Harald Siepermann ist den meisten Menschen vom Namen vermutlich kein Begriff. Wenn man aber sieht, für was er alles mitverantwortlich ist, kann man als Hamburger Bürger stolz sein, dass er ein bedeutender Teil der Hansestadt war. Vergangenen Samstag ist Siepermann im Alter von gerade einmal 50 Jahren an den Folgen einer langen Krankheit verstorben.
1988 erschuf er zusammen mit dem niederländischen Liedermacher und Entertainer Herman van Veen die 52-teilige TV-Serie Alfred J. Kwak. Für die tapsige kleine gelbe Ente, die immer wieder in Schwierigkeiten geriet, erhielt er unter anderem die Goldene Kamera.
Die Serie war sowohl für Kinder ein riesiger Spaß, als auch für die Erwachsenen, da sie subtile Kritik auf der gesellschaftlichen wie politischen Ebene inne hatte.
Aber auch für Disney war Siepermann tätig. Seit Ende der 1980er Jahre arbeitete er als Character Designer und Visual Development Artist in Amerika. So war er unter anderem an den Disneyproduktionen Mulan, Ein Königreich für ein Lama, Bärenbrüder und Verwünscht beteiligt. Aber auch in Deutschland war er an Animationsproduktionen wie Lissi und der wilde Kaiser beteiligt. Aktuell arbeitete er an seiner ersten Regiearbeit – dem 3-D-Animationsfilm 7 Zwerge – Der 7te Zwerg.





Ich bin schockiert, ich durfte mit Harald arbeiten und hab meine Erinnerungen an ihn zusammengefasst http://redaktion42.com/2013/02/17/personlicher-nachruf-auf-harald-siepermann/
Dem kann ich mich nur anschließen. Ich finde es auch äußerst traurig, dass er in so jungen Jahren verstarb. Mit Alfred J. Kwak hat er DEN Helden meiner Kindheit geschaffen!
Erst vor ein paar Tagen die alten Folgen wieder gesehen. Traurig.
Eine Best-of-Siepermann-Box wäre doch mal was feines =) Oder eine Kwak-Box…