Test: The Last of Us – UPDATE: The Last of Us – Remastered

Review

Dark Souls 2 – Crown of the Sunken King: Hilfe, Tipps & Tricks

News

PS4: So gelingt der Wechsel der Festplatte (Guide)

News
News Alle News
  • 0
  • heute um 16:37

Dragon Age – Inquisition: Koop-Modus geplant?

Bei Bioware Spielen denkt man zuerst an beeindruckende von einer spannenden Handlung vorangetriebene Singleplayer-Spiele wie Star Wars: Knights of the Old Republic und Mass Effect. Und warum auch nicht, Bioware selbst gibt schließlich seit jeher an, die „besten erzählenden Spiele der Welt“ bieten zu wollen. Mass Effect 3 hatte zwar einen separaten Multiplayer-Modus, für die große Mehrspieler-Erfahrung ist das kanadische Unternehmen jetzt aber nicht gerade bekannt. Doch das könnte sich jetzt möglicherweise ändern. Auf die Frage eines Twitter-Users ob es in Dragon Age: Inquisition einen Koop-Modus geben würde, antworteten die Entwickler nämlich nicht einfach nur mit „nein“, sondern mit dem Hinweis, dass sie bisher noch keine Koop-Features angekündigt hätten, man aber die Augen aufhalten sollte, um auf Facebook und Twitter Updates zu erspähen. Diese Aussage hat bereits zu einigen Spekulationen geführt, was Bioware Mehrspieler mäßig mit Dragon Age: Inquisition vorhat. Möglicherweise planen die Kanadier mit Dragon Age: Inquisition zum ersten Mal ihr Singleplayer-Geschick auch im Koop auszuprobieren, vielleicht wollen sie aber auch einfach nur niemanden abschrecken, der traditionell Koop spielt und geben deswegen eher vage Informationen bezüglich eines Mehrspielers heraus. In nur wenigen Monaten könnt ihr selbst rausfinden, was es mit dieser Geschichte auf sich hat. Am 21. November erscheint Dragon Age: Inquisition in Europa für Xbox One, PlayStation 4, Xbox 360, PlayStation 3 und PC. Was meint ihr? Wird Bioware doch noch überraschend einen Koop-Modus für Dragon Age: Inquisition ankündigen oder hat diese Twitter-Antwort keine besondere Bedeutung? Lasst uns eure Meinung in den Kommentaren wissen.

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
  • 1
  • heute um 15:16

Watch Dogs 2: Ubisoft startet Umfrage

Wir hatten euch ja bereits davon berichtet, dass Ubisoft mit Watch Dogs große Erfolge feiern konnte. Mit 8 Millionen verkauften Exemplaren dürfte es kaum jemanden überraschen, dass beim französischen Spieleentwickler scheinbar bereits über einen Nachfolger nachgedacht wird. Wie jetzt durch Reddit bekannt wurde, hat Ubisoft wohl bereits einige E-Mails an ausgewählte Nutzer geschickt. Inhalt dieser Mails ist eine ca. 20 minütige Umfrage zu Watch Dogs, die dabei helfen soll, „das nächste Watch Dogs Spiel noch besser zu machen“. Dies könnte bereits ein ernstzunehmender Hinweis darauf sein, dass Watch Dogs 2 nicht einfach nur geplant ist, sondern sich möglicherweise bereits in der Vorproduktion befindet. Feedback von Fans könnte bei einem Watch Dogs Nachfolger ein wichtiger Punkt für Ubisoft sein, da viele Spieler des Open-World-Action-Adventures mit der Grafik des Titels unzufrieden waren. Grund dafür waren verstecke Grafik-Effekte in den Game-Files, mit denen Watch Dogs seinem Ankündigungstrailer auf der E3 2012 hätte gerecht werden können, die aber im fertigen Spiel keine Verwendung fanden. Ubisoft wurden von vielen Seiten vorgeworfen, die bessere Optik absichtlich zurückzuhalten, um die grafische Lücke zwischen der PC- und Konsolenfassung zu kaschieren. Insofern erscheint es nur sinnvoll, dass sich Ubisoft bei Watch Dogs 2 vorher schon nach den Wünschen der Fans erkundigt. Was würdet ihr euch für Watch Dogs 2 wünschen? Einfach nur bessere Optik oder sollte sich auch etwas am Spielsystem ändern und wenn ja, was? Sagt es uns in den Kommentaren.

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen

Sony: EA Access ist eine Mogelpackung

Gerade stellten wir euch noch EA Access noch vor und schon kommen die ersten Stimmen auf, die über das Abo-Modell herziehen - allen voran Sony. Der Konsolenhersteller ist zwar dafür bekannt hart gegen Konkurrenten vorzugehen, nicht aber dafür, Projekte von Publishern und Partnern klein zu reden. Scheinbar sah man sich dennoch in der PR-Abteilung von Sony dazu genötigt den eigenen Senf zum Xbox One exklusiven EA Access zu geben und dieser Senf  ist ziemlich scharf und geht zur Sache. Anscheinend hatte Electronic Arts auch Sony das Angebot unterbreitet EA Spiele im Abonnement über die Konsole anbieten zu lassen: "Wir haben das EA Access Abo-Angebot evaluiert und sind zum Schluss gekommen, dass es nicht die Art von Wert bietet den PlayStation Kunden gewöhnt sind und erwarten,“ ließ eine Pressesprecher von Sony Game Informer wissen. Die Stellungnahme schlägt daraufhin eine etwas kontroverse Richtung ein, und zwar als die Vermutung aufgestellt wurde, dass sich die PlayStation Plus Mitgliederzahl seit Verkaufsstart der PS4 verdoppelt habe, weil PS Plus so viele tolle Features biete. Wahrscheinlich will dabei die Mehrheit der PS4 User doch einfach nur online spielen - aber lassen wir den Mann vom Sony erstmal ausreden: "Die Mitgliedschaften von PlayStation Plus sind seit dem Launch der PlayStation 4 um 200 Prozent gestiegen, was zeigt, dass Gamer nach einer Mitgliedschaft suchen, welche eine Vielzahl von Dienstleistungen, über verschiedenste Plattformen hinweg für einen niedrigen Preis bietet. Wir denken nicht, dass unsere Fans danach zu fragen, ob sie nicht vielleicht zusätzlich (zu PS Plus) 5 Us-Dollar pro Monat für dieses EA-spezifische Programm zahlen möchten, eine für den PlayStation Spieler angemessene Wertigkeit bietet.“ Sony bleibt also weiterhin der Strategie treu, sich als ein Konsumenten liebender Konzern zu profilieren, der sich auf die Abzock-Methoden der Konkurrenz nicht einlassen möchte. Natürlich spielt da aber auch weiteres wirtschaftliches Taktieren eine Rolle. Schließlich soll PlayStation Now mit so wenig Konkurrenz wie möglich zu kämpfen haben. EA Access steht dem im Weg und kann aus Sicht von Sony deswegen gern Xbox One exklusiv bleiben.

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
  • 0
  • heute um 14:23

Dark Souls 2 – Crown of the Sunken King: Hilfe, Tipps & Tricks

Wichtige Informationen vor dem Spielstart Den DLC von Dark Souls 2 zu betreten ist deutlich einfacher, als noch im Vorgänger. Sobald ihr den Zusatzinhalt heruntergeladen habt, findet sich ein Item namens Drachenklaue in eurem Inventar, mit dessen Hilfe ihr euren Fuß in die neuen Areale setzen könnt. In der Hauptstory von Dark Souls 2 müsst ihr mindestens so weit sein, dass ihr den Verkommenen in der Schwarzen Schlucht besiegt haben, denn hinter diesem Bossgegner, im Raum mit dem Ur-Leuchtfeuer befindet sich der Eingang in den DLC. Wie ihr ja schon in unserem Test gelesen habt, ist die Gefahr vergiftet zu werden im DLC sehr hoch. Daher solltet ihr auf jeden Fall darauf vorbereitet sein. Wir empfehlen an dieser Stelle entweder eine große Menge giftiges Moos dabei zu haben oder das Wunder „Schmeichelndes Gebet“, welches ihr bei Licia aus Lindelt für 2000 Seelen kaufen könnt. Nun steht eurem Abenteuer nichts mehr im Weg und ihr könnt euch am Schrein in der Schwarzen Schlucht in den DLC teleportieren lassen. [Vorbereitung] [Beispielbuilds der Redaktion] [Die Welt] [Neue Items] [Neue Waffen] [Neue Schilde] [Neue Ausrüstung] [Neue Sprüche] [Neue Ringe] [Neue Gegner] [Boss Guides]   Beispiel Build der Redaktion Natürlich unterscheidet sich die Spielweise von Dark Souls 2 stark, je nachdem in welche Richtung man aufgelevelt hat. Deswegen an dieser Stelle ein kurzer Hinweis: Die Tipps sind natürlich nicht komplett Charakter-gebunden, aber manche Strategien, könnten sich bei gewissen Spielertypen als ineffizient erweisen. So wird beispielsweise ein Stärke-Charakter mit schweren Rüstungen und Waffen, der sich eher langsam fortbewegt, nicht sonderlich viel damit anfangen können, wenn wir hier zu häufigem Rollen und Ausweichen raten. An solchen Stellen, werden wir natürlich auf alternative Ansätze bei anderen Builds verweisen, primär beziehen sich unsere Tipps und Tricks aber auf Abenteurer mit ähnlicher Spielweise wie unser Redaktions-Charakter, der wie folgt ausgestattet ist: Dex-Build: Der Dex-Build (Dex = Dexterity = Geschicklichkeit) ist flink unterwegs und trägt leichte Rüstungen und Waffen. Wie der Name schon sagt, ist hier die Geschicklichkeit der wichtigste Wert, der so weit wie möglich hochgelevelt sein sollte. Auch in Stärke sollten einige Seelen investiert werden, da auch die meisten schnellen Waffen einen Stärke-Wert voraussetzen, der über dem normalen Startwert liegt. Das in Dark Souls 2 erstmals eingeführte Attribut Anpassung kann einige Vorteile haben, da ihr dadurch mehr so genannten Invincibility-Frames bekommt, das heißt beim Wegrollen ist es wahrscheinlicher nicht vom Gegner erwischt zu werden. Unser Charakter hatte außerdem noch sehr viele Punkte bei Wille und konnte damit Blitze schleudern. Seit dem neusten Patch hat man aber statt 11 nur noch drei Blitze zur Verfügung, Wille ist daher also kein Muss. Für das oben genannte Wunder „Schmeichelndes Gebet“ benötigt ihr lediglich einen Wert von 15. Unser Redaktions-Build war ohne Schild und mit zwei Schwarzstahl-Katanas unterwegs. Für den Fernkampf hatte er einen Bogen mit giftigen Pfeilen im Gepäck. Die Spielweise: Als Geschicklichkeits-Charakter nähert ihr euch dem Gegner und wartet auf einen Angriff. Sobald dieser erfolgt, ist das Timing entscheidend, mit dem ihr durch eine Rolle ausweicht und wenn möglich versucht, einen Stich in den Rücken auszuführen oder ein paar schnelle Treffer zu landen. Mit leichten schnellen Waffen teilt ihr zwar nicht so viel Schaden aus, könnt aber öfter zuschlagen. Werdet ihr doch mal getroffen, bloß nicht die Nerven verlieren und versuchen wegzurennen, da die Reichweite der Gegner oft höher ist, als man denkt. Einfach wie zuvor dem nächsten Angriff ausweichen und im gewonnenen Zeitfenster heilen statt schlagen. [Zum Seitenanfang] Die Welt Crown of the Sunken King besteht aus vier neuen Arealen mit sieben Leuchtfeuern: Shulva, Stadt des Heiligtums: Heiligtumsweg Gebetsturm Gemach der Priesterin Höhle der Toten: Kein Leuchtfeuer Heiligtum des Drachen: Geheime Heiligtumskammer Höhle des Unvollkommenen Inneres des Heiligtums Drachenrast: Tiefpunkt des Heiligtums [Zum Seitenanfang] Das gesamte DLC-Gebiet ist sehr verschachtelt und komplex mit freischaltbaren Wegen und geheimen Türen. Grundsätzlich könnt ihr von Anfang an ruhig jede Abzweigung nehmen, da diese euch meist zu nützlichen Abkürzungen oder neuen Items führen. Vorsicht ist hier das oberste Gebot. Die Gegner halten ordentlich was aus und können schon mit einem Treffer große Stück aus eurer Lebensleiste reißen und euch dazu noch vergiften. Und sie lauern euch oft auf. Wenn ihr also in einen scheinbar leeren Raum kommt, in dem ein Item liegt, erwartet immer, dass plötzlich von oben oder außen ein Gegner reinkommt, um euch den Gar auszumachen. Eine Neuerung im DLC ist, dass ihr die Levelarchitektur ändern könnt. Schon zu Anfang werden euch die mit Runen beschrifteten leuchtenden Säulen auffallen, die überall  in Shulva, Stadt des Heiligtums verteilt sind. Mit einem Schlag auf diese Säulen sorgt ihr dafür, dass sich Plattformen heben oder verschieben, was euch oft komplett neue Wege öffnet. Am Anfang solltet ihr unbedingt die Augen nach diesen Säulen aufhalten, da ihr das zweite Leuchtfeuer des Gebietes, Gebetsturm, nur auf diesem Wege erreichen könnt. [Zum Seitenanfang] Im Heiligtum des Drachen gibt es zwar keine leuchtenden Säulen mehr zum draufkloppen, aber dafür diverse Schalter und Druckplatten, die ihr finden müsst. Vor letzterem solltet ihr euch aber auf jeden Fall in Acht nehmen, denn meist lösen sie gefährliche Fallen aus, die das Ende eurer Reise bedeuten können, wenn ihr nicht genug Lebensenergie habt. Die Schalter hingegen, die ihr ebenfalls durch einen Schlag oder Pfeil auslöst, öffnen euch versteckte Türen. Auch hier heißt es wachsam sein, denn die Schalter sind zwar nie sonderlich gut versteckt, liegen aber oft an der Decke oder in dunklen Ecken, wo man sie gerne mal übersieht. Insbesondere am Anfang vom Heiligtum des Drachens ist das Finden aller Schalter überlebenswichtig, da das erste Leuchtfeuer, geheime Heiligtumskammer, nur durch eine geheime Tür zu erreichen ist. [Zum Seitenanfang] Neue Items Drachenklaue: Öffnet die Tür zu Shulva, Stadt des Heiligtums Goldfruchtbalsam: Erhöht das Attribut Wille für kurze Zeit Alter Pflanzenbalsam: Erhöht das Attribut Stärke für kurze Zeit Schwarzkrautbalsam: Erhöht das Attribut Intelligenz für kurze Zeit Rebenbalsam: Erhöht das Attribut Geschicklichkeit für kurze Zeit Getrocknete Wurzel: Lädt auf längere Zeit Lebensenergie auf Leuchtkäfer: Verdoppelt ausgeteilten Schaden und halbiert eingesteckten Schaden Schlüssel des ewigen Heiligtums: Öffnet die Tür zum Leuchtfeuer Gemach der Priesterin und zur Höhle der Toten Drachenstein: Notwendig für die Vorrichtung im Heiligtum des Drachen Seele von Untergangskönigin Elana: Kann für Seelen oder eine Bosswaffe verwendet werden Seele von Sinh, der ruhende Drache: Kann für Seelen oder eine Bosswaffe verwendet werden [Zum Seitenanfang] Neue Waffen Langbogen +7 Stachelpeitsche +7 Mysteriöses Steinschwert Heiligtum Morgenstern Heiligtum Armbrust Heiligtum Repetierarmbrust Drakenblut-Großschwert Zornige Axt Yorgh’s Speer [Zum Seitenanfang] Neue Schilde Heiligtum-Schild: Das Schild lässt sich auch für Zauber, Wunder und Hexerei einsetzen [Zum Seitenanfang] Neue Ausrüstung Catarina Helm Heiligtum Soldaten-Stulpen Heiligtum-Ritterhelm Heiligtum-Ritterstulpen Heiligtum-Rittergamaschen Drakenblut-Helm Drakenblut-Rüstung Drakenblut-Stulpen Drakenblut-Gamaschen Diadem der Heiligtum Priesterin Krone des versunkenen Königs Blumen Rock [Zum Seitenanfang] Neue Sprüche Seelenfokus: Feuert einen konzentrierten Seelenstrahl ab Verleugnung: Gibt im Falle des Todes sofort eine zweite Chance mit wenigen Lebenspunkten Gang des Friedens: Verlangsamt den Wirker und alle in seiner Nähe beim Gehen Dunkles Großschwert: Führt einen Schlag mit einem Schwert aus Finsternis aus [Zum Seitenanfang] Neue Ringe Giftbissring +1 Erhöht Giftresistenz Finsterquarzring +3 Erhöht Finsternisabwehr Blutbissring +1 Erhöht Blutungsresistenz Donnerquarzring +3 Erhöht Blitzabwehr Flynn’s Ring Erhöht Angriffsschaden abhängig von der Traglast Yorgh’s Ring Gibt die Chance Zauber abzuwehren Blitzklauenring Gewährt extra Blitzschaden, doch reduziert physische Verteidigung [Zum Seitenanfang] Neue Gegner Heiligtum Soldaten Schlagen mit ordentlichem Schaden zu und vergiften oft  - Rollt am Besten im richtigen Moment rechts an ihnen vorbei. Weil sie „relativ“ lange brauchen um nach einem Schlag nochmal anzugreifen, ist dies eine gute Gelegenheit ihnen in den Rücken zu stehen. (Tank-Builds und alle für die Rollen keine Option ist, können, vorausgesetzt die Balance ist hoch genug, auch blocken und danach um sie rum gehen. Ätzende Krabbler Insektenartige Wesen, die ätzende Dämpfe versprühen können, die euer Equipment zerstören – Die Krabbler sind eigentlich keine besonders starken Gegner. Gefährlich sind sie nur wenn sie ihre Dämpfe versprühen. Kommt ihr ihnen dann zu nahe, könnte es sein, dass etwas von eurer Ausrüstung zu Bruch geht. Prinzipiell sind sie aber locker im Nahkampf zu besiegen. Kriechende Gift Statuen Mehrere der bekannten und verhassten Giftstatuen zusammen auf dem Rücken einer kriechenden Kreatur – Die Giftstatuen auf dem Rücken dieses Schildkröten artigen Wesens können zwar aus mehreren Richtungen schießen, bewegen sich durch ihre lahmen Träger aber nur sehr langsam fort. Mit ein paar Pfeilen auf die Kröte seid ihr diese Art von Gegner sofort los. Heiligtum Ritter Sind zunächst fast unverwundbar. Greifen aus der Ferne mit Armbrüsten und Finsternis-Magie an, im Nahkampf können sie mit zwei Schwertern blitzschnell zuschlagen – Um diese Gegner überhaupt ernsthaft verletzten zu können, müsst ihr ihre sterblichen Überreste finden und zerstören. Die Körper sind immer relativ in der Nähe der Geister aufgebahrt. Im Kampf gilt, wie schon bei den Heiligtum Soldaten, den Angriffen ausweichen und dann schnell in den Rücken stechen. (Tank-Builds und alle für die Ausweichen dank zu hoher Belastung ausfällt können nicht nur die Angriffe blocken, sondern mit genügend Stärke sogar die Geister erschlagen, bevor die Körper zerstört sind) Finstergeist von Hofnarr Thomas Erscheint im Heiligtum des Drachen und setzt alle Arten von Pyromantie ein. Thomas springt viel herum und lässt sich nur schwer in den Rücken stechen, kommt man ihm zu nahe, beschwört er einen Feuersturm, ist man zu weit weg, heilt er sich – Das Wichtigste um Hofnarr Thomas zu besiegen ist Geduld und eine gute Feuerabwehr. Seinen Feuerbällen kann man grundsätzlich gut ausweichen und sobald es möglich ist kann man ein paar Treffer landen. Hat man ihn ein paar Mal erwischt, beschwört er den Feuersturm, bei dem man direkt wieder auf Distanz gehen muss. Schafft man es lang genug nicht getroffen zu werden und ihn hin und wieder zu verletzten, segnet er irgendwann das Zeitliche. Finstergeist von Felsschild Baldyr Erscheint kurz vorm dritten Leuchtfeuer in Shulva, Stadt des Heiligtums, greift euch mit einem Speer an und wirft Lloyds Talismane, um euch vom Heilen abzuhalten – Um Baldyr zu erledigen braucht ihr vor allem Geduld. Ausweichen und zwischendurch den ein oder anderen Treffer landen funktioniert ausgezeichnet. Es empfiehlt sich, nachdem er auftaucht die Leiter hochzuklettern und den Kampf oben auf der Pyramide auszutragen, da dort deutlich mehr Platz ist. Alternativ ist es auch möglich, dass er durch einen Sturz stirbt. Um das zu erreichen, müsst ihr einfach mitten im Kampf in das Loch mit der Leiter rollen. Ist Baldyr nah genug an euch dran, wird er euch es gleichtun und, wenn ihr ihm schon etwas zugesetzt habt, den Sturz nicht überleben. Doch Vorsicht! Nicht nur der Finstergeist, sondern auch ihr verliert einige Leben beim Aufprall, je nachdem wie viel ihr zur Verfügung habt, könnte das Ganze auch eher Ende sein. Diese Strategie gilt also nur für den Notfall. Heiligtum-Priesterinnen Schießen aus der Distanz mit Finsternis-Magie - Diese Priesterinnen sind an sich nicht sonderlich gefährlich, feuern aber meist mit ihren Finsternis-Geschossen aus der Ferne auf euch, während ihr gerade mit anderen Gegnern im Nahkampf seid. Einfach Ruhe bewahren, den Projektilen ausweichen und ihnen im Nahkampf zeigen, wer in Crown of the Sunken King die Hosen anhat. Die Unvollkommenen Drachenähnliche blinde Wesen, die in der Höhle des Unvollkommenen herumlaufen und aggressiv werden, sobald ihr euch nähert - Diese Monster halten einiges aus und bringen nicht sonderlich viele Seelen. Am besten erledigt ihr sie einmal um alle Items im Gebiet zu holen und lauft danach nur noch an ihnen vorbei. Der Trick ist, immer seitlich oder hinter ihnen zu stehen und die Füße anzugreifen. Dabei müsst ihr aufpassen, nicht von ihnen gegriffen zu werden. Drakenblut-Ritter Warten in der Pyramide im Heiligtum des Drachen. Rollen viel herum und können trotz der schweren Rüstung schnell zuschlagen, fast wie in einem PvP-Kampf – Rollen ist hier nicht die beste Idee, weil die Ritter sich blitzschnell umdrehen und zuschlagen können. Am besten ihre Angriffe blocken und im richtigen Moment zuschlagen. Eine gute Alternative bieten Giftpfeile, da die Ritter oft zweihändig hinter euch herlaufen und Pfeilen somit schutzlos ausgeliefert sind. Mit Bogen und Giftpfeilen einfach rückwärts von ihnen weglaufen und feuern. Sobald sie zu nahe kommen, ausweichen, ein Stück zurückrennen und wiederholen. [Zum Seitenanfang]  Bosse Untergangskönigin Elana Elana erinnert sehr an Nashandra aus dem Hauptspiel, anders als der Dark Souls 2 Endboss hat sie aber einige gemeine Tricks auf Lager. So kann sie mitten im Kampf wahlweise Skelettkrieger oder Velstadt, den Verteidiger des Königs beschwören. Dazu beherrscht sie jede Menge Hexereien und auch Pyromantie kann sie. Zusätzlich kann sie euch, wenn ihr nah genug dran seid, mit ihrer Axt eins überbraten – Nachdem ihr die Bossareana betreten habt, redet Elana erst mal noch mit euch und beschwört ihre Waffe. Diesen Moment solltet ihr nutzen um zu ihr hinzurennen und sie so oft zu schlagen wie möglich. Ihr seht zwar anfangs noch keinen Lebensbalken, wenn der dann erscheint, werdet ihr allerdings feststellen, dass eure Schläge vom Anfang schon Wirkung gezeigt haben. Sobald der Kampf offiziell beginnt solltet ihr hinter ihr bleiben, so dass euch ihre Hexerei-Geschosse nicht erwischen können und sie so oft treffen wir möglich. Bei zwei ihrer Attacken solltet ihr jedoch besondere Vorsicht walten lassen. Zum einen wenn sie ihre Hand in die Luft streckt und Energie sammelt, denn das bedeutet, dass gleich eine Finsternis-Explosion folgt und zum anderen wirkt sie manchmal Flammenschneise, was euch auch treffen kann, wenn ihr hinter ihr steht. Sobald ihr ungefähr ein Drittel ihres Lebensbalkens in die ewigen Jadggründe befördert habt, beschwört sie zusätzliche Gegner. Und jetzt wird’s tricky. Abhängig von eurem Build unterscheiden sich die sinnvollen Strategien. Seid ihr eher schnell unterwegs, könnt gut rollen und ausweichen, dann könnt ihr die Skelette oder Velstadt ignorieren und weiterhin Elana angreifen. Dazu müsst ihr einfach nur aufpassen, dass die Beschworenen weit genug von euch weg sind, dann zur Untergangskönigin laufen und ihr ein paar Schläge mitgeben, bevor die anderen Gegner bei euch sind. Das könnt ihr beliebig oft wiederholen, bis ihr Elana besiegt habt. Entscheidend ist hier, genug Raum zwischen euch und dem Boss und den beschworenen Gegnern zu lassen. Alternativ könnt ihr auch zuerst die Skelette oder Velstadt erledigen, allerdings solltet ihr hier immer im Blick haben, wo sich Elana befindet, weil sie euch währenddessen weiterhin mit ihrer Magie beschießt.    Wer sich eher behäbig bewegt und auf Blocken und starke Angriffe setzt, der sollte sicher gehen, dass er gut gegen Hexerei und Pyromantie gewappnet ist. Macht ihr genug Schaden könnt ihr die Skelette oder Velstadt verhältnismäßig schnell aus dem Weg räumen und euch dann wieder auf Untergangskönigin Elana konzentrieren.    Als dritte Möglichkeit, könnt ihr euch natürlich auch Hilfe holen. Untergangskönigin Elana ist ein ganz schön zäher Brocken, weswegen ihr keine Probleme damit haben solltet, Mitstreiter für den Kampf zu finden. Sollte dennoch gerade keiner da sein, in dem Raum vor dem Bossareal könnt ihr Benhart aus Jugo und Stahlherz Ellie beschwören, die zwar im Kampf nicht besonders viel Schaden machen, euch aber definitiv helfen können, die Chancen gegen Elana und ihre beschworenen Minions auszugleichen. Betrübte Grabräuberin, Alter Soldat Varg, Alter Erkunder Cerah Gleich zu Anfang: Holt euch Hilfe! Dieser Bosskampf ist mit aller Wahrscheinlichkeit das, was From Software im Vorfeld als Koop-Part angekündigt hat. Gleich drei Gegner auf einmal greifen euch hier an, alle drei verhalten sich ähnlich wie Finsternisgeister. Die drei Untoten zu erledigen ist alleine zwar nicht unmöglich, aber auch mit einer guten Strategie braucht ihr immer noch eine gehörige Portion Glück. Wenn ihr es alleine versuchen wollt, solltet ihr zuerst versuchen, den Erkunder zu erledigen. Der bleibt beim Kampf nämlich im Hintergrund und beschießt euch mit seinem riesigen Bogen. Da ihr hier drei Gegner auf einmal bekämpfen müsst, ist die beste Strategie die zwei anderen wegzulocken, dann schnell ein paar Treffer bei dem Erkunder zu landen und dann dasselbe nochmal. Ist der erste erledigt, versucht ihr das gleiche bei den anderen beiden: Gegner trennen, einen von beiden ein paar Mal erwischen, weglaufen, wiederholen. So könnt ihr es mit jeder Menge Glück schaffen, die drei allein zu besiegen. Seid ihr dem Tode nahe, ist es sinnvoll in den unteren Bereich des Areals zu flüchten. Dort warten zwar versteinernde Statuen auf euch, ihr habt aber kurz Zeit um euch zu heilen, bis euch die drei Gegner hinterher kommen. Kurz gesagt, holt euch Hilfe. Und wenn ihr nicht wollt oder niemanden findet, macht euch bereits viele viele Versuche zu brauchen, bis ihr die Seelen der drei in der Höhle der Toten Verschollenen bekommt. Sinh, der ruhende Drache Im Gegensatz zu dem Dreiergespann in der Höhle der Toten ist Sinh auch alleine zu schaffen, wenn man sich die Zeit nimmt, seine Bewegungen und Attacken zu lernen. Zuerst solltet ihr seinen Schwanz abschlagen, da er auch damit auch erwischen kann, wenn ihr hinter ihm steht. Habt ihr das geschafft solltet ihr versuchen immer hinter ihm zu bleiben und sein hinteres linkes Bein zu attackieren. In dieser Position kann er euch nur noch mit seinem Feueratem treffen, sobald er den Kopf in eure Richtung dreht, solltet ihr also Abstand halten. Wenn er sich in die Lüfte erhebt, gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder er stürzt sich auf euch herab oder er spuckt eine feurige Giftwolke oder er zieht eine Bahn aus Feuer hinter sich her. Allen Angriffen aus der Luft könnt ihr allerdings relativ leicht ausweichen, solange ihr ihn nur im Blick habt und seht, was er tut. Am besten ist es, schon während er in der Luft ist rechts um ihn herum zu laufen, um ihm bei seiner Landung direkt ein paar kräftige Schläge zu verpassen. Grundsätzlich hat er noch eine weitere Feuer- und Nahkampfangriffe, die er allerdings nur einsetzt, wenn ihr euch vor ihm befindet, was ihr so gut es geht vermeiden solltet. Der ruhende Drache hat zwar eine Menge Lebenspunkte, mit genügend Vorsicht und Geduld ist es mit dieser Strategie aber absolut möglich ihn zu erledigen.    Ist es eurem Charakter nicht möglich schnell zur Seite zu rollen, solltet ihr auf jeden Fall ein starkes Schild im Gepäck haben, mit dem ihr sein Feuer abwehren könnt. Gegen seine Giftangriffe ist zwar auch das mächtigste Schild wirkungslos, doch könnt ihr diese auch ohne zu rollen relativ leicht umgehen. Ansonsten gilt dieselbe Strategie: Versucht hinter ihm zu bleiben, ihm erst den Schwanz abzuschlagen und dann sein hinteres linkes Bein zu attackieren bis er das Zeitliche segnet.    Falls ihr überhaupt nicht mit Sinh klarkommt, gibt es im Raum vor dem Bossareal zwei NPC-Phantome und nach aktuellem Stand auch jede Menge menschliche Spieler, die ihre Hilfe anbieten. Damit sollte die Krone des versunkenen Königs ohne großen Frust in euren Besitz übergehen. [Zum Seitenanfang]

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
Reviews Alle Reviews
  • 0
  • heute um 16:21

Test: Cocktail Audio X30

Der Cocktail Audio X30 verspricht viel: Smarter Musikserver, Verstärker, Netzwerk-Streamer und noch ein paar andere Eckdaten. Da stellt sich zu Recht die Frage, braucht ihr jetzt mehr Platz im Wohnzimmer? Die Antwort lautet: Nein, denn all diese Eigenschaften wurden in ein einziges, schickes, silbernes Gehäuse verpackt. Ist der X30 also mal ein echter Stereo-Alles-Könner? Für einen Straßenpreis von 999 Euro könnt der Cocktail Audio X30 auch bald in eurem Zuhause seinen Platz finden. Erweitert werden kann das Gerät durch eine 3,5 oder 2,5 Zoll Festplatte die im Grundmodell nicht enthalten ist. Insgesamt also nicht ganz nicht ganz billig aber angemessen für die vielen Funktionen die euch das Gerät bietet. Lieferumfang Cocktail Audio X30 COCKTAILAUDIO X30 ohne Festplatte, Fernbedienung inkl. 2 AAA-Batterien, Stromkabel, Handbuch, WLAN Adapter Optik und Verarbeitung Beim Design des X30 hat Cocktail Audio tolle Arbeit geleistet. Das Gehäuse ist mit seinen Abmaßen von 43.5 cm in der Breite, 32,5 cm in der Tiefe und 9,8 cm in der Höhe nicht gerade klein aber dafür zeitlos schön und sollte an jedem Standort eine tolle Figur machen. Das schlicht rechteckige Gehäuse ist aus hochwertig verarbeitetem grauen Aluminium. Highlight  ist jedoch die Front, welche noch zusätzlich ein gebürstetes Finish erhalten hat. Einzig und allein die Knöpfe aus Kunststoff machen in Sachen Haptik einen nicht ganz überzeugenden Eindruck. Aufbau und Anschlüsse Bei der Integration in eure Multimedia-Umgebung sollten mit dem Cocktail Audio X30 keine Schwierigkeiten entstehen. Dies gilt natürlich nur für den Stereobereich, denn mit Mehrkanal-Ton hat der X30 nichts am Hut. An der Vorder- und Rückseite des X30 finden sich zahlreiche Ein- und Ausgänge, bei denen keine Wünsche übrig bleiben dürften. Alle Anschlüsse haben eine hervorragende Verarbeitungsqualität und besonders die analogen Anschlüsse und Ausgänge besitzen vorbildliches ein Goldfinish. Hier nun die komplette Übersicht der Anschlüsse vom Cocktail Audio X30. Cocktail Audio X30 in der Praxis Eines vorweg, der ist X30 für echte Audioliebhaber konzipiert. Solltet ihr zu dieser Gattung gehören, gibt es viele Argumente, die für seine Anschaffung sprechen. Zum einen die schon erwähnte Anschlussvielfallt, bei der sowohl hochwertige analoge als auch digitale Signale eingelesen und aufgenommen werden können. Dem entsprechend hoch ist die Qualität des verbauten Analog-Digitalwandlers mit einer Sampling Qualität von 192 Kilohertz bei bis zu 24 Bit. Die gleichen Werte gelten erfreulicher Weise auch für die digitalen Ausgänge. Um die hohe Qualität der Signale auch entsprechend an den Mann zu bringen, wurde ein hochwertiger Leistungsverstärker verbaut,  (100 Watt an 8Ohm und 50 Watt an 4 Ohm), der sogar größere Standlautsprecher mit ausreichend Nachdruck versorgt. Solltet ihr eine große CD Sammlung euer Eigen nennen, könnte der X30 die perfekte Allzweckwaffe für euch werden. Das verbaute Laufwerk von Panasonic, bleibt auch andauernder Belastung konstant ruhig und legt ein ordentlich Tempo vor. Nur beim Rippen von Musik-CDs fährt das Laufwerk hörbar hoch. Dies ist aber kein Störfaktor weil dieser Vorgang aufgrund der hohen Geschwindigkeit meist nie lange andauert. Beim problemfreien Rippen gibt es einige nützliche Funktionen mit an Bord. Alle ID3-Tags der gerippten Musikstücke werden automatisch mit der Internetdatenbank Free Db abglichen. Damit während der Wiedergabe auch immer das entsprechende Cover auf dem schön großen Display zu sehen ist, könnt ihr auf lokale Ordner, Internetdatenbank oder auch Google Bilder zugreifen. Wo wir schon beim Thema Display wären, dies hat uns in unseren Tests wirklich gut gefallen. Kräftig und zu jeder Zeit gut ablesbar dank einer Auflösung 800x480 Pixeln. Passend dazu ist auch die intuitiv Menügestaltung, die fast schon ein bisschen unspektakulär wirkt. Auch als Mediaserver macht der X30 eine gute Figur. Dank des integrierten UPnP-Servers geht dies auch ohne Probleme von statten. Einfach am PC den internen FTP einrichten und schon können Daten auf den X30 kopiert werden. Dank der hohen Anschlussvielfallt könnt ihr so ziemlich jeden Zuspieler in den Cocktail Audio X30 einschleusen. Überrascht waren wir zusätzlich, dass neben normalen FAT USB-Sticks auch große NTFS Datenträger gelesen werden konnten. Toll ist auch der kinderleichte Einschub für die internen Festplatte der sowohl SSD, 2,5“ und 3,5 große Datenträger mit bis zu 4TB unterstützt. Vorbildlich ist vor allem die Aufzeichnung von analogen Signalen, die sofort per Knopfdruck gestartet werden kann. In welchem Format ihr die Signale aufnehmen wollt, bleibt euch überlassen und kann vorher ganz bequem in Menü ausgewählt werden. Dabei stehen euch jede Menge unterschiedlicher Formate zur Auswahl von WMA, FLAC, APE alles kein Problem. Doch kommen wir mal zum wichtigsten Punkt, der Audio- Qualität. Um diese noch besser auf eure persönlichen Vorlieben anzupassen, bietet der Cocktail Audio X30 Equalizer Funktionen mit 17 vorgefertigten Presets. Wem das nicht reicht, der kann mit Hilfe von zehn Bändern in 0,5 Dezibel Schritten seinen eigenen Sound feinjustieren. Das nennen wir vorbildlich! Im Klangtest haben wir sehr hochwertige Musikstücke via CD in den X30 eingespeist. Diese eignen sich am besten, um das Zusammenspiel aller verbauter Komponenten wie Verstärker und Wandler genauer zu beurteilen. Unsere Tests meisterte der X30 mit Bravur. Alle Stücke wurden homogen und pegelfest wiedergeben. Besonders schön ist vor allem die Impulstreue, da so besonders komplexe Stücke eine hohe Differenzierung aufweisen. Einzig und allein im Tieftonbereich gibt es leichte Schwierigkeiten. Wodurch bei einigen tiefen Gitarrensounds ein kleines Dröhnen zu hören war. Die Ausprägung ist jedoch so minimal und sollte nur sehr geübten Hörern auffallen. Insgesamt ist der Klang kräftig und sehr detailtreu, sodass mit dem richtigen Equipment jede Menge Hörfreude aufkommt.

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen

Test: The Last of Us – UPDATE: The Last of Us – Remastered

Post-Apokalypse ... Die Welt in Trümmern ... Die Menschheit nahezu ausgerottet ... Die wenigen Überlebenden kämpfen mit allen Mitteln um ihr Fortbestehen. Ein Szenario, das für Videospiele wie geschaffen ist: Wo wir uns bei Film und Buch in unserer Komfortzone nistend von derlei Geschichten lediglich „berieseln“ lassen, fühlen wir uns in Spielen „wirklich“ in die Situation hineinversetzt. Wir sind es, die kämpfen. Wir sind es, die an Grenzen stoßen. Wir sind es, die verzweifeln. Im Videospieljargon sprechen wir von „Immersion“ – dem „Eintauchen in die Spielwelt“. Jenem Merkmal, mit dem Liebhaber stetig für die Akzeptanz ihres Mediums kämpfen und das „Spiel“ als besondere Erzähl- und Erlebnis-Ebene etablieren wollen. Und gerade in den letzten Zügen der auslaufenden Konsolengeneration, könnte uns in diesem Zusammenhang das bisher größte Geschenk gemacht worden sein: The Last of Us. Die letzte große Geschichte Eine Pilzinfektion hat in The Last of Us Millionen von Menschen befallen. Der Cordyceps-Pilz greift das Hirn eines Wirts an und übernimmt innerhalb von zwei Tagen dessen Geschicke. Ist ein Mensch erst infiziert, wird er rasend und giert er nach anderer Menschen Fleisch. Zwanzig Jahre sind seit dem Ausbruch der Infektion vergangen. Einige versprengte Lager erinnern schemenhaft an die einstige Zivilisation. Die Armee versucht mit rigorosen Reglements die Verbreitung der Infektion zu unterbinden. Sollte Verdacht auf eine Infektion bestehen, werden die Betroffenen auf der Stelle hingerichtet. Außerdem werden Zivilisten zu Diensten an der Waffe gezwungen, um die Grenzen der Sicherheitszonen gegen Infizierte zu verteidigen. Einer der Überlebenden ist Joel, ein Mann mittleren Alters, gezeichnet von den kräftezehrenden Umständen dieser neuen Welt. Er verdingt sich als Schmuggler, um über die Runden zu kommen. Mit seiner Partnerin Tess wickelt er Deals ab, in denen Waffen und Medizin durch die Reihen der Armee geschleust werden. Doch dieses Mal läuft etwas schief: Eine Waffenlieferung wird abgefangen. Die „Fireflies“, eine Gruppierung von Freiheitskämpfern, die sich gegen das Militär aufbäumen, haben die Lieferung abgefangen. Um selbst wieder in den Besitz der Waffen zu kommen, müssen die beiden einen Auftrag für die Freiheitsbewegung erfüllen: Sie sollen das vierzehnjährige Mädchen Ellie aus der Quarantänezone schmuggeln. Ausgehend von dieser Eröffnung, wohnen wir in The Last of Us den Geschehnissen eines ganzen Jahres bei. In den gut fünfzehn Stunden Spielzeit schaffen es Naughty Dog, den Überlebenskampf spürbar zu machen. Sicherlich stoßen wir stellenweise auf stark nach Script verlaufende Abschnitte, die nicht von ungefähr an Uncharted erinnern und uns unserer Handlungsfähigkeit berauben, trotzdem geht das Erlebte wesentlich tiefer, als zuerst erwartet. Bereits nach der ersten halben Stunde mit The Last of Us saßen wir bereits mit dickem Kloß im Hals vor dem Fernseher. Etwas, das kaum ein Spiel über seine komplette Dauer schafft. Zwar schlachten wir uns in The Last of Us ganz Spiel-typisch durch eine Anzahl von Gegnern, die der Bevölkerung einer ganzen Kleinstadt entsprechen dürfte, doch je näher wir dem Ende unserer Reise kommen, desto mehr zermürbt uns diese rohe, explizit dargestellte Gewalt. The Last of Us schafft es, dass wir unsere Kaltblütigkeit hinterfragen, ja, uns sogar unwohl dabei fühlen. Ein großes Zahnrad in diesem Getriebe: Die Charaktere, die unglaublich gut geschrieben und extrem glaubwürdig sind. Gerade Joel und Ellie, deren Entwicklung und Beziehung zueinander wird uns noch lange im Gedächtnis bleiben. Erlebniskampf Große Worte. Trotzdem läuft auch The Last of Us nicht völlig abseits bekannter Konventionen. Außerhalb der militärischen Sperrzonen herrscht Anarchie, was neben Infizierten auch Wegelagerer und Diebe auf den Plan ruft. Im Kern handelt es sich also immer noch um einen Third-Person-Shooter samt hüfthoher Deckung und Schleicheinlagen. Da wir allerdings verhältnismäßig wenig Schaden wegstecken können, ist bedächtiges Vorgehen essentiell. Beispielsweise kann uns ein Schwerinfizierter im Nahkampf innerhalb von Sekunden töten. Das baut eine enorme Spannung auf, auch wenn es aufgrund fehlender Schreckmomente nie in echter Angst gipfelt. Das euer Controller von schweißnassen Fingern umklammert wird, ist aber garantiert. Gleiches gilt für die sehr intensiven Auseinandersetzungen mit Menschen, auch wenn gerade gegen Ende von The Last of Us die typischen Ballereien etwas an Überhand gewinnen. Doch gerade was die klassischen Schusswechsel angeht, müssen wir Naughty Dog Respekt zollen. Die Entwickler setzen uns keinen künstlich wirkenden Revolverhelden vor. Setzen wir zum Schuss an, schwankt unser Fadenkreuz leicht mit der Atmung des Protagonisten, werden wir von einem Schuss getroffen, reißt uns die Wucht des Treffers von den Füßen. Klar stecken wir auch hier Unmengen von Treffern weg, solange wir bloß passendes Verbandszeug bei uns führen – sonst wäre The Last of Us wohl auch unspielbar – aber zumindest fühlen wir uns nicht wie ein kugelschluckender Aushilfsrambo wie wir ihn aus so vielen anderen Spielen kennen. Wichtig bei der Darstellung eines Überlebenskampfes in der Post-Apokalypse: Vorräte. Ihr müsst Ruinen und verlassene Gebäude stets nach Brauchbarem abklappern, Wandschränke, Schubladen und Safes sollten allesamt akribisch untersucht werden. Nicht nur wegen Medizin, Nahrung und Munition, sondern auch wegen Utensilien, aus denen ihr Waffen, Verbände und Fallen herstellen könnt. Im Spielverlauf werdet ihr verschiedene Baupläne finden, anhand derer ihr Splittergranaten, Molotowcocktails oder Klingen anfertigen könnt. Das System ist rudimentär und unkompliziert, lässt stellenweise vielleicht ein wenig an Tiefe oder Plausibilität vermissen, bringt sich aber als stimmige Antriebsfeder in das Survival-Konzept von The Last of Us ein. Da ihr zudem mit Maschinenteilen und Ergänzungsmitteln Waffen und Fertigkeiten aufstufen könnt, seid ihr ständig auf neue Funde erpicht. In einem Wort: Atemberaubend Optisch ist The Last of Us eine Augenweide: Animationen und Detailgrad aller Figuren sind auf enorm hohen Niveau, was der Glaubwürdigkeit der Spielwelt nur noch mehr unter die Arme greift. Und auch die Kulissen sind atemberaubend. Verfallene Metropolen, die allmählich von der Natur zurückerobert werden, sonnige Waldgebiete, die in ihrem Idyll kurzzeitig das zerstörte Weltbild vergessen machen und Ruinen alter Gebäude, die unter Pilzbefall und umherfliegenden Sporen ein Eigenleben entwickelt zu haben scheinen; und damit ist dem abwechslungsreichen Setting aus Spoilergründen noch nicht einmal im Ansatz Rechnung getragen. Der Soundtrack zu The Last of Us aus der Feder des zweifach Oscar-prämierten Komponisten Gustavo Santaolalla treibt zudem das Geschehen auf dem Bildschirm weiter an, drängt sich dabei allerdings nie unangenehm auf. Oft nehmen wir nur unterschwellig leicht angeschlagene Töne war, die dann in tragenden Momenten zu einer vollen Komposition anschwillt. Bei all der Perfektion, die The Last of Us an den Tag legt, machen sich kleine Fehler leider bemerkbar, wie eine fette, borstige Fliege in der schmackhaften Suppe. Wo wir die Charaktere ganz klar zu den Stärken des Spiels zählen, werden sie dem Gameplay stellenweise zum Verhängnis. Größtes Problem: NPC-Figuren gehen nicht immer sinnig in Deckung, wenn zum Beispiel ein Infizierter in der Nähe ist. Stemmen wir uns hinter einen Mauervorsprung, um ja nicht gesehen zu werden, kauern unsere KI-Kollegen dümmlich auf der anderen Seite und präsentieren sich der Gefahrenquelle quasi auf dem Silbertablett. Das haben wohl auch die Entwickler gemerkt, so dass eure Gegner nicht auf sie reagieren. Gut, wäre das Spiel so doch unspielbar gewesen, für die Atmosphäre ist es jedoch nicht unbedingt zuträglich. Außerdem verlangt The Last of Us zwar nach leisem, bedächtigem Vorgehen, völlig gewaltloses Handeln wird allerdings nicht honoriert, da ihr so die Chance verpasst, die Umgebung nach Vorräten und Munition zu untersuchen. The Last of Us - Remastered Die optische Generalüberholung ist ohne Zweifel ein echt satter Gewinn für alle, die das Spiel auf der PS3 – aus welchen Gründen auch immer – noch nicht genießen konnten. Mit fast durchgehenden 60 Bildern pro Sekunde, knackscharfen Texturen und einer dezent verbesserten Umgebungsbeleuchtung kommt das Drama um Joel und Ellie noch ein gutes Stück beeindruckender daher. Allerdings wirken manche der Umgebungen nun teilweise wie Theaterkulissen – das Bild ist dann schon fast zu scharf und verleiht dem Look des Spiels eine Sterilität, die nicht unbedingt zum „dreckigen“ Spielgeschehen und der der „Ruin-Porn-Thematik“ passen will. Die Option das Geschehen bei 30 Bildern pro Sekunden festzuzurren macht Sinn. Ist doch dann an keiner einzigen Stelle – nicht einmal beim Bosskampf gegen den Bloater – ein Abfall der Bildwiederholrate zu verzeichnen. Auch einige Schatten und kleinste Probleme beim Anti Aliasing werden per 30 Frames-Einstellung komplett ausgemerzt. Richtig bemerkbar macht sich zudem die Verbesserung des Eingabeverzögerung beim Mehrspieler-Modus. Betrug diese in der PS3 Version zwischen 50 und 55 Millisekunden, lässt sich die Spielfigur im kompetitiven Umfeld mit einer Eingabeverzögerung von um die 16 Millisekunden deutlich besser und reaktionsfreudiger steuern -  ein weiterer, dicker Pluspunkt. Habt ihr eines der emotionalsten Spielerlebnisse der letzten Jahre also auf der PS3 verpasst, solltet ihr es – sofern ihr im Besitz einer PS4 seid – nun unbedingt nachholen. The Last of Us ist auch in seiner überarbeiteten Form ein Pflichtprogramm für alle begeisterten Zocker! Auf der nächsten Seite findet ihr unseren Test des DLC's "The Last of Us - Left Behind" Video-Test: The Last of Us im Video-Test Offizielle Seite: TheLastOfUs.com Kaufen: The Last of Us Entwickler im Interview: Naughty Dogs Ricky Cambier zu The Last of Us Unser The Last of Us-Special: The Last of Us / ingame

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
  • 2
  • 25.07. um 09:53

Test: Philips Screeneo Smart LED Projektor (HDP 1590TV)

Mit dem Philips Screeneo gibt es für diejenigen eine Alternative, die nicht den Platz für einen riesigen Fernseher haben und trotzdem nicht auf das große Bilderlebnis verzichten wollen. Der Grund ist recht simpel, der Screeneo ist ein sogenannter Ultrakurzdistanz Beamer. Gerade in Hinblick auf Großveranstaltungen wie die Fußball-WM sind solche Aussichten natürlich verführerisch. Eine Alternative zum Flatscreen oder nicht? Das haben wir für euch herausgefunden. Ersteindruck Platzsparend und flexibel, dass sind die Haupteigenschaften des Philips Screeneo. Mit genau diesen Worten im Hinterkopf, bekamen wir es schon fast mit der Angst zu tun, als sich ein riesiger Karton zu uns in die Redaktion verirrte. Unsere Vorfreude stieg stetig, als wir die ersten Abbildungen des Beamers und seine technischen Daten auf dem Karton erblickten. Nach dem Entfernen des hübsch bedruckten Pappschubers kam auch schon das umfangreiche Zubehör zum Vorschein. Mit von der Partie sind ein Netzkabel, eine Fernbedienung samt Batterien, eine 3D-Brille inklusive Ladekabel, Hülle und Tuch, ein HDMI Kabel und die üblichen Beipackzettel.  Eine Schicht weiter unten erwartete uns in der wertigen Tragetasche verpackt der Philips Screeneo. Nachdem wir die die Tasche aus dem Karton freigelegt hatten kam die Erlösung, der Beamer ist doch recht kompakt und platzsparend. Um genau zu sein knappe 34 cm in der Breite, ca 28 cm in der Tiefe und runde 15 cm in der Höhe. Kein Vergleich zu den üblichen Abmaßen eines Großbildfernsehers. Das gesamte Paket gibt es dann für einen Straßenpreis von knapp über 1500 Euro. Lieferumfang  im Überblick PHILIPS Screeneo HDP 1590 TV Netzkabel HDMI Kabel Fernbedienung(inklusive Batterien) 3D Brille mit Hülle, Ladekabel und Tuch Tragetasche Aufbau und Anschlüsse Beim Aufbau des Screeneo zeigt sich sofort ein entschiedener Vorteil des Ultrakurzdistanz Prinzips. Am entsprechenden Aufstellort - wie einem Side oder Lowboard - muss der Beamer nämlich nur einen Abstand von 10 cm zur Projektionsfläche haben,  um eine Bildschirmdiagonale von 50 Zoll zu erzeugen. Doch es geht noch größer! Bei 44 cm Abstand schafft der kompakte Beamer sogar eine Bildschirmdiagonale von 100 Zoll. Weiter weg solltet ihr es jedoch nicht versuchen, da sich das Bild sonst kaum noch scharf stellen lässt. Der Screeneo kann jedoch nicht nur hingestellt werden sondern dank Gewinde in der Unterseite auch an der Decke fixiert werden. Durch die Ultrakurzdistanz Technik ist zwischendurch sogar das Aufstehen erlaubt, da ihr eigentlich nie die Chance habt in den Lichtstrahl zu laufen. Auf eins müsst ihr jedoch besonders Acht geben. Der Philips Screeneo muss  möglichst parallel zur Projektionsfläche stehen, da sich in den Einstellungen das Bild nicht zerren, strecken oder drehen lässt. Zusätzlich muss die Standfläche für den Beamer möglichst eben sein, da sich am Gehäuse keine verstellbaren Standfüße befinden um Unebenheiten auszugleichen. Falls der Lichtstrahl nicht gerade zum Ziel verlaufen sollte, könnt ihr dies erfreulicherweise dank Keystone (Kissenverzug) Zerrungseinstellungen im Menü ausgleichen. Habt ihr den Screeneo in die richtige Lage gebracht, fallen sofort die vielen Anschluss-Möglichkeiten auf. Diese sind so zahlreich, dass wir für euch eine kleine Liste zusammengestellt haben.   Anschlüsse 3 x HDMI (1 Front, 2 Hinten) 1 x VGA 1x Composite 3 x USB SD-Karten-Eingang 2 Audioausgänge (1 optisch digital, 1 Analog cinch) Kopfhörerausgang vorne WiFi: DLNA, Dualband 2,4 GHz und 5 GHz, Miracast, WLAN IEEE 802.11 b/g/n Bluetooth Die Bluetooth und WiFi Schnittstelle außen vor, sind alle Anschlüsse hochwertig ins Gehäuse eingearbeitet worden und lassen sich kinderleicht erreichen. Dies gilt im Besonderen für die Front-Anschlüsse, welche sich hinter einer leichtgänigen Frontklappe verbergen. Diese ist auch ein kleines optisches Highlight dank Alu-Finish samt eingelassenem Philips-Logo. Optik und Verarbeitung Das Design des Screeneo wirkt schlicht und elegant. Kein Wunder der Beamer soll seinen Platz in eurem Wohnzimmer finden und so die liebgewonnene Mattscheibe ersetzen. Beim ersten Anblick erinnern die Form des Gehäuse jedoch recht stark an einen schwarzen Drucker. Beim genauer hinsehen werden euch jedoch die hochwertig verarbeiteten Materialen auffallen. Blickfänger am Gehäuse sind die perforierten Alu-Einsätze rundum und der lederne Tragegriff auf der Rückseite. In Sachen Verarbeitungsqualität bleiben keine Wünsche offen: Weder scharfe Kanten noch Gehäuseteile die nicht schön ineinander greifen. Hier gibt es nichts zu meckern. Einzig und allein eine Abdeckung für die Linse hätte wir uns noch gewünscht.   Philips Screeneo im Test Nach diesen Äußerlichkeiten haben wir uns die inneren Werte des Beamers ganz genau angeschaut. Wohl der wichtigste Fakt ist die verbaute Optik. Hier kann der Screeneo dank verbauter LED Technik  punkten. Das kommt besonderes der geringer Wärmeentwicklung und Langlebigkeit entgegen. Weitere Pluspunkte gibt es bei der schon erwähnten Bildschirmgröße, die zwischen 50 und 100 Zoll liegt, welche sich super flexibel und simpel ändern lässt. Habt ihr die richtige Größe gefunden, müsst ihr manuell über ein kleines Focus-Rädchen in der Frontklappe die Schärfe justieren. Dies klappt anstandslos, benötigt aber meistens ein zweites paar Augen, welches weiter entfernt von Bild stehen muss. Leider leistet sich der Screeneo bei wichtigen Eckendaten kleinere Schwächen. Zum einen in der Lichtstärke mit 700 Lumen, diese geht aber in Ordnung, da ja nicht die üblichen Distanzen überbrückt werden müssen. Weiteres Minus ist die Konrastdarstellung mit 100.000:1 (laut Hersteller) und die maximalen Auflösung von 1280x800. Zwar unterstützt der Screeneo auch die Bildformate 1080 p/i nur leider werden diese nicht nativ dargestellt sondern skaliert. Die etwas schwache Lichtstärke hat zur Folge, dass am Wiedergabeort immer abgedunkelte Verhältnisse herrschen sollten. Zudem solltet ihr wie bei Beamern üblich, eine Leinwand euer Eigen nennen, da der Screeneo nur bedingt für den Einsatz an normalen Wänden geeignet ist. Der angesprochene Schwarzwert kann leider nicht mit üblichen Flachbildschirmen mithalten, die er so gerne verdrängen würde. Insgesamt liefert der Screeneo aber einen recht ordentlichen Gesamteindruck in Sachen Bildqualität. Besonders bei der Wiedergabe von Filmen spielt der Beamer seine Stärken aus. Aufgrund des fast schon zu weichen weichen Bildes und guten Farbdarstellung kommt  Kino-Feeling auf. Weiterer Pluspunkt ist die 3D Fähigkeit des Beamers. Eine aktive Shutterbrille ist erfreulicher Weise schon im Lieferumfang enthalten. Leider gibt es auch hier einen Haken und das ist die zu schwache Lichtausbeute und Auflösung. Sobald ihr in der 3D-Modus wechselt ist ein dunkler Raum unabdingbar, da sonst zu viele Bilddetails verloren gehen. Ansonsten schlägt sich der Screeneo im 3D-Betrieb wirklich gut mit einem ruhigen und sehr plastischem Bild mit einen schönen Tiefendarstellung. Neben Filmen haben wir den Screeneo auch auf seine Spieletauglichkeit getestet. Alle aktuellen Spielekonsolen wurden ohne Probleme nach dem Anschließen erkannt. Erfreulicher Weise ist der Input-Lag niedrig, sodass selbst Shooter auf der Leinwand jede Menge Spaß brachten. Insgesamt hätten aber ein besseres Bild zu diesem Preis erwartet. Gerade die schwache Lichtstärke und geringe Auflösung kosten der Screeneo einiges an Punkten.  Hinzu kommen Abstriche bei den Einstellungsmöglichkeiten. Zwar lassen sich der Kontrast, die Helligkeit und der Gammawert regulieren, nur leider kann bei den Farben nur mit Presets gearbeitet werden. Diese schlagen sich bei der Verwendung von Testbildern recht wacker, aber bieten noch deutlich Potenzial nach oben. Zudem fehlen bei der Software wie schon angesprochen die Möglichkeiten einem schiefen oder verschobenen Bild entgegenzuwirken. Boden gut macht der Screeneo jedoch bei der Akustik. Im Gehäuse hat eine kleine Musikanlage seinen Platz gefunden. Unter der Hülle steckt ein 2.1 System mit genügend Nachdruck. Selbst geschulte Ohren dürften dank des satten Klangs auf ihre Kosten kommen. Die Software bietet euch erfreulicher Weise viele Möglichkeiten zum Fein-Tuning samt Equalizer. Die Heimkinoanlage wird der Screeneo natürlich nicht ersetzen können, aber normale Fernsehboxen lässt das System locker alt aussehen. Angetan waren wir auch von den vielen Multimedia Funktionen die das Gerät bietet. Ihr könnt beinahe alles anschließen und nach wenigen Momente mit der Wiedergabe beginnen. Sei es der Film auf USB-Stick und Festplatte oder Bilder von der Kamera auf einer SD-Karte. Der Screeneo unterstützt dank Meidaplayer-Feature bei der Wiedergabe von Filmen alle gängigen Formate. Selbst MKV Dateien mit über 10GB und hohen Datenraten stellten in unseren Tests keine Probleme dar. Wer keine Lust auf anstöpseln von unterschiedlichen Geräten hat, kann dank Ethernet-Anschluss und WiFi-Empfänger samt DLNA Unterstützung alles über das Heimnetzwerk lösen. Das klappte in unseren Tests ohne große Probleme, wobei gerade für das HD-Streaming der Ethernet Port genutzt werden sollte. Wem das alles nicht reicht, der kann die Inhalte von seinen mobilen Geräten, entweder per WLAN inklusive Miracast oder per Bluetooth an der Screeneo senden. Nachdem ihr die entsprechenden Geräte gekoppelt habt, reichen 2 bis drei Klicks und schon sind die Bilder, Videos auf dem großen Bildschirm zu sehen.  Unser Testgerät war zusätzlich noch mit einem DVB-T Tuner ausgestattet gewesen. Einfach eine Antenne rein, Sendersuchlauf starten und schon geht es los. Praktisch gerade in Zeiten wie der Fußball-WM.

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
Previews Alle Previews

Vorschau: Diablo 3 – Ultimate Evil Edition

Wir hatten die Gelegenheit Diablo 3 - Ultimate Evil Edition auf der PS4 anzuzocken. Eine gute halbe Stunde streiften wir zu dritt durch die düsteren Dungeons von Reaper of Souls. Während wir aus den Heerscharen von Gegnern Geschnetzeltes machten, gab uns Blizzard einen Ausblick auf das, was die Ultimate Evil Edition so alles für uns bereithält. Dabei wurden Dinge zu Tage gefördert, die sich für den in bestimmten Lagern eisern geführten Konsolen-Krieg als tödliche Waffen heraus stellen könnten. In der Hölle regiert die PS4 Die Diablo 3 - Ultimate Evil Edition trumpft zunächst mit aufgemotzter Grafik auf. Die PS4 stellt das Geschehen dank 1080p und flüssigen 60 Bildern pro Sekunde schön plastisch dar. Texturen-Schärfe, Partikel-Effekte und Ladezeiten profitieren von der Power der PlayStation 4. Da sieht die Last-Gen-Fassung natürlich alt aus. Doch fallen die die oberflächlichen Unterschiede zwischen den Genrationen geringer aus, als so mancher gehofft hat. Vor allem auf der Xbox One, denn dort soll das teuflische Hack and Slay bislang nur in 900p laufen. Die Jungs von Blizzard sind aber guter Dinge, dass sie bis zum Release der Ultimate Edition auf die durch den Wegfall von Kinect frei gewordenen Ressourcen zurückgreifen können - und Diablo 3 auch auf der Xbox One im vollen Glanz erstrahlt. Abseits der Optik kann Sony mit den einem oder anderen Ass im Ärmel aufwarten. Da wäre zum einen die Unterstützung des Remote-Play-Features der PS Vita, zum anderen das Touchpad des Dualshocks 4 - das im Ausrüstung-Menü Anwendung findet - und zu guter Letzt die PlayStation-exklusiven Inhalte für den Abenteuermodus. Da kommt jede Menge Arbeit auf uns zu! Neben den fünf Akten des Hauptspieles enthält die Diablo 3 - Ultimate Evil Edition den Reaper of Souls-DLC. Dieser war bislang nur dem PC vorbehalten und findet erstmal seinen Weg auf die Konsolen. Im ersten Durchlauf wartet der „Sellen-Ernter“ mit ungefähr sechs Stunden Spielzeit auf. Wesentlich länger sollte euch hingegen der Abenteuermodus an den Bildschirm fesseln. Habt ihr erstmal den Höllenfürsten in die Schranken gewiesen, steht euch in diesem Modus die ganze Welt von Diablo 3 offen. Ein idealer Ort zum Looten und Leveln, doch gilt es auch strukturierte Aufgaben zu erledigen: 25 spezielle Monstern sind zum Abschuss freigegeben wurden. Bringt ihr diese um die Ecke, winkt saftiges Kopfgeld. Neben Legendäre Gegenständen, wollen sogenannte Scherben eingesammelt werden. Fünf davon reichen um ein Nephalemportal zu öffnen und euch damit ein Zufall-generiertes Gebiet zu erschließen. Habt ihr das geschafft, heißt es nicht etwa ausruhen, sondern Tempo anziehen und im knappen Zeit-Korsett bis zum Umfallen Gegner schlachten. Schließlich zeigen sich die geheimen Zwischenbosse nur den Fleißigsten. Wie schon oben erwähnt winkt Sony mit exklusiven Argumenten für den Abenteuermodus. Ein an The Last of Us angelehntes Nephalemprotal will desinfiziert werden. Schutz gegen die Zombie-Plage sollte eine spezielle Rüstung bieten, deren Blaupausen PlayStation-Spieler aufsammeln können. 15 dieser Skizzen und ihr könnt nach einem Abstecher zur Mystikerin eine fesche Shadow oft the Colossus-Rüstung euer Eigen nennen. Ein neues Feature jagt das andere Diablo 3 - Ultimate Evil Edition ist bei Leibe kein Souls-Titel bei dem das Scheitern des Spielers den Grund-Aspekt des Games ausmacht. Das heißt aber aber noch lange nicht, dass die NPCs euch nicht an die Gurgel wollen und ihr dann und wann das zeitliche segnen werdet. Hat ein Boss euch mal das Licht ausgeblasen, heißt es nicht verzagen, Freunde muss fragen. Dank des Nemesis-Systems kann man nämlich Kumpanen aus der Online-Freundesliste  auf die mörderischen Monster ansetzen. Doch Obacht, mit jedem neuen Spieler, den der markierte Missetäter über den Jordan schickt, steigt seine Zähigkeit, aber auch die Belohnung. Fünf Versuche habt ihr, um den Schuft abzumurksen und die Beute einzusacken. Diese fällt dank integrierten Loot 2.0 ziemlich ergiebig aus. Während wir mit unseren übermächtigen Level-60-Charakteren durch die Level zogen, regnete es nur so Münzen und Items. Das lang  nicht nur an unseren exorbitanten Skill, sondern vor allem am niedrigen Schwierigkeitsgrad. Leider konnte man uns nicht sagen auf was für einer Schwierigkeitsstufe wir spielten, sicher ist aber, dass auch die Freunde der Herausforderung bei Diablo 3 - Ultimate Evil Edition auf ihre Kosten kommen werden.  Neben den fünf  Haupt-Schwierigkeitsgraden hat die Ultimate Evil Edition den Hardcore-Modus im petto, der den permanente Charaktertod in Aussicht stellt. So einiges stellt auch das Zielgerichtete Beutesystem In Aussicht. Dieses Feature entfaltet vor allem im fantastischen Couch-Koop seinen Reiz, da die begehrte Beute für die verschiedenen Klassen vorsortiert wird. Haut ihr also beispielsweise mit der Kreuzritter-Klasse Gegner im sagenumwobenen Sanktuario zu Brei, werden die für eure Klasse interessanten Items entsprechend farblich hervorgehoben. So wird unnötiges Verschieben der Items zwischen Spielern obsolet. Das ist auch bitter nötig, denn wann immer jemand im lokalen Coop ins Menü schaltet, wird das Spiel für die anderen pausiert. Pausiert hat auch so mancher das Spielen von Diablo 3 mit Freunden. Zu oft kann schon eine geringe Level-Differenz den Spaß vermiesen. Diesem Problem hat sich Blizzard mit dem Lehrlingsmodus angenommen. Das Feature sorgt dafür, dass die Durchschlagskraft und Standfestigkeit der schwächeren an die stärken Spieler anpasst wird. Das heißt aber nicht, dass mit der Anpassung der Kampf- auch die Erfahrungswerte und Loot-Raten des Schwächeren steigen. Ein toller Kompromiss, um gesellige Runde mit Freunden zu erleichtern. Gesellig wird es auch wenn man sich, dank dem neuen Geschenken-Feature, gegenseitig Loot zuschiebt. Die beste Version von Diablo 3 Als wir vor zwei Jahren Diablo 3 in Wort und Schrift und Bild und Ton testeten, hatte wir wenig auszusetzen. Das Spiel schaffte es uns mit seiner atmosphärischen Szenerie und seinem motivierendem Gameplay über Wochen hinweg in seinen Bann zu ziehen. Mit der Ultimate Evil Edition wird das auch diesem Mal nicht anders sein. Vor allem im Koop wird der Abenteuermodus für schlaflose Nächte sorgen. Dass man fast jederzeit den Freunden Pets in die Hände drücken kann, um dann zu zweit, zu dritt und sogar zu viert durch die Dungeons zu streifen, ist ein Hochgenuss. Schade nur, dass schon bei mehr als zwei Spielern die Übersicht ungemein leidet. Da hilft es  auch nicht besonders, dass das Combo-System immer neue Punkte-Tafeln auf den Bildschirm zaubert und die Cooldown-Anzeige nur schwer auszumachen ist. Schaut man über diese marginalen Macken hinweg bleibt ein fantastisches Spiel.

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen

Vorschau: Natural Doctrine

Dass J-RPG's in Kombination mit Strategiespielen eine beachtliche Vorstellung abliefern können, hat Final Fantasy Tactics bewiesen und nun kommt mit Natural Doctrine ein ähnlicher Genre-Hybrid aus dem Land der aufgehenden Sonne zu uns. In Japan bereits seit April erhältlich, erreicht uns der neue Titel von Kadokawa Games und NIS America im September, doch wir konnten bereits einen ersten Blick auf das Spiel werfen. Der Krieg und seine Schlachtfelder Eine lange Zeit des Krieges zwischen den Rassen hat Chaos und Zerstörung über die Welt gebracht. Menschen, Orks, Goblins und Echsenmenschen sind gerade verdammt schlecht aufeinander zu sprechen, was insbesondere für unsere Gattung fatale Folgen hat. Zurückgedrängt auf ein letztes Bollwerk kämpft die Menschheit um kriegsentscheidende Ressourcen, die dem Konflikt eine Wendung bringen und die drohende Niederlage noch abwenden könnten. Entsprechend heikel gestaltet sich auch die Lage von Jeff und seinem Team, die feindliche Goblin-Lager ausheben und das Pluton bergen sollen. Doch während sich Menschen, Orks und Co. gegenseitig bekriegen, tritt ein neuer, gefährlicherer Feind auf und greift nach der Macht. Auch wenn die Geschichte hinter Natural Doctrine damit noch längst nicht zu Ende erzählt sein dürfte, versicherten uns die Verantwortlichen bereits, dass das Spiel weniger Story-lastig ausfällt, als es bei anderen J-RPGS der Fall ist. Dennoch Grund genug eure Waffen zu schultern und euch aufs Schlachtfeld zu wagen. Dieses ist in Natural Doctrine Genre-typisch in einzelne Kacheln unterteilt und wie gewohnt können eure Einheiten pro Zug nur eine bestimmte Menge an Kacheln passieren. Das Besondere jedoch, die einzelnen Felder sind wesentlich größer, sodass gleich mehrere Einheiten am Ende der Runde auf dem gleichen Feld stehen können. Dass bedeutet auf der anderen Seite, dass die Position eurer einzelnen Einheiten innerhalb des Feldes wichtig wird. Soll ein Soldat seine Mitstreiter mittels Schild beschützen, dann muss er entsprechend vor ihnen stehen und soll euer Schütze einen Gegner aufs Korn nehmen, dann ist ein Kamerad in der Schusslinie nicht die cleverste Idee. Sind Bewegung und Angriff eures aktiven Soldaten verbraucht, ist der Gegner an der Reihe. Umsichtige Planung ist also angebracht, zumal die fiese KI in Natural Doctrine nur selten Fehler verzeiht. Kleine Zauber erhalten die Freundschaft Doch Jeff uns seine Freunde sind nicht nur im Umgang mit Schwert und Schießeisen geübt. Der Magie kommt im Gameplay von Natural Doctrine eine tragende Rolle zu, denn sie ermöglicht zum einen mächtige Zauber, zum anderen lässt sie euch die Attacken eurer Einheiten kombinieren. Verlinkt ihr einzelne Charaktere, dann können gleich mehrere Einheiten in einem Zug attackieren und Boni auf die Angriffskraft auslösen. Einziger Haken ist das benötigte Pluton, das wie bereits erwähnt nur in begrenztem Maße verfügbar ist. Folglich habt ihr im Verlauf der Kampagne nur limitierten Zugang zu dem magischen Mineral und wann und auf welcher Karte ihr eure kostbaren Ressourcen benutzt, will sorgfältig abgewägt sein. Wer in Natural Doctrine zu geizig oder verschwenderisch mit seinen Magie-Vorräten umgeht, dürfte früher oder später auf ernste Probleme stoßen. Dem versprochenen hohen Schwierigkeitsgrad und dem RPG-Hintergrund geschuldet, müssen wir zusätzlich besondere Vorsicht walten lassen. Wird ein Team-Mitglied niedergestreckt bedeutet dies nämlich nicht nur sein eigenes Ende, sondern auch das seiner Mitstreiter. Auch wenn sich die Bedeutung im Bezug auf die Story von Natural Doctrine noch nicht abschätzen lässt, ist dies doch bereits ein schönes Motiv: Gemeinsam leben und gemeinsam sterben. Folglich levelt ihr im Laufe der Singleplayer-Kampagne auch nicht einzelne Charaktere und ihre Fähigkeiten auf, sondern direkt das ganze Team. Ansonsten scheint das Gameplay von Natural Doctrine solide, aber nur bedingt mit bahnbrechenden Neuerungen ausgestattet zu sein. Diverse Klassen, unterschiedliche Fähigkeiten und Waffen, oder erschwerende Einflüsse des Terrains sind natürlich keine brand neuen Elemente, was aber nicht heißen muss, dass sie uns langweilen werden. Im Rahmen der Präsentation blieb noch offen, wie wichtig die Boni durch das Verlinken von Einheiten oder das Wirken von Magie tatsächlich sein werden. Mehr Spieler, weniger Grafik Habt ihr euch in der Singleplayer-Kampagne ausgetobt, dann wartet Natural Doctrine zusätzlich mit einem Multiplayer-Modus auf. Dank Crossplay zwischen PS Vita, PS3 und PS4 könnt ihr gegen zahlreiche Spieler weltweit antreten, auch wenn die Japaner aufgrund des bereits erfolgten Release hier natürlich einen gewissen Vorteil haben dürften. Im Wesentlichen laufen Mehrspieler-Partien auch genau so ab, wie es auf den Solo-Schlachtfeldern der Fall ist. Aus einer zunächst geringen, später wachsenden Zahl an Karten wählt ihr euer Deck für das Match, wobei ihr hier auch auf alle nicht menschlichen Rassen zugreifen könnt. Wer das ohnehin an Schach erinnernde Spielgefühl des rundenbasierten Strategiespiels noch verstärken will, kann dann noch ein Zeitlimit für die Züge vorgeben. Aus optischer Sicht zeigt sich Natural Doctrine zwiegespalten. Es wurde sichtlich großen Wert darauf gelegt, uns eine übersichtliche Ansicht zu bieten. So wird euch am oberen Bildschirmrand stets angezeigt, in welcher Reihenfolge eigene oder gegnerische Einheiten zum Zuge kommen und wie viel Magie beiden Teams noch zur Verfügung steht. Entsprechend aufgeräumt ist der Rest des Bildschirms, auf dem euch mit diversen Farben eure Optionen in Sachen Verlinkungen und Angriffen verdeutlicht werden. Dies ist bei einem Strategiespiel grundsätzlich auch angebracht, allerdings werden wir bei der Detailfülle von Einheiten und Karten den Gedanken nicht los, dass die Grafik doch ein paar Jahre hinterher hinkt. Auf der PS Vita mag die Grafik vollauf zufriedenstellend sein, aber im Falle der großen Schwestern PS3 und PS4 sind wir einfach mehr gewohnt.

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
  • 0
  • 15.07. um 08:45
  • PC

Vorschau: Orcs Must Die! Unchained

Zugegeben, im ersten Moment klingt die Idee hinter Orcs Must Die! Unchained gleichermaßen spannend und absurd: Man nehme ein MOBA-Gerüst, hülle es in ein Comic-Gewand und gebe ein paar ordentliche Spritzer Tower-Defense hinzu. Mit dieser Formel schicken sich Gameforge und Robot Entertainment nun an, gleichermaßen Fans der Serie und Dota 2- oder League of Legends-Spieler zu begeistern. Doch hat Orcs Must Die! Unchained das Potential dazu? Man rauft sich zusammen! Es lässt sich darüber streiten, ob Orcs Must Die! Unchained nun mehr MOBA oder mehr Orcs Must Die! ist. Fest steht jedoch, Anhänger beider Lager dürften ihren Spaß mit dem Titel haben, denn den Entwicklern gelingt es überraschend gut, die lieb gewonnenen Elemente der Serie auf ein neues Spielprinzip zu übertragen. Egal ob es witzige Charaktere, sadistische Fallen, Tower-Defense-Einschläge oder überhaupt der irrsinnige, charismatische Look des Spiels ist, wer die Serie bislang mochte, wird sich schnell heimisch fühlen. Doch worum geht es in Orcs Must Die! Unchained eigentlich? Das Spielprinzip ist klassischen MOBA-Games entliehen. Ihr wählt euch einen Helden, stellt euch ein passendes Deck an Karten zusammen und schlagt euch auf mehreren Pfaden oder Lanes zum gegnerischen Rift durch, einer Art Dimensionsportal aus dem in regelmäßigen Abständen Monster herausströmen. Das besondere, nur eure verbündeten Handlanger können den Rift des Gegner zerstören, weshalb das vordringliche Ziel eigentlich eher im Eskortieren eurer Monster und dem vernichten der gegnerischen Unholde liegt. Haben eine gewisse Menge von Monstern ihr Ziel erreicht, ist die Partie beendet. Doch natürlich wäre Orcs Must Die! Unchained kein Orcs Must Die!, wenn nicht einige zusätzliche taktische Kniffe und fiese Fallen das simple Prinzip ergänzen würden. Leveln, looten, Fallen stellen Zunächst gilt es zu beachten, dass die Menge und Stärke der Monster, die euren Rift, verlassen, von den Führungsqualitäten eures Helden abhängen. Je näher euer Untergebener also dem feindlichen Lager kommt, desto mehr Punkte wandern auf euer Führungskonto, die ihr dann bei Zeiten für neue und bessere Monster eintauschen dürft. Gleichzeitig rüstet ihr dabei euer Lager auf und erhaltet dadurch Vorteile. Doch da wäre ja auch noch der Level eures Helden, der mit den besiegten Feinden ansteigt und ebenfalls einen Einfluss darauf hat, welche Fallen und Diener ihr einsetzen könnt. Da ihr und eure (zumeist) vier Freunde nicht überall zu gleich sein können oder euch die feindlichen Helden das Leben schwer machen, dürfen auch in Orcs Must Die! Unchainend ganz Serien-typisch unzählige Fallen für gelootetes Gold aufgestellt werden. Und spätestens wenn die feindlichen Monster in einer ekligen Teergrube festhängen, werden OMD-Fans schmunzelnd an die Vorgänger denken. Soweit es die Beta vermitteln kann, macht das Gameplay einen rasanten, leicht verständlich und spannenden Eindruck. Die Helden sind in Orcs Must Die! Unchainend gut gelungen, geizen nicht mit abwechslungsreichen Fähigkeiten und dies dürfte im fertigen Spiel sogar noch stärker zum Tragen kommen. Den Entwickler scheinen eine gute Mischung aus Abwechslung und Überschaubarkeit gefunden zu haben, weshalb Orcs Must Die! Unchainend möglicherweise auch für Neulinge oder Gelegenheitsspieler reizvoller sein könnte. Um aber überhaupt in den Genuss der Vielfalt kommen zu können, könnt ihr gegen Gold neue Booster-Packs erstehen, in denen sich Helden oder Fallen befinden. Gold erhaltet ihr im Laufe des Spiels,... Bar oder mit Karte? ...oder ihr kauft es gegen echtes Geld einfach. Orcs Must Die! Unchainend ist free-2-play, ihr könnt also den ganzen Umfang des Spiels ohne Kosten erleben. Wer allerdings schneller an bessere Karten kommen will, der kann sich Booster-Packs auch mit echtem Geld zulegen. Angesichts des Beta-Status lässt sich nur schwer absehen, ob und wie weit es nötig sein wird in zusätzliches Gold zu investieren um mithalten zu können. Und weil doppelte Exemplare schon bei den Pokemon-Karten in der Grundschule ärgerlich waren, dürfen dies in Orcs Must Die! Unchainend gegen Gibs eingetauscht werden. Damit könnt ihr dann andere Karten erstellen. Und eines darf natürlich auch nicht unerwähnt bleiben: Die Grafik. Am ehesten ließe sich diese als "charmant" beschreiben, denn Orcs Must Die! Unchainend schreit nun nicht gerade nach Realismus und Details ohne Ende. Doch dafür punktet sie mit anderen Stärken und strahlt vor allem Fun aus. Egal wohin man blickt, überall warten comichafte Animationen und Effekte, ulkige Monster und coole Charaktere, die uns schon beim Ansehen schmunzeln lassen. Das ist sicherlich nicht für jeden Spieler die ideale Vorstellung, sollte euch aber in keinem Fall davon abhalten, Orcs Must Die! Unchainend selbst anzutesten. Und wo wir schon beim Thema sind: Ihr wollt in der Closed Beta dabei sein? Dann sichert euch jetzt einen Zugang bei unserem Beta-Key-Gewinnspiel!

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
Specials Alle Specials
  • 1
  • 09.07. um 16:00

Xbox Live vs. PS Plus – Welcher Dienst hat die Nase vorn?

In der letzten Konsolengeneration boten Xbox Live und PlayStation Plus noch sehr verschiedene Dinge. Jetzt, mit Xbox One und PlayStation 4, sind sich die Angebote sehr ähnlich geworden und es ist schwer zu erkennen, wo man mehr für sein Geld bekommt. Seid ihr Multiplayer-Konsolen-Spieler und könnt euch nicht entscheiden, welche der „neuen“ Konsolen ihr euch für spannende Online-Sessions besorgen solltet? Kein Problem! Wir haben für euch einmal die Angebote gegenübergestellt und zeigen euch, in welchen Bereichen Sony oder Microsoft die Hosen an haben. Zunächst mal der Preis Xbox Live und PlayStation Plus lassen sich jeweils für einen, drei oder gleich 12 Monate käuflich erwerben. Bei beiden Angeboten ist die lediglich einmonatige Mitgliedschaft verhältnismäßig sehr teuer, drei Monate sind preislich für den einmaligen Kauf in Ordnung, aber wer dauerhaft die Online-Features nutzen will, für den lohnt sich nur das Ganzjahrespaket. Xbox Live Gold Kosten: 1 Monat: 8, 45 Euro 3 Monate: 15,99 Euro 12 Monate: 40, 42 Euro PlayStation Plus Kosten: 1 Monat: 6,99 Euro 3 Monate: 14,99 Euro 12 Monate: 49,99 Euro Beide Dienste laufen euch relativ häufig mit Rabatten über den Weg. Wenn es also um den Preis geht, müsst ihr nur Augen und Ohren offen halten und könnt so vielleicht doch günstiger dabei wegkommen. Kostenfrei, aber nicht umsonst Sowohl Xbox Live, als auch das PlayStation Network bieten einige Features auch ohne den Abschluss eines kostenpflichtigen Abos. Aber seht selbst: Xbox Live: SmartGlass Entertainment Apps Zugang zum Store (Games, Demos und DLCs) Voice Chat Nachrichten Internet Explorer Avatare Xbox Video MSN Halo Waypoint Avatar Kinect Kinect Fun Labs Game Room Bing Upload Studio Skype Twitch PlayStation Network (PSN): PlayStation App Service Entertainment Apps PlayStation Store (Games, Demos und DLCs) Pre-Loading-Feature Party (Spielübergreifender Voice Chat) Nachrichten Web Browsing Teilen (Twitch, Ustream, YouTube, Facebook) Vita Remote Play Live Dynamic Menu Feed Xbox Live bietet zwar einige Features mehr, setzt aber einen komplett anderen Fokus als das PSN, also überlegt euch vorher gut, was genau ihr mit eurer Konsole vorhabt. Kostenpflichtige Angebote Nun der wichtigste Punkt: Online-Multiplayer. In der letzten Generation war das Onlinespielen mit der PlayStation 3 noch umsonst, was Sony definitiv einen Vorteil gegenüber Microsoft verschafft hat. Jetzt ist die Zeit des Gratisspielens vorbei und beide Seiten müssen über die Preisfrage hinaus zeigen, was sie zu bieten haben. Xbox Live Gold: Online Multiplayer Games with Gold Rabatte Exklusive Beta Access Angebote Exklusive Demos Xbox Live Cloud Game DVR Party Chat Video Kinect Twitter Facebook Last.FM PlayStation Plus Online Multiplayer Instant Game Collection Rabatte Exklusive Beta Access Angebote Exklusive Demos Cloud Speicher Free Game Trials Automatische Updates Beide Dienste bieten so ziemlich das gleiche, allerdings hat das PSN keinen Videochat und bei Xbox Live muss man für ein paar eigentlich selbstverständliche Features, wie z.B. Twitter, zahlen. Games with Gold vs. Instant Game Collection Für viele von euch sicherlich eine der wichtigsten Fragen: Welcher Service gibt euch mehr für euer Geld wenn es um kostenlose Spiele geht? (Kostenlos abgesehen von der Gebühr für den jeweiligen Dienst natürlich) Spieletechnisch hat hier ganz klar das PlayStation Network die Nase vorn. Die Titel die es hier umsonst gibt, sind oft deutlich neuer und erzeugen ganz klar ein „Was?! Das gibt’s umsonst?“-Gefühl. Außerdem gibt es in der Instant Game Collection nicht nur Spiele für drei Konsolen (PlayStation 3, PlayStation 4 und PlayStation Vita), sondern bei manchen Titeln auch gleich doppelten Spaß, weil ihr direkt die Version für die Vita dazubekommt - ebenfalls kostenlos. Games with Gold bietet zwar meist etwas ältere, aber dafür qualitativ nicht schlechtere Spiele. Außerdem finden sich in der Instant Game Collection oft Indie-Titel, was prinzipiell nicht schlecht ist, aber den Core Gamern unter euch möglicherweise eher als Verschwendung vorkommt. Das Ganze steckt aber durch den Release von PlayStation 4 und Xbox One sowieso erst einmal wieder in den Kinderschuhen und muss seine Mitte finden. Zum Vergleich, hier das Angebot beider Dienste für den Monat Juli: Xbox Live Games with Gold(Juli 2014): Max: The Curse of Brotherhood Guacamelee! Super Turbo Championship Edition Gotham City Imposters PlayStation Plus Instant Game Collection(Juli 2014): TowerFall Ascension Dead Space 3 Lego Batman 2: DC Super Heroes Vessel STRIDER Doki-Doki Universe Fazit Wenn Xbox Live vs. PS Plus für euch der entscheidende Faktor bei der Frage nach der Konsole ist, steht euch eine schwere Entscheidung bevor. Beide Dienste bieten einige gute Features und auch nach dem direkten Vergleich wird euch die Wahl nicht unbedingt leichter fallen. Doch vielleicht hilft es euch, wenn ihr euch genau überlegt, wie ihr eure Konsole nutzen wollt. Microsoft bietet mit seinem Xbox Live viele verschiedene Möglichkeiten in Sachen Entertainment, während Sony allgemein etwas günstiger ist und euch meist die besseren Gratisspiele bietet. Wollt ihr also das rundum Unterhaltungspaket oder geht es euch schlichtweg nur um das Gaming? Im Zweifelsfall gilt sowieso, die Zeit der klaren Sieger ist vorbei. Xbox Live Gold und PlayStation Plus sind ähnlich wie die jeweiligen Konsolen nicht mehr sonderlich weit voneinander entfernt – Spaß haben könnt ihr mit beidem. Die Entscheidung liegt bei euch. Oder spart richtig kräftig und kauft beide. Das ginge auch.

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
  • 0
  • 07.07. um 13:13

The Witcher 3 – Sogar besser als Skyrim?

Wenn es eine Sache gibt, die wir alle besonders lieben in Spielen wie The Elder Scrolls V: Skyrim und Oblivion, dann ist es die Möglichkeit sich in einer großen und reichhaltigen Fantasy-Welt zu verlieren. Selbst wenn man die zentrale Storyline ignoriert, wird es nie langweilig, stundenlang merkwürdige Charaktere zu treffen, Quests zu erledigen und Dungeons zu erforschen. Nachdem CD Projekt die Geschichte des Hexers Geralt bisher in zwei recht linearen Titeln erzählt hat, kommt nun mit The Witcher 3: Wild Hunt das Open-World-Element zu dem Action-Rollenspiel dazu, womit der Titel in den direkten Konkurrenzkampf zum momentan immer noch größten RPG Skyrim geht. Die Kollegen von VG 24/7 konnten bereits einiges vom nächsten Witcher-Spiel sehen und haben in sieben Gründen zusammengefasst, warum The Witcher 3: Wild Hunt nicht nur besser als Skyrim, sondern auch eines der besten Spiele 2015 sein könnte: Städte fühlen sich wie Gemeinschaften an Novigrad ist die größte Stadt auf der Karte, laut CD Projekt soll sie um die 7000 Einwohner haben. Die Stadt ist in verschiedene Distrikte unterteilt und wirkt als sei sie organisch ohne genaue Planung gewachsen. Mit zunehmendem Wachstum sind die vielen Pubs, Läden, Tempel, Bordelle und Häuser einfach dazugebaut worden. Das Ganze fühlt sich nach einer echten Gemeinschaft an, mit Kindern, die in den Straßen umherlaufen, feilschenden Händlern und Fischern, die in den frühen Morgenstunden raus auf See fahren. Obwohl man es bisher noch nicht sehen konnte, sollen die Bewohner auch direkt auf Tageszeit und Wetter reagieren. Novingrad kann mit seiner lebendigen Atmosphäre locker mit anderen großen Spiel-Städten wie der Citadel aus Mass Effect oder Los Santos aus GTA 5 mithalten.   PC-Schönheit endlich auch auf der Konsole The Witcher 3 war eines der visuell beeindruckendsten Spiele der E3 und das obwohl viele grafisch anspruchsvolle Titel vorgestellt wurden. Von hässlichen Monstern und Kreaturen bis zur Fauna sieht alles unglaublich detailliert aus. Wer sich selbst nochmal ein Bild von der Umgebungs-Grafik machen will, muss sich nur nochmal die Greif-Jagd von der E3 2014 anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=BivVXw-NLTw Definitiv düster Eine der großen Stärken von The Witcher ist, dass in der Spielwelt jeder ein wenig unangenehm und komisch ist. Hier gibt es keine 08/15-Geschichte mit spöttischen Orks und mutigen Rittern. Charaktere in The Witcher 3 verbreiten die Stimmung eines schmutzigen Mittelalters, wo es Gefallen nur gegen bare Münze gibt und jeder damit beschäftigt ist, für sich selbst zu sorgen. In der E3-Demo war die Aufgabe dem Godling Johnny zu helfen, der seine Stimme verloren hat. Hat er sie wieder, wird der Spieler drei Hexen vorgestellt, die auf einem Wandteppich als große Schönheiten dargestellt werden, sich in der Realität aber als verfaulende schrullige alte Frauen rausstellen. Und so gibt es einen verunstalteten Charakter nach dem Anderen. Alles wirkt wie in einer bösartigen Märchen-Welt. …aber dann habe ich einen Pfeil ins Knie bekommen Bei Sprachausgaben in RPGs erwartet man generell nicht sonderlich viel. Doch auch was das Voice Acting angeht weiß The Witcher 3 zu überzeugen. Vorbei sind die Zeiten der lieblos abgelesenen Texte wie in Skyrim oder des nervigen Cockney-Akzents in Fable. Ob sich die Dialoge auch hier schnell wiederholen und störend wirken, wird sich allerdings noch zeigen. Bisher scheint das Spiel aber einen guten Job zu machen.   Mehr Character-Customization Die Witcher-Serie ist in ihren Anpassungsmöglichkeiten eingeschränkt, weil sich die Geschichte ganz klar um den Hauptheld Geralt von Rivia dreht und man dementsprechend nicht mit einem eigens zusammengestellten Charakter spielen kann. Doch CD Projekt versucht die Character-Customization soweit es geht möglich zu machen. Es gibt verschiedene Rüstungs-Sets, einige kann man kaufen, andere können nur vom Schmied hergestellt werden. Es gibt Mutagene, um Geralts Fähigkeiten zu verbessern und seine DNA zu verändern (auch wenn man aufpassen muss, ihn nicht zu vergiften) und jede Menge magische Sprüche, die zusätzlich noch aufgelevelt werden können. Das Kampfsystem ist flüssig und flexibel Alles was man bisher vom Kampfsystem zu sehen bekommen hat, wirkt flüssig und schnell. Einiges davon erinnert an die aktuellen Batman-Titel, da man schnell zwischen mehreren Zielen hin- und herwechselt und so ein Gespür für den „Flow“ entwickelt. Auch kann die Umgebung genutzt werden, um die Chancen gegen mehrere Feinde auszugleichen. So kann beispielsweise Sumpfgas im Sumpf von No Man’s Land in Flammen gesetzt oder ein hängender Bienenstock heruntergeschlagen werden, um unter den Gegnern für etwas mehr Chaos zu sorgen. Für den Fernkampf hat Geralt außerdem immer eine kleine Armbrust mit flexiblen Bolzen dabei, zusätzlich zu seinen brutalen Finishing-Moves.   Ihr könnt euch in der verzweigten Story verlieren Rollenspiele sind am besten, wenn sich eine einfach Quest zu etwas komplett anderem überraschendem entwickelt. Die Quest die bisher zu sehen war, fing an als einfache Suchmission, bot aber relativ schnell verschiedene Erzählstränge und endete mit der Zerstörung eines besessenen Baums bei einem Waisenhaus und der Bezahlung von drei alten Hexen mit einem menschlichen Ohr. Ihr braucht keine eindeutige Antwort auf die Mysterien in The Witcher 3 erwarten, die Entwickler von CD Projekt versprechen, dass sich das Spiel abhängig von den Entscheidungen, Aktionen und Dialogen, die ihr erlebt, komplett verändern kann. Das waren die sieben Gründe, warum The Witcher 3: Wild Hunt tatsächlich den bisherigen Rollenspiel-König Skyrim vom Thron stürzen könnte. Wir sind gespannt. Glaubt ihr, dass CD Projekt hier wirklich ein so gewaltiges Meisterwerk abliefern oder geht bei euch nichts über The Elder Scrolls? Erzählt es uns in den Kommentaren.

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen

“Dark Souls” oder wie From Software Gaming verändert hat

Seien es Games, Filme und Serien, Bücher oder Musik. Als Konsument von Medien kennt man es, dass man irgendwann über etwas stolpert, das die Sicht der Dinge für immer verändert, im Positiven, wie auch im Negativen. Trifft man auf etwas Derartiges, bekommt man das Gefühl an der Spitze angekommen zu sein, quasi  das Magnum Opus des Mediums gefunden zu haben oder salopp ausgedrückt: man hat den geilsten Scheiss aller Zeiten entdeckt. Allerdings bedeutet das auch, dass damit ein gewaltiges Feuer entfacht wird, das nicht mehr zu löschen ist. Kurz gesagt, egal was kommt, solange es nicht so gut ist, wie das eine Spiel oder das eine Buch oder die eine Serie, ist es schwierig, um nicht zu sagen unmöglich, irgendetwas damit anzufangen. Lemmy Kilmister hat mal auf die Frage nach einem Gitarristen geantwortet: „Nice, but I’ve seen Hendrix.“ Wer True Detective gesehen hat, kann vielleicht mit einfachen Krimi-Serien nie wieder warm werden, wer A Song of Ice & Fire gelesen hat, verliert vielleicht die Lust auf normale Fantasy-Romane und wer Dark Souls gespielt hat, sieht vielleicht jedes kommende Spiel mit komplett anderen Augen. Ich muss sagen, dass From Software mit Dark Souls oder besser gesagt der gesamten Souls-Reihe meine Sicht auf Spiele und das Gaming allgemein komplett verändert hat. Demon’s Souls, Dark Souls und Dark Souls 2 haben Mechaniken eingeführt, die bei mir persönlich solche Spuren hinterlassen haben, dass es unmöglich ist, deren Fehlen in anderen Spielen zu ignorieren. Versteht mich nicht falsch, auch die Souls-Reihe hat Fehler und ist nicht perfekt. Aber trotzdem bieten die Souls-Titel Dinge, die jedes andere Spiel im Vergleich schwach erscheinen lassen. Was genau ich damit meine, lest ihr hier:   Das Story-Telling Die Geschichte von Dark Souls ist kompliziert und anspruchsvoll. Es geht um den Anfang der Welt und um das, was davor war. Es geht um Drachen und Götter, um einen Fluch und um die Rolle der Menschen. Ereignisse die tausende von Jahren in der Vergangenheit liegen, wirken sich auf das aus, was man im Spiel selbst erlebt und jeder einzelne Charakter hat eine Geschichte, die seine Handlungen definiert. Anders als in anderen Spielen, wird man aber von Dark Souls nicht gezwungen diese Geschichte in ihrer gesamten epischen Bandbreite mitzuerleben. Es gibt nur eine wirkliche Zwischensequenz am Anfang, die einen erst mal ratlos zurücklässt. https://www.youtube.com/watch?v=ylFzJ3wRgHw Wer sie und so ziemlich jede andere Geschichte im Spiel verstehen will, muss selbst nachforschen, das heißt, mit NPCs reden, Itembeschreibungen lesen, das Gegnerdesign beachten und so weiter. Genau wie in der Realität gibt es auch in Dark Souls manchmal Lücken in der Historie, die man mit eigenen Theorien füllen kann, etwas, das es heute in den wenigsten Spielen gibt. Meist wird einem die Story regelrecht ins Gesicht geklatscht, so dass man auf keinen Fall eine Idee der Entwickler verpasst und nach einem Durchspielen alles gesehen und gehört hat, was es zu sehen und zu hören gibt. Dass From Software mit Dark Souls einen anderen Weg gegangen ist, sieht man besonders beim YouTuber VaatiVidya, der in seinen Videos alle Informationen über Story und Charaktere, die es in Dark Souls und Dark Souls 2 zu finden gibt, zusammengesammelt hat. Ein Beispiel für das Story-Telling in Dark Souls: Man trifft unter anderem einen Charakter immer wieder an verschiedenen Orten im Spiel eingekesselt von Gegnern, sodass es ihm unmöglich ist weiterzukommen. Natürlich räumt man den Weg für ihn frei und erhält jedes Mal seinen Dank und ein kleines Präsent. Storytechnisch bedeutet das allerdings, dass besagter Charakter durch die Hilfe immer mehr das Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten verliert und dadurch irgendwann dem Fluch zum Opfer fällt und stirbt. Hilft man ihm, tötet man ihn letztendlich. Hilft man ihm nicht, lebt er, es gibt es aber auch keine Belohnungen. Entscheiden muss man selber.   Karten werden überbewertet Was das Suchen und Finden seiner Ziele angeht, bieten die Souls-Spiele wie in vielen anderen Aspekten eine sehr „realistische“ Herangehensweise. Am Anfang gibt es lediglich eine Aufgabe: „Läute zwei Glocken“ in Dark Souls oder „Suche den König“ in Dark Souls 2. Wie genau man das tut und wo sich die beiden Glocken oder der König befinden, muss man allein rausfinden. Unzählige Spieler sind am Friedhof beim Firelink Shrine gestorben, bis sie festgestellt haben, dass es einen anderen einfacheren Weg in die andere Richtung gibt. Ich habe mich in Dark Souls 2 komplett durch Heide’s Tower of Flame, No man’s Wharf und die Lost Bastille gekämpft, bevor ich überhaupt gesehen habe, dass es den eigentlichen Anfänger-Weg durch den Forest oft the Fallen Giants gibt. Das Schöne daran ist,  verschiedene Wege sind absolut möglich. Spieler die von Anfang an in den Wald gehen, treffen bald darauf auf den Pursuer, einen blitzschnellen Untoten-Jäger, der mit den harten Schlägen seines verfluchten Schwertes ordentlich Schaden austeilt und für jede Menge Frustration sorgt. Aber als ich den Weg in den Wald gefunden habe, war ich bereits so stark, dass der Pursuer absolut kein Gegner mehr für mich war. Führt so viel Freiheit dazu, dass man sich verläuft? Selbstverständlich tut es das und ich kann es definitiv verstehen, wenn mach einer dadurch gefrustet ist. Deutlich frustrierter werde ich allerdings, wenn ich sehe, wie mir eine große Markierung zeigt, wo sich meine nächste Mission befindet, insbesondere wenn das Ganze auch noch in einem Schlauchlevel stattfindet, in dem es eh unmöglich ist, sich zu verlaufen. Klar, die Freiheit überall hinzugehen wo man will, passt nicht in jedes Genre. Aber es ist schwer noch Gefallen an Shooter-Action-Achterbahnen zu finden, wenn man vorher in einem Spiel dank solcher Freiheit so viele Geheimnisse entdeckt hat, wie es sie in Dark Souls gibt, Stichwort Painted World of Ariamis. Respekt dem Spieler gegenüber Es gibt oft einen schmalen Grat zwischen unfair und fordernd. Dark Souls befindet sich exakt an der Kante, es ist nie unfair, aber zu so ziemlich jeder Sekunde fordernd. Anders als in Spielen wie zum Beispiel God of War, wo man im Sekundentakt ganze Hundertschaften von Gegner aus dem Weg schnetzelt, stellt in der Souls-Serie jeder Gegner eine Bedrohung dar. Selbst der allererste Untote der sich einem mit gezücktem Schwert entgegenstellt, kann schon den Tod bedeuten, wenn man ihn unterschätzt. Und das immer und immer wieder. Wer in den Souls-Spielen stirbt, stirbt meist, aus eigenem Verschulden und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit beim nächsten Versuch besser aufpassen. Besonders die Bosskämpfe bieten unglaublich packende Situationen. Wer einmal zu früh rollt, zu spät blockt oder sich im falschen Moment heilt, kann schon im nächsten Moment sein Leben verloren haben. Wer sich aber die Angriffe der Bossgegner merkt und die Fähigkeiten und das Equipment des eigenen Charakters perfekt unter Kontrolle hat, der hat eine wirkliche Chance die großen Seelen mit nach Hause zu nehmen, ohne allzu häufig dabei draufzugehen. Allgemein zeichnet sich die Souls-Reihe durch einen hohen Anspruch an den Spieler aus – meiner Meinung nach ein Zeichen von Respekt. Wieso Respekt? Weil From Software dem Spieler zutraut, die Hindernisse, die Demon’s Souls, Dark Souls und Dark Souls 2 bieten, zu überwinden. Wo man in anderen Spielen für jeden Knopfdruck belohnt wird, kriegt man in Dark Souls erst mal gar nichts, bis man bewiesen hat, dass man eine Belohnung verdient. Das führt im Umkehrschluss natürlich auch dazu, dass ich als Spieler Respekt dem Spiel gegenüber entwickle. Habe ich 50.000 Seelen im Gepäck und wandere durch unsicheres Gebiet, dann bin ich durch das Risiko mit 100% Konzentration dabei. Weiß ich, dass ich im Falle meines Ablebens 50 Meter weiter hinten respawne, wird mir der Weg durchs Spiel früher oder später egal werden, weil sich nie das Gefühl einstellt, dass der Tod (also das Verlieren) weitreichende Konsequenzen hat. Insofern ist Dark Souls eines der ersten Spiele, was den Schritt zurück gewagt hat. Zurück in eine Zeit, in der Spieler nicht von Anfang bis Ende an die Hand genommen und noch vom Spiel zugedeckt wurden, sondern sich Alles selbstständig erarbeiten mussten. Der Schwierigkeitsgrad ist dabei nicht das entscheidende Merkmal, sondern die Tatsache, dass die Entwickler in die Intelligenz der Spieler vertrauen, ihr Spiel selbstständig „lösen“ zu können. Und da Dark Souls auch noch extrem fordernd ist, kann man den Leuten von From Software eigentlich nur noch danken. „Danke, dass ihr uns ernst nehmt.“ Um es nochmal zu sagen, auch Dark Souls ist nicht perfekt und hat ein paar Macken, wie jedes andere Spiel auch. Aber nichtsdestotrotz sorgen die guten Eigenschaften des Action-RPGs dafür, dass ich einen Satz bisher schon oft gesagt habe und vermutlich noch viele weitere Male sagen werde: „Ja, ist nicht schlecht, aber ist natürlich nicht so geil wie Dark Souls.“

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
Weitere News Alle News
  • 0
  • heute um 14:18

Dragon Age – Inquisition: Neues Video widmet sich dem Kampfsystem

Auch wenn die Verschiebung von Dragon Age: Inquisition für einige betrübte Gemüter gesorgt haben dürfte, halten sich BioWare und Electronic Arts nicht zurück, neue Videos zu veröffentlichen um Rollenspielfans weiter heiß auf den neuesten Ableger der Dragon Age Reihe zu machen. In einer kommenden Reihe von Videos wollen die Entwickler explizit auf die verschiedenen Gameplay-Features des RPGs eingehen. Den Anfang macht jetzt neu veröffentlichtes Bewegtbild, in dem euch das komplexe Kampfsystem vorgestellt wird. Im Begleittext heißt es dazu: „Schau mit uns in die Tiefen unseres neuen, vielfältigen Kampfsystems für Dragon Age: Inquisition. Erfahre, wie du den Kampf bestimmen kannst, entweder in packenden Echtzeit-Gefechten oder mit der taktischen Kamera.“ https://www.youtube.com/watch?v=JX-HgyUTN7I Vor knapp über zwei Wochen richtete sich der Executive Producer Mark Darrah mit einem Blogpost an die Fans, in dem er ihnen die traurige Nachricht überbrachte, dass Dragon Age: Inquisition statt im September erst am 21. November 2014 in Europa erscheinen wird. Laut Darrah bräuchten die Entwickler die Zeit, um die Spielerfahrung noch etwas zu polieren und sicherzustellen, dass jeder Spieler die bestmögliche Erfahrung auf der Plattform seiner Wahl bekommt. Was haltet ihr vom Video? Seid ihr immer noch zu geschockt von der Verschiebung oder habt ihr durch den genauen Blick aufs Kampfsystem nur noch mehr Bock auf den November bekommen? Sagt es uns in den Kommentaren.

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen

Nintendo: Ein einzelner Verkaufsschlager reicht nicht aus

Trotz 2,82 Millionen verkaufter Mario Kart 8 Exemplare schreibt Nintendo weiterhin rote Zahlen. Hauptgrund dafür sind die mageren Absatzzahlen der Wii U. Diese stiegen zwar durch das Auftreten des Mario Kart Racers von ca. 200.000 auf rund 510.000 pro Quartal an, doch reicht das noch lange nicht, so das Unternehmen selbst. Die Aktionäre sind enttäuscht, sehr ungeduldig und immer misstrauischer, ob Iwata der richtige Mann ist, um Nintendos Karren aus dem Dreck zu fahren. Der langjährige Präsident von Nintendo konnte auf der Jahreshauptversammlung bloß durch eine knappe Mehrheit seine Position an der Spitze sichern. Den Anteilseignern ist egal wie sympathisch sich der Japaner im Internet darstellen kann (siehe oben), wichtig sind nur die harten Zahlen und diese sehen alles andere als gut aus. Nintendo hat in diesem Quartal einen Nettoverlust in Höhe von rund 9,9 Milliarden Yen (ca. 72,5 Millionen Euro) eingefahren. Im Vorjahresquartal stand noch ein Gewinn von 8,62 Milliarden Yen (ungefähr 63 Millionen Euro) in der Bilanz. Im Jahresvergleich sank der Umsatz von Nintendo um 8,4 Prozent auf 74,7 Milliarden Yen (rund 545 Millionen Euro). Dass nicht noch dunklere Wolken über den Firmensitz vom traditionsreichen Konzern aufziehen, liegt in erster Linie an dem verkaufsstarken Handheld-Sektor. Allein im Zeitraum von April bis Juni dieses Jahres konnte Nintendo ungefähr 820.000 Exemplare des 3DS an den Mann bringen. Immerhin geht es hier aufwärts, denn das sind 230.000 Geräte mehr als im Quartal davor. Insgesamt hat die Firma von der 3DS-Plattform mittlerweile rund 44,1 Millionen Stück ausgeliefert. Zwar gibt es immer noch einen gewichtigen Unterschied zwischen einem ausgelieferten und einem verkauften 3DS, doch ist das nichtsdestotrotz beachtlich. Von solchen Zahlen könnte die Vita nur träumen. Die Talfahrt der Gewinne führt Nintendo laut eigenem Bericht darauf zurück, dass "weitere Hitspiele in diesem Quartal fehlen".Die Hoffnung ruht auf kommenden Pokémon Titeln, wie auch auf der Kombination aus Super Smash Bros. und der NFC betriebenen Amiibo-Figuren. Weiter hofft man, dass auch Hyrule Warriors und Bayonetta 2 ihren Beitrag leisten werden, um Nintendos Jahresbilanz zu glätten. Wir drücken die Daumen, denn niemand will, dass Nintendo zum nächsten Sega wird und wegen einer zu verlustreichen Heimkonsolen-Sparte peu à peu zum herkömmlichen Publisher und Spieleentwickler degradiert wird.

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
  • 0
  • heute um 12:31
  • PC

Unreal Tournament: Entwickler spielen Team Deathmatch

Epic Games hat ein neues Video zu Unreal Tournament veröffentlicht. Das Spiel befindet sich noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase, der Deathmatch-Modus ist aber schon spielbar. Neben Kommentaren der Entwickler kann man im neuesten Video sehen wie diese eine Runde Team Deathmatch spielen. Man bekommt dieses mal mehr Waffen zu sehen als beim ersten Playtest, der vor einigen Wochen durchgeführt wurde. Außerdem erkennt man unter anderem auch eine sehr frühe Version der Map "Deck 16", die bereits als fester Bestandteil des fertigen Spiels angekündigt wurde. https://www.youtube.com/watch?v=P0FKjMhqEJI Apropos Maps: Im Livestream letzte Woche ging es unter anderem um den Look der Maps in Unreal Tournament. Gezeigt wurde dabei eine futuristische industrielle Umgebung, die ein visueller Prototyp dafür ist, wie sich Art Director Chris Perna und die anderen Entwickler die Optik des Spiels vorstellen. Dabei ging es vor allem darum, dass der Look möglichst sauber ist, damit die Charaktere gut erkennbar sind und sich deutlich vom Hintergrund abheben. Das heißt aber nicht, dass sich dieser Look durch das komplette Spiel ziehen muss, es kann natürlich auch dreckige Maps geben. Da das neue Unreal Tournament sehr viel Wert auf den Wettkampfaspekt legt, werden viele Spieler aber sicher Maps bevorzugen, die eine gewisse visuelle Klarheit mitbringen. Wo wir schon bei visuellen Aspekten sind, es wurde im Livestream auch diskutiert, dass man den Spielern mehr visuelles Feedback geben möchte, so dass man z.B. direkt sieht ob ein Gegner aktuell eine Rüstung trägt oder ein Upgrade aufgesammelt hat. Es wäre z.B. denkbar, dass Funken sprühen, wenn man einen Gegner mit Rüstung anschießt. Zudem denkt Epic Games wohl darüber nach, ob Waffen modifizierbar sein sollen. Ideen dazu hätten die Entwickler, allerdings ist dieses Thema vor allem in Hinblick auf den oben angesprochenen Wettkampfaspekt problematisch. Was das Anpassen von Charaktermodels angeht wären beispielsweise Clan Logos denkbar, dafür würde sich aber am ehesten der Marktplatz anbieten, der im fertigen Spiel enthalten sein soll. Darüber sollen fleißige Hobby-Entwickler ihre Maps, Skins, Mods usw. kostenfrei oder auch gegen Bezahlung anbieten können. https://www.youtube.com/watch?v=z8Nlz7XonCs Quelle: unrealtournament.com

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen

EA Access: Xbox One exklusives Abo-Modell startet noch diesen Sommer

Microsoft hat mit EA ein Deal ausgehandelt von dem Sport-, Ego-Shooter- und Gelegenheitsspieler gleichermaßen profitierten könnten. Es geht um ein Xbox One exklusives Abo-Modell, dass auf den Namen EA Access hört. Die geschlossene Beta ist gestern in den Staaten angelaufen ist. Noch diesen Sommer soll jeder Europäer, Kanadier und Amerikaner die EA Access Mitgliedschaft über GameStop, Amazon und EB Games erwerben können. Wahrscheinlich wird im Laufe der Zeit uns auch eine Bezahloption über den Xbox One Marktplatz eingeräumt. Bislang beinhaltet das Abo in der Beta bloß FIFA 14, Madden NFL 25, Peggle 2 und Battlefield 4. Weitere EA-Titel sollen aber noch im Laufe der Zeit folgen. EA Access soll mit 3,99 € pro Monat zu Buche schlagen. Will man sich aber langfristiger an Electronic Arts binden, so kann man sich das Jahres-Abo für 24,99 € zulegen. Abseits der Spiele warten auf die EA Access Mitglieder zwei weitere Vorteile. Zum einen gibt es für die Abonnenten vor dem Release der Spiele einen zeitexklusiven Test-Zugang zu den Titeln, und zum anderen gibt es Preisnachlässe bei digitalen Käufen von EA Produkten. Der fünf Tage währende exklusive Testzugang wird Madden NFL 15, NHL 15, FIFA 15, NBA LIVE 15, Dragon Age: Inquisition und weitere noch nicht angekündigte Spiele betreffen. Doch heißt das nicht, dass man dann vor allen anderen den kompletten Inhalt der Games serviert bekommt. Dazu heißt es im FAQ von EA Access auf der offiziellen Internetseite: "Jedes Spiel ist anders, daher werden auch die Testaktionen unterschiedlich sein. Bei einigen Titeln wirst du für begrenzte Zeit einen bestimmten Spielmodus spielen können, bei anderen wirst du direkt Zugriff auf das komplette Spiel erhalten. Und da du in jedem Fall das tatsächliche Spiel spielen wirst, behältst du all deine Fortschritte, sodass du am Veröffentlichungstag genau da weiterspielen kannst, wo du aufgehört hast." EA Access Mitglieder bekommen bei dem digitalen Kauf von EA-Produkten einen Rabatt von 10%. Anscheinend werden davon nicht nur die im Abo beinhalteten Spiele betroffen sein, wie man der Beschreibung von EA entnehmen kann: "Nutze deine 10 % Rabatt für Madden NFL 15, Madden Ultimate Team, Battlefield 4, Battlefield 4 Premium, FIFA 15, FIFA Ultimate Team, EA SPORTS UFC, Need for Speed Rivals, Plants vs. Zombies Garden Warfare, Peggle 2 und NBA LIVE 14 – weitere Titel folgen in Kürze."  Wer wissen möchte, was für digitale Inhalten dafür in Frage kommen, sollte sich diesen Artikel zu Gemüte führen. Dort habe ich alle Informationen zu den Ultimate Editions von  FIFA 15, Madden NFL 15 und NHL 15 zusammengetragen. So viel zum bald anlaufenden EA-Access. Wer davor schon ein Spiel von EA für wenig Geld in seinen Besitz bringen möchte, sollte hier vorbei schauen. Dort gibt es nämlich die Sims 2 Ultimate Collection für Lau zu haben. Doch habt ihr nicht mehr viel Zeit die Download Codes einzulösen, denn schon morgen läuft die Aktion von EA aus. Wer allzu gerne Battelfield, FIFA und Co. zockt, aber im Feld von Sony beheimatet ist, sollte sich nicht benachteiligt fühlen. Schließlich gibt es ja noch Playstation Now.

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen

Call of Duty – Advanced Warfare: Special Editions enthüllt

Fans vom temporeichen Feuergefechten und süchtig machenden Killstreaks aufgepasst: Drei Special Editions von Call of Duty: Advanced Warfare wurden heute von Activision enthüllt. Diesmal beinhalten sie zwar nichts so extravagantes wie ein Nachtsichtgerät, dafür aber jede Menge physikalische und digitale Goddies, die euch auf dem Schlachtfeld den entscheidenden Vorteil bringen könnten. Auf der Internetseite von Call of Duty stehen neben der Standardausführung drei verschiedene Editionen zu Auswahl, die ich euch vorstellen möchte und ihr vorbestellen könnt. Die Call of Duty: Advanced Warfare Atlas Limited Edition Mit seinen 79,99 € ist dies das mit Abstand preisgünstigste Sammlerstück. Die Atlas Limited Edition beinhaltet eine in ein Steelbook gehüllte Verkaufsversion von Call of Duty: Advanced Warfare, das Willkommen bei Atlas: Soldatenhandbuch, die Multiplayer Karte Atlas Gorge, wie auch das Atlas Digitale Inhalte Paket, welches euch mit schicken Exoskeletten und Waffen versorgt. Das Willkommen bei Atlas: Soldatenhandbuch trumpft mit Konzeptzeichnungen, taktischen Tipps und jede Menge Informationen zur Atlas Corporation auf. Bei der Atlas Gorge Karte handelt es sich um eine Neuauflage der aus Call of Duty 4: Modern Warfare bekannten Multiplayer Karte Pipeline. Bei den Waffen handelt es sich um das Bal-27 AE Sturmgewehr und die Atlas 45 AE Pistole. Die Call of Duty: Advanced Warfare Atlas Pro Edition Das umfangreichste und mit 109,99 € auch teuerste Konvolut beinhaltet das Steelbook, das Willkommen bei Atlas: Soldatenhandbuch, die Multiplayer Karte Atlas Gorge, das Atlas Digitale Inhalte Paket und andere begehrenswerte Dinge. Da wäre zum einen der Season Pass und zum anderen einige Einzelspieler-Exoskelett-Verbesserung, der Offizielle Call of Duty: Advanced Warfare Soundtrack, ein Atlas-Helm und fünf Bonus-Vorräte. Die Call of Duty: Advanced Warfare Atlas Digital Pro Edition Bei dieser Edition steht alles im Zeichen der Digitalität. Die Edition beinhaltete einen Season Pass, die Multiplayer Karte Atlas Gorge, wie auch das Atlas Digitale Inhalte Paket und das Atlas Digital Edition Personalisations Packet. Weitere Informationen dazu sollen noch im Laufe der Zeit bekannt gegeben werden. Die Call of Duty: Advanced Warfare Atlas Digital Pro Edition soll mit 99,99 € zu Buche schlagen.

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
  • 0
  • heute um 09:14

Online Casinos: Welches Spiel hätten Sie gerne, klassisch oder Spielautomaten?

Das Sommerloch ist da und um die Zeit auf neue Spiele zu überbrücken, gibt es mit Online Casinos eine spaßige Alternative, bei der sogar noch ein fetter Jackpot winkt. Nur leider stehen Neulinge hier vor der Qual der Wahl. Wir haben uns für euch mal auf casino.com umgeschaut und versucht den Jackpot zu knacken. Online-Casinos haftet stellenweise ein schlechter Ruf an, doch diesen tragen Sie zu Unrecht. Schauen wir mal genauer hin, gibt es jede Menge toller Spiele zu entdecken, bei denen ihr ganz nebenbei auch noch richtig absahnen könnt. Natürlich immer vorausgesetzt die gute Glücksfee ist euch gewogen. Besonders erfreulich ist die große Auswahl an Spielen. Hier findet ihr natürlich wie auch im echten Leben die klassischen Casino-Spiele a la Black-Jack und Roulette. Wem das aber zu langweilig ist, der kann sich mit Games wie Hulk Slots oder Gold Rally die Zeit vertreiben. Ihr habt dabei sogar die Wahl ob ihr das gesamte Spieleaufgebot im Browser oder kinderleicht über die hauseigene Software spielen wollt. Sogar eine mobile Version steht euch zur Auswahl. Somit ist das Spielen zu jeder Zeit an jedem Ort möglich, abseits von lästigen Sperrzeiten! Dabei müsst ihr jedoch nicht gleich tief in die Tasche greifen, denn Casino.com - Deutschland bietet euch die Möglichkeit kostenlos alle Spiele zu entdecken und zu üben. Getreu dem Motto „Spielen mit Verantwortung“, könnt ihr euch also vorbereiten, bevor es ans echte Geld geht. Als renommierte und große Seite sollen die Spieler schließlich in den Genuss des besten Spielerlebnisses kommen. Dies ist auch einer der wichtigsten Vorteile von casino.com, der weltweit agierende Anbieter ist nun schon seit über sechs Jahren auf dem Markt und biete seinen rundum Service in 21 Ländern an. Zudem warten auf euch immer wieder tolle Sonderaktionen, für Einsteiger und Profis, bei denen noch größere Gewinne auf euch. Zusätzlich habt ihr noch die Möglichkeit an einen VIP-Programm teilzunehmen als euch dann sogar garantierte Vorteile sichert.

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen

The Evil Within: In deutschen Landen ungeschnitten

Bethesda hat heute bekannt gegeben, dass The Evil Within in  deutschen Landen ungeschnitten erscheinen wird. Das Survival-Horrorspiel sollte ursprünglich am 21. Oktober in Europa auf den Markt aufschlagen. Doch wurde der Release des Titels vorgezogen. Am 17. Oktober 2014 wird man The Evil Within komplett ungeschnitten in Deutschland, Österreich und der Schweiz genießen können. Das heißt natürlich nicht, dass es im Spiel kindgerecht zur Sachen gehen wird. Das schaurige Spiel hat sich erwartungsgemäß eine Altersfreigabe ab 18 Jahren eingeheimst. Die Entwicklung von The Evil Within wird von Shinji Mikami geleitet. Dieser hat sich mit der Resident Evil-Reihe einen Namen gemacht und das Survival-Horror Genre maßgeblich geprägt. In dem Survival-Horrorspiel schlüpft der Spieler in die Rolle des Detektivs Sebastian Castellanos. Castellanos wurde von der Ermittler zur Unterstützung der Polizei zum Tatort eines Massenmordes herbestellt, um Nachforschungen anzustellen. Nachdem er mit ansehen muss, wie einige seiner Kollegen von einer geheimnisvollen Macht regelrecht abgeschlachtet werden, gerät Sebastian in einen Hinterhalt und wird bewusstlos geschlagen. Als er wieder zu sich kommt, findet er sich in einer unheimlich-bizarren Welt wieder, in der widerwärtige Kreaturen zwischen den Toten umherwandern. Im Angesicht dieses unvorstellbaren Grauens und im Kampf um das nackte Überleben begibt sich Sebastian auf einen gnadenlosen Horrortrip, um das Geheimnis hinter den schrecklichen Ereignissen ans Licht zu bringen! So viel zum Klappentext - falls ihr wissen wollt, was wir vom Spiel halten und ob es Shinji Mikamis früheren Werken gerecht werden kann, solltet ihr hier vorbeischauen.Dort hat Martin The Evil Within in einer Vorschau unter die Lupe genommen. The Evil Within erscheint sowohl für die PlayStation 3, die PlayStation 4, als auch für die Xbox 360, die Xbox One und den PC.

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
  • 1
  • gestern um 15:01
  • PS4

PlayStation 4: Neues Firmware Update unterstützt 3D BluRay und mehr

Sonys PS4 Firmware Update 1.75 lässt die Konsole endlich in der dritten Dimension ankommen. 3D Blu-rays können fortan über den schwarzen Kasten abgespielt werden. Kein Grund also mehr dafür zum Vorgängermodell zu greifen. Selbstverständlich braucht es aber immer noch einen 3D fähigen Bildschirm. Des Weiteren wurde die Soundqualität bei der beschleunigten Wiedergabe von Blu-ray und DVD Filmen verbessert. Dies sollte Filmbegeisterte mit wenig Zeit erfreuen. Schaut man sich die Streifen in 1,5-mal so schneller Geschwindigkeit an, ist der Ton nun nicht mehr ganz so schlecht. Natürlich tut sich da die Frage auf, wieso man sich das denn überhaupt antun sollte und wer sich denn bitte Filme im Zeitraffer anschaut. Klar dauert durch das Anziehen der Wiedergabe-Geschwindigkeit ein so langatmiges Epos wie The Wolf of Wallstreet nur zwei statt drei Stunden, aber geht einem dann doch allein auf der musikalischen Ebene so viel verloren. Anscheinend gibt es dennoch genug Leute die sich das antun möchten, sonst würde Sony ja nicht an diesem Feature schrauben. Abseits der Filme hat das Firmware Update auch eher Gaming-spezifische Inhalte im Petto. Das PS4 Firmware Update 1.75 ermöglich euch nämlich den automatischen Download von sogenannten Spotlight-Inhalten aus dem PlayStation Store. Habt ihr diese Option aktiviert, werden die Inhalte automatisch von der Konsole runtergeladen. Dafür muss die PS4 sich aber in dem Bereitschaftsmodus befinden. Wer aber auch schon ohne das neue Feature mit der Speicherkapazität der PS4 Probleme hat, sollte sich diesen Artikel durchlesen.Dort erklären wir euch nämlich wie man die Festplatte der PS4 Schritt für Schritt auswechselt. Zu guter Letzt beugt sich Sony mit dem Fireware Update 1.75 den anscheinend sehr lautstarken Beschwerden von den Leuten, die Nachrichteneinblendungen am rechten Bildschirmrand beim besten Willen nicht ausstehen können. Die Nachrichteneinblendungen haben nun auf der linken Bildschirmseite ihr neues Zuhause. Bislang ist das alles was zum neuen Firmware Update der PS4 bekannt ist. Vielleicht wird Sony im Laufe der Zeit nochmal eine detaillierte Auflistung aller Änderungen veröffentlichen, wie schon beim Firmware Update 1.74.

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen

The Last of Us: Alternative Enden und Theateraufführung

Gestern wurde The Last of Us von dem Bildschirm auf die Bühne gehievt. Die Originalstimmen und Schauspieler Troy Baker, Ashley Johnson, Merle Dandridge, Hana Hayes und Annie Wersching spielten ausgewählte Szenen des hochgelobten Titels nach, während der Oscar-prämierte Komponist Gustavo Santaolalla sie musikalisch begleitete. Mit wenig Mitteln und viel Schauspielkunst wurde ein ordentliches Theaterstück auf die Bühne gebracht, dass auch seine witzigen Momente hatte. Vor allem als die Truppe das alternative Musical-Ende von The Last of Us neu auflegte. Dieses drehte ja schon im vergangenen Jahr auf Youtube seine Runde, besitzt aber vor Live-Publikum sehr viel mehr Charme. Die ganze Veranstaltung könnt ihr im unten verlinkten Video nachholen, falls ihr den Live-Stream der Theaterfassung von The Last of Us verpasst habt. Die angesprochene Musical-Einlage beginnt ab Zeitpunkt 1:18:36. Es ist zwar selbstverständlich, aber man weiß ja nie - natürlich warten im Video massive Spoiler auf euch. http://youtu.be/aAhT9gbmOtw?t=30m Doch gibt es neben der Gesangseinlage auch ein ernst gemeintes alternatives Ende von The Last of Us. Wer das Spiel noch nicht durch hat und immer noch am Lesen ist, sollte spätestens jetzt damit aufhören. Das erst gemeinte alternative Ende von The Last of Us Im Zuge des Live-Events hat Naughty Dog eine zusätzliche finale Szene offenbart, die vom Regisseur Neil Druckmann geschrieben wurde. Druckmann erklärte, dass er diese Szene als Abschied von Joel und Ellie konzipiert habe und dass sie niemals in irgendeiner Form veröffentlicht werden wird. Die Szene spielt sich vier Jahre nach der Handlung von The Last of Us bei Tommys Dam ab. Joel betritt Ellies Raum. Sie hört allein Musik. Joel beginnt ihr von Tommys Plan zu erzählen ihn mit einer Frau namens Esther zu verheiraten, doch Ellie ist distanziert. Sie taut auf, als er sie mit einer Gitarre überrascht. Er verspricht ihr, dass er ihr beibringen wird wie man sie spielt und dass er für sie spielen und singen wird. Er erzählt ihr einen Scherz und sie lachen gemeinsam. Als Joel den Raum verlässt, nähert sie Ellie der Gitarre und probiert sie selbst aus.

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
  • 3
  • gestern um 13:34
  • PS4

PS4: So gelingt der Wechsel der Festplatte (Guide)

Bekannterweise befindet sich in der PlayStation 4 beim Kauf eine 500GB große Festplatte, auf der ihr eure Daten wie Spiele, Musik oder Videos unterbringen könnt. Dies klingt im ersten Moment recht üppig, doch im Laufe der Zeit füllt sich der Speicher jedoch rapide, so dass ihr zwangläufig an eure Grenzen stoßen werdet. Nun steht ihr vor der Wahl entweder eure heiß geliebten Daten zu löschen oder euch nach einer anderen Lösung umsehen. Wir haben uns natürlich kurzer Hand für die zweite Variante entschieden. Um dem Problem Herr zu werden, bietet euch sowohl die PS4 wie auch schon die PlayStation 3, die Möglichkeit die verbaute Festplatte zu wechseln. Wie das genau funktioniert haben wir für euch herausgefunden. Bevor ihr jedoch die Festplatte wechseln könnt, steht ihr zunächst vor der Qual der Wahl. Genauer gesagt müsst ihr euch für Art und Größe der Festplatte entscheiden. WICHTIG: Nutzen könnt ihr nur Massenspeicher mit 2,5 Zoll Größe mit einer maximalen Bauhöhe von 9,5 mm. Zur Auswahl stehen klassische und günstige 2,5 Festplatten mit bis zu 7200 rpm, super schnelle und teure SSD Speicher oder sogenannte preiswerte Hybride mit einem Mix aus SSD und konventionellen Speichern (SSHD). Volumen und Art hängen primär von eurem Geldbeutel und Wünschen ab. Vorteile eines PS4-Festplattenwechsels: Wer genau wissen will welche Vorteile die unterschiedlichen Arten der Festplatten mit sich bringen sollte sich unbedingt bei unseren Kollegen von Digital Foundry umschauen. Diese haben Vor- und Nachteile genau analysiert. Für unseren Test, des Ein- und Ausbaus der PS4-Festplatte, haben wir uns für eine 1TB große SSHD aus dem Hause Seagate (ST1000LM014) entschieden, die mit einem Straßenpreis von 85-90 Euro ein tolles Preis-/Leistungsverhältnis bietet. Vorbereitungen: Bevor ihr die Festplatte der PS4 austauscht, solltet ihr eure wichtigen Daten und Spielestände sichern. Dies könnt ihr entweder über den Onlinespeicher (PS Plus erforderlich) oder USB-Sticks erledigen. Was benötigt ihr für den Wechsel der PS4-Festplatte? Kreuzschraubenzieher Sauberen und festen Montageort USB-Stick mit mindestens 1GB freiem Speicher WICHTIG: Bei allen Arbeiten nie mit Gewalt vorgehen und Schrauben nur handfest ziehen. Schritt 1: PS4 an einem sauberen und festen Montageort positionieren. Schritt 2: Entfernen der Hochglanzverkleidung (jene mit der dem PlayStation Logo). Die Verkleidung lässt sich relativ einfach abziehen (vom Gehäuse weg) und gibt die Festplatte frei. Schritt 3: Das Gehäuse der PlayStation 4-Festplatte mit einer Kreuzschlitz-Schraube fixiert. Einfach zu erkennen, da diese die PlayStation-Symbole auf ihrer Oberfläche trägt. Diese Schraube müsst ihr mit einem Kreuzschraubenzieher lösen. Alle anderen Schrauben benötigen spezielle Torx-Schraubenzieher und können somit an Ort und Stelle verweilen. Schritt 4: Gehäuse der mit PS4-Festplatte herausziehen Schritt 5: Am Festplatten-Gehäuse die vier Schrauben lösen und Festplatte heraus nehmen. (Hierbei die Lage der ursprünglichen Festplatte merken) Schritt 6: Neue Festplatte ins Gehäuse einsetzen (auf die richtige Lage achten) und verschrauben. Schritt 7: Gehäuse samt Festplatte in die PlayStation 4 einsetzen, verschrauben und die Hochglanzverkleidung wieder schließen. Schritt 8: Bevor ihr die PlayStation nun wieder starten könnt, müsst ihr euch eine besondere Version der neusten PS4-Firmware downloaden. Hier ist der Link zum Download. Auf dem USB-Stick legt ihr einen neuen Ordner an mit dem Namen PS4 an. Dort einen neuen Unterordner mit dem Namen UPDATE. In diesen Unterordner kopiert ihr dann die heruntergeladene Firmware. Schritt 9: PS4 starten und den Anweisungen folgen. Die PlayStation wird euch automatisch aufordern, den vorbereiteten USB einzustecken das System wieder neu zu konfigurieren. Neue PS4-Festplatte in der Praxis Nachdem ihr das geschafft habt, kann euch eure neue Festplatte kleine Vorteile im Alltag bringen. Zum einen natürlich die Größe des Speichers. In unserem Fall haben wir einfach mal den Festplattenspeicher verdoppelt von 500 GB auf ein 1TB. Zum anderen kann es auch einen Geschwindigkeitsvorteil geben. Im Falle der Seagate ST1000LM014 wird die Bootzeit der PS4 verringert und auch das Laden und Starten von Spielen geht stellenweisen schneller. Genaue Zeitangaben findet ihr in der oben verlinken Analyse von Digital Foundry. Fazit Ohne große Probleme und Ängste kann jeder PS4-Besitzer seine Festplatte austauschen. Dies geht simpel und kann wie in unserem Fall mit der Hybrid Festplatte von Seagate kleine Vorteile mit sich bringen. Nur eine Sache konnte euch Sony nicht leichter machen und das ist die Wahl welche Festplatte ihr in eurer PS4 nutzen möchtet.

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen