Zwei Jahre nach dem Release von Mass Effect melden sich die kanadischen Entwickler von Bioware zurück und haben den nächsten Teil des Science-Fiction-Rollenspiels im Gepäck.
Der erste Teil, welcher zunächst exklusiv für die Xbox 360 und später auch für den Pc erschienen ist, wurde von Spielern und Kritikern, trotz kleinerer Macken, gleichermaßen gefeiert.
Ob diese kleinen Kritikpunkte nun ausgemerzt wurden und ob Mass Effect 2 den extrem hohen Erwartungen der Fans gerecht wird, habe ich versucht heraus zu finden und bin zu einem Schluss gekommen. Dazu aber später...

Die Story von Mass Effect 2 setzt grundsätzlich zwei Jahre nach dem Ende des ersten Teils an.
Jedoch wird im Prolog zunächst unmittelbar nach dem Ende von Mass Effect angesetzt.
Commander Shepard ist mit seiner Crew auf der Normandy unterwegs und wird plötzlich von einem unbekannten Feind angegriffen.
Natürlich ist Shepard sofort dabei seine Crew in Sicherheit zu bringen, wobei er jedoch ins All geschleudert und für tot erklärt wird.
Zwei Jahre später jedoch erwacht Shepard.
Er wurde durch die fortschrittliche Technologie des Ceberus Netzwerkes wieder zum Leben erweckt und nahezu komplett wieder regeneriert.
Das geschah jedoch nicht ohne jeglichen Grund.
Ceberus wirft der Allianz-Regierung Untätigkeit und Versagen vor, da in der gesamten Galaxis Menschenkolonien angegriffen und verschleppt werden.
Bei dem Feind handelt es sich jedoch nicht mehr um die Geth, welche im ersten Teil der Menschheit den Krieg angesagt haben, sondern um die Kollektoren, eine ebenso mysteriöse, wie auch bösartige Alien-Rasse.
Um diesen fiesen Aliens den Kampf anzusagen, brauchten Ceberus natürlich einen Kriegshelden, wie Shepard an ihrer Seite.
So erhält der Commander nicht nur eine Crew, sondern auch eine neue Auflage der Normandy um loszuziehen.
Bevor der Angriff auf die Kollektoren allerdings losgehen kann, muss der Chef von Ceberus, genannt „der Unbekannte", erst einen Weg durch ein Portal finden, welches es ermöglicht den Heimatplaneten der Kollektoren zu erreichen.
Diese Zeit nutzt Shepard dazu, sich ein Team aus den besten Kämpfern zu rekrutieren, um gut vorbereitet auf diese nahezu selbstmordartige Mission zu gehen.

Die Story wird durch interaktive Cutscenes erzählt, in denen der Spieler immer die Kontrolle über die Dialoge hat und hin und wieder zwischen vorbildlichen und abtrünnigen Entscheidungen seitens Shepard wählen kann.
Bei der Erzählung der Hauptgeschichte und auch in den Nebenmissionen, zeigt Bioware ein weiteres Mal, dass sie in Sachen Storytelling einfach in der allerobersten Liga spielen.
Jeder Nebencharakter hat eine Hintergrundgeschichte, welche man durch Dialoge immer weiter erfahren kann, im Kodex kann man sich detaillierte Informationen über jede Rasse der Galaxie holen.
Das Mass Effect-Universum scheint einfach lückenlos zu sein und sorgt daher dafür, dass man bereits nach kurzer Zeit komplett in das Spiel eintauchen kann und lust darauf bekommt mehr über die Charaktere zu erfahren, da diese einfach ausnahmslos interessante Individuen sind, für welche man im Laufe des Spiels Sympathien entwickelt. Das Charakterdesign ist hier wirklich auf Hollywood-Niveau.
Schön ist, dass der Spielspaß für Leute garantiert ist, die den ersten Teil gespielt haben, als auch für Neulinge im Mass Effect-Universum. Veteranen werden allerdings viele alte bekannte Treffen und die ein oder andere Stelle vielleicht etwas besser verstehen, aber Voraussetzung ist die Kenntnis über den ersten Teil allemal nicht.













Yigg 
gut erzählte Story
abgespeckte Möglichkeiten beim "skillen"
GmbH:
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