• 19.03.2013 um 13:38

Test: SteelSeries Flux In-Ear Headset

SteelSeries baut seine Mobile Gaming Zubehörpalette immer weiter aus. Neben dem von uns bereits getesteten Flux-On-Ear-Headset bekommt die FLUX-Reihe nun auch Zuwachs in Form des Flux In-Ear, welches einen ebenso kräftigen Bass wie sein großer Bruder bieten soll. Lieferumfang SteelSeries Flux In-Ear Headset Für einen UVP von 49,99€ bekommt ihr zum Headset das Standard-Zubehör in dieser Preisklasse: SteelSeries Flux In-Ear Headset 3 verschieden große Silikon-Aufsätze Stoff-Transporttasche Optik und Verarbeitung Das SteelSeries Flux In-Ear Headset ist auf den ersten Blick als Produkt der Marke SteelSeries zu identifizieren. Denn zu einem ist auf den schwarzen Earbuds das silberne Hersteller-Logo und zum anderen auf dem Mikrofon der Schriftzug "SteelSeries" aufgedruckt. Ob die Drucke allerdings auch erhalten bleiben, kann nur die Zeit zeigen. Ansonsten ist das gesamte Headset in schwarz gehalten und gibt sich so eher schlicht und klassisch. Die Verarbeitung des Kopfhörers ist trotz Plastik und Gummi sehr hochwertig und das Headset hat eine sehr angenehme Haptik. Das verwendete Kabel in Flachbauart vermeidet unschönes Verknoten und fügt sich optimal ins Gesamtbild. Verstaut werden kann das Flux In-Ear zudem in der schwarzen Stofftasche, welche schnell durch den verbauten Reißverschluss geöffnet und geschlossen werden kann. Sitzt wie angegossen Das SteelSeries Flux In-Ear lässt sich absolut problemlos in die Ohren einführen und sitzt in diesen nahezu perfekt. Der Tragekomfort ist auch nach mehreren Stunden noch klasse und sehr angenehm. Zudem wirkt die passive Geräuschunterdrückung so ausgezeichnet, dass ihr selbst am Hamburger Hauptbahnhof ein Hörbuch genießen könnt, ohne dass störende Umgebungsgeräusche euch ablenken. Das Mikrofon ist unterhalb des linken Ohrstöpsels angebracht und mit einer multifunktionalen Taste ausgestattet. Der knackige Druckpunkt ermöglicht es euch so Anrufe anzunehmen/zu beenden oder Lieder zu starten/stoppen/pausieren/überspringen. Eine Lautstärkeregelung wurde nicht verbaut, da das Headset sowohl mit iOS- als auch mit Android- und PC-Systemen funktioniert und diese nicht derselben Belegung folgen. Hören und gehört werden SteelSeries verspricht satte Bässe ohne Beeinträchtigung der Frequenzbereiche. Was den zweiten Punkt angeht, kann das Flux In-Ear definitiv überzeugen. Denn selbst bei großer Lautstärke sind keine Verzerrungen zu bemerken. Allerdings ist der Bass auch nicht so kräftig wie beworben, als dass er die Frequenzbereiche beeinträchtigen könnte. Vielmehr wirkt der Bass, besonders im Direktvergleich mit dem Flux On-Ear Headset, stumpf. Vor allem bei basslastigen Liedern und actionreichen Spielen/Filmen fehlt die kräftige Basswiedergabe. Dennoch bietet das Headset ein sehr gutes Hörerlebnis abseits des Bass' und gibt Rock, HipHop und auch klassische Musik ausgewogen wieder. Neben den glasklaren Höhen sind zudem Hörbücher eine Stärke des Flux In-Ear. Denn hier kann das Headset durch eine exzellente Stimmwiedergabe überzeugen. Diese spiegelt sich gleichfalls bei den Telefonaten wieder. Der Gesprächspartner ist eindeutig und ohne Rauschen oder sonstige Nebengeräusche zu verstehen. Ein Telefonat setzt aber immer auch voraus, dass einen die Person am anderen Ende der Leitung auch gut versteht. Auch in diesem Punkt kann das Flux In-Ear überzeugen. Die Stimme wird lebensecht übermittelt und deutlich wahrgenommen.

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  • 19.03.2013 um 12:03

Test: HUAWEI Ascend G 615

Mit dem Huawei Ascend G 615 hat der chinesische Hersteller ein günstiges Gerät auf den Markt gebracht, das mit seinen inneren Werten in die Oberklasse der Mobilgeräte einsteigen und trotzdem nicht das Budget sprengen soll. Es heißt also mal wieder: Viel Leistung zum kleinen Preis. Ob Huawei dieses Versprechen auch einhalten konnte, haben wir genauer unter die Lupe genommen. Ersteindruck Huawei Ascend G 615 Das leistungsstarke Huawei Ascend G 615 aus Nah-Ost, kommt wie sein Familienmitglied das Huwei Ascend P1 in einem kompakten und schlichten Karton euch nach Hause. Wobei auch hier die Verpackung wieder deutlich das große Vorbild aus Kalifornien erinnert. Dabei gibt es auf der Oberseite einen schön in Szene gesetztes Produktbild zu sehen und auf der Unterseite einige technischen Daten zum Huawei Ascend G 615. Der Lieferumfang fällt sehr ohne Headset oder Kopfhörer doch etwas spartanisch aus, was angesichts des Preises von umgerechnet ca. 230 Euro aber durchaus in Ordnung geht. Lieferumfang Huawei Ascend G 615 USB-Kabel 5V-Adapter Optik und Haptik Das Huawei Ascend G 615 ist eindeutig als Huawei-Familienmitglied zu identifizieren. Optisch fügt es sich nahtlos zwischen das Ascend P1 und das kürzlich veröffentlichte Ascend P2. An den Seiten befinden sich der Power-Knopf, Lautstärkeregelung und, anders als bei den meisten Smartphones, der Micro-USB-Eingang. Der AUX-Eingang findet sich hingegen klassisch am oberen Ende. Die matte Rückseite ist ein wahrer Handschmeichler und verhindert so den Großteil aller Fettspuren. Das chromumrandete Display kann in diesem Punkt leider nicht mit mitziehen. Insgesamt macht das Honor 2 einen sehr hochwertigen und überaus qualitativ verarbeiteten Eindruck. Technische Daten Betriebssystem Android 4.0.4 1,4 GHz Quadcore Maße & Gewicht Abmessungen: 134 x 67.5 x 10.5 mm Gewicht: 145 g Display HD-IPS-Screen Größe: 4,5 Zoll Auflösung: 1280×720-Pixel Speicher Intern: 8 GB Extern: microSD/microSDHC-Slot Kamera Haupkamera: 8 Megapixel mit Autofokus und 1080p@30fps Frontkamera: 1,3 Megapixel, 720p@30fps Akku Akku: 2.230 mAh Kamera und Display Die Qualität der Bilder ist absolut in der Oberklasse der Smartphones zu sehen. Neben dem schnellen Auslösemechanismus ist vor allem der ausgezeichnete Autofokus hervorzuheben, welcher Objekte so genau und schnell fokussiert, dass unscharfe Bilder weitgehend passé sind. Davon kann sich selbst der Klassenprimus von Samsung eine große Scheibe abschneiden. Das Display des Huawei Ascend G 615 schlägt mit 1280x720 Pixeln in die Kerbe der HD-Smartphones. Im Direktvergleich mit dem Samsung Galaxy S3, kann es allerdings bei Farbintensivität nicht ganz mithalten. Die Farben wirken zwar realistisch, jedoch nicht so schön lebendig. Software Huawei setzt beim Ascend G 615 weitgehend auf pures Android ohne schwerwiegende Eingriffe vorzunehmen. Lediglich sinnvolle Ergänzungen wie eine Backup-App für Anwendungen und Systemdaten wurden ergänzt. Zur Auswahl stehen neben Android wie Google es schuf, zudem zwei leicht abgewandelte Themes, welche hauptsächlich die Größe der Iconleiste und das optische Erscheinungsbild der Icons beeinflussen. Wer mehr Individualisierung möchte, muss auf den Launcher eines Drittanbieters aus dem Playstore zurückgreifen. Leider läuft auf dem Huawei Ascend G 615 aktuell lediglich die Android-Version 4.0.4 und ein Update ist bisher nicht verfügbar. Es bleibt zu hoffen, das Huawei eine Aktualisierung vornimmt um den Nutzern aller Features des Betriebssystems zur Verfügung zu stellen. Hardware im Praxis-Test Das Huawei Ascend G 615 ist ein wahrer Kraftprotz und damit gerade für uns Gamer sehr interessant. Mit vier 1,4GHz Kernen und einem Gigabyte RAM ist es auf dem aktuellen Stand der Technik und auch für zukünftige, speicherintensive Anwendungen gut gerüstet. Unter Beweis konnte das Smartphone dies im Test bei dem derzeit grafisch anspruchsvollsten Mobilspiel "Real Racing 3" stellen. Das Spiel konnte auf dem Huawei Ascend G 615 ohne Ruckler oder Grafikfehler und dank der blitzschnellen Reaktion auf die Touch- und Bewegungs-Eingaben, sein volles Potenzial entfalten. Mit 8GB internem Speicher ist das Ascend G 615 im soliden Mittelmaß, sollte jedoch unbedingt mit einer Speicherkarte ergänzt werden um genügend Platz für Apps, Musik und Videos zu garantieren. Abgerundet wird das Gerät durch einen 2230mAh starken Akku, welcher bei durchschnittlicher Nutzung etwa 1,5 Tage durchhält. Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern hat sich Huawei glücklicherweise dazu entschieden, dass dieser problemlos ausgetauscht und entnommen werden kann. Offizielle Seite: Huawei

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  • 05.03.2013 um 15:08

Test: SteelSeries World of Warcraft Wireless MMO Mouse

SteelSeries hat mit der World of Warcraft Wireless MMO Mouse einen Nager auf den Markt gebracht, die jedem World of Warcraft-Fan das Herz höherschlagen lässt. Ob aber die vielen frei belegbaren Tasten und die dazugehörige Software auch den Ansprüchen von MMO-Spielern gerecht wird, verraten wir euch im Test. SteelSeries World of Warcraft Wireless MMO Mouse Ersteindruck Die Gaming-Maus kommt in einer aufwendig gestalteten Verpackung daher, die durch  ein aufklappbares Fester einen ersten Blick auf die Wireless-Maus gewährt. Auf der Front ist neben dem World of Warcraft Logo, eine Abbildung der Maus aus der Draufsicht zusehen. Der Innenseite der Klappe sind einige spezifische Details zur Maus zu entnehmen, aber auch die Rückseite verrät einige Spezifikationen der Maus. Das entpacken ist, wegen der aufwendigen Gestaltung der Box, nicht ganz so einfach, bleibt aber Frustfrei und dient neben der schönen Präsentation, dass die Maus und Ladestation nicht herumfliegt. Lieferumfang SteelSeries World of Warcraft Wireless MMO Mouse SteelSeries World of Warcraft Base Station (Ladestation) Micro-USB-auf-USB-Kabel Schnellstartanleitung SteelSeries Flyer SteelSeries Sticker Optik und Haptik (Maus) Die SteelSeries World of Warcraft Wireless MMO Mouse besticht durch ihr gelungenes Design. Neben dem blau leuchtenden World of Warcraft Logo, das von Runen umgeben ist, fallen einem sofort die vielen frei belegbaren Tasten ins Auge. Die Oberfläche ist neben dem Logo, dezent mit einem Muster verziert, das einen Ausschnitt von der World of Warcraft-Weltkarte zeigt. Die Seiten sind gummiert und bieten damit eine gute Griffigkeit. Neben den Standard Tasten, befinden sich links und rechts des Mausrades jeweils eine Markotaste. An der linken Seite der Maus sind außerdem noch weitere vier Makrotasten platziert. Rechts gibt es nur eine einzelne Makrotaste. Die Tasten lassen sich alle ohne Probleme drücken und erzeugen keine störenden Geräusche. Alle Makrotasten bestehen aus einem weniger wertigem Plastik, was den guten Eindruck der Maus aufgrund seines gelungenen WoW-Designs etwas trübt. Das gummierte Mausrad, lässt sich angenehm betätigen und durch seine optisch passenden Einkerbungen ist es auch sehr griffig. Bei dem mitgelieferten zwei Meter langen Kabel, handelt es sich um ein Standard USB-Kabel, das sowohl an die Ladestation als auch an die Maus anschließbar ist. Auf der Unterseite befindet sich ein Connect-Knopf um die Verbindung zur Ladestation herzustellen und ein Ein-/Ausschaltknopf um den Akku zu schonen, wenn der PC nicht in Betrieb ist. Optik (Ladestation) Die Ladestaion ist eine Augenweide. Das verarbeitete Material wirkt optisch ansprechend und recht beständig, besteht dabei aber nur aus Plastik. Die Form erinnert an den Sockel einer Säule, an deren oberen Rand der Außenseite dieselben Runen, wie an der Maus  zu sehen sind. Diese können auch hier blau beleuchtet werden. Wenn die Maus in der Ladestation steckt und lädt, leuchten die Runen und das Logo nicht mehr, sondern eine kleine LED, die anzeigt, ob der noch geladen wird, oder bereits voll ist. Technische Daten Maße: 40mm x 81mm x 115mm lang. 2,4Ghz Wireless Technologie, Gewicht: 115g Auflösung: 100-8.200 CPI Abtastrate: 12000 FPS / 150 Inches pro Sekunde Wireless Bandbreite: 2,4GHz Anhebedistanz: 1-5mm Tasten: 11 (programmierbar) Beleuchtung: Blau Software Die Maus wurde in erster Linie für World of Warcraft-Spieler entwickelt, jedoch können auch Spieler andere MMOler die Maus gut gebrauchen. Immerhin bietet die Software die Möglichkeit, alle 11 Tasten frei zu belegen und das nicht nur mit einfachen Tasten-Befehlen, sondern auch mit Makros. Die Maus wird offiziell von Blizzard unterstütz und bietet somit einige interessante Features. In der Software können eine Vielzahl von WoW-eigenen Befehlen, wie etwa Mount besteigen oder auch Inventar-Tasche öffnen konfiguriert werden. Außerdem gibt es ein vorgefertigtes Profil, dass einige dieser Befehle bereits auf die 11 Tasten verteilt hat. Wer die Maus für ein anderes MMO benutzen will, kann die Tasten aber auch nach seinem Belieben belegen und über die Software Makros schreiben. So können neben Befehlen, die in der Standard-Tastenbelegung  auf die Maus-Tasten gelegt werden, oder sogar eine ganze Folge von Aktionen. Zudem sind auch Text Makros als Belegung möglich. Für den Umgang mit der Software benötigt ihr etwas Eingewöhnunszeit, was jedoch nicht weiter schlimm ist. Optisch ist die Software, genau wie schon die Maus und die Ladestation, im WoW-Look gehalten. Dabei ist die Software recht praktisch und ihr könnt schnell gewünschten Makros erstellen, was einem besonders im PVP den entscheidenden Vorteil bringen kann. Praxis Bei Wireless-Mäusen stellt sich immer die Frage nach der Akkulaufzeit. SteelSeries gibt eine Laufzeit von etwa 16 Stunden im Spielbetrieb an. Wenn ihr also mit vollem Akku das Zocken beginnt, sollte es eigentlich nicht dazu kommen, dass der Maus der Saft ausgeht. Falls doch lässt sie sich aber schnell und einfach an das USB-Kabel anschließen. Wenn ihr aber, wie wir, nicht immer daran denkt, die Maus voll aufzuladen, kann dies schon mal während einer Instanz oder einem PVP-Kampf passieren. In unserem Test gab es nie Probleme mit der Verbindung oder Übertragungszeiten, egal bei welchem Einsatzgebiet. Das liegt vor allem an der tollen Reichweite der Funkmaus, mit der ihr euch in etwa 8 Meter vom Spielort entfernen könnt. Auch nach längerem Spielen und mit leicht feuchten Händen ist die SteelSeries World of Warcraft Wireless MMO Mouse immer noch griffig und fühlt sich gut an. Auch das Gleitverhalten auf unseren verschiedenen Mauspads war durchweg sehr gut. Nicht Jedermanns Sache dürften sowohl Form als auch Anordnung der einzelnen Taste sein. Der Aufbau der Daumen-Tasten in „T-Form“ ist gut gelungen, auch wenn wir  eine kreuzförmige Anordnung bevorzugt hätten. Auch deren Position ist etwas zu weit vorne, als dass ihr diese in der natürlichen Handhaltung betätigen könntet. Linke und Rechte Maustaste sind gut gelungen, auch wenn ihr hier Zeige-und Mittelfinger etwas weiter spreizen müsst als normal, woran ihr euch sich aber schnell gewöhnen dürftet. Woran sich viele von euch jedoch nicht gewöhnen werden, ist die Größe der Maus, welche recht klein geraten ist. Deswegen dürften besonders Spieler mit großen Händen hier ihre Probleme haben dürftet.

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  • 23.02.2013 um 20:08

Test: Creative SoundBlaster Tactic3D Rage

Mit dem Kabellosen Rage Headset schickt die Firma Creative, neben dem Wrath(ingame-Test: 9.5) und Omega(ingame-Test:9.5), ein weiteres Headset aus der Tactic3D Serie ins Rennen. Schon sowohl das Omega als auch Wrath konnten in unseren Tests mit tollen Noten kräftig punkten. Ob sich das Creative SoundBlaster Tactic3D Rage Headset genau so gut schlägt haben wir für euch herausgefunden. Creative SoundBlaster Tactic3D Rage Ersteindruck Das SoundBlaster Tactic3D Rage kommt in einer Creative-typischen Verpackung daher: Etwas größer und sperrig aber schön anzusehen. Von außen könnt Ihr bereits im voraus einen Blick auf die eleganten Ohrmuscheln erhaschen. Die Rückseite brilliert mit technischen Details und Informationen über das Headset und dem USB Empfänger. Im Inhalt der Verpackung finden wir neben dem Headset, den genannten Empfänger, ein extra Mikrofon, welches über einen Chinch Stecker an das Headset angeschlossen wird, eine kurze Gebrauchs- und Installationsanweisung.  Eine Treiber CD sucht ihr hier vergebens, da ihr die Software für das Rage aus dem Internet laden müsst. Doch in dem heutigen Informationszeitalter gilt dies eher als Vorteil, um keine veraltete Treiber-Software installieren müssen. Lieferumfang SoundBlaster Tactic3D Rage Abnehmbares Mikrofon Gebrauchsanweisung USB Empfänger Mini-USB zu USB Ladekabel Optik Auf dem Tragebügel des Creative SoundBlaster Tactic3D Rage prangert in roten Buchstaben Rage und auch der Rest des Headsets ist farblich in Rot und Schwarz gehalten. Genau dieser schicke Farbkontrast zieht sich durch das komplette Design des Headsets und macht es dadurch zu einem echten Blickfang. Die schwarzen Ohrmuscheln können per Software in einer beliebigen Farbe zum Leuchten gebracht werden. Leider verbraucht diese Funktion eine Enorme Menge an Energie, weshalb dies für längere Spiel-Sessions deaktiviert werden sollte. Der Tragebügel wird durch einen Stahlkern verstärkt und bietet dadurch einen guten Halt auf fast jedem Kopf. Obwohl Metal verbaut wurde, ist das Rage mit seinen knapp 345g ein echtes Leichtgewicht. Neben dem Power Knopf findet ihr auf der linken Ohrmuschel auch einen Knopf um das Mikrofon auszuschalten, sowie einen Lautstärkeregler. Die rechte Ohrmuschel wurde von Creative nicht angerührt, wodurch das Headset eher Minimalistisch daher kommt. Der USB Empfänger sieht auf den ersten Blick wie ein durchschnittlicher USB-Stick aus, fällt aber auf den zweiten Blick durch seinen Connect Knopf und das optisch zum Headset passende rot-schwarze Farbschema auf. Software Neben der Möglichkeit, den Surround Sound exakt auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen, habt ihr die Möglichkeit mehrere Sound-Profile zu erstellen um so auf verschiedene Multimedia-Funktionen vorbereitet zu sein. Ob ihr nun ein Spiel spielen oder einen Film schauen möchte, ein kurzer Profilwechsel und ihr seit perfekt dafür vorbereitet. Neben dem leistungsstarken Equalizer bietet die Software auch ein Tool zum Stimmen verzerren, wobei ihr dies eher als ein Gimmick betrachten könnt. Zudem könnt ihr mit der Software die Farbe der Ohrmuschelbeleuchtung anpassen oder diese komplett deaktivieren. Technische Daten Kopfhörer: Treiber: 50-mm-Neodym-Magnet Frequenzumfang: 20 Hz - 20 kHz Impedanz: 32 Ohm Empfindlichkeit: 102 dB/mW Mikrofon: Mikrofontyp: Kondensatormikrofon mit Geräuschunterdrückung Frequenzumfang: 100 Hz - 6,5 kHz Impedanz: < 2,2 kOhm Empfindlichkeit: -40 dBV/Pa USB-Transmitter: USB 1.1- oder 2.0-Anschluss Schnittstelle: 2,4-GHz-ISM-Band für drahtlose Übertragung Anschluss und Setup Der Anschluss des Tactic3D Rage ist kinderleicht, doch solltet ihr vorher die Gebrauchsanweisung genau studieren, denn laut dieser soll vor dem ersten Gebrauch das Headset rund 8 Stunden voll aufgeladen werden. Nach diesen 8 Stunden ist es kein Problem mehr das Headset auch während des Ladevorgangs zu nutzen. Allerdings solltet ihr hierbei beachten, dass das mitgelieferte Mini-USB zu USB Kabel nur rund 1,8m lang ist und somit für den Gebrauch in der Praxis recht recht kurz geraten. Fall ihr auf die Software verzichten wollt, könnt ihr das Creative SoundBlaster Tactic3D Rage unter Windows 7 oder höher ohne Probleme nutzen das automatisch erkannt und installiert wird. Durch die Installation der CreativeSoundblaster Software erlangt ihr allerdings ein weitaus besseres Klangergebniss als ohne Software. Praxis In der Praxis brilliert das Rage Headset mit klarem und sattem Sound in fast allen Bereichen. Auf Dauer sorgt das Creative SoundBlaster Tactic3D Rage jedoch für etwas Druck auf den Ohren, da die Ohrmuscheln doch recht fest anliegen. Diese sind aber zum Glück bewegbar wodurch ihr den Winkel, in welchem die Ohrmuscheln auf den Kopf anliegen, anpassen könnt. Da es sich bei dem Rage um ein spezielles Gaming-Headset handelt, kommen auch hier die besten Features zur Geltung. Ob ihr durch die Welt von Warcraft stiefelt und durch den klaren Sound des Headsets regelrecht in die Welt gesaugt werdet oder ob ihr in Battlefield die Schritte jedes einzelnen Soldaten räumlich bestens verfolgen könnt, das Creative SoundBlaster Tactic3D Rage bietet euch euch dabei die akustische Stütze um die Immersion ins Spiel noch deutlich zu erhöhen. Und auch die Software kann in der Praxis bis auf den Stimmen-Verzerrer, welcher mittlerweile Standard bei Creative ist, voll überzeugen. Durch ein kleines Video hilft diese auch gleich bei der Einstellung von Surround und Bass damit ihr auch das beste Ergebnis erzielt.  

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  • 24.01.2013 um 10:53

Test: Razer Deathstalker Ultimate

Ist es ein Tablet, ein Handheld oder noch ein abgedrehter Controller von Nintendo? – Nichts dergleichen! Es ist die neuste Tastatur-Innovation aus dem Hause Razer. Die Razer Deathstalker Ultimate bietet euch anstelle eines altbackenen Nummernblocks einen Touchscreen, plus 10 programmierbare LCD-Tasten, eigene Apps und Firmware. Ersteindruck Beim Blick auf die Verpackung der Gaming-Tastatur, freuen wir uns über die detailreiche Beschreibung der Funktionen und Möglichkeiten, welche die Tastatur mit sich bringt. Entfernen wir diese Hülle, kommt uns eine schicke Black-Box entgegen, auf der sich der Firmenspruch For Gamers, By Gamers befindet. Darunter versteckt sich der Transformer aus Tastatur und Touchscreen, welchen ihr nur im offiziellen Razer-Shop für satte 249,- Euro erwerben könnt. Lieferumfang Razer Deathstalker Ultimate Quick-Start-Guide und ausführliche Anleitung (Englisch) Schutzfolie für den Touchscreen und 2 Razer-Sticker Optik und Verarbeitung Beim Ersten betrachten der Tastatur machten sich bei uns gemischte Gefühle breit. Der matte Kunststoff, die Gummi-Handablage und die flachen, nicht-mechanischen Tasten wirken eher wie eine günstige Schreibtastatur. Bei Betrachtung des Touchscreens und der LCD-Tasten, sehen wir jedoch sofort, wohin ein Großteil des Geldes geflossen ist. Schön anzusehen sind die transparenten Buchstaben, welche bei Betrieb in allen Farben des Regenbogens leuchten. Ein jetzt schon großes Manko ist das amerikanische Tastatur-Layout, welche die gewohnte deutsche Tasturbelegung auf den Kopf stellt. Das umflochtene USB-Kabel endet in 2 Steckern, da die Deathstalker einen sehr hohen Strombedarf hat und der Touchscreen eine extra Anbindung braucht. Unter der Tastatur befinden sich mehrere Gummibeschichtungen, um wegrutschen zu verhindern. Zusätzlich gibt es auf der linken Seite der Tastatur noch Makro-Tasten, welche sich individuell programmieren lassen. Vorteil, welche die Razer-Tastatur mit sich bringt, ist die FN-Taste. Diese ermöglicht euch beim halten z.B. die Lautstärke zu regulieren oder einen Screenshot zu machen. Technische Daten 4,05"-Touchscreen, kann Widget-Anwendungen ausführen Trackpad mit Support für Gestensteuerung 10 dynamische Bildschirmtasten Tasten mit Tricolor-Hintergrundbeleuchtung 1000 Hz Ultrapolling Vollständig programmierbare Tasten mit OTF-Makroaufzeichnung Razer Synapse 2.0-ready Gaming-Modus 5 zusätzliche Makro-Tasten Anti-Ghosting-Funktion für bis zu 10 gleichzeitige Tastenbefehle Geflochtenes Faserkabel Feste Handgelenkauflage   Touchscreen und Software in der Praxis Nach dem Installieren der Firmware Razer Synapse 2.0 und der Erstellung eines Razer-Kontos, kann die Tastatur endlich in Betrieb genommen werden. Touchscreen und LCD-Tasten funktionieren wie ein Smartphone. Auf den 10 LCD-Tasten können Apps gestartet werden, die dann auf dem darunterliegenden Bildschirm abgebildet werden. Ist keine App gestartet, so fungiert der Screen wie ein normales Touchpad, wie ihr es vom Laptop gewohnt seid. Zu den vorinstallierten Apps gehören Youtube, Facebook, Twitter, Google Mail, eine Stoppuhr und ein Internetbrowser. Natürlich lässt sich auch das gewohnte Numpad aufrufen. Zu den speziellen Gaming-Apps gehören eine Makro Recording App, eine Gaming Mode App und eine, bei der ihr die 10 LCD-Tasten selber belegen könnt. Die Applikationen starten schnell und lassen sich mit dem Touchscreen wunderbar bedienen. Wir wischen und zoomen wie auf einem aktuellen Smartphone, da der Screen auch Multigesten verarbeiten kann. Auch ist das Bild, egal ob Video oder Text wunderbar klar. Besucht ihr eine Website, so gebt ihr die Adresse über das Keyboard ein, das erlaubt euch entsprechend schnell die Texteingabe zu vollziehen. Doch wird die Vorfreude auf die Funktionalität eines Smartphones,  leider schnell gedämpft. Schon nach kurzem Ausprobieren merken wir, dass das Konzept nur halb ausgereift ist. Zum einen stürzen die Apps noch zu oft ab, sodass wir ohne Nummernblock da stehen, es lässt sich kein @-Symbol schreiben, welche die E-Mail-App gänzlich unbrauchbar macht und die Youtube-App spielt keine Videos ab. Kurioserweise funktioniert im Browser beides. Die Idee der Deathstalker ist, dass während ihr auf euren Respawn wartet, euren Facebook-Newsfeed abchecken oder euch ein Video ansehen könnt. Doch sein wir mal ehrlich, wenn wir vertieft sind in eine Partie Battlefield oder League of Legends , hat uns das Spiel komplett eingenommen und haben keinerlei Interesse daran abgelenkt zu werden. Für Gamer sinnvoll hingegen sind die Makro- und Gaming-App. Über die Makro-App, könnt ihr Makros direkt mit einem Knopfdruck speichern. Das geht schnell und ist praktisch, da der Spieler das Spiel nicht verlassen muss. In der Gaming-App könnt ihr die Windows-Taste, Alt+F4 und Alt+Tab deaktivieren, sodass während ihr euch im Spiel befindet und zufällig eine der Eingaben macht, dies keinerlei Wirkung hat. Aufwand steckt jedoch vor allem in den Applikationen die Razer extra für Spiele entwickelt hat. Derzeit gibt es Apps für SWTOR, Battelfield 3, CS: GO und Team Fortress 2, zu denen sich in Zukunft noch einige mehr gesellen sollen. Wird eine dieser aktiviert, so können die LCD-Tasten mit eigens designten Symbolen belegt werden, die unterschiedlichste Aktionen ausführen. Bei CS: GO könnt ihr z.B. Waffen wechseln oder die Bombe entschärfen, bei SWTOR können über die Tasten z.B. Schadenswerte oder Heilung, zur Auswertung auf den Bildschirm geholt werden. Der Nachteil daran ist, dass um eine der Tasten zu betätigen, der Spieler entweder die Hand von der Maus nehmen oder mit der linken Hand quer über das Keyboard greifen muss und kurzzeitig seine Augen vom Bildschirm lösen muss. Beides tun wir mit größtem Unbehagen, da wir kurzzeitig die Kontrolle über das Spiel aufgeben müssen. Für uns eher eine nette Dreingabe von Razer, die beim ausprobieren Spaß macht, wir jedoch lieber auf die konventionelle Tastaturbelegung vertrauen.  Razer Deathstalker Ultimate in der Praxis Die Tatsache dass die Deathstalker unglaublich flache Tasten hat und eine gummierte Handballenablage besitzt, macht sie zu einer fantastischen Tastatur zum Schreiben. Dabei störend ist natürlich das amerikanische Tastaturlayout, das aber wenn ihr euch ungefähr gemerkt habt, welche Taste, welches Symbol hervorruft, gepflegt ignoriert werden kann. Auch die leuchtenden Tasten kommen vor allem bei Dunkelheit, zur vollen Geltung und sind hübsch anzusehen. Beim Spielen fehlen uns jedoch die Robustheit und das Feedback, das wir von einer mechanischen Tastatur gewohnt sind. Die wackeligen Tasten, der lasche Druckpunkt und das fehlende Klick-Geräusch, hinterlassen bei uns kein Gefühl von einem verbesserten Spielerlebnis. Offizielle Seite: razerzone.com

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  • 20.12.2012 um 14:00

Test: Tritton Kunai Headset für PS Vita und PS3

Die PlayStation Vita ist bereit für ein hervorragendes Stereoheadset aus dem Hause Tritton! Wir wollen die eingebauten Vita-Lautsprecher und Mikrofon nicht diskreditieren, diese funktionieren wunderbar. Aber wie allgemein bekannt, können Kopfhörer das Level an Immersion um ein vielfaches erhöhen. Das Tritton Kunai ist an Gamer gerichtet, welche sich nach einem guten Kopfhörer zu einem günstigen Einstiegspreis umschauen. Tritton Kunai Ersteindruck Für knappe 50 Euro kommt das Tritton Kuani in einem stylischen weiß-blauen Karton zu euch nach Haus. An der rechten Seite könnt ihr dank transparenter Folie schon einen kleinen Einblick auf das Headset im Inneren werfen. Zudem haben auf der Außenverzierung Bilder des Headset und die üblichen technischen Daten ihr Platz gefunden. Im Inneren findet ihr neben dem Headset, noch ein ansteckbares Mikrofon und ein Kabel für die integrierte Lautstärkeregelung. Lieferumfang im Überlick Tritton Kunai Stereo-Headset Abnehmbares, flexibles Mikrofon Zusätzliches Kabel für den integrierten Audioregler Optik und Verarbeitung Die Kopfhörer gibt es drei verschiedenen Farbausführungen: Schwarz, Weiß und Rot. Wir konnten dabei die schwarze Varianate unter die Lupe nehmen, welche wie alle anderen auch ein schickes Hochglanzfinish der Außenseiten erhalten hat. Die Haptik sieht und fühlt sich qualitativ sehr  hochwertig an und macht einen sehr widerstandsfähigen Eindruck. Die beiden Hörmuscheln sind um 90 Grad schwenkbar, was es erlaubt sie gemütlich um den Hals hängen zu lassen. Zudem sind Sie  mit reichlich Polsterung ausgestattet, was Sie perfekt für längere Gaming-Sessions macht. Beiliegend zu den Kopfhörern ist auch ein Kabel welches es erlaubt, sie an die PlayStation 3 anzuschließen. Jeder der bereits ein Headset für die PlayStation hat, wird die Cross-Kompatibilität nicht besonders nützlich finden, aber wenn man beide Systeme besitzt ist es definitiv ein schöner Bonus. Die Kunai-Kopfhörer sind sehr leicht aber machen trotzdem einen sehr stabilen und strapazierfähigen Eindruck. Die allgemeine Verarbeitungsqualität von Tritton sucht zur Zeit seinesgleichen auf dem Markt. Der Gebrauch von qualitativ hochwertigen und beständigen Kunststoffen garantiert, dass selbst nach rauer Behandlung, sie immer noch gut aussehen und anstandslos ihren Dienst leisten.    Praxis und Klang Geworben wird mit PS Vita und PS3 Kompilität. Aber grundsätzlich können die Tritton Kunai an jedes Gerät angeschlossen werden, welches einen Standard 3,5mm Klinkenausgang hat. An der Vita transformiert das Kunai den Ton in einen wahren Hörgenuss für eure Lauscher. Das mitgelieferte Mikrofon ist abnehmbar und wird durch einen raffinierten Mechanismus mit einer Drehbewegung an der linken Kopfhörermuschel befestigt. Des Weiteren ist das Mikrofon flexibel und kann so perfekt in die gewünschte Position gebracht werden. Eine kleine Enttäuschung ist die fehlende Lagermöglichkeit fürs Mikrofon. Das Kunai ist zudem ausgestattet mit einem Inline-Controller, welcher es erlaubt die Lautstärke des gelieferten Audio-Signals stufenlos zu regulieren, egal ob Spielsound oder Voice Chat. Die Ohrmuscheln schotten euch nicht komplett von der  Außenwelt ab, was besonders beim Durchqueren des Urbanen Dschungels durchaus von Vorteil sein kann. Der Klang des Tritton Kunai konnte uns in Bezug auf den Preis mehr als überraschen. Insgesamt bieten die 40mm Treiber sehr einen runden Klang in Mitten und Höhen. Typisch für die Gaming-Headset der Firma Tritton, kommt auch das Kunai mit sehr beeindruckenden Tiefen daher. Das Klangbild ist Verzerrungsfrei über den gesamten Lautstärkeumfang, selbst wenn in Call of Duty mal ordentlich die Fetzen fliegen. Egal ob  Gravity Rush, Uncharted: Golden Abyss auf der Vita oder Dishonored und Black Ops 2 auf  der PS 3, das Kunai trägt mit seinem satten Klang deutlich zur Immersion bei. Unterstützt wird der Gesamteindruck noch durch das geringe Gewicht und die weichen Ohrmuscheln. Dabei vermisst ihr Gimmicks wie directional Audio oder virtuellen Surround-Sound kein keiner Zeit. Besonders erfreulich ist auch die kristallklare Sprachqualität über PS Vita und PlayStation 3. Dies macht besonders Skypen auf der Vita zu einer wahren Freude. Nach den Spielen, folgte die Musikwiedergabe bei unseren Tests. Dabei konnte das Kunai über die gesamte Bandbreite von RnB, Charts und House begeistertern. Hier zeigt sich wieder ein sehr ausgewogener und satter Sound. Dieser Gesamteindruck zieht sich auch durch die Wiedergabe von Filmen. Wobei ihr in Verbindung mit der PS Vita dann eine Art mobiles Kino für die Hosentasche erhaltet.  

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  • 12.12.2012 um 13:57

Test: Creative Sound BlasterAxx SBX 10

Ob auf der Suche nach einer Sound-Erweiterung für den Computer oder einer Box um Musik mit dem mobilen Endgerät wiederzugeben – der Creative Sound BlasterAxx SBX 10 Wireless-Lautsprecher scheint die optimale Lösung zu sein. Lieferumfang Der Lieferumfang ist so spartanisch, wie man es bei einem Preis von 150€ eigentlich nicht erwarten würde. Neben dem Sound BlasterAxx SBX 10 befinden sich lediglich ein USB-Kabel und eine bebilderte Anleitung in der Verpackung. Zumindest ein Strom-Adapter wäre eine nützliche (und kostengünstige) Zugabe gewesen. Ebenso vergebens sucht man eine Schutzhülle für den Transport des Sound Blasters. Futuristisches Aussehen Die sechs stoffummantelten Seiten des Creative Sound BlasterAxx SBX 10 laufen in Wabenform zusammen. Der edle Eindruck wird von dem angeschrägten Touch-Bedienfeld an der Oberseite des Geräts abgerundet. Durch dieses, für Fingerabdrücke anfällige, Berührungsfeld wirkt die Box sehr schick und modern. Auf der Rückseite befinden sich die Eingänge für USB-, Aux/Mic- und Kopfhörerkabel, sowie der Knopf um die Bluetooth-Funktion zu aktivieren. Ein On- und Off-Schalter ist hingegen nicht vorhanden. Wireless nicht zu Ende gedacht Voraussetzung damit das Gerät funktioniert ist die Versorgung mit Strom. Dies kann entweder über den USB-Port am PC oder einen Adapter gelöst werden. Somit ist die Bezeichnung "wireless" nicht vollständig als kabellos zu sehen, es sei denn ihr erwerbt zusätzlich das Batterie-Pack. Sobald das Gerät mit Strom versorgt ist, klappt die Verbindung des Creative Sound BlasterAxx SBX 10 allerdings anstandslos mit jedem bluetooth-fähigen Gerät, welches zum Abspielen von Audiodateien in der Lage ist. Die Verbindung war in unserem Test durchgängig stabil und brach kein einziges Mal ab. Ähnlich gut funktioniert die Verbindung mit dem PC. Denn via Plug-and-Play wird der Sound Blaster umgehend vom System als USB-Soundgerät erkannt und kann direkt verwendet werden. Auf die richtige Einstellung kommt es an Der Sound BlasterAxx SBX 10 kann durch ausgewogene Töne und einen kräftigen Bass überzeugen. Allerdings nur, wenn die Einstellung richtig gewählt ist. Für PC, Android- und iOS-Geräte steht dafür die Anwendung "Sound Blaster Central" zur Verfügung. Erst durch die Konfiguration mit diesem Tool kann der Sound Blaster sein volles Potenzial entfalten. Besonders zu bemerken ist dies bei Filmen. Denn ohne die richtige Einstellung wirkt der Ton stumpf, schrill oder in sonst einer Art und Weise unecht. Ist jedoch die passende Einstellung gefunden, kann der Ton-Turm überzeugen. Natürlich ersetzt er kein Heimkino-System, aber Laptops und andere Mobilgeräte werden definitiv aufgewertet. Problematischer ist allerdings das Hören von Musik mit über 128kbs. Denn je nach Genre wird auch hier die richtige Einstellung über die Anwendung benötigt, um Lieder wirklich genießen zu können. Zu Gute halten kann man dem System allerdings, dass sich der SBX 10 sehr genau steuern lässt. Es gibt mehrere Modi für Musik, Filme und Gaming mit sehr vielen Einstellungsmöglichkeiten. Allerdings wirkt die Anwendung durch die vielen Möglichkeiten leicht unübersichtlich. Wer jedoch keine Scheu davor hat, mit dem Ton zu experimentieren, kann für jeden Ton auch den richtige Klang finden. Kommunikation Trifft beim Abspielen von Dateien ein Telefonat ein, schaltet sich der Ton automatisch ab und ihr könnt bequem über den Sound Blaster kommunizieren. Die Sprachwiedergabe ist bei Telefonaten, selbst mit mehreren Personen auf Blaster-Seite, nahezu perfekt. Durch den Rundum-Sound müssen die Sprecher sich nicht gezwängt vor das Gerät setzen um mit dem Gesprächspartner zu kommunizieren. Die Reichweite für die Verständlichkeit ist relativ großzügig, denn selbst bei 7m Entfernung kam es in unserem Test zu keinerlei Verständigungsproblemen. So kommt auch der Gesprächspartner in den Genuss eine klaren Sprache und wird dank integrierter Unterdrückungsfunktion nicht durch etwaige Hintergrundgeräusche gestört. Der Creative Sound BlasterAxx SBX 10 findet somit seine Stärke ganz klar im Kommunikationsbereich.Als nettes Gimmick steht euch außerdem eine Sprachverzerrungsfunktion zur Verfügung, welche durchaus Unterhaltungswert hat.

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