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Vorschau: DmC Devil May Cry

Schwarze Haare, weißes Unterhemd und langer Ledermantel. Blade? Nein, Capcoms Dämonenjäger Dante ist zurück! Nachdem wir in den letzten Wochen Trailer bestaunen und das Spiel bereits anspielen durften (ingame-Vorschau: Bombig!), hatten wir nun die Chance, den Reboot der überaus erfolgreichen Hack-and-Slay-Serie genauer und die Lupe zu nehmen.

Dämonenjäger, Nephilim und Badass

Der neue Dante hat es nicht leicht, was nicht nur daran liegt, das Langzeitfans aufgrund seines neuen Looks die Nase rümpfen. Nein, unser stark verjüngter Protagonist steht zwischen zwei Welten: Der Menschen- und der Dämonenwelt. Doch warum er sich inmitten dieses Zwiespaltes befindet ist ihm selbst nicht klar. Leider fehlen ihm große Teile seiner Kindheitserinnerungen, die ihr im Laufe der Geschichte wiedererlangen müsst. Mit der Zeit zeigt sich, dass ihr der Spross des Dämons Sparda und des Engels Eva seid – ein Hybrid, ein Nephilim, gesegnet mit Kräften aus beiden Welten. Apropos Welt: Die Handlung spielt in der Stadt Limbo, die im Hintergrund von dem Dämonenkönig Mundus kontrolliert wird.

Genau diesem seid ihr ein Dorn im Auge. Das ist auch der Grund, warum er euch seine Höllentruppen auf den Hals hetzt. Bei jedem Angriff werdet ihr dabei in die Parallelwelt Limbo gezogen und müsst euch gegen jede Menge fieser Dämonen zur Wehr setzen. Zur Seite stehen euch dabei einige sehr interessante Weggefährten, wie das Medium Kat oder der Gründer der Untergrundorganisation The Order, der gleichzeitig Dantes Zwillingsbruder, mit Namen Vergil, ist. So viel sei an dieser Stelle schon einmal verraten: Die Geschichte ist zu jederzeit packend erzählt und extrem stilsicher inszeniert. Besonders gut hat uns dabei Dante selbst mit neuem Look und trockenem Humor gefallen. Ein Badass wie er im Buche steht und nie um einen lässigen Spruch verlegen. Obendrauf gibt es noch zahlreiche Wendungen und spannende Verknüpfungen mit echter Mythologie, sodass in unserer sechsstündigen-Preview-Fassung zu keiner Zeit auch nur der Ansatz von Langweile aufkam.

Im Limbus von Formen und Farben

In Sachen Präsentation schöpft Entwickler Ninja Theory aus dem Vollen, was besonders an der Zwischendimension liegt. Der Limbo, eine Welt aus Formen und Farben, wie sie schauerlich schöner kaum sein könnte. Was im normalen Zustand schon herrlich ausschaut, wird in der Dämonendimension stellenweise komplett auf den Kopf stellt. Brücken zerbersten, Gebäude zerfallen und alles wirkt in gewisser Weise organisch belebt. So kann es schnell dazu kommen, dass euch wortwörtlich der Boden unter den Füßen weggerissen wird. Doch auch dafür hat Dante eine Lösung parat. Dank seiner vorhandenen Hybridkräfte schafft ihr euch durch das Greifen oder Heranziehen von Plattformen völlig neue Wege.

Eindrucksvoll ist, dass die Kämpfe und die während ihnen verursachten Schäden auch einen Einfluss auf die reale Welt haben. Wechselwirkend finden sich dann im Limbo auch immer wieder Objekte und Personen der Echtwelt, was das Konzept der Zwischendimension sehr schlüssig erscheinen lässt. Außerdem gibt es dann noch einen Soundtrack, der die Wände beben lässt. Dirigiert wird die Klangkulisse dabei von dem Drum-’n’-Bass-Trio Noisia, die zuweilen den Taktstock an die norwegische Band Combichrist übergeben, was euch in einigen Momenten unweigerlich ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.

DMC Devil May Cry Vorschau Bild 3

Style Style Style

Um genau diesen geht es beim schnellen und actionreichen Kampfsystem von Devil May Cry. Je besser ihr dabei Schwert, Zwillingspistolen, Dämonen- und Engelskräfte  einsetzt,  desto höher schießen eure Punkte. Jedoch solltet ihr dabei immer auf der Hut sein, denn sobald ihr selbst getroffen werdet, fällt eurer Style-Bonus sehr schnell wieder zurück. Dies geschieht jedoch des Öfteren, weil ihr keinerlei Möglichkeit habt, eure Gegner anzuvisieren, was zu dem ein oder anderen Schlag ins Leer führt und eureren Gegner die Chance gibt euch zu attackieren.

Das Freisetzen der verschiedenen Möglichkeiten ist dabei zu jeder Zeit sehr flüssig und schnell bedienbar, wird aber mit der Zeit sehr komplex. Dies dürfte für Anfänger sicherlich zu Beginn recht überladen erscheinen, besonders da jede der 4 unterschiedlichen Kräfte seine ganz eigene Liste an Moves besitzt. Habt ihr jedoch die verschieden Moves verinnerlicht, stehen langen Komboketten nichts mehr im Weg. Einzig und allein die Kamera konnte uns besonders an Stellen mit festem Blickwinkel noch nicht vollends überzeugen und führte beim Turnen im Limbo schon mal zur vorzeitigen Fahrt in die Hölle. Dies stört besonders beim Überqueren von Schluchten. Hier treten mitunter Kamerawinkel auf, die euch die Einschätzung der Entfernung erschweren. Aber auch im Luftkampf mit Dante hindert euch die feste Perspektive am Erkennen von neuen Gegnern aus dem Hintergrund. Dies führt dann meist zu einem bösen Erwachen nach der Landung.