Am zweiten Tag des Living Games Festival in Bochum ging es unteranderem um das Thema Jugendschutz im E-Sport. Vorgetragen hat der Director Public Relations Ibrahim Mazari von Turtle Entertaiment, dem Veranstalter der ESL. Zum Einstieg in den Vortrag zum Thema Jugendschutz im E-Sport gab er einen Überblick über den E-Sport in Deutschland, international seine Zielgruppe und dem Altersdurchschnitt.
Als Erstes beschäftigte sich Herr Mazari mit dem Thema, warum E-Sport nicht jugendgefährdend ist. Insbesondere mit dem Blick auf CounterStrike. Er hob in seinem Vortrag den sozialen Austausch, sowie den Vorbildcharakter der professionellen Spieler in der ESL hervor. Ähnlich wie die Spieler der Fußballbundesliga haben auch die professionellen Computerspieler eine Vorbildfunktion auf die Jugendlichen Gamer. Auch sprach er die Bedeutung der Clans im E-Sport an, die durch das vernetzte denken und die Kommunikation jüngeren Spielern einen Vorteil bieten. Außerdem ist das reisen und der dadurch entstehende kulturelle Austausch eine wichtige Erfahrung für jüngere Spieler.

Natürlich sprach er auch die abgesagte Intel Friday Night Game in Karlsruhe an. Dabei bestätigte er das, was wir bereits vor einigen Tagen berichteten. Grund für die Absage der Veranstaltung war, das die ESL dort mit ihrer Veranstaltung mitten in den Wahlkampf kam. Einiger Politiker machten sich gegen das Event stark. So war es besser für Turtle Entertiament das Event abzusagen.
Am Ende seines Vortrags haben wir uns Ibrahim Mazari für ein kleines Interview geschnappt.
ingame.de: Ist durch die ESL und den Ansporn der Liga nicht die Gefahr der Spielsucht nicht größer? Besteht hier nicht eine wesentlich größere Suchtgefahr für vor allem jüngere Spieler?
A: Nein das ist nicht das zentrale Thema. Anhand der professionellen Spieler sieht man, dass sich Erfolg nur durch Disziplin einstellt. Ein exzessives Spielen bringt keinen Spieler weiter. Teamwork ist gefragt und keine Alleingänge.
ingame.de: Sie haben in ihrem Vortrag angesprochen, dass sich die Spieler selbst erziehen sollen. Können das überhaupt schon minderjährige Spieler?
A: Hier findet ein Selbstlernprozess statt. Man stellt schnell fest, wo die eigenen Grenzen liegen. Man muss sich realistische Ziele setzen, so entsteht ein Selbstlernprozess.
ingame.de: Sie bieten ja unteranderem CounterStrike eine Plattform für Spieler. Schlägt euch nach den letzten Amokläufen auch Kritik entgegen?
A: Ja auf jeden Fall. Wir gehen mit dem Thema generell offensiv um, wir versuchen durch die "Eltern-Lans" auch den Eltern klar zu machen, was genau CounterStrike und E-Sport ist. Die Eltern sollen selber Spielen und sehen was im TV kritisiert wird. Wir werden sowohl die Game Nights als auch die Eltern-Lans in der nächsten Season fortsetzen.










Yigg
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Kommentare
Jo, hat man gerade in Karlsruhe gesehen. Noch bevor es zur Gemeinderatsabstimmung kam, die höchstwahrscheinlich FÜR die ESL ausgegangen wäre, haben sie den Schwanz eingezogen und nun sind es die Spieler und nicht die ESL die hier eine Demo in Karlsruhe planen und für die eigenen Rechte einstehen.
Sorry, ESL, aber das ist lachhaft!
http://killerspielschublade.blog.de/
http://www.golem.de/0905/67414.html
Ist Forlani zur Zeit im Urlaub? Das würde es zumindest seitens ingame erklären.. ;)
Würde mich freuen, wenn ihr darüber auch berichtet.
Habe diesbezüglich eine Mail an Peer geschrieben, mit der Bitte, dies auf euren Sites zu verbreiten um ein größeres Publikum anzusprechen und warte seither auf Antwort.
Daher meine Frage: Ist Peer im Urlaub? ;)
Da is deine Anfrage besser aufgehoben.
Naja, wayne..
Wenn ich dich richtig verstehe, möchtest du, dass wir darüber berichten. Ich werde dies intern mal abklären, kann dir aber nichts versprechen.
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