Test: Chasing Aurora

Gute Spiele müssen bekanntlich nicht immer cineastisch inszeniert sein und in ihrer Entwicklung Millionen von Dollar verschlingen. Oftmals reichen auch ein etwas anderer Grafikstil und eine frische Idee aus, um ein Spiel spielenswert zu machen. Zumindest in einem der beiden Aspekte kann auch der Indietitel Chasing Aurora punkten, den ihr über den eShop der Wii U herunterladen könnt.

Ersteindruck: Interessant

chasing aurora wii u screenshot 01Rein optisch betrachtet wusste der Titel schon bei seiner ersten Vorstellung zu überzeugen. Die Optik lässt sich wohl am ehesten mit fernöstlichen Origamis vergleichen. Als einer von fünf Papiervögeln schwingt ihr euch von nun an durch die Lüfte und dabei durch die unterschiedlichen Level. Alleine mit dem Wii U Gamepad geht es darum, auf den über 20 verfügbaren Kursen den Highscore zu knacken, indem ihr möglichst viele Tore vor Ablauf der Zeit passiert. Die Steuerung ist hierbei wunderbar simpel gehalten und erklärt sich innerhalb von Sekunden selbst. Aber gerade in spielerischer Hinsicht ist es diese simple Gestaltung, die dem Spielprinzip recht schnell die Beine bricht. Selbst zwischen den Kursen gibt es keine nennenswerte Abwechslung, sodass nur wenige motiviert sein werden, das Spiel im Alleingang fortzusetzen.

Mehr Spaß macht es da schon, wenn auch der Fernseher zum Einsatz kommen darf. Bis zu vier Freunde können hier mit ihren Wii Motes ebenfalls einen Vogel aus Papier steuern und sich auf die Jagd nach dem Gamepad-Spieler begeben. Eine Mischung aus Verstecken und Fangen verhilft Chasing Aurora im Mehrspieler-Modus dazu, ein netter Spaß für Zwischendurch zu sein. Im Wechsel darf jeder einmal mit dem Gamepad ran. Schade ist es aber auch hier wieder, dass Motivation und Spielspaß nach so kurzer Zeit bereits wieder nachlassen.

chasing aurora wii u screenshot 02

Offizielle Seite: Chasing Aurora
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