Test: Special Forces – Team X

Ein bunter Eintopf mit vielen bewährten Zutaten, ob das jedem Shooter-Fan schmeckt? Zombie Studios bringt zusammen mit Atari den Third-Person Shooter Special Forces – Team X auf Xbox LIVE Arcade und Steam heraus.

Test: Special Forces - Team X

Reine, simple Shooter Action!

Special Forces – Team X ist auf seine wesentliche Bestimmung reduziert: Multiplayer-Matches. Es gibt keine Story, nur Shooter-Action und die ist mittels der Cel-Shade Optik stilisiert, aber brutal. Wen dies bereits anspricht, für den kommen hier die Details. Seinen Charakter kann der Spieler Level-basiert ausstatten und zwar nicht nur mit Waffen und Perks, sondern auch in Aussehen und den so genannten „Taunts“ mit denen man seine Gegner verhöhnen kann.

Fünf verschiedene Multiplayer-Arten stehen in Special Forces – Team X zur Auswahl. Das Besondere daran ist, dass nicht klassisch Team vs. Team gespielt wird, sondern bis zu vier Teams gegeneinander antreten. Die einzelnen Teams sind nicht cool benannt, sondern einer Farbe zugeordnet. Das ist zwar nicht gerade kreativ, macht es dem Spieler aber einfach, sich einem Team zuzuordnen und einen gegnerischen Spieler zu identifizieren. Alles, was nicht die eigene Farbe trägt, kann bedenkenlos eliminiert werden.

Test: Special Forces - Team X Fünf Modi für jede Menge Abwechslung

Team Deathmatch – TDM bedarf wohl keiner großen Erläuterung. Das Team, das die meisten Gegner erledigt hat, gewinnt das Match. Auch Capture the Flag – CtF ist ein altbekannter Modus, der jedoch noch immer spannend zu spielen ist. Bei Hot Zones – HZ wiederum sind verschiedene Punkte auf der Karte markiert, die es mit seinem Team zu erobern gilt, wobei das Team mit den meisten Zonen letztlich gewinnt.

Test: Special Forces - Team X

Sehr interessant gestaltet sich der High Value Target – HVT Modus, in dem immer ein Spieler aus einem Team das wertvolle Ziel bildet. Er selbst bekommt 3 Punkte pro Kill und seine Team-Mitglieder jeweils 2 Punkte. Das gegnerische Team dagegen nur 1 Punkt. Wer das HVT eliminiert, wird selbst zum HVT und sein Team muss ihn beschützen, um möglichst viele Punkte zu bekommen. Schließlich wäre da noch der Modus Control Point – CP, bei dem bestimmte Punkte auf der Map erobert und gehalten werden müssen. Wer als Team die längste Zeit die meisten Punkte kontrolliert, gewinnt.

Aufs Wesentliche reduziert, aber mit eigenen Ideen

Eine bemerkenswerte Besonderheit bei Special Forces – Team X ist der Team-Bonus. Je näher der Spieler seinem eigenen Team ist, desto mehr Team-Play-Bonus bekommt er gutgeschrieben. Und in der Tat, es funktioniert: „Lone Wolf“-Allüren sind fehl am Platz und die Teams bleiben immer schön zusammen. Auch ist das Map-Konfigurations-System eine sehr nette Neuerung. Statt immer die gleiche Map zu spielen, stimmen die Spieler vor Start eines Matches über deren dreiteilige Zusammensetzung ab. Somit dürfte jedes Match von der Umgebung her anders ausfallen, als das vorherige.

Test Special Forces - Team X Das Spiel ist sehr übersichtlich in der Menüführung, komplikationslos in der Match-Suche und ein Knopfdruck genügt, um einem der Matches beizutreten. Zwar macht sich schnell der eigene niedrige Level bemerkbar, wenn wir gegen erfahrenere Gamer spielen, doch gehört ihr dem Siegerteam an, dann regnet es viele XP-Punkte, die euch dann im Level aufsteigen lassen. Als Belohnung winken dann die bereits erwähnten neuen Waffen, andere Kleidung oder höherwertige Perks und Skills.

Insgesamt spielt sich Special Forces – Team X sehr flott. Team-Arbeit ist gefragt, Einzelgänger brauchen sich gar nicht erst im Spiel versuchen. Allerdings blieb in unserem Test irgendwie der Eindruck hängen, dass dieses Spiel dann doch ein wenig zu spartanisch ist, um langfristig Motivation zum Weiterspielen zu geben. Wer jedoch Lust auf den neuen Shooter bekommen hat, sollte sich unbedingt folgendes Video von Zombie Studios ansehen. Dort stellen euch die Entwickler ihr Spiel vor und zeigen außerdem ein paar Gameplay-Szenen.

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Offizielle Seite: zombie.com
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