
Julie Anne Robinson, die bereits Regie bei verschiedenen Folgen der beliebten TV-Serie “Grey’s Anatonmy” geführt hat, veröffentlicht Anfang diesen Jahres ihre erste Kino-Produktion in Deutschland. Einmal ist keinmal ist eine lebhafte Mischung aus Krimi, Romantik und Komödie, bei der selbstverständlich auch der Kitsch nicht zu kurz kommt.
Im Mittelpunkt des Films steht Stephanie Plum, gespielt von Katherine Heigl, vielleicht besser bekannt als Dr. Izzie Stevens von Grey’s Anatomy. Zu Beginn des Films verliert die junge, geschiedene Frau ihren Job als Unterwäsche-Verkäuferin. Sie steht kurz vor dem verzweifeln. Ihr Kühlschrank ist leer und ihr fehlt das Geld um die Miete zu berappen. Doch ihre Verwandtschaft verschafft ihr einen Job bei einem Cousin. Dort darf sich Stephanie als Kopfgeldjägerin versuchen. Ihr erster Fall ist Jason O’Mara, ein Cop auf der Flucht. Dieser ist nicht nur eine Belohnung von $50.000 wert, sondern auch ein ehemaliger Liebhaber von Stephanie, mit dem sie noch eine Rechnung offen hat. Und hier beginnt das Durcheinander. Auf der Jagd nach dem Geld und der Vergeltung verstrickt sich die gutgläubige Stephanie in ein Netz aus Intrigen und Verbrechen.
Einmal ist Keinmal ist ein recht antizipierbarer Film, der zwar unterhält und teilweise gut ausgearbeitet wurde, jedoch nicht sonderlich überraschen kann. Hauptdarstellerin Katherine Heigl scheint wie gemacht für die Rolle als leicht naive, aber dennoch willensstarke und selbstständige Frau. Die verschiedenen Aspekte ihrer Figur, bringt sie alle problemlos in die Handlung ein. Damit trägt sie viele der Szenen ganz allein auf ihren Schultern. Andere Charaktere wirken meist wie schlechte Abziehbilder oder dienen schlictweg der Unterhaltung. Interessant ist auch, dass das klassische Rollenbild bei Einmal ist Keinmal gern vertauscht wird. Im Mittelpunkt steht die weibliche Protagonistin, ausnahmslos emanzipiert und auf sich allein gestellt. Männliche Nebenrollen dienen hauptsächlich als Augenschmaus.
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