Diablo 3: Klassen-Guide zum Zauberer Dishonored: Neuer Gameplay-Trailer

Vorschau: Hitman Absolution

Auf den erneuten Auftritt Agent 47s ruhen große Erwartungen. Trailer versprechen mit ihrer vollmundigen Inszenierung hohe Qualität, erste Präsentationen ließen Spieler rund um den Globus mit der Zunge schnalzen und auch in unserer ersten Vorschau gab es wenig Grund zur Kritik. Der Knackpunkt bei der Sache: Auch wir mussten uns bis jetzt mit einer reinen Vorführung zufrieden geben – wie sich Hitman: Absolution spielt, konnten wir anhand einer gezeigten Mission lediglich erahnen. Während einer erneuten Präsentation durften wir jetzt aber auch endlich selber die Rolle des unterkühlten Glatzkopfs übernehmen.

Der König ist tot, lang lebe der König

Hitman Absolution Vorschau Screenshot 01Der Teil China Towns, in den uns ein Auftrag führt, ist ein wuseliger, lebendiger Marktplatz. Als Auftragsmörder Agent 47 werden wir allerdings in nicht allzu ferner Zukunft dafür Sorge tragen, dass er ein bisschen weniger lebendig wirkt. Unser Ziel ist es, den selbsternannten „König von China Town“ möglichst unauffällig ins Gras beißen zu lassen. Doch bevor wir uns auf das Ziel konzentrieren, sondieren wir zuerst das Areal. Das Treiben der ansässigen Bewohner ist laut und unübersichtlich. Wir können uns so, ohne allzu viel Aufmerksamkeit zu erwecken, in den Menschenmassen bewegen.

Abseits der Essensstände und Krämerläden, können wir bereits einige interessante, vielleicht später nützliche Informationen sammeln: Das Auto der Zielperson, das in einer Seitengasse steht, eine Kammer, die einen guten Rastplatz für leblose Körper abgeben würde, oder einen Stromkasten, den wir für ein Ablenkungsmanöver manipulieren könnten. In der Mitte des Marktplatzes erhaschen wir auch schon unsere Zielperson. Als wir näher kommen, können wir ein Telefongespräch verfolgen, das dieser mit  einem Drogendealer führt, von dem er eine Lieferung Kokain erwarte.

Das Level der unbegrenzten Möglichkeiten

Hitman Absolution Vorschau Screenshot 02Die Analyse des späteren Tatorts ist hierbei ein essentieller Bestandteil der Mission. Nachdem wir Zielperson und Dealer ausgemacht haben, entspannen sich vor unserem inneren Auge erste Möglichkeiten, die wir zum erfolgreichen Missionsabschluss zusammenpuzzeln müssen. In genanntem Fall könnten wir zum Beispiel den Dealer niederstrecken, bevor er sich mit unserer Zielperson trifft. Unter Baskenmütze und Trainingsjacke sind wir schließlich nur schwerlich zu identifizieren und können unser Ziel so in die Dealer-Wohnung locken, um ihn dort klammheimlich auszuschalten.

Aber auch etwaige andere Möglichkeiten stehen uns offen. Mit einem Päckchen C4 samt Auslöser und einem beherzten Tritt gegen das protzige Gefährt der Zielperson, können wir die Mission in einem Knall enden lassen. Aber auch das Strecken des Dealer-Kokains mit einer giftigen Substanz ist durchaus denkbar. Möglichkeiten über Möglichkeiten, von denen wir während unseres Anspielens nur einige ausprobieren konnten. Denn eines wird dabei schnell klar: Trotz Instinkt-Modus, der uns Gegner und ihre Laufrouten (je nach Schwierigkeitsgrad) anzeigt, haben wir es hier mit einem durchaus herausfordernden Spiel zu tun.

Hitman Absolution Vorschau Screenshot 03In unseren fünf Anläufen ist wirklich nur ein Plan geglückt. Den Rest der Zeit endeten wir als Straßenbelag, überrumpelt von schießwütigen Kleiderschränken von Leibwächtern, die unsere aufgeflogene Tarnung und den versuchten oder etwas zu plumpen Mord nicht ganz auf die leichte Schulter nehmen wollten. Kleiner Tipp: Eine C4-Ladung an die Stirn der Zielperson zu heften, ist vielleicht eine mehr oder minder naheliegende, aber in jedem Fall keine sonderlich gute Idee. Wir sind von Natur aus halt Videospielredakteure und keine kaltblütigen Killer …

Hitman Schleicher Challange

Das spielbare Areal protzte nicht unbedingt mit Größe, bot aber in seinem Aufbau viel Raum für Experimente. Entgegen unserer ersten Vorschau zu Hitman: Absolution, in der wir IO Interactives Sven Liebold in einem Waisenhaus über Schulter schauen durften, handelte es sich bei China Town definitiv um einen weniger abgesteckten Abschnitt. Wo wir damals noch Befürchtungen hatten, dass die „Rambo-Variante“ leichter zum Ziel führen könnte, wissen wir jetzt: Planlos durchballern is‘ nicht!

Hitman Absolution Vorschau Screenshot 04In optischer Hinsicht konnte uns China Town ebenfalls in seinen Bann schlagen. Gerade die computergesteuerten Menschenmassen, die den Marktplatz so unheimlich lebendig erscheinen ließen, beeindruckten. Abseits minimaler Macken, wie kleinen Clippingfehlern ausgeschalteter Gegner, wirkt dieser Hitman bis in die nicht existenten Haarspitzen durchgestylt. Was sich allerdings erst beim längerfristigen Spielen zeigen muss, ist, wie viele „praktikable“ Wege es letztendlich wirklich gibt und ob das Experimentieren im späteren Spielverlauf nicht vielleicht doch eher zu zähem Trial & Error verkommt. Zurzeit sind wir jedoch guter Dinge.