Vorschau: Rocksmith

Die Zeiten, in denen sich Freunde das Paddel von Guitar Hero reichten, um die selbst aufgestellten Rekorde zu überbieten, die sind längst vorbei. Doch Ubisoft lässt nun wieder die Saiten klirren, dieses Mal aber im wahrsten Sinne des Wortes. Auf der GamesCom präsentierte man uns Rocksmith, welches nicht auf eine Plastikgitarre mit bunten Knöpfen baut, sondern auf das echte Instrument. Eure Konsole mutiert also dank mitgeliefertem Kabel kurzerhand zum umfangreichen Verstärker.

Gitarrenlehrer war gestern

rocksmith-screenshot-01Im Gegensatz zur anderen bekannten Gitarren-Spielen spricht Ubisoft mit Rocksmith all diejenigen an, die das Interument wirklich beherrschen wollen. Hinter Rocksmith verbirgt sich tatsächlich eher ein virtueller Musiklehrer, als ein Partytitel. Eine eigene Gitarre ist also Pflicht und ein wenig Basiswissen sicher nicht verkehrt. Das eigentliche Gameplay erinnert zwar an Titel wie Guitar Hero, jedoch dient euch das gesamte Griffbrett der Gitarre als euer „kleines“ Spielfeld. Das klingt nicht nur komplex – das ist komplex! Ubisoft verspricht aber, dass auch Anfänger mit Rocksmith zurecht kommen werden.

Um dies zu gewährleisten wird in kurzen Videos gezeigt, wie man mit einer Gitarre umzugehen hat. Das wirklich Besondere ist aber, dass die Software den Fortschritt des Spielers analysiert und sich entsprechend an diesen anpasst. Songs werden beispielsweise in mehrere Teile gesplittet – beherrscht ihr einen Teil des Songs, werden diesem beim nächsten Spielen weitere Noten hinzugefügt. Das passiert so lange, bis ihr den Song in seiner Gänze beherrscht. Ubisoft verspricht: Wer mit dem Spielen fertig ist und das Spiel ausschaltet, der kann den Song spielen.

rocksmith-screenshot-03

Eure Nachbarn dürfen sich freuen

Die schon jetzt umfangreiche Songliste führt euch quer durch die Musikgeschichte.
Ob Nirvana, Muse oder Eric Clapton – Rocksmith bietet für jeden Geschmack den richtigen Sound. Wem das nicht genügt, der wird später dank kostenpflichten DLCs seine Songliste nach Belieben erweitern können.

Darüber hinaus hat Rocksmith aber noch mehr zu bieten. Ohne Ende Effektpedale zum Beispiel, die Gitarristen unter euch werden dies zu schätzen wissen. Mittels Minispiele versucht man außerdem die sonst sehr langweiligen aber nötigen Fingerübungen zu versüßen. Eure Gitarre fühlt sich dann plötzlich an wie ein Controller – zugegeben mit sehr vielen „Tasten“. Den sonst öden Übungen wird so aber zu mehr Schwung verholfen.

Vorschau: SimCity Guild Wars 2-Interview von der gamescom 2012