Test: Full Pipe

HI Tech High<br /> Performance Systeme

Full Pipe erscheint am 27.07.2010 für PC

Der Dude, so heißt das kleine, dicke Etwas, dass mit einem kleinen blauen Röckchen und seinem aufgerollten Schwanz am Rücken, durch das Röhrensystem unter seinem Bett umher krabbelt. Mitten in der Nacht entdeckt der Dude auf der Suche nach seinem Pantoffel ein Loch unter seinem Bett. Er fällt hinein und nun ist es eure Aufgabe dem Dude aus dem Loch zu verhelfen. Auf der Reise durch das Röhrensystem, das über mehrere Etagen geht, entdeckt ihr skurrile Figuren und….sonst nichts.

Technisch gesehen ist das Spiel sehr simpel gehalten. Wer Einstellungsmöglichkeiten sucht ist fehl am Platz. Die Lautstärke der Soundeffekte und der Musik sind  die einzigen Einstellungen, die im Menü getätigt werden können. Wer es mag im Spiel komisch glucksende und durchaus ein bisschen behinderte Geräusche um sich zu haben sollte jedoch nichts verändern. Die Musik ist nicht viel besser. Gedudel ist eher das richtige Wort.

das Menü bietet nicht viel Platz für Spielereien

Individuelle Anpassungen in Form von Steuerung, Grafik oder Ähnlichem gibt es nicht. Auf der einen Seite ist das relativ frustrierend für  Spieler die einen Ferrari im Zimmer stehen haben, auf der anderen Seite beschert es aber, für die Spieler unter euch deren Rechner nicht mehr der neuste ist, sehr niedrige Systemanforderungen. Selbst mit Windows 95 und 128 MB RAM ist das Spiel noch zu genießen.

Sagte ich genießen? So niedrig die Systemanforderungen sind, so zurückgeblieben ist die Spielmechanik. Heutzutage haben Point and Klick Adventures sehr viele Aspekte, die das Genre etabliert haben und die Spiele spielenswert machen. Full Pipe von Daedalic Entertainment hat diese ganzen Aspekte nicht. Unterhaltungen mit Text oder Sprachausgabe sind genauso wenig zu finden wie die Möglichkeit gefundene Gegenstände zu kombinieren. Die Rätsel werden durch die Lücken, die die Spielmechanik hinterlässt, sehr flach und simpel. Man nehme einen Gegenstand und gebe ihn an eine der seltsamen Kreaturen.

seltsame und einfarbige Monster sind hier Gang und Gebe

Dafür erhält man einen Gegenstand der wieder irgendwo durch einen anderen Gegenstand getauscht werden kann. Das ganze hin und – herlaufen durch die Röhrensysteme kann durch die vorhanden Karte abgekürzt werden. Einen Klick auf einen schon entdeckten Raum befördert den Dude direkt in den ausgewählten Raum. Dieses Feature soll aber, abgesehen, dass das Spiel keine Altersbeschränkung hat, als positives seiner Art das einzige bleiben.

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