen, die sich bei einem Schlag oder Beschuss mit einem Pfeil drehen und die Levelarchitektur verändern. Wo vorher dann nur ein dunkler todbringender Abgrund war, findet sich plötzlich eine Brücke oder eine Plattform, die den weiteren Weg durchs Level ermöglicht. Diese „Rätsel“ werden aber zu keinem Zeitpunkt als Ersatz für eine Herausforderung verwendet, sondern lediglich als Zusatz zum normalen Dark Souls 2-Spielprinzip eingesetzt. Falls das zu verklausuliert rüberkommt, hier ein Beispiel: An einer Stelle in Sanctum City werdet ihr von einem Bogenschützen auf einer Anhöhe mit giftigen Pfeilen beschossen. Da die Lücke zwischen euch und dem Schützen zu groß ist, um herüberzuspringen, seid ihr, solange ihr kein eins a Fernkämpfer seid, hilflos seinen Pfeilen ausgeliefert. Versucht ihr trotzdem zu springen, landet ihr unter ihm, wo ihr direkt eine der Runen-Säulen erblickt. Nach einem Schlag enthüllt diese eine kleine Plattform, dank der ihr den Sprung zum Gegner schaffen könnt. Doch wer jetzt denkt, die Herausforderung um den Bogenschützen gemeistert zu haben, hat weit gefehlt, denn sobald ihr rüberspringt, schlägt euch Dark Souls 2 direkt wieder ins Gesicht, denn in der Ecke neben dem Bogenschützen wartet ein weiterer Gegner auf euch, der nach eurem Sprung direkt mit seiner Lanze auf euch los geht. Kurz gesagt, der Weg zu manchen Gegnern ist jetzt schwieriger, das ändert aber nichts an Hinterhalten und Fallen. Apropos Fallen. Auch davon gibt es wieder einige, die meistens durch Druckplatten auf dem Boden ausgelöst werden und euch aufspießen, beschießen, vergiften oder sonst irgendwie direkt in die kalten Hände von Gevatter Hein befördern. Aber Crown of the Sunken King bietet auch vorteilhafte Druckplatten. Diese finden sich meistens an der Decke oder versteckt an Wänden und öffnen Türen zu Truhen, Abkürzungen oder auch Bonfires. Von diesen Rastplätzen lassen sich, wie schon im Hauptspiel, zwar jede Menge finden, durch die Geheimgänge, verstecke Druckplatten und Runen-Säulen ist der Zugang aber nicht immer einfach, was den Schwierigkeitsgrad im Vergleich zum normalen Dark Souls 2-Abenteuer etwas erhöht. Das versendet sich! Das Leveldesign mag optisch bei weitem nicht mehr auf der Höhe sein, überzeugt aber mit der gewohnt düsteren Atmosphäre. Die aztekisch anmutende Tempelanlage mit ihren labyrinthartigen Gängen und tiefen Schluchten vermittelt perfekt den Eindruck einer verlorengegangenen Zivilisation, die besser weiterhin unentdeckt geblieben wäre. Allerdings solltet ihr nicht zu genau hingucken, denn ansonsten wird euch auffallen, dass das große Ganze zwar neu ist, viele einzelne Levelbausteine aber wie aus dem Hauptspiel recycled wirken. Das Cave of the Dead beispielsweise sieht aus wie das Reich des Rattenkönigs in hell, das darauffolgende Boss-Areal, wie eine beleuchtete zweistöckige Variante des Dark Chasm of Old. Und auch bei zwei der drei Boss-Gegner in Crown of the Sunken King hat From Software ordentlich in die bereits bekannte Dark Souls 2-Kiste gegriffen. Bei einem Boss-Kampf treten euch drei untote Abenteurer gegenüber, die zwar neue Charaktere sind, aber Ausrüstung tragen, die ihr im Hauptspiel und auch im PvP schon an die tausend Mal gesehen haben dürftet. Dass die drei, bevor sie zu leeren Hüllen wurden, genauso in Drangleic unterwegs waren wie ihr und dementsprechend genauso an besagte Ausrüstung gekommen sind, wäre zwar storytechnisch eine Möglichkeit das Ganze zu erklären, macht aber trotzdem eher den Eindruck von simplem Recycling. Ein weiterer Boss sieht vom Äußeren bis zur Wahl der Waffe nahezu exakt so aus wie der Endboss aus dem Hauptspiel Dark Souls 2. Auch das ließe sich mit der Lore erklären, an dieser Stelle hätte From Software aber auch einfach einen neuen Gegner nehmen können. Vom Schwierigkeitsgrad her liegen alle drei Bosse weit über dem, was wir aus Dark Souls 2 gewohnt waren und obwohl es selbstverständlich möglich ist, allein die großen Seelen zu erspielen, würden wir euch definitiv empfehlen, euch NPCs oder andere Spieler zu Hilfe zu holen. Klingt erst mal lahm, aber spätestens wenn der zu bekämpfende Boss plötzlich einen anderen Boss oder einen Haufen Skelette dazu ruft, werdet ihr euch wünschen, nicht allein zu sein. Großartiges Gegnerdesign Anders als die Bosse, wissen die normalen Gegner mit außerordentlich gutem Design zu überzeugen. Von den normalen Soldaten mit ihren riesigen Morgensternen und Priesterinnen mit schwarzer Magie, über Drachenblut-Ritter, die sich schon fast nach PvP anfühlen, bis hin zu der genialen Idee um die Sanctum Ritter, die nicht nur wie die Geister anderer Spieler aussehen, sondern auch noch unverwundbar sind, bis ihr ihre physischen Körper gefunden und zerstört habt. Und auch die Schildkröten-artigen Wesen, die gleich mehrere der aus Dark Souls 2 bekannten und verhassten Gift spuckenden Statuen auf dem Rücken tragen, erweisen sich als effektive Hindernisse auf dem Weg durch Shulva - Sanctum City und alle anliegende Orte. Leider recht wenig Auskunft gibt Crown of the Sunken King über die titelgebende Krone des ehemaligen Königs von Shulva. Allgemein bietet der Zusatzinhalt nicht sonderlich viel Story. Die Geschichte um einen König der zu Ehren des schlafenden Drachen eine Stadt um ihn herum gebaut hat, bis ein Drachenblut-Fetischist vorbeikam und den Drachen mit seiner Lanze weckte, woraufhin der die komplette Stadt mit seinem Giftatem verseuchte, ist definitiv ein interessante Geschichte, aber wie das ganze bisher mit König Vendrick und den Geschehnissen in Dark Souls 2 zusammenhängt, ist komplett unbekannt. Aber möglicherweise werden die nächsten beiden DLCs uns mehr Auskunft darüber geben.  

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  • 18.07. um 10:54

Test: World of Tanks Blitz

Free-2-Play und Mobile sind zwei Worte bei denen den meisten Hardcore-Gamern ein kalter Schauer über den Rücken läuft. Mit World of Tanks Blitz gibt es jetzt ein Spiel, das ihr bisher nur vom PC kanntet, auch auf Tablets und Handys. Doch lässt sich das Erfolgsmodell der weißrussischen Entwickler von Wargaming.net auch auf den mobilen Markt übertragen? Die Antwort ist ein klares "ja". Für Rusher ungeeignet World of Tanks oder auch der „Tamagochi für Väter“, überzeugt vor allem durch das Free-2-Play-Modell und der kurzen Dauer der Spielepartien, etwas was genauso für World of Tanks Blitz gilt. Die App ist komplett kostenlos und selten dauert ein Spiel länger als fünf Minuten. Aktuell gibt es bereits über 90 spielbare Panzer, mit denen ihr auf acht Karten in die Schlacht ziehen könnt, weitere sollen folgen. Bei der Herkunft der Stahlkolosse könnt ihr anders als beim großen Bruder World of Tanks, momentan allerdings nur zwischen Deutschland, den USA und der UdSSR wählen und habt nur einen Spielmodus zur Auswahl, eine Art King of the Hill, bei dem es gilt, entweder ein Gebiet einzunehmen oder alle Gegner zu vernichten. Wie schon auf dem PC gilt auch hier, wer einfach Richtung Flagge prescht und versucht der erste zu sein, guckt schnell in mehrere Panzerläufe und wird noch schneller in den Zuschauer-Modus gebombt. Taktisches Verhalten und vorsichtiges Herantasten ist das oberste Gebot. Auch ist es möglich durch zielsicheren Beschuss im gegnerischen Panzer Feuer zu entfachen, die Ketten zu zerstören oder den Operator zu verwunden, um die Genauigkeit einzuschränken. Sinnloses Rumballern führt hier nie zum Ziel. Das war mein Daumen! Schwer tut sich World of Tanks Blitz mit der Steuerung. Mit dem linken Daumen den Panzer und mit dem rechten die Kamera steuern und dazu hin- und wieder schießen und Ausrüstungsgegenstände verwenden überfordert am Anfang ganz schön und geht erst nach einigen hakeligen Runden in Fleisch und Blut über. Besonders ärgerlich ist der Gewöhnungsprozess am Anfang, wenn ihr oftmals von erfahreneren Gegnern lässig umrundet und beschossen werdet, während ihr noch in bester Austin Powers-Manier zwischen zwei Hindernissen gefangen seid und euch einfach nicht rausmanövrieren könnt. Hat man die Steuerung aber erst mal drauf, kann jede der kurzen Partien zu einem nervenaufreibenden Kampf um Leben und Tod werden. Grafisch sieht World of Tanks Blitz um einiges besser aus, als man bei den Worten Mobile- und Tablet-Game erwarten würde und überzeugt vor allem durch die detaillierten Panzermodelle, die allesamt auf Bauplänen realer historischer Vorbilder basieren. Free-2-Play statt Pay-2-Win Auch das Free-2-Play-Konzept funktioniert erstaunlich gut im mobilen World of Tanks. Auch ohne den Einsatz von Echtgeld ist es möglich im direkten Kampf 7 gegen 7 Erfolge zu verzeichnen, da die Fähigkeiten hinterm Kanonenrohr deutlich mehr zählen als einfach nur das stärkste Equipment. Wer will kann allerdings einiges an Kohle in World of Tanks Blitz stecken und sich einen Premium-Account inklusive Premium-Panzern besorgen, die aber nicht immer besser als die normalen freischaltbaren Stahlkolosse sind, dafür aber ordentliche Boni auf Erfahrungspunkte bieten. Je nachdem wie viel man haben möchte, gibt es die besagten Premium Pakete von 99 Cent bis 64 Euro, passend für jeden Geldbeutel. Allgemein schafft es World of Tanks Blitz aber auch umsonst eine ordentliche Portion Spaß abzuliefern. Die kostenpflichtige Elemente sind lediglich Verfeinerungen und weit von einer Pay-2-Win-Situation entfernt.

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Vorschau: Diablo 3 – Ultimate Evil Edition

Wir hatten die Gelegenheit Diablo 3 - Ultimate Evil Edition auf der PS4 anzuzocken. Eine gute halbe Stunde streiften wir zu dritt durch die düsteren Dungeons von Reaper of Souls. Während wir aus den Heerscharen von Gegnern Geschnetzeltes machten, gab uns Blizzard einen Ausblick auf das, was die Ultimate Evil Edition so alles für uns bereithält. Dabei wurden Dinge zu Tage gefördert, die sich für den in bestimmten Lagern eisern geführten Konsolen-Krieg als tödliche Waffen heraus stellen könnten. In der Hölle regiert die PS4 Die Diablo 3 - Ultimate Evil Edition trumpft zunächst mit aufgemotzter Grafik auf. Die PS4 stellt das Geschehen dank 1080p und flüssigen 60 Bildern pro Sekunde schön plastisch dar. Texturen-Schärfe, Partikel-Effekte und Ladezeiten profitieren von der Power der PlayStation 4. Da sieht die Last-Gen-Fassung natürlich alt aus. Doch fallen die die oberflächlichen Unterschiede zwischen den Genrationen geringer aus, als so mancher gehofft hat. Vor allem auf der Xbox One, denn dort soll das teuflische Hack and Slay bislang nur in 900p laufen. Die Jungs von Blizzard sind aber guter Dinge, dass sie bis zum Release der Ultimate Edition auf die durch den Wegfall von Kinect frei gewordenen Ressourcen zurückgreifen können - und Diablo 3 auch auf der Xbox One im vollen Glanz erstrahlt. Abseits der Optik kann Sony mit den einem oder anderen Ass im Ärmel aufwarten. Da wäre zum einen die Unterstützung des Remote-Play-Features der PS Vita, zum anderen das Touchpad des Dualshocks 4 - das im Ausrüstung-Menü Anwendung findet - und zu guter Letzt die PlayStation-exklusiven Inhalte für den Abenteuermodus. Da kommt jede Menge Arbeit auf uns zu! Neben den fünf Akten des Hauptspieles enthält die Diablo 3 - Ultimate Evil Edition den Reaper of Souls-DLC. Dieser war bislang nur dem PC vorbehalten und findet erstmal seinen Weg auf die Konsolen. Im ersten Durchlauf wartet der „Sellen-Ernter“ mit ungefähr sechs Stunden Spielzeit auf. Wesentlich länger sollte euch hingegen der Abenteuermodus an den Bildschirm fesseln. Habt ihr erstmal den Höllenfürsten in die Schranken gewiesen, steht euch in diesem Modus die ganze Welt von Diablo 3 offen. Ein idealer Ort zum Looten und Leveln, doch gilt es auch strukturierte Aufgaben zu erledigen: 25 spezielle Monstern sind zum Abschuss freigegeben wurden. Bringt ihr diese um die Ecke, winkt saftiges Kopfgeld. Neben Legendäre Gegenständen, wollen sogenannte Scherben eingesammelt werden. Fünf davon reichen um ein Nephalemportal zu öffnen und euch damit ein Zufall-generiertes Gebiet zu erschließen. Habt ihr das geschafft, heißt es nicht etwa ausruhen, sondern Tempo anziehen und im knappen Zeit-Korsett bis zum Umfallen Gegner schlachten. Schließlich zeigen sich die geheimen Zwischenbosse nur den Fleißigsten. Wie schon oben erwähnt winkt Sony mit exklusiven Argumenten für den Abenteuermodus. Ein an The Last of Us angelehntes Nephalemprotal will desinfiziert werden. Schutz gegen die Zombie-Plage sollte eine spezielle Rüstung bieten, deren Blaupausen PlayStation-Spieler aufsammeln können. 15 dieser Skizzen und ihr könnt nach einem Abstecher zur Mystikerin eine fesche Shadow oft the Colossus-Rüstung euer Eigen nennen. Ein neues Feature jagt das andere Diablo 3 - Ultimate Evil Edition ist bei Leibe kein Souls-Titel bei dem das Scheitern des Spielers den Grund-Aspekt des Games ausmacht. Das heißt aber aber noch lange nicht, dass die NPCs euch nicht an die Gurgel wollen und ihr dann und wann das zeitliche segnen werdet. Hat ein Boss euch mal das Licht ausgeblasen, heißt es nicht verzagen, Freunde muss fragen. Dank des Nemesis-Systems kann man nämlich Kumpanen aus der Online-Freundesliste  auf die mörderischen Monster ansetzen. Doch Obacht, mit jedem neuen Spieler, den der markierte Missetäter über den Jordan schickt, steigt seine Zähigkeit, aber auch die Belohnung. Fünf Versuche habt ihr, um den Schuft abzumurksen und die Beute einzusacken. Diese fällt dank integrierten Loot 2.0 ziemlich ergiebig aus. Während wir mit unseren übermächtigen Level-60-Charakteren durch die Level zogen, regnete es nur so Münzen und Items. Das lang  nicht nur an unseren exorbitanten Skill, sondern vor allem am niedrigen Schwierigkeitsgrad. Leider konnte man uns nicht sagen auf was für einer Schwierigkeitsstufe wir spielten, sicher ist aber, dass auch die Freunde der Herausforderung bei Diablo 3 - Ultimate Evil Edition auf ihre Kosten kommen werden.  Neben den fünf  Haupt-Schwierigkeitsgraden hat die Ultimate Evil Edition den Hardcore-Modus im petto, der den permanente Charaktertod in Aussicht stellt. So einiges stellt auch das Zielgerichtete Beutesystem In Aussicht. Dieses Feature entfaltet vor allem im fantastischen Couch-Koop seinen Reiz, da die begehrte Beute für die verschiedenen Klassen vorsortiert wird. Haut ihr also beispielsweise mit der Kreuzritter-Klasse Gegner im sagenumwobenen Sanktuario zu Brei, werden die für eure Klasse interessanten Items entsprechend farblich hervorgehoben. So wird unnötiges Verschieben der Items zwischen Spielern obsolet. Das ist auch bitter nötig, denn wann immer jemand im lokalen Coop ins Menü schaltet, wird das Spiel für die anderen pausiert. Pausiert hat auch so mancher das Spielen von Diablo 3 mit Freunden. Zu oft kann schon eine geringe Level-Differenz den Spaß vermiesen. Diesem Problem hat sich Blizzard mit dem Lehrlingsmodus angenommen. Das Feature sorgt dafür, dass die Durchschlagskraft und Standfestigkeit der schwächeren an die stärken Spieler anpasst wird. Das heißt aber nicht, dass mit der Anpassung der Kampf- auch die Erfahrungswerte und Loot-Raten des Schwächeren steigen. Ein toller Kompromiss, um gesellige Runde mit Freunden zu erleichtern. Gesellig wird es auch wenn man sich, dank dem neuen Geschenken-Feature, gegenseitig Loot zuschiebt. Die beste Version von Diablo 3 Als wir vor zwei Jahren Diablo 3 in Wort und Schrift und Bild und Ton testeten, hatte wir wenig auszusetzen. Das Spiel schaffte es uns mit seiner atmosphärischen Szenerie und seinem motivierendem Gameplay über Wochen hinweg in seinen Bann zu ziehen. Mit der Ultimate Evil Edition wird das auch diesem Mal nicht anders sein. Vor allem im Koop wird der Abenteuermodus für schlaflose Nächte sorgen. Dass man fast jederzeit den Freunden Pets in die Hände drücken kann, um dann zu zweit, zu dritt und sogar zu viert durch die Dungeons zu streifen, ist ein Hochgenuss. Schade nur, dass schon bei mehr als zwei Spielern die Übersicht ungemein leidet. Da hilft es  auch nicht besonders, dass das Combo-System immer neue Punkte-Tafeln auf den Bildschirm zaubert und die Cooldown-Anzeige nur schwer auszumachen ist. Schaut man über diese marginalen Macken hinweg bleibt ein fantastisches Spiel.

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Vorschau: Natural Doctrine

Dass J-RPG's in Kombination mit Strategiespielen eine beachtliche Vorstellung abliefern können, hat Final Fantasy Tactics bewiesen und nun kommt mit Natural Doctrine ein ähnlicher Genre-Hybrid aus dem Land der aufgehenden Sonne zu uns. In Japan bereits seit April erhältlich, erreicht uns der neue Titel von Kadokawa Games und NIS America im September, doch wir konnten bereits einen ersten Blick auf das Spiel werfen. Der Krieg und seine Schlachtfelder Eine lange Zeit des Krieges zwischen den Rassen hat Chaos und Zerstörung über die Welt gebracht. Menschen, Orks, Goblins und Echsenmenschen sind gerade verdammt schlecht aufeinander zu sprechen, was insbesondere für unsere Gattung fatale Folgen hat. Zurückgedrängt auf ein letztes Bollwerk kämpft die Menschheit um kriegsentscheidende Ressourcen, die dem Konflikt eine Wendung bringen und die drohende Niederlage noch abwenden könnten. Entsprechend heikel gestaltet sich auch die Lage von Jeff und seinem Team, die feindliche Goblin-Lager ausheben und das Pluton bergen sollen. Doch während sich Menschen, Orks und Co. gegenseitig bekriegen, tritt ein neuer, gefährlicherer Feind auf und greift nach der Macht. Auch wenn die Geschichte hinter Natural Doctrine damit noch längst nicht zu Ende erzählt sein dürfte, versicherten uns die Verantwortlichen bereits, dass das Spiel weniger Story-lastig ausfällt, als es bei anderen J-RPGS der Fall ist. Dennoch Grund genug eure Waffen zu schultern und euch aufs Schlachtfeld zu wagen. Dieses ist in Natural Doctrine Genre-typisch in einzelne Kacheln unterteilt und wie gewohnt können eure Einheiten pro Zug nur eine bestimmte Menge an Kacheln passieren. Das Besondere jedoch, die einzelnen Felder sind wesentlich größer, sodass gleich mehrere Einheiten am Ende der Runde auf dem gleichen Feld stehen können. Dass bedeutet auf der anderen Seite, dass die Position eurer einzelnen Einheiten innerhalb des Feldes wichtig wird. Soll ein Soldat seine Mitstreiter mittels Schild beschützen, dann muss er entsprechend vor ihnen stehen und soll euer Schütze einen Gegner aufs Korn nehmen, dann ist ein Kamerad in der Schusslinie nicht die cleverste Idee. Sind Bewegung und Angriff eures aktiven Soldaten verbraucht, ist der Gegner an der Reihe. Umsichtige Planung ist also angebracht, zumal die fiese KI in Natural Doctrine nur selten Fehler verzeiht. Kleine Zauber erhalten die Freundschaft Doch Jeff uns seine Freunde sind nicht nur im Umgang mit Schwert und Schießeisen geübt. Der Magie kommt im Gameplay von Natural Doctrine eine tragende Rolle zu, denn sie ermöglicht zum einen mächtige Zauber, zum anderen lässt sie euch die Attacken eurer Einheiten kombinieren. Verlinkt ihr einzelne Charaktere, dann können gleich mehrere Einheiten in einem Zug attackieren und Boni auf die Angriffskraft auslösen. Einziger Haken ist das benötigte Pluton, das wie bereits erwähnt nur in begrenztem Maße verfügbar ist. Folglich habt ihr im Verlauf der Kampagne nur limitierten Zugang zu dem magischen Mineral und wann und auf welcher Karte ihr eure kostbaren Ressourcen benutzt, will sorgfältig abgewägt sein. Wer in Natural Doctrine zu geizig oder verschwenderisch mit seinen Magie-Vorräten umgeht, dürfte früher oder später auf ernste Probleme stoßen. Dem versprochenen hohen Schwierigkeitsgrad und dem RPG-Hintergrund geschuldet, müssen wir zusätzlich besondere Vorsicht walten lassen. Wird ein Team-Mitglied niedergestreckt bedeutet dies nämlich nicht nur sein eigenes Ende, sondern auch das seiner Mitstreiter. Auch wenn sich die Bedeutung im Bezug auf die Story von Natural Doctrine noch nicht abschätzen lässt, ist dies doch bereits ein schönes Motiv: Gemeinsam leben und gemeinsam sterben. Folglich levelt ihr im Laufe der Singleplayer-Kampagne auch nicht einzelne Charaktere und ihre Fähigkeiten auf, sondern direkt das ganze Team. Ansonsten scheint das Gameplay von Natural Doctrine solide, aber nur bedingt mit bahnbrechenden Neuerungen ausgestattet zu sein. Diverse Klassen, unterschiedliche Fähigkeiten und Waffen, oder erschwerende Einflüsse des Terrains sind natürlich keine brand neuen Elemente, was aber nicht heißen muss, dass sie uns langweilen werden. Im Rahmen der Präsentation blieb noch offen, wie wichtig die Boni durch das Verlinken von Einheiten oder das Wirken von Magie tatsächlich sein werden. Mehr Spieler, weniger Grafik Habt ihr euch in der Singleplayer-Kampagne ausgetobt, dann wartet Natural Doctrine zusätzlich mit einem Multiplayer-Modus auf. Dank Crossplay zwischen PS Vita, PS3 und PS4 könnt ihr gegen zahlreiche Spieler weltweit antreten, auch wenn die Japaner aufgrund des bereits erfolgten Release hier natürlich einen gewissen Vorteil haben dürften. Im Wesentlichen laufen Mehrspieler-Partien auch genau so ab, wie es auf den Solo-Schlachtfeldern der Fall ist. Aus einer zunächst geringen, später wachsenden Zahl an Karten wählt ihr euer Deck für das Match, wobei ihr hier auch auf alle nicht menschlichen Rassen zugreifen könnt. Wer das ohnehin an Schach erinnernde Spielgefühl des rundenbasierten Strategiespiels noch verstärken will, kann dann noch ein Zeitlimit für die Züge vorgeben. Aus optischer Sicht zeigt sich Natural Doctrine zwiegespalten. Es wurde sichtlich großen Wert darauf gelegt, uns eine übersichtliche Ansicht zu bieten. So wird euch am oberen Bildschirmrand stets angezeigt, in welcher Reihenfolge eigene oder gegnerische Einheiten zum Zuge kommen und wie viel Magie beiden Teams noch zur Verfügung steht. Entsprechend aufgeräumt ist der Rest des Bildschirms, auf dem euch mit diversen Farben eure Optionen in Sachen Verlinkungen und Angriffen verdeutlicht werden. Dies ist bei einem Strategiespiel grundsätzlich auch angebracht, allerdings werden wir bei der Detailfülle von Einheiten und Karten den Gedanken nicht los, dass die Grafik doch ein paar Jahre hinterher hinkt. Auf der PS Vita mag die Grafik vollauf zufriedenstellend sein, aber im Falle der großen Schwestern PS3 und PS4 sind wir einfach mehr gewohnt.

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  • 15.07. um 08:45
  • PC

Vorschau: Orcs Must Die! Unchained

Zugegeben, im ersten Moment klingt die Idee hinter Orcs Must Die! Unchained gleichermaßen spannend und absurd: Man nehme ein MOBA-Gerüst, hülle es in ein Comic-Gewand und gebe ein paar ordentliche Spritzer Tower-Defense hinzu. Mit dieser Formel schicken sich Gameforge und Robot Entertainment nun an, gleichermaßen Fans der Serie und Dota 2- oder League of Legends-Spieler zu begeistern. Doch hat Orcs Must Die! Unchained das Potential dazu? Man rauft sich zusammen! Es lässt sich darüber streiten, ob Orcs Must Die! Unchained nun mehr MOBA oder mehr Orcs Must Die! ist. Fest steht jedoch, Anhänger beider Lager dürften ihren Spaß mit dem Titel haben, denn den Entwicklern gelingt es überraschend gut, die lieb gewonnenen Elemente der Serie auf ein neues Spielprinzip zu übertragen. Egal ob es witzige Charaktere, sadistische Fallen, Tower-Defense-Einschläge oder überhaupt der irrsinnige, charismatische Look des Spiels ist, wer die Serie bislang mochte, wird sich schnell heimisch fühlen. Doch worum geht es in Orcs Must Die! Unchained eigentlich? Das Spielprinzip ist klassischen MOBA-Games entliehen. Ihr wählt euch einen Helden, stellt euch ein passendes Deck an Karten zusammen und schlagt euch auf mehreren Pfaden oder Lanes zum gegnerischen Rift durch, einer Art Dimensionsportal aus dem in regelmäßigen Abständen Monster herausströmen. Das besondere, nur eure verbündeten Handlanger können den Rift des Gegner zerstören, weshalb das vordringliche Ziel eigentlich eher im Eskortieren eurer Monster und dem vernichten der gegnerischen Unholde liegt. Haben eine gewisse Menge von Monstern ihr Ziel erreicht, ist die Partie beendet. Doch natürlich wäre Orcs Must Die! Unchained kein Orcs Must Die!, wenn nicht einige zusätzliche taktische Kniffe und fiese Fallen das simple Prinzip ergänzen würden. Leveln, looten, Fallen stellen Zunächst gilt es zu beachten, dass die Menge und Stärke der Monster, die euren Rift, verlassen, von den Führungsqualitäten eures Helden abhängen. Je näher euer Untergebener also dem feindlichen Lager kommt, desto mehr Punkte wandern auf euer Führungskonto, die ihr dann bei Zeiten für neue und bessere Monster eintauschen dürft. Gleichzeitig rüstet ihr dabei euer Lager auf und erhaltet dadurch Vorteile. Doch da wäre ja auch noch der Level eures Helden, der mit den besiegten Feinden ansteigt und ebenfalls einen Einfluss darauf hat, welche Fallen und Diener ihr einsetzen könnt. Da ihr und eure (zumeist) vier Freunde nicht überall zu gleich sein können oder euch die feindlichen Helden das Leben schwer machen, dürfen auch in Orcs Must Die! Unchainend ganz Serien-typisch unzählige Fallen für gelootetes Gold aufgestellt werden. Und spätestens wenn die feindlichen Monster in einer ekligen Teergrube festhängen, werden OMD-Fans schmunzelnd an die Vorgänger denken. Soweit es die Beta vermitteln kann, macht das Gameplay einen rasanten, leicht verständlich und spannenden Eindruck. Die Helden sind in Orcs Must Die! Unchainend gut gelungen, geizen nicht mit abwechslungsreichen Fähigkeiten und dies dürfte im fertigen Spiel sogar noch stärker zum Tragen kommen. Den Entwickler scheinen eine gute Mischung aus Abwechslung und Überschaubarkeit gefunden zu haben, weshalb Orcs Must Die! Unchainend möglicherweise auch für Neulinge oder Gelegenheitsspieler reizvoller sein könnte. Um aber überhaupt in den Genuss der Vielfalt kommen zu können, könnt ihr gegen Gold neue Booster-Packs erstehen, in denen sich Helden oder Fallen befinden. Gold erhaltet ihr im Laufe des Spiels,... Bar oder mit Karte? ...oder ihr kauft es gegen echtes Geld einfach. Orcs Must Die! Unchainend ist free-2-play, ihr könnt also den ganzen Umfang des Spiels ohne Kosten erleben. Wer allerdings schneller an bessere Karten kommen will, der kann sich Booster-Packs auch mit echtem Geld zulegen. Angesichts des Beta-Status lässt sich nur schwer absehen, ob und wie weit es nötig sein wird in zusätzliches Gold zu investieren um mithalten zu können. Und weil doppelte Exemplare schon bei den Pokemon-Karten in der Grundschule ärgerlich waren, dürfen dies in Orcs Must Die! Unchainend gegen Gibs eingetauscht werden. Damit könnt ihr dann andere Karten erstellen. Und eines darf natürlich auch nicht unerwähnt bleiben: Die Grafik. Am ehesten ließe sich diese als "charmant" beschreiben, denn Orcs Must Die! Unchainend schreit nun nicht gerade nach Realismus und Details ohne Ende. Doch dafür punktet sie mit anderen Stärken und strahlt vor allem Fun aus. Egal wohin man blickt, überall warten comichafte Animationen und Effekte, ulkige Monster und coole Charaktere, die uns schon beim Ansehen schmunzeln lassen. Das ist sicherlich nicht für jeden Spieler die ideale Vorstellung, sollte euch aber in keinem Fall davon abhalten, Orcs Must Die! Unchainend selbst anzutesten. Und wo wir schon beim Thema sind: Ihr wollt in der Closed Beta dabei sein? Dann sichert euch jetzt einen Zugang bei unserem Beta-Key-Gewinnspiel!

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  • 09.07. um 16:00

Xbox Live vs. PS Plus – Welcher Dienst hat die Nase vorn?

In der letzten Konsolengeneration boten Xbox Live und PlayStation Plus noch sehr verschiedene Dinge. Jetzt, mit Xbox One und PlayStation 4, sind sich die Angebote sehr ähnlich geworden und es ist schwer zu erkennen, wo man mehr für sein Geld bekommt. Seid ihr Multiplayer-Konsolen-Spieler und könnt euch nicht entscheiden, welche der „neuen“ Konsolen ihr euch für spannende Online-Sessions besorgen solltet? Kein Problem! Wir haben für euch einmal die Angebote gegenübergestellt und zeigen euch, in welchen Bereichen Sony oder Microsoft die Hosen an haben. Zunächst mal der Preis Xbox Live und PlayStation Plus lassen sich jeweils für einen, drei oder gleich 12 Monate käuflich erwerben. Bei beiden Angeboten ist die lediglich einmonatige Mitgliedschaft verhältnismäßig sehr teuer, drei Monate sind preislich für den einmaligen Kauf in Ordnung, aber wer dauerhaft die Online-Features nutzen will, für den lohnt sich nur das Ganzjahrespaket. Xbox Live Gold Kosten: 1 Monat: 8, 45 Euro 3 Monate: 15,99 Euro 12 Monate: 40, 42 Euro PlayStation Plus Kosten: 1 Monat: 6,99 Euro 3 Monate: 14,99 Euro 12 Monate: 49,99 Euro Beide Dienste laufen euch relativ häufig mit Rabatten über den Weg. Wenn es also um den Preis geht, müsst ihr nur Augen und Ohren offen halten und könnt so vielleicht doch günstiger dabei wegkommen. Kostenfrei, aber nicht umsonst Sowohl Xbox Live, als auch das PlayStation Network bieten einige Features auch ohne den Abschluss eines kostenpflichtigen Abos. Aber seht selbst: Xbox Live: SmartGlass Entertainment Apps Zugang zum Store (Games, Demos und DLCs) Voice Chat Nachrichten Internet Explorer Avatare Xbox Video MSN Halo Waypoint Avatar Kinect Kinect Fun Labs Game Room Bing Upload Studio Skype Twitch PlayStation Network (PSN): PlayStation App Service Entertainment Apps PlayStation Store (Games, Demos und DLCs) Pre-Loading-Feature Party (Spielübergreifender Voice Chat) Nachrichten Web Browsing Teilen (Twitch, Ustream, YouTube, Facebook) Vita Remote Play Live Dynamic Menu Feed Xbox Live bietet zwar einige Features mehr, setzt aber einen komplett anderen Fokus als das PSN, also überlegt euch vorher gut, was genau ihr mit eurer Konsole vorhabt. Kostenpflichtige Angebote Nun der wichtigste Punkt: Online-Multiplayer. In der letzten Generation war das Onlinespielen mit der PlayStation 3 noch umsonst, was Sony definitiv einen Vorteil gegenüber Microsoft verschafft hat. Jetzt ist die Zeit des Gratisspielens vorbei und beide Seiten müssen über die Preisfrage hinaus zeigen, was sie zu bieten haben. Xbox Live Gold: Online Multiplayer Games with Gold Rabatte Exklusive Beta Access Angebote Exklusive Demos Xbox Live Cloud Game DVR Party Chat Video Kinect Twitter Facebook Last.FM PlayStation Plus Online Multiplayer Instant Game Collection Rabatte Exklusive Beta Access Angebote Exklusive Demos Cloud Speicher Free Game Trials Automatische Updates Beide Dienste bieten so ziemlich das gleiche, allerdings hat das PSN keinen Videochat und bei Xbox Live muss man für ein paar eigentlich selbstverständliche Features, wie z.B. Twitter, zahlen. Games with Gold vs. Instant Game Collection Für viele von euch sicherlich eine der wichtigsten Fragen: Welcher Service gibt euch mehr für euer Geld wenn es um kostenlose Spiele geht? (Kostenlos abgesehen von der Gebühr für den jeweiligen Dienst natürlich) Spieletechnisch hat hier ganz klar das PlayStation Network die Nase vorn. Die Titel die es hier umsonst gibt, sind oft deutlich neuer und erzeugen ganz klar ein „Was?! Das gibt’s umsonst?“-Gefühl. Außerdem gibt es in der Instant Game Collection nicht nur Spiele für drei Konsolen (PlayStation 3, PlayStation 4 und PlayStation Vita), sondern bei manchen Titeln auch gleich doppelten Spaß, weil ihr direkt die Version für die Vita dazubekommt - ebenfalls kostenlos. Games with Gold bietet zwar meist etwas ältere, aber dafür qualitativ nicht schlechtere Spiele. Außerdem finden sich in der Instant Game Collection oft Indie-Titel, was prinzipiell nicht schlecht ist, aber den Core Gamern unter euch möglicherweise eher als Verschwendung vorkommt. Das Ganze steckt aber durch den Release von PlayStation 4 und Xbox One sowieso erst einmal wieder in den Kinderschuhen und muss seine Mitte finden. Zum Vergleich, hier das Angebot beider Dienste für den Monat Juli: Xbox Live Games with Gold(Juli 2014): Max: The Curse of Brotherhood Guacamelee! Super Turbo Championship Edition Gotham City Imposters PlayStation Plus Instant Game Collection(Juli 2014): TowerFall Ascension Dead Space 3 Lego Batman 2: DC Super Heroes Vessel STRIDER Doki-Doki Universe Fazit Wenn Xbox Live vs. PS Plus für euch der entscheidende Faktor bei der Frage nach der Konsole ist, steht euch eine schwere Entscheidung bevor. Beide Dienste bieten einige gute Features und auch nach dem direkten Vergleich wird euch die Wahl nicht unbedingt leichter fallen. Doch vielleicht hilft es euch, wenn ihr euch genau überlegt, wie ihr eure Konsole nutzen wollt. Microsoft bietet mit seinem Xbox Live viele verschiedene Möglichkeiten in Sachen Entertainment, während Sony allgemein etwas günstiger ist und euch meist die besseren Gratisspiele bietet. Wollt ihr also das rundum Unterhaltungspaket oder geht es euch schlichtweg nur um das Gaming? Im Zweifelsfall gilt sowieso, die Zeit der klaren Sieger ist vorbei. Xbox Live Gold und PlayStation Plus sind ähnlich wie die jeweiligen Konsolen nicht mehr sonderlich weit voneinander entfernt – Spaß haben könnt ihr mit beidem. Die Entscheidung liegt bei euch. Oder spart richtig kräftig und kauft beide. Das ginge auch.

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  • 07.07. um 13:13

The Witcher 3 – Sogar besser als Skyrim?

Wenn es eine Sache gibt, die wir alle besonders lieben in Spielen wie The Elder Scrolls V: Skyrim und Oblivion, dann ist es die Möglichkeit sich in einer großen und reichhaltigen Fantasy-Welt zu verlieren. Selbst wenn man die zentrale Storyline ignoriert, wird es nie langweilig, stundenlang merkwürdige Charaktere zu treffen, Quests zu erledigen und Dungeons zu erforschen. Nachdem CD Projekt die Geschichte des Hexers Geralt bisher in zwei recht linearen Titeln erzählt hat, kommt nun mit The Witcher 3: Wild Hunt das Open-World-Element zu dem Action-Rollenspiel dazu, womit der Titel in den direkten Konkurrenzkampf zum momentan immer noch größten RPG Skyrim geht. Die Kollegen von VG 24/7 konnten bereits einiges vom nächsten Witcher-Spiel sehen und haben in sieben Gründen zusammengefasst, warum The Witcher 3: Wild Hunt nicht nur besser als Skyrim, sondern auch eines der besten Spiele 2015 sein könnte: Städte fühlen sich wie Gemeinschaften an Novigrad ist die größte Stadt auf der Karte, laut CD Projekt soll sie um die 7000 Einwohner haben. Die Stadt ist in verschiedene Distrikte unterteilt und wirkt als sei sie organisch ohne genaue Planung gewachsen. Mit zunehmendem Wachstum sind die vielen Pubs, Läden, Tempel, Bordelle und Häuser einfach dazugebaut worden. Das Ganze fühlt sich nach einer echten Gemeinschaft an, mit Kindern, die in den Straßen umherlaufen, feilschenden Händlern und Fischern, die in den frühen Morgenstunden raus auf See fahren. Obwohl man es bisher noch nicht sehen konnte, sollen die Bewohner auch direkt auf Tageszeit und Wetter reagieren. Novingrad kann mit seiner lebendigen Atmosphäre locker mit anderen großen Spiel-Städten wie der Citadel aus Mass Effect oder Los Santos aus GTA 5 mithalten.   PC-Schönheit endlich auch auf der Konsole The Witcher 3 war eines der visuell beeindruckendsten Spiele der E3 und das obwohl viele grafisch anspruchsvolle Titel vorgestellt wurden. Von hässlichen Monstern und Kreaturen bis zur Fauna sieht alles unglaublich detailliert aus. Wer sich selbst nochmal ein Bild von der Umgebungs-Grafik machen will, muss sich nur nochmal die Greif-Jagd von der E3 2014 anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=BivVXw-NLTw Definitiv düster Eine der großen Stärken von The Witcher ist, dass in der Spielwelt jeder ein wenig unangenehm und komisch ist. Hier gibt es keine 08/15-Geschichte mit spöttischen Orks und mutigen Rittern. Charaktere in The Witcher 3 verbreiten die Stimmung eines schmutzigen Mittelalters, wo es Gefallen nur gegen bare Münze gibt und jeder damit beschäftigt ist, für sich selbst zu sorgen. In der E3-Demo war die Aufgabe dem Godling Johnny zu helfen, der seine Stimme verloren hat. Hat er sie wieder, wird der Spieler drei Hexen vorgestellt, die auf einem Wandteppich als große Schönheiten dargestellt werden, sich in der Realität aber als verfaulende schrullige alte Frauen rausstellen. Und so gibt es einen verunstalteten Charakter nach dem Anderen. Alles wirkt wie in einer bösartigen Märchen-Welt. …aber dann habe ich einen Pfeil ins Knie bekommen Bei Sprachausgaben in RPGs erwartet man generell nicht sonderlich viel. Doch auch was das Voice Acting angeht weiß The Witcher 3 zu überzeugen. Vorbei sind die Zeiten der lieblos abgelesenen Texte wie in Skyrim oder des nervigen Cockney-Akzents in Fable. Ob sich die Dialoge auch hier schnell wiederholen und störend wirken, wird sich allerdings noch zeigen. Bisher scheint das Spiel aber einen guten Job zu machen.   Mehr Character-Customization Die Witcher-Serie ist in ihren Anpassungsmöglichkeiten eingeschränkt, weil sich die Geschichte ganz klar um den Hauptheld Geralt von Rivia dreht und man dementsprechend nicht mit einem eigens zusammengestellten Charakter spielen kann. Doch CD Projekt versucht die Character-Customization soweit es geht möglich zu machen. Es gibt verschiedene Rüstungs-Sets, einige kann man kaufen, andere können nur vom Schmied hergestellt werden. Es gibt Mutagene, um Geralts Fähigkeiten zu verbessern und seine DNA zu verändern (auch wenn man aufpassen muss, ihn nicht zu vergiften) und jede Menge magische Sprüche, die zusätzlich noch aufgelevelt werden können. Das Kampfsystem ist flüssig und flexibel Alles was man bisher vom Kampfsystem zu sehen bekommen hat, wirkt flüssig und schnell. Einiges davon erinnert an die aktuellen Batman-Titel, da man schnell zwischen mehreren Zielen hin- und herwechselt und so ein Gespür für den „Flow“ entwickelt. Auch kann die Umgebung genutzt werden, um die Chancen gegen mehrere Feinde auszugleichen. So kann beispielsweise Sumpfgas im Sumpf von No Man’s Land in Flammen gesetzt oder ein hängender Bienenstock heruntergeschlagen werden, um unter den Gegnern für etwas mehr Chaos zu sorgen. Für den Fernkampf hat Geralt außerdem immer eine kleine Armbrust mit flexiblen Bolzen dabei, zusätzlich zu seinen brutalen Finishing-Moves.   Ihr könnt euch in der verzweigten Story verlieren Rollenspiele sind am besten, wenn sich eine einfach Quest zu etwas komplett anderem überraschendem entwickelt. Die Quest die bisher zu sehen war, fing an als einfache Suchmission, bot aber relativ schnell verschiedene Erzählstränge und endete mit der Zerstörung eines besessenen Baums bei einem Waisenhaus und der Bezahlung von drei alten Hexen mit einem menschlichen Ohr. Ihr braucht keine eindeutige Antwort auf die Mysterien in The Witcher 3 erwarten, die Entwickler von CD Projekt versprechen, dass sich das Spiel abhängig von den Entscheidungen, Aktionen und Dialogen, die ihr erlebt, komplett verändern kann. Das waren die sieben Gründe, warum The Witcher 3: Wild Hunt tatsächlich den bisherigen Rollenspiel-König Skyrim vom Thron stürzen könnte. Wir sind gespannt. Glaubt ihr, dass CD Projekt hier wirklich ein so gewaltiges Meisterwerk abliefern oder geht bei euch nichts über The Elder Scrolls? Erzählt es uns in den Kommentaren.

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“Dark Souls” oder wie From Software Gaming verändert hat

Seien es Games, Filme und Serien, Bücher oder Musik. Als Konsument von Medien kennt man es, dass man irgendwann über etwas stolpert, das die Sicht der Dinge für immer verändert, im Positiven, wie auch im Negativen. Trifft man auf etwas Derartiges, bekommt man das Gefühl an der Spitze angekommen zu sein, quasi  das Magnum Opus des Mediums gefunden zu haben oder salopp ausgedrückt: man hat den geilsten Scheiss aller Zeiten entdeckt. Allerdings bedeutet das auch, dass damit ein gewaltiges Feuer entfacht wird, das nicht mehr zu löschen ist. Kurz gesagt, egal was kommt, solange es nicht so gut ist, wie das eine Spiel oder das eine Buch oder die eine Serie, ist es schwierig, um nicht zu sagen unmöglich, irgendetwas damit anzufangen. Lemmy Kilmister hat mal auf die Frage nach einem Gitarristen geantwortet: „Nice, but I’ve seen Hendrix.“ Wer True Detective gesehen hat, kann vielleicht mit einfachen Krimi-Serien nie wieder warm werden, wer A Song of Ice & Fire gelesen hat, verliert vielleicht die Lust auf normale Fantasy-Romane und wer Dark Souls gespielt hat, sieht vielleicht jedes kommende Spiel mit komplett anderen Augen. Ich muss sagen, dass From Software mit Dark Souls oder besser gesagt der gesamten Souls-Reihe meine Sicht auf Spiele und das Gaming allgemein komplett verändert hat. Demon’s Souls, Dark Souls und Dark Souls 2 haben Mechaniken eingeführt, die bei mir persönlich solche Spuren hinterlassen haben, dass es unmöglich ist, deren Fehlen in anderen Spielen zu ignorieren. Versteht mich nicht falsch, auch die Souls-Reihe hat Fehler und ist nicht perfekt. Aber trotzdem bieten die Souls-Titel Dinge, die jedes andere Spiel im Vergleich schwach erscheinen lassen. Was genau ich damit meine, lest ihr hier:   Das Story-Telling Die Geschichte von Dark Souls ist kompliziert und anspruchsvoll. Es geht um den Anfang der Welt und um das, was davor war. Es geht um Drachen und Götter, um einen Fluch und um die Rolle der Menschen. Ereignisse die tausende von Jahren in der Vergangenheit liegen, wirken sich auf das aus, was man im Spiel selbst erlebt und jeder einzelne Charakter hat eine Geschichte, die seine Handlungen definiert. Anders als in anderen Spielen, wird man aber von Dark Souls nicht gezwungen diese Geschichte in ihrer gesamten epischen Bandbreite mitzuerleben. Es gibt nur eine wirkliche Zwischensequenz am Anfang, die einen erst mal ratlos zurücklässt. https://www.youtube.com/watch?v=ylFzJ3wRgHw Wer sie und so ziemlich jede andere Geschichte im Spiel verstehen will, muss selbst nachforschen, das heißt, mit NPCs reden, Itembeschreibungen lesen, das Gegnerdesign beachten und so weiter. Genau wie in der Realität gibt es auch in Dark Souls manchmal Lücken in der Historie, die man mit eigenen Theorien füllen kann, etwas, das es heute in den wenigsten Spielen gibt. Meist wird einem die Story regelrecht ins Gesicht geklatscht, so dass man auf keinen Fall eine Idee der Entwickler verpasst und nach einem Durchspielen alles gesehen und gehört hat, was es zu sehen und zu hören gibt. Dass From Software mit Dark Souls einen anderen Weg gegangen ist, sieht man besonders beim YouTuber VaatiVidya, der in seinen Videos alle Informationen über Story und Charaktere, die es in Dark Souls und Dark Souls 2 zu finden gibt, zusammengesammelt hat. Ein Beispiel für das Story-Telling in Dark Souls: Man trifft unter anderem einen Charakter immer wieder an verschiedenen Orten im Spiel eingekesselt von Gegnern, sodass es ihm unmöglich ist weiterzukommen. Natürlich räumt man den Weg für ihn frei und erhält jedes Mal seinen Dank und ein kleines Präsent. Storytechnisch bedeutet das allerdings, dass besagter Charakter durch die Hilfe immer mehr das Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten verliert und dadurch irgendwann dem Fluch zum Opfer fällt und stirbt. Hilft man ihm, tötet man ihn letztendlich. Hilft man ihm nicht, lebt er, es gibt es aber auch keine Belohnungen. Entscheiden muss man selber.   Karten werden überbewertet Was das Suchen und Finden seiner Ziele angeht, bieten die Souls-Spiele wie in vielen anderen Aspekten eine sehr „realistische“ Herangehensweise. Am Anfang gibt es lediglich eine Aufgabe: „Läute zwei Glocken“ in Dark Souls oder „Suche den König“ in Dark Souls 2. Wie genau man das tut und wo sich die beiden Glocken oder der König befinden, muss man allein rausfinden. Unzählige Spieler sind am Friedhof beim Firelink Shrine gestorben, bis sie festgestellt haben, dass es einen anderen einfacheren Weg in die andere Richtung gibt. Ich habe mich in Dark Souls 2 komplett durch Heide’s Tower of Flame, No man’s Wharf und die Lost Bastille gekämpft, bevor ich überhaupt gesehen habe, dass es den eigentlichen Anfänger-Weg durch den Forest oft the Fallen Giants gibt. Das Schöne daran ist,  verschiedene Wege sind absolut möglich. Spieler die von Anfang an in den Wald gehen, treffen bald darauf auf den Pursuer, einen blitzschnellen Untoten-Jäger, der mit den harten Schlägen seines verfluchten Schwertes ordentlich Schaden austeilt und für jede Menge Frustration sorgt. Aber als ich den Weg in den Wald gefunden habe, war ich bereits so stark, dass der Pursuer absolut kein Gegner mehr für mich war. Führt so viel Freiheit dazu, dass man sich verläuft? Selbstverständlich tut es das und ich kann es definitiv verstehen, wenn mach einer dadurch gefrustet ist. Deutlich frustrierter werde ich allerdings, wenn ich sehe, wie mir eine große Markierung zeigt, wo sich meine nächste Mission befindet, insbesondere wenn das Ganze auch noch in einem Schlauchlevel stattfindet, in dem es eh unmöglich ist, sich zu verlaufen. Klar, die Freiheit überall hinzugehen wo man will, passt nicht in jedes Genre. Aber es ist schwer noch Gefallen an Shooter-Action-Achterbahnen zu finden, wenn man vorher in einem Spiel dank solcher Freiheit so viele Geheimnisse entdeckt hat, wie es sie in Dark Souls gibt, Stichwort Painted World of Ariamis. Respekt dem Spieler gegenüber Es gibt oft einen schmalen Grat zwischen unfair und fordernd. Dark Souls befindet sich exakt an der Kante, es ist nie unfair, aber zu so ziemlich jeder Sekunde fordernd. Anders als in Spielen wie zum Beispiel God of War, wo man im Sekundentakt ganze Hundertschaften von Gegner aus dem Weg schnetzelt, stellt in der Souls-Serie jeder Gegner eine Bedrohung dar. Selbst der allererste Untote der sich einem mit gezücktem Schwert entgegenstellt, kann schon den Tod bedeuten, wenn man ihn unterschätzt. Und das immer und immer wieder. Wer in den Souls-Spielen stirbt, stirbt meist, aus eigenem Verschulden und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit beim nächsten Versuch besser aufpassen. Besonders die Bosskämpfe bieten unglaublich packende Situationen. Wer einmal zu früh rollt, zu spät blockt oder sich im falschen Moment heilt, kann schon im nächsten Moment sein Leben verloren haben. Wer sich aber die Angriffe der Bossgegner merkt und die Fähigkeiten und das Equipment des eigenen Charakters perfekt unter Kontrolle hat, der hat eine wirkliche Chance die großen Seelen mit nach Hause zu nehmen, ohne allzu häufig dabei draufzugehen. Allgemein zeichnet sich die Souls-Reihe durch einen hohen Anspruch an den Spieler aus – meiner Meinung nach ein Zeichen von Respekt. Wieso Respekt? Weil From Software dem Spieler zutraut, die Hindernisse, die Demon’s Souls, Dark Souls und Dark Souls 2 bieten, zu überwinden. Wo man in anderen Spielen für jeden Knopfdruck belohnt wird, kriegt man in Dark Souls erst mal gar nichts, bis man bewiesen hat, dass man eine Belohnung verdient. Das führt im Umkehrschluss natürlich auch dazu, dass ich als Spieler Respekt dem Spiel gegenüber entwickle. Habe ich 50.000 Seelen im Gepäck und wandere durch unsicheres Gebiet, dann bin ich durch das Risiko mit 100% Konzentration dabei. Weiß ich, dass ich im Falle meines Ablebens 50 Meter weiter hinten respawne, wird mir der Weg durchs Spiel früher oder später egal werden, weil sich nie das Gefühl einstellt, dass der Tod (also das Verlieren) weitreichende Konsequenzen hat. Insofern ist Dark Souls eines der ersten Spiele, was den Schritt zurück gewagt hat. Zurück in eine Zeit, in der Spieler nicht von Anfang bis Ende an die Hand genommen und noch vom Spiel zugedeckt wurden, sondern sich Alles selbstständig erarbeiten mussten. Der Schwierigkeitsgrad ist dabei nicht das entscheidende Merkmal, sondern die Tatsache, dass die Entwickler in die Intelligenz der Spieler vertrauen, ihr Spiel selbstständig „lösen“ zu können. Und da Dark Souls auch noch extrem fordernd ist, kann man den Leuten von From Software eigentlich nur noch danken. „Danke, dass ihr uns ernst nehmt.“ Um es nochmal zu sagen, auch Dark Souls ist nicht perfekt und hat ein paar Macken, wie jedes andere Spiel auch. Aber nichtsdestotrotz sorgen die guten Eigenschaften des Action-RPGs dafür, dass ich einen Satz bisher schon oft gesagt habe und vermutlich noch viele weitere Male sagen werde: „Ja, ist nicht schlecht, aber ist natürlich nicht so geil wie Dark Souls.“

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Destiny: Alles zum Umfang der finalen Version und den DLCs

Bungie mag zwar gestern die Destiny Beta nach einer Spritztour zum Mond geschlossen haben, doch hindert dies das Internet nicht daran Gerüchte zum Spiel aus dem Hut zu zaubern. Die Herren hinter der Seite DestinyDB wollen interessante Informationen aus dem Destiny Beta Client herausgelesen haben. Laut der Fanseite soll die Vollversion von Destiny mit 32 Story-Missionen, 23 Koop-Raids und 148 anderen Aktivitäten aufwarten können. Der Leiter von Destiny DB erzählte VG 24/7, dass  "23 bekannte, 8 unbekannte und eine im Abspann vorkommende Story-Mission (gibt). Was die Koop-Raids angeht, gibt es 5 Nacht-, 6 normale und 4 Vorhut-Missionen. Beim Rest handelt es sich um Duplikate." Bis zum Release von im September ist aber noch genug Zeit um weiteren Content ranzuhängen. Davon wird die Erde aber wohl weitestgehend verschont bleiben. In einer auf Twitch zu sehenden langatmigen Spielsession mit 2old2play erzählte Community Manager David Dague, dass jeder Planet oder Mond nur mit einer Erkundungs-Mission ausgestattet sein wird. Dies deutet darauf hin, dass wir Abseits vom Kosmodrom keinen weiteren Bereich der Erde in der Vollversion von Destiny zu Gesicht bekommen werden. Weiter erzählte Dague während des Livestreams, dass Destiny auf dem Kosmodrom anfängt, weil dies der Ort ist, der das goldene Zeitalter der Menschheit einläutete und die Menschen ins All aufbrechen ließ. Wo wir schon beim All sind; leider werden wir euch bis zum Release von Destiny mit keinen Nachrichten um neue interstellare Ziele beglücken können. Mit der Erde, dem Mond, Venus und Mars sind laut Bungies Community Manager schon alle Orte bekannt, die uns in der Verkaufsversion von Destiny erwarten werden. Doch deutete Bungie DLCs an, die uns in die Gefilde von neuen Himmelskörpern entführen sollen. Falls auch die Erweiterungen von Destiny sich nur auf das Sonnensystem beschränken werden, ist es am wahrscheinlichsten, dass uns unsere Reise zu Merkur und dem Zwergplaneten Pluto führen wird. Mehr Gesteinsplaneten hat das Sonnensystem nämlich nicht zu bieten. Vielleicht ist Bungie aber kreativ und führt uns auf einen der zahlreichen Monde von Jupiter und Saturn.  

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Battlefield Hardline: EA holt sich Unterstützung aus Hollywood

Battlefield Hardline macht uns ja bekanntlich erst nächstes Jahr zu Räuber und Gendarmen. Über den Battlefield Blog erklärte man vor einigen Tagen, dass neben dem gemischten Feedback der Beta-Tester vor allem der Entschluss eine mitreißende Kampagne bieten zu wollen der Hauptgrund für Battlefield Hardlines Verschiebung ist. Dies wurde auf der Comic-Con nochmals von Visceral Games bekräftigt und elaboriert. Damit der Spieler sich diesmal nicht wieder komplett emotionslos durch die Story schießt, während die Klischee-Kameraden nacheinander den Löffel abgeben, wurde tatkräftige Unterstützung aus Hollywood angeheuert. Wendy Calhoun, bekannt für die von Kritikern hochgelobte Krimiserie Justified soll als Narrative Consultant dafür sorgen, dass Battlefield Hardlines Handlung Visceral Games hohen Anspruch gerecht wird. Bill Johnson, der schon verschiedenste Serien seinen Anstrich verpasst hat, soll als Performance Director dafür sorgen, dass bei der mitreisenden Story das Visuelle nicht zu kurz kommt. Natürlich hat man nicht nur Leute angeheuert, die sich hinter der Kamera am wohlsten fühlen. Eugene Byrd, der Dr. Clark Edison in der Serie Bones - die Knochenjägerin spielt und Benito Martinez, bekannt aus der Serie Sons of Anarchy werden versuchen Wendy Calhouns Anweisungen in die Tat umzusetzen und den Hauptfiguren Leben einhauchen. Kelly Hu, die schon in verschiedensten Videospielen zu hören und in Serien wie Nash Bridges und Castel zu sehen war, wird ihren männlichen Kollegen aushelfen. Battlefield Hardline wird sich in die Geschichte von zwei Polizisten einbetten, die von ihren korrupten Kollegen verraten und aus der Einheit gedrängt wurden. Die Spieler werden sie auf ihrer Reise durch dreckige Straßenschluchten und heiße Wüstenlandschaften begleiten, um ehemalige Kollegen und das kriminelle Pack über den Jordan zu schicken. Die Geschichte von rechtschaffenen Gesetzeshütern, die das Heft selbst in die Hand nehmen müssen, wurde zwar schon zigmal von Hollywood durchgekaut, doch kann sie, wenn richtig erzählt, zumindest auf der Leinwand immer noch für unterhaltsame Stunden sorgen. Wir hoffen, dass Visceral Games die neu gewonnene Zeit gut nutzt und uns ein Battlefield Hardline vorsetzt, dessen Story sich sehen lassen kann. Wem jeglicher Offlinemodus nur peripher tangiert und wissen möchte was der Multiplayer von Battlefield Hardline so auf den Kasten hat, sollte hier vorbeischauen. Dort haben wir nämlich unsere Eindrücke zur Beta und alle Gameplay spezifischen Infos von Battlefield Hardline zusammengetragen. Battlefield Hardline soll 2015 für PS3, PS4, Xbox 360 und Xbox One erscheinen.

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  • gestern um 10:51

Tekken X Street Fighter: Keine Bange, es wurde nicht gecancelt

Erinnert ihr euch noch an Tekken X Street Fighter? Das Crossover-Kampfspiel aus dem Hause Bandai Namco sollte eigentlich im Windschatten von Capcoms Ladung Backenfutter erscheinen. Eigentlich, denn zwei Jahre nach Release von Street Fighter X Tekken lässt Bandai Namcos Antwort immer noch auf sich warten. Das Beat ‘em Up, dass Rio, Ken und Co. in die dritte Dimension hieven soll, geistert aber schon viel länger durch die Medienlandschaft. Schon 2010 wurde Tekken X Street Fighter angekündigt. Bei so viel Wartezeit wird den einen oder anderen Fan schnell bange. So lang gezogenen Entwicklungszeitspannen sind oftmals kein gutes Zeichen. Als dann auch noch Capcoms Kampfspiel-Koryphäe Yoshinori Ono im Jahre 2012 vor Überarbeitung zusammenbrach wurden die Stimmen laut, die ein neues The Last Guardian beschworen. Inzwischen ist Yoshinori Ono längst wieder auf den Beinen und sein Bandai Namco-Kollege Katsuhiro Harada eifrig dabei die hartnäckigen pessimistischen Gerüchte um eine Aufkündigung von Tekken X Street in Luft aufzulösen. "Es schreitet voran. Es wurde nicht gecancelt, also entspannt euch bitte, “ lies der vielbeschäftigte Mann Polygon auf der Comic-Con wissen. Nur scheint Tekken X Street Fighter immer noch nicht oben auf der Prioritätenliste zu stehen. Der sich in der Entwicklung befindende Titel Tekken 7, Rise of the Incarnates, wie auch die free-to-play Projekte Tekken Revolution und Soulcalibur: Lost Swords haben laut Harada erstmal Vorrang. Dies deckt sich mit Haradas Aussage vom August 2013. Damals sagte der Producer zu Siliconera, dass Tekken X Street Fighter  entwickelt wird und man nach dem richtigen Zeitpunkt suche, um es zu veröffentlichen. Da aber 11 Monate später Namco Bandai immer noch nicht mit konkreten Informationen zu Tekken X Street Fighter aufwarten kann, liegt die Vermutung nahe, dass dieser richtige Zeitpunkt in nächster Zeit wohl nicht erreicht werden wird. Für einen Überraschungs-Release in diesem Jahr stehen die Chancen also schlecht. Da bleibt uns nur zu hoffen, dass es nächstes Jahr so weit ist und wir dann Tekken X Street Fighter endlich in den Händen halten können.

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  • gestern um 10:48

Destiny: Mond-Mission im Gameplay-Video

Passend zum Abschluss der Destiny-Beta hatten Spieler die Möglichkeit im Rahmen eines Stress-Tests einen ersten Blick auf den Mond zu werfen, der Beta-Testern bisher verwehrt blieb. Die Beta war zwar am Wochenende nicht mehr nur für Vorbesteller, sondern für alle interessierten Spieler offen, falls ihr aber dennoch nicht die Zeit gefunden haben solltet, euch auf dem Mond auszutoben, könnt ihr dank des folgenden Videos zumindest schon mal sehen, was euch erwartet: https://www.youtube.com/watch?v=5lVmf8WheUM Wie ihr seht, unterscheidet sich das Mondlevel vom Design her stark von allen anderen bisher spielbaren Kampagnen-Missionen im alten Russland, was im fertigen Spiel für genügend Abwechslung sorgen sollte. Übrigens bekommen Spieler, die am gestrigen Stress-Test teilgenommen haben, ein exklusives Emblem im fertigen Spiel.  Falls euch noch nicht klar ist, für welche Konsole ihr euch den Online-Shooter holen solltet, dann werft doch mal einen Blick auf diesen Artikel, in dem ihr euch unter anderem einen Grafikvergleich der verschiedenen Fassungen zu sehen bekommt. Die Vollversion von Destiny erscheint am 9. September für Xbox 360, Xbox One, PlayStation 3 und PlayStation 4. Da geht sie dahin, die Beta von Bungies neuem Sci-Fi-Shooter. Was war euer Gesamteindruck? Gefällt euch die Mischung aus Shooter und MMO und können Bungie und Activision halten, was sie versprechen? Oder seid ihr eher enttäuscht? Erzählt es uns in den Kommentaren.

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  • 25.07. um 16:01

Borderlands – The Pre-Sequel!: gamescom 2014-Cosplay-Gewinnspiel

Fans der Shooter-Serie Borderlands haben allen Grund zur Freude, denn mit Borderlands - The Pre-Sequel! erscheint am 17. Oktober der neue Ableger. Doch bereits vor dem offiziellen Release kann der 2K- und Gearbox-Titel bereits angezockt werden, zumindest dann, wenn ihr ein Ticket für die gamescom 2014 besitzt. Und damit wären wir auch schon bei unserem großen Borderlands - The Pre-Sequel!-Cosplay-Gewinnspiel anlässlich der gamescom 2014 angekommen. Cosplay erfreut sich in den letzten Jahren wachsender Beliebtheit, denn wer würde nicht auch im echten Leben gerne einmal der gefeierte Videospiel-Held sein? Auch auf Deutschlands größter Videospiel-Messe in Köln tummeln sich Jahr für Jahr unzählige kostümierte Fans und die dürfte auch auf der gamescom 2014 wieder der Fall sein. Ganz weit oben in der Gunst der Verkleidungswütigen könnte in diesem Jahr Borderland - The Pre-Sequel! stehen. denn immerhin waren die Vorgänger ein riesiger Hit und entsprechend hoch ist die Vorfreude. Ihr habt ein wenig handwerkliches Geschick, freut euch bereits auf Borderlands - The Pre-Sequel! und wollt unbedingt auf die gamescom 2014? Perfekt, denn wir verlosen: 3 x Borderlands - The Pre-Sequel! + gamescom 2014-Pakete mit 1 x gamescom-Ticket für einen Tag deiner Wahl 1 x VIP-Box zum Zocken von Borderlands 1 x Goodie-Tüte 1 x Borderlands - The Pre-Sequel! (zum Release) Was ihr dafür tun müsst? Bastelt euer eigenes Borderlands-Cosplay und schickt uns ein oder mehrere Fotos davon mit dem Betreff "Borderlands" an win@ingame.de. Dabei gelten folgende Regeln: 1. Der dargestellte Charakter kann aus jedem Teil der Serie stammen 2. Das Kostüm muss von euch gebastelt werden 3. Wie detailliert ihr die Kostüme ausarbeitet bleibt euch überlassen 4. Das/Die eingesendeten Foto/s müssen ein Schild mit der Aufschrift ingame enthalten, damit wir wissen, dass die Meisterwerke auch tatsächlich von euch stammen Wer noch Inspiration oder Motivation braucht, der sollte sich unbedingt unsere kläglichen Versuche ansehen. Das könnt ihr doch besser oder? Auf den folgenden Seiten findet ihr detaillierte Charakter-Studien aus Borderlands - The Pre-Sequel! als kleine Hilfestellung! https://www.youtube.com/watch?v=m2_mKqBw_-8 Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 10.08.2014 23:59 Uhr. Die Gewinner werden am 11.08.2014 per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Abhängig von der USK-Einstufung wird ein Altersnachweis benötigt.

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  • 25.07. um 15:33

iPhone 6: Die Alternative zur Kreditkarte?

Apple bastelt laut Insidern an einer Bezahloption die zukünftige iPhone 6 Besitzer das Zahlen mit dem Smartphone an der Kasse ermöglichen soll. Informanten haben diese Info der Internetseite The Information zugeflüstert. Demnach hat Apple schon unlängst Gespräche mit Firmen aus dem Zahlungsverkehrssektor aufgenommen. Diese sollten von der Idee vollends begeistert sein, würde man doch mit der Bezahlung über das iPhone 6 kostspielige Zwischenstationen und -händler umgehen können. Apple ist nicht der erste Konzern, der die Kreditkarte vom Thron der Bargeldlosen Zahlungsoptionen stoßen möchte. Google und andere It-Firmen haben sich schon an dem futuristischen Konzept versucht, doch sind bislang an der Umsetzung gescheitert. Der Konzern mit den Angebissenen Apfel will diesmal alles richtig machen und vor allem bei der so wichtigen Frage nach Zahlungssicherheit keinesfalls schlampen. Die Kernaufgabe wird bei dem Schutz vor Missbrauch auf ein sogenanntes Gesichertes Element fallen. Golem vermutet, dass damit die Sicherheitsenklave im A7-Prozessor gemeint, die auch schon im iPhone 5S genutzt wird um Fingerabdruckdaten zu speichern. Diese Sicherheitsenklave wird ihren Weg in die Hardware des iPhone 6 finden, die sensiblen finanziellen Daten speichern und wahrscheinlich an das Empfangsgerät an der Kasse weitergeben. Über welchen Weg die Übergabe der Zahlungsdaten geschehen soll, ist nicht durchgesickert. Dass die Wahl auf WLAN oder Bluethoot fallen wird ist unwahrscheinlich. Zu oft wurde schon im Vorfeld darüber berichtet, dass WLAN und Bluethoot trotz Verschlüsselungen keine wirklich sicheren Datenübertragungsoptionen darstellen. Die in der letzten Zeit boomende Nahfeldkommunikations-Technologie (NFC) wäre die wohl einfachste Lösung für die Bezahlung über das iPhone 6. Doch sträubt sich Apple bislang dagegen diese zu benutzten. NFC ist ja vor allem den Videospielern unter euch ein Begriff. Die Nahfeldkommunikations wird eine wichtige Rolle in Nintendos Super Smash Bros. spielen und den Figuren von Mario, Captain Falcon und Co. Leben einhauchen. Die Kassen mit der NFC auszurüsten wäre verhältnismäßig einfach, billig und praktisch. Doch liegt es letzten Endes an Apple, ob diese Technologie auch für die Bezahlung über das iPhone 6 genutzt werden wird. Wer mehr über das iPhone 6 erfahren möchte, sollte hier und hier vorbeischauen, wo wir neuste Informationen zum Bildschirm des Smartphones zusammen getragen haben. Wem Apples Handys schon immer zu teuer waren, sollte sich diesen Artikel zu Gemüte führen, der fünf leistungsstarke Alternativen vorstellt.

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  • 25.07. um 14:18

BioShock: kommt ein neuer Ableger auf uns zu?

Take 2, der Publisher von BioShock hat einen verheißungsvollen Tweet in die Weiten des Internet gepfeffert. Das eingebettete Bild zeigt eine leichtbekleidete Dame, die uns auf einen riesigen Apfel hinweist. Anscheinend ist Madame von der unverhältnismäßigen Größe der Frucht wenig beeindruckt und hat nur Augen für die Lettern die auf dem Kernobst prangen. Mit den Spruch Come bite the Apple will man uns nicht etwa am das Lied der Rock Band Mother Love Bone erinnern, sondern anscheinend ein Querverweis zu Adam und Eva herstellen, deren Beispiel wir wohl folgen sollen.  Das unter den gigantischen Apfel stehende Eve Garden in Poseidon Plaza lässt dann endlich ein Licht aufgehen und wischt die Verwirrung beiseite. Beide Orte kennt man doch aus der Unterwasserstadt Rapture von BioShock 1 und 2 - und so liegt nahe, dass Take 2 wohl mit dem Bild einen neuen Ableger anteasern möchte. Doch leider ist es dann doch nicht so einfach. Da ist nämlich noch die Tatsache, dass der Tweet nicht vom Take 2's Hauptaccount, sondern bloß von der UK-Abteilung stammt. Wird hier vielleicht nur eine ortsabhängige Promoaktion angekündigt? Man weiß es nicht und kann nur vermuten, dass wir, wie schon beim neuen geheimnisvollen Bioware Titel, auf der Gamescom näheres erfahren werden. Sollte es sich dann doch um ein vollwertiges BioShock handeln, wäre es schon das zweite Spiel der Reihe, dass ohne die Hilfe des Erfinders Ken Levine entsteht. Dieser schloss, wie wir im Februar berichteten, sein Studio um sich kleineren Projekten zuzuwenden. Doch nahm Levine die Rechte an der Marke nicht auf seine Indie-Reise mit. BioShock gerhört Take 2 und so schließt sich der Kreis mit der Frage, was Take 2 mit der Marke wohl vorhat. Wird es uns nach den zwei BioShock Infinte DLCs wieder in die feuchten Hallen von Rapture ziehen? Wenn das wirklich so kommen sollte, kann es sein, dass wir Rapture nicht über den Fernseher, sondern bloß über den Bildschrim der PS Vita zu Gesicht bekommen werden. Vielleicht wird nämlich die pausierte Entwicklung eines BioShock-Spiels für die Vita wieder aufgenommen.

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  • 25.07. um 12:37

Bioware: Mysteriöser Teaser-Trailer zum neuen Spiel

Bioware hat kürzlich eine mysteriöse Internetseite hochgezogen und ein Video bei Youtube hochgeladen. Beide Quellen lassen uns verheißungsvoll wissen, dass wir ausgewählt wurden. Leider ist die Entsprechende Seite gerade down. Vielleicht ist sie dem Zuspruch nicht gewachsen, oder wird in diesem Moment Bioware umgebaut. Ein großer Verlust ist es ja nicht, konnte die Adresse im Netz nicht wirklich mit Informationen aufwarten. So ist das nun mal bei Teasern. Bislang geht das Spiel mit den Namen You've Been Chosen durch die Presselandschaft. Dies scheint aber lediglich das Motto des Spiels zu sein. Findige Köpfe von Inverted Controls haben Biowares wenig sagende Ankündigung mit EA jüngster Einreichung einer Trademark in Verbindung gesetzt. Das Warenzeichen Shadow Realms wurde am 28. Februar bei der amerikanischen Patentbehörde eingereicht und am vierten März anerkannt. Es wird als Videospiel und herunterladbare Spiele-Software gelistet. Diese Bezeichnungen verraten herzlich wenig über das fertige Spiel. Fast so wenig wie der schon angesprochene Teaser-Trailer. Dieser beinhaltet weder Gameplay noch Rendermarterial, sondern eine umgestürzte Lampe, jede Menge umgefallene Fahrräder, ein verschlossenes Auto, viel Nebel, einen brennenden Kreis, rauchende und leuchtende Köpfe, wie auch einen schlecht träumenden Mann, dessen Einbildung uns wohl diese seltsam klingende Auflistung eingeheimst hat. Aber seht am besten selbst: https://www.youtube.com/watch?v=32bLpcBoxT8 Schaut man sich den Videotitel, die Videobeschreibung und den Screenshot der Bioware-Webseite an, liegt die Vermutung nahe, dass Shadow Realms sein zu Hause im Horror-Genre hat. Aber sicher kann man da nie sein. Vielleicht ist das ganze bloß eine kluge Verwirrtaktig und das Spiel ist eigentlich ein 0815-Shooter oder ein kindgerechtes Jump and Run mit Albtraum-Einlagen. Eigentlich ist ja noch nicht mal sicher, ob es sich beim Spiel wirklich um den Titel Shadow Realms handelt. Vielleicht heißt das ganze ja tatsächlich You've Been Chosen. Zwar ist dieser Titel etwas lang und sehr generisch - da man in Videospielen eigentlich immer auf die eine oder andere Art den Auserwählten spielt – doch wenn es Spiele wie The Next Car Game geben kann, scheint ein You've Been Chosen gar nicht mal so unwahrscheinlich. Aber weiter im Text. Das sehr misslungene Haiku in der Infobox des Youtube Videos kündigt an, dass einige meiner Fragen auf der Gamecom von Bioware aufgelöst werden. Da bleibt mir nur zu sagen: Es ist bald soweit/ Wir werden euch zuschauen/ Köln ist in Deutschland. 

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  • 25.07. um 12:30

Messaging-App iGab sammelt Spenden

Die mobile Messaging App "iGab" macht es Hilfsorganisationen einfach, Spenden zu sammeln. Wenn Anwender iGab aus der iTunes App Store herunterladen, erhalten registrierte Hilfsorganisationen 25 Prozent des Preises für die App, welche derzeit 89 Cent kostet. "Das gilt für alle Verkäufe der App, nicht nur für besondere Kunden, von denen die App über die Hilfsorganisation gekauft wird," erklärt Sabine Hutchison-Leidel. Die App wurde von ihr und der Mitbegründerin Claudia Neumann entwickelt. Es wird jeweils monatlich eine andere Hilfsorganisation ausgewählt, der die iGab Umsätze zugute kommen, und die clevere Messaging-App verspricht recht beliebt zu werden. Es sind weltweit mehr als 300 Millionen iPhones im Einsatz, und Messaging ist eine der Hauptanwendungen für das Gerät, somit ist der potentielle Markt für iGab enorm. Aber das wirklich besondere an iGab sind die neuen und einzigartigen Qualitäten, die es dem Messaging hinzufügt. iGab verwendet modernste Software, um die Stimme des Absenders aufzuzeichnen und sie mit diversen 3D animierten Figuren zu verbinden, die darauf ausgelegt sind, das Gefühl der Message zu übermitteln. Seit Jahren sind Messaging-Anwender auf einen Standardsatz von Emoticons beschränkt, um ihren Mitteilungen etwas persönliches, individuelles hinzufügen zu können. Mit iGab hört der Empfänger nicht nur die Stimme und den Tonfall des Absenders, sondern kommt auch noch in den Genuss zu sehen, wie eine der Figuren des Apps die Mitteilung "spricht", um dabei mit der "Körpersprache" auch emotionellen Gehalt zu vermitteln. Neumann und Hutchison-Leidel sind Neulinge in der App-Entwicklung, aber dafür sehr erfahren, was Wohltätigkeit angeht. Im Laufe der Jahre und mit viel Eigeninitiative haben die beiden lokale Projekte gestartet, wie zum Beispiel das Sammeln und direkte Verteilen von Kleidung an die Obdachlosen von Hamburg. "Wir möchten anderen zeigen, dass eine Einzelperson Wirkung erzielen kann, sogar mit den Apps, die man sich auf das Handy lädt," erklärt Neumann. Bislang haben sie noch keine anderen App-Entwickler kennengelernt, die Hilfsorganisationen in ähnlicher Form unterstützen wie iGab. Hilfsorganisationen werden an iGab ihre Freude haben. Sie werden damit nicht nur finanziell unterstützt, die App selbst ist gut entwickelt und macht viel Spaß. Absender können Ihre Nachrichten von sechs verschiedenen animierten Figuren "ausliefern" lassen. Die Marktforschung von Neumann und Hutchison-Leidel hat ergeben, dass die meisten Anwender Tiere bevorzugen. So entstanden Mecki der Hai, Jazzie der Grashüpfer, Rubi der Drache, I.G. der Außerirdische, Tucki die Schildkröte und Bella das Insekt. Diesen Figuren kann dann pro auszuliefernder Nachricht jeweils ein Gefühl hinzugefügt werden, z.b. fröhlich, traurig oder wütend. iGab wurde so konzipiert, dass es sich nahtlos mit fast allen beliebten sozialen Netzwerken und Messaging Systemen verbinden lässt, d.h., egal wie die Anwender es gewohnt sind, ihre Messages zu verschicken, lassen sich diese nun ganz einfach in 3D animierte Stimm-Nachrichten hochkonvertieren.

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