And the Game Critics Award goes to…
Sowohl Sonys als auch Microsofts animierte Männchen zum wiiähnlichen Steuerungssystem gleichen den Miis auf unübersehbare Art und Weise. Zwar ist es Sony gelungen tolle Spiele für die bewegungsintensive Steuerung zu organisieren, aber ein revolutionäres und neues Konzept haben sie mit Playstation Move nicht erfunden.
Das Presseecho zu Kinect war so fürchterlich, wie der Auftritt von Microsoft in der Pressekonferenz. Die aufgesetzt fröhlichen Gesichter und das asiatische Mädchen, das mit dem virtuellen Tiger in Kinectimals spielt, wirkten eher anbiedernd. Der Auftritt des kleinen Japaners, der mit einem stark akzentbelastetem Englisch den 3DS präsentiert, wirkt viel charmanter, als der Mannschaftsauftritt von Microsoft. In den Hallen ist deutlich zu merken, dass die Sympathien auf Seiten von Nintendo liegen.
Dabei ist die Erweiterung durchaus sehr interessant und beinhaltet großes Potential, sollte es einwandfrei funktionieren. Wenn da nicht diese erdrückende Dichte an Casualgames wär, hätten die Rezensionen durchaus besser ausfallen können. Mitfühlend bleibt uns nichts anderes über, als für alle Xbox-Besitzer zu hoffen, dass ein paar bahnbrechende Spiele den Weg zu Kinect schaffen.
Etwas wirklich Bahnbrechendes hat hingegen Nintendo mit seinem brillenlosen 3D vorgestellt. Der Nintendo 3DS hat sich auf der Messe als gebürtiger Nachfolger des NDS erwiesen und erntete die Game Critics Awards für das beste Hardwareprodukt und das beste Produkt der Messe.
Seiten:
- Die Geschichte der E3
- Standortwechsel
- gewagte Prognose
- E3 2010
- Zahlen über Zahlen
- Nintendo und der 3DS
- Playstation: Move!
- Microsoft Kinect und eine neue Xbox-Version
- And the Game Critics Award goes to...




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