Was uns Bethesda mit The Elder Scrolls V: Skyrim im letzten Jahr präsentiert hat, war ein Spiel, das seinesgleichen sucht. Neben der wirklich epischen Präsentation wusste insbesondere der riesige Umfang zu überzeugen, sodass gut und gern über 100 Spielstunden inverstiert werden konnten. Mit dem Add-On Dawnguard vergrößert Bethesda nun nicht nur sein Fantasy-Epos weiter, sondern bringt auch zahlreiche interessante Neuerungen ein. Gegenstände, zusätzliche Fähigkeiten, Quests und einiges mehr warten auf euch.
Armbrust oder Reißzähne?
Die Hauptgeschichte des Add-Ons Dawnguard beginnt ab der zehnten Charakterstufe. Hier werdet ihr von einem Kurier eingeladen, euch der Dämmerwacht anzuschließen – einer uralten Gemeinschaft, die sich das Jagen von Vampiren zur Aufgabe gemacht hat. Aufgrund einer rapide steigenden Anzahl von Übergriffen dieser Blutsauger wird es notwendig, Maßnahmen zu ergreifen, um die Bewohner von Himmelsrand zu schützen. Im Verlaufe der ersten Mission wird der Spieler vor eine schwierige Frage gestellt: Vampirjäger bleiben oder lieber ins Lager der Vampire wechseln? Je nach Entscheidung erwartet euch eine eigene Geschichte mit je rund 10 bis 15 Stunden Inhalt.
Ein Vampir zu werden unterscheidet sich in Dawnguard übrigens beträchtlich von der schon im Hauptspiel vorhandenen Variante. Ihr werdet hier nicht nur ein einfacher Blutsauger, sondern ein Vampirlord. Dies ermöglicht es euch, eure Gestalt in einen wahrhaftigen Dämon zu verwandeln. In dieser Form kann entweder im Nahkampf erheblicher Schaden mit Klauen und Reißzähnen angerichtet werden oder ihr begebt euch in den Schwebezustand. Hier gleitet euer Charakter knapp über dem Boden und kann Magie wirken und somit zum Beispiel Leben entziehen, tote Gegner als Sklaven auferstehen lassen oder die Zeit verlangsamen.
Tötet ihr Feinde durch das Entziehen von Lebensenergie, so gewinnt ihr zudem spezielle Erfahrungspunkte. Wurden davon genug angesammelt, erhält euer Charakter einen Talentpunkt, der in den neuen Vampirlord-Talentbaum investiert werden darf. Insgesamt gibt es hier elf verschiedene Talente zu erlernen, die euren Alter Ego zu einer wahren Killermaschine werden lassen. Inhaltlich bringt Bethesda ins Hauptspiel zudem noch einige weitere Komponenten: Neue Monster, epische Schauplätze, sowie zusätzliche Nebenquests, einen Werwolf-Talentbaum, neue Items und auch die Armbrust als neue Distanzwaffe.
Die kleinen Probleme
Gameplaytechnisch ist jedoch eines etwas bedauerlich: In der Form des Vampirlords könnt ihr keine Gegenstände aufheben und nur beschränkt mit der Umgebung interagieren. Wollt ihr also die Habseligkeiten eines besiegten Gegners durchsuchen, so müsst ihr euch zuvor erst zurückverwandeln. Dies kann recht nervig werden, da die Transformation eine beträchtliche Zeit in Anspruch nimmt. Auch passt man, aufgrund der Größe des Vampirlords, nicht durch alle schmalen Gänge hindurch, sodass auch hier sporadisch eine Rückverwandlung notwendig ist.
Des Weiteren schließt Bethesda mit Dawnguard wieder an eine eher fragwürdige Tradition an: Die Sache mit den Bugs zum Release. Neben kleineren Problemen wie Framerate-Einbrüchen und einem sporadischen Aufhängen des Spiels, gab es auch ein wesentlich unangenehmeres Problem. Neue Kleidungsstücke wurden zu Beginn nicht korrekt angezeigt, sodass viele Charaktere unfreiwillig zu Unterwäschemodells umfunktioniert wurden. Auch gab es Probleme mit der Anzeige neuer Charaktermodelle, wie denen der Vampirlords, so dass wir es plötzlich mit unsichtbaren Feinden zu tun bekamen.
Ein mittlerweile veröffentlichter Patch hat dies in den meisten europäischen Regionen zwar behoben, doch solltet ihr über die englische Version von Skyrim verfügen und die deutsche Dawnguard-Version erworben haben, seht ihr Patch-technisch leider alt aus. Offiziell bestätigt wurde allerdings die baldige Veröffentlichung einer englischen Dawnguard-Version für den deutschen Xbox Marktplatz, sodass auch dieses Problem bald gelöst sein dürfte.
Test: Skyrim – Dawnguard,





Wer übrigens keinen Wert auf Werwölfe und Vampire legt kann ,wie ich, den DLC auch komplett Menschlich durchspielen (Kanibalen sind auch Menschen
), und es macht trotzdem verdammt Laune.
glaub ich gerne.Hab im normalen Spiel schon Werwolf ausprobiert und war sehr spassig.Schade das es das Game nciht als Mehrspieler gibt…
Kommt bald!
(Elder Scrolls MMO)
Schauen wir mal wie es wird.Hoffe keine Kindergrafik..
aber es ist ja Bethesda…
Naja… Man dachte auch SW:ToR würde klasse werden. Bei mir hat es sich damals nach einem Monat ausgespielt gehabt.
Außerdem habe ich lieber eine einwandfreie TES Einzelspielererfahrung als eine mittelmäßige Coop Experience. Für letzteres müsste Bethesda es sowieso erst mal hinbekommen dass Gegner ein intelligenteres Verhalten an den Tag legen. Imo eine der größeren Schwächen vom Studio; und das sag ich als Fan der Games von Bethesda.
Ich hab irgendwo mal gelesen das man auch dann seine Eigenen Burgen haben kann ist das wirklich möglich und wie viel kann man mit diesen Anstellen?