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Test: Aiptek MobileCinema i50S

Derzeit gibt es jede Menge nützliche Gadgets, um auch noch das letzte bisschen aus eurem Smartphone herauszuholen. Wer kennt es nicht, ihr sitzt mit Freunden zusammen und plötzlich fällt der Satz: „Hast du letztens das Video auf Youtube gesehen?“ Was passiert? Einer zieht sein Smartphone aus der Tasche und alle im Raum befindlichen Leute drängeln sich um den kleinen Bildschirm. Die Lösung: Ein mobiler Projektor, den ihr an euer iPhone anschließen könnt. Von diesen sogenannten Pico Projektoren hat die Firma Aiptek gleich mehere im Angebot. Wir durften im Rahmen unseres Tests den MobileCinema i50S unsere Wände erhellen lassen.

Lieferumfang MobileCinema i50S

Der Pico Projector kommt in recht kompaktem Karton daher. Nach Öffnen des Deckels habt ihr auch gleich den Mobile-Cinema-Projektor freigelegt. Darüber hinaus gibt es dann noch einen USB-zu-Micro-USB Kabel, eine kleine Transporttasche, Bedienungsanleitungen, sowie Garantieinformationen im Karton zu entdecken. Schade nur, dass nicht schon von Haus aus ein Netzstecker mitgeliefert wird.

Optik und Verarbeitung

Optisch macht der kleine Projektor eine gute Figur. Eigentlich sieht der MobileCinema i50S wie ein etwas dickeres Hardcase für das iPhone aus. Das Gehäuse besteht dabei aus wertigem, schwarzem Kunststoff. Auf der Vorderseite habt ihr einen Einschub für das Smartphone, der mit einer Chromleiste verziert ist. Links am Gehäuse befindet sich eine kleine Ausbeulung, in der das Schärferad seinen Einzug gefunden hat. Auf der rechten Seite befinden sich der Power-Knopf und die Lautstärkewippe zusammen mit dem Mirco-USB Stromanschluss. Auf der Rückseite gibt es dann noch 3 LED-Lichter und einen Knopf für die Batterieanzeige.

Das erhellende Bautteil des Geräts nimmt in der Stirnseite, in einer kleinen Einsparung Platz. Zwar ist die Lampe damit etwas geschützt vor mechanischen Einwirkungen, aber eine kleine Schutzblende würde hier gegen Staub und Kratzer Wunder wirken. Zusätzlich besitzt das Gehäuse noch eine Aussparung, sodass bei eingesetzem iPhone weiterhin Bilder gemacht werden können. Das gesamte Gehäuse wirkt dabei wertig verarbeitet und besitzt weder scharfe Ecken oder Kanten.

Anschlüsse und Inbetriebnahme

Aiptek Mobile Cinema i50s Bild 5Um Bilder oder Videos mit dem Mobile Cinema i50S abzuspielen, müsst ihr lediglich euer iPhone auf den unten im Gehäuse angebrachten Dock-Connector stecken. Doch hier liegt auch ein möglicher Nachteil des Projektors, denn die mobile Leinwand lässt sich leider nur mit einem iPhone zum laufen bringen. Habt ihr euer Mobiltelefon eingelegt, müsst ihr den Pico Projektor nur noch über kurzes Halten der Power-Taste einschalten. Wenn das Licht des Projektors leuchtet, wisst ihr, dass alles funktioniert hat. Dann kann es losgehen mit Diashow oder Filmvorführung. Erfreulicher Weise kann das Gerät noch mehr: Der Projektor kann zusätzlich noch als mobile Ladestation für euer iPhone genutzt werden. Hierfür müsst ihr bei eingestecktem Smartphone auf die Batterietaste der Rückseite drücken.

Praxis

Dafür haben wir den kleinen Beamer natürlich erst einmal in Sachen Bewegtbild getestet. Erstaunlicherweise besitzt das kleine Gerät eine starke Helligkeit mit seinen 35 ANSI Lumen. Damit können wir das Gerät zwar nicht unbedingt bei sonnigem Wetter nutzen,  aber schon ein paar Wolken am Himmel reichen, um unser Büro in ein kleines Kino zu verwandeln. Hierbei bietet der MobileCinema i50S eine maximale Auflösung von 640×480 Pixel. Dies ist natürlich bei Weitem kein HD, reicht aber für spotane Film- oder Youtube-Session mehr als aus. Neben der hohen Helligkeit konnte der Pico Projektor vor allem mit der der maximalen Größe der zu erzeugenden Projektionfläche trumpfen. Hierbei schafften wir knappe 60 Zoll Projektiongröße, bis das Bild sich nicht mehr wirklich scharfstellen ließ. Genau bei diesen Punkt liegt einer der Knackpunkte des Hosentaschenkinos, denn das Schärfestellrad an der Gehäuseseite ist ein wenig frickelig. Das liegt besonders daran, dass das Rad etwas zu tief in der kleinen und engen Aussparung sitzt. In Sachen Bildtuning  könnt ihr zusätzlich noch zwischen Film-, Präsentations- und ECO-Modus wählen.

Der Filmmodus legt dabei mehr wert auf die Farbwiedergabe, der Präsentationsmodus eher auf Helligkeit und im ECO-Modus wird beides für längere Laufzeiten etwas zurückgenommen. Über die Laufzeit können wir uns hierbei nicht beklagen, denn mit dem mobilen Projektor schafften wir es, einen knapp zweistündigen Blockbuster an die Wand zu projezieren. Diese starke Akkuleistung zeigt sich auch im Aufladebetrieb, denn hier reicht die Batterie, um euer iPhone einmal komplett aufzuladen. Durchaus praktisch, wenn ihr im Zug sitzen und der Akku den Geist aufgeben sollte. Besonders nett dabei, dass wir im Aufladebetrieb dank des Gehäuses auch wirklich alle Funktionen des iPhones weiter nutzen können.