Skyrim wird auf PC und Konsole identisch aussehen Test: Portal 2

regame: Operation Flashpoint Dragon Rising

Das Nachladen der Waffe ist vollkommen individuell und braucht je nach Art der Waffe unterschiedlich lang.

Die K.I. ist wie ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite agieren die Team-Kollegen sowie die Gegner in der Regel sehr intelligent. Wenn sie unter Beschuss geraten gehen sie in Deckung oder ducken sich und schießen dann von dort aus weiter. Man gibt sich auf beiden Seiten Feuerschutz, damit man bis zur nächsten Deckung vorpreschen kann. Darüber hinaus können einen die K.I. Kollegen auch heilen oder diversen Befehlen Folge leisten. Dies klappt allerdings nicht immer. Ab und zu widersetzen sie sich etwas stur, bleiben im Feuergefecht stehe obwohl man ihnen angeordnet hat auf eine Position vorzudringen, wo sie in Sicherheit wären. Wenn man ihnen  im Gefecht nicht unter die Arme greift dann machen sie es auch nicht allzu lange. Doch auf dem normalen Schwierigkeitsgrad, welcher schon ungemein knackig ist, kehren sie spätestens ab dem nächsten Kontrollpunkt wieder. Ärgerlich an der Gegner K.I. sind hingegen Aussetzer, bei denen sie manchmal weder das Feuer eröffnen noch einen scheinbar bemerken obwohl man zwei Meter vor ihnen steht, was man in der Regel jedoch nicht provozieren sollte. Normalerweise hält man nämlich nicht viel aus. So sorgt z.B. ein Schuss ins Bein dafür, dass man vorläufig nicht mehr rennen kann. Bei schweren Treffen setzt dann auch sofort eine stärkere Blutung an, die man umgehend stillen sollte, da man ansonsten daran zugrunde geht, was das Aufsuchen der nächstbesten Deckung unumgänglich macht. In dieser Hinsicht macht das Operation Flashpoint: Dragon Rising zu einem ungemein knackigen und schweren und weniger Einsteiger-freundlichen Spiel. Für harte Hunde und zähe Taktiker wird es aufgrund des hohen Grades an Authentizität jedoch genau das Richtige sein, so wird z.B. auf dem Schwierigkeitsgrad Hardcore sogar noch auf das komplette HUD verzichtet.

Dieser Hubschrauber ist nur eines von 50 befahrbaren Fahrzeugen

So oder so, der Spieler ist nahezu vollkommen auf sich und seine Team-Kameraden verlassen. Erst wenn man selbst oder die Team-Kollegen einen Feind geortet haben wird er auf der Karte vermerkt und man kann ihn  unter Feuer nehmen. Hierzu stehen dem Spieler über 70 Waffen zu Verfügung, welche allesamt reellen Vorbildern nachempfunden worden sind. Auch im Hinblick auf die Ballistik hat man penibel genau auf jedes Detail geachtet. So haben sich die Entwickler sogar echte Waffen-Designer mit ins Boot geholt um so einen qualitativ hochwertigen und ausgereiften Waffenkatalog gewährleisten zu können. Für das Nachladen hat man sich sogar dem Motion-Captureing Verfahren bedient. So lädt sich jede Waffe anders nach, was auch die Nachladegeschwindigkeit mit einbezieht. Für das Nachladen einer Bazooka braucht es zum Beispiel einiges an Zeit, da sie sehr groß und schwer ist, was sich darüber hinaus auch noch auf die Laufgeschwindigkeit auswirkt. Das volle Archiv hingegen reicht dabei von Kampfmessern und Pistolen bis hin zu verschiedenen Maschinen-Gewehren, Scharfschützen-Gewehren, Bazookas und Stand-MGs. Man darf sogar ab und zu Artellerie-Feuer zur Unterstützung anordnen. Daneben kann man auch wahlweise Platz in einem der über 50 Fahrzeugen nehmen. Auch hier ist das Arsenal sehr weitreichend ausgeprägt. Von verschiedenen Jeeps, zu Transport- und schweren Panzern bis hin zu Booten und Hubschraubern ist nahezu alles mit dabei. Sicher kann man sich in ihnen nur bedingt fühlen, da das Gegner-Aufkommen und ihre Bewaffnung dabei eine tragende Rolle spielen. Dies führt dazu, dass man aus Leichtgepanzerten Fahrzeugen leicht herausgeschossen werden kann, während man sich im schwerfälligen Panzern vor Panzer-Abwehr Einheiten besser in Acht nehmen sollte. Hier haben die Entwickler wirklich an ein gutes Gleichgewicht gedacht. Nichts ist übermächtig, da man jeder Waffe und jedem Fahrzeug mit der richtigen Herangehensweise irgendwie zu Leibe rücken kann.

  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4