Sie ist eine der beliebtesten Spiele-Serien überhaupt und mit Metal Gear Rising: Revengeance erscheint am 21. Februar 2013 der neueste Ableger der Metal Gear-Reihe. Auf der gamescom 2012 konnten wir nun das Actionspiel von Konami antesten. Welchen Eindruck die ersten Spielszenen auf uns gemacht haben und wie sich Metal Gear Rising: Revengeance anfühlt, erfahrt ihr in unserer Vorschau.
Action statt Stealth
Eines sei vorab gesagt: Metal Gear Rising: Revengeance hat mit den restlichen Titeln der Hauptserie nicht viel gemein und wurde mit Platinum Games auch von einem anderen Entwickler konzipiert. In dem Spiel übernehmt ihr die Rolle von Raiden, einem futuristischen Ninja-Cyborg, der mit einem Hightech-Schwert bewaffnet seine Feinde zu kleinen Stücken verarbeitet. Neun Jahre nachder Handlung von Guns of the Patriots, müsst ihr so diverse Aufgaben für Sicherheits- und Militärunternehmen erledigen, beim Wiederaufbau des vom Krieg zerstörten Landes helfen und euch mit einer ganzen Armee von Cyborgs anlegen.
Wie die Entwickler von Metal Gear Rising: Revengeance betont haben, ist der neue Titel vollkommen autark von Metal Gear Solid. Dies wird besonders am Gameplay deutlich. Während die vorherigen Titel stets viel Wert auf Stealth-Elemente und taktisches Vorgehen legten, bekommen die Spieler nun ein reines Actionspiel vorgesetzt. So sind Kämpfe und Duelle nicht nur fester Bestandteil des Games, sondern diese werden auch eindrucksvoll inszeniert. Auch die Umgebung wird dabei mit einbezogen und so lassen sich etwa stürzende Säulen gegen die Feinde nutzen.
Von der Kunst, das Schwert zuführen
Insbesondere die Schwertkämpfe in Metal Gear Rising stehen im Fokus des Gameplays. Über die beiden Controll-Sticks des Gamepads, lässt sich der Schnittwinkel präzise festlegen. Dazu aktiviert sich eine Art Slow-Motion-Modus, der euch genügend Zeit verschafft, um etwa auf Schwachstellen zu zielen, oder an der Geisel vorbei den Entführer zu zerschneiden. Darüber hinaus klären euch mehrere Anzeigen am Bildschirmrand während den Kämpfe darüber auf, wie viele Feinde ihr bereits nieder gestreckt und wie viele Kombos ihr aktuell errungen habt. Makabererweise gesellt sich dazu noch ein weiterer Counter, der für euch zählt, in wie viele Stücke ihr den Gegner zerlegt habt. Die Steuerung gestaltet sich nach einer kurzen Gewöhnungsphase relativ einfach, was dem ansonsten schnellen Gameplay doch zu Gute kommt.
In Sachen Grafik kann sich Metal Gear Rising durchaus sehen lassen. Die Animationen der Gefechte sind auf einem hohen Niveau und auch die Umgebung wirkt anspruchsvoll gestaltet. Weit über dem Standard von PS 3 und Xbox 360 bewegt sich der Titel allerdings nicht. Grafik und Gameplay alleine werden jedoch wohl nicht ausreichen, um die Fans zu begeistern. Konami hat bereits eine dramatische und vielschichtige Story angekündigt und wenn die Entwickler dieses Versprechen halten, könnte Metal Gear Rising: Revengeance ein vielversprechender Titel werden.







Naja ich als großer Metal Gear Fan hatte spaß an der demo. Stimmt schon, kein klassisches Metal Gear, aber solnage die Story stimmt bin ich dabei. Die Kämpfe sind jedenfalls sehr gut, und das Cut-Feature ist sehr innovativ wie ich finde.