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Test: Edifier S2000 Stereo-System

Nachdem wir vor kurzer Zeit die Edifier S2000V für euch im Test hatten , konnten wir nun auch das Sterokomplettsystem Edifer S2000 auf Herz und Nieren prüfen. Wo genau die Unterschiede liegen,  wir für euch untersucht.

Eidfier S2000 Lieferumfang

Test Edifier S2000 Stereo-System Bild 1Beim Auspacken erlebten wir ein freudiges Wiedersehen mit den schönen Stereomonitoren aus dem S2000V Test. Schnell zeigte sich dann aber ein auffäliger Unterschied: Der zusätzliche Verstärker ist beim S2000-System ausgelagert und kommt in einem extra Karton zu euch nach Hause. Besonders löblich beim Lieferumfang sind dabei die zusätzlichen Verbindungskabel, die Edifier euch zusammen mit der Infrarot-Fernbedienung gleich mit in den Karton gelegt hat. Das komplette Set ist derzeit für einen fairen Straßenpreis von ca. 399€ erhältlich.

Optik und Verarbeitung

Bei den Monitoren zeigt sich das gleiche hochwertige und farblich schön gestalte Äußere wie beim S2000V. Ähnlich dem kleinen Bruder würden wir die Boxen eher im Wohnzimmer als auf dem PC-Tisch vermuten. Gleiches gilt auch für den mitgelieferten Verstärker. Dieser ist zwar sehr kompakt, aber was ihm an Größe fehlt macht er durch Gewicht wieder wett. Das Klavierlackgehäuse aus hochwertigem Kunststoff wird dabei von matten Aluminium-Platten umschlossen, die zusätzlich noch einige Aussparungen für bessere Luftversorgung besitzen. An der Vorderseite befinden sich 3 längliche Drehregler für Bässe, Höhen, Lautstärke und zusätzlich vier Druckknöpfe. Damit fügt sich der Verstärker harmonisch in das Gesamtkonzept der Boxen ein.

Setup und Anschlüsse

Hier braucht ihr lediglich die Boxen über die beiliegenden Lautsprecherkabeln mit dem Verstärker verbinden. Diesen dann noch per Netzstecker an die Steckdose und schon kann es losgehen. In Sachen Verbindung mit anderen Geräten trumpft das Edifier S2000 gegenüber dem S2000V dann richtig auf. Ihr habt die Möglichkeit 4 Geräte gleichzeitig anzuschließen. Zur Wahl stehen dabei ein Coaxial, Optischer und 2-Stereo-Cinch-Anschlüsse. Die Anschlüsse sind dabei jeweils sehr gut verarbeitet und gut erreichbar. Damit dürftet ihr auf für so ziemlich alle Gegebenheiten gerüstet sein. Wir konnten in unseren Test vom iPod bis hin zur PlayStation 3 so ziemlich alle Geräte in der Readaktion mit dem Komplettsystem verbinden. Damit konnte das S2000 alle Kritikpunkte beim Setup seines kleinen Bruder ausbessern.

Klang

Das klangliche Abbild ist fast identisch mit dem S2000V. Auch das Edifier S2000 kann vor allen Dingen im Musikbereich durch Dynamik und Durchzeichnung in Höchstform glänzen. Auch mit dem S2000 wurden somit  die spielerischen Musikstücke des London Philharmonic Orchestra zu einem wahren Highlight in unseren Redaktionsräumen. Einziges Manko ist auch hier der fehlende Subwoofer, der dem System noch den letzten Nachdruck geben würde.

Besonders wohl fühlt sich das S2000 jedoch erst bei hochwertigerem Quellmaterial, das ihr dem Verstärker über die optischen Eingänge zukommen lassen könnt. Dadurch entsteht sogar überraschender Weise ein großes Raumgefühl. Dies kann vor allem für alle Shooter-Spieler unter euch praktisch sein. Denn damit ist ein präzise Lokalisierung euer Gegner erfreulicherweise gut möglich. Alles im Allem legt das S2000 auch schon das von seinem Bruder bekannte neutrale Klangbild an den Tag, macht aber sich aber dank der vielen Anschlussmöglichkeiten doch deutlich interssanter für die Arbeit im Tonschnitt und der Studioarbeit. Besonders nett ist dabei auch die kleine Infrarot-Fernbedienung, damit man nicht ständig selbst am Verstärker herumspielen muss. Warum jede Funktion an der Fernbedienung vier Druckpunkte erhalten hat, ist uns jedoch schleierhaft geblieben. Auch zusätzliche Funktionen, wie die Regulierung von Bässen und Höhen hätten dem kleinen Fernhelfer durchaus gut getan.