PES 2013: Gameplay-Trailer "On the Pitch" veröffentlicht DVD-Kritik: Contraband

Test: Razer Taipan (Maus)

Razer hat wieder eine weitere Gaming Maus in petto. Mit der knapp 80 Euro teuren Razer Taipan schicken sie dabei einen Nager ins Rennen, der in Punkto technischer Ausstattung und Genauigkeit geradewegs auf die Spitzenposition abzielt.

Lieferumfang

Wie für Razer üblich schlummert auch die Taipan in einer optisch sehr ansprechenden Schachtel. Einen ersten Eindruck von der Maus bekommt man beim Aufklappen der Box auf der Vorderseite, dann kann man schon einen Blick auf den stylischen Schreibtischboliden werfen und sich von den im Deckeltext beschriebenen Besonderheiten bezirzen lassen. Die Rückseite des Pakets gibt wie üblich Aufschluss über die Peripherie sowie technische Daten des Geräts.

Von ihrem Pappkäfig befreit, beschenkt uns die Maus mit einem Quick-Start-, einem Masterguide sowie zwei Stickern. Einen Datenträger mit Software oder Treiber sucht man vergebens.

Technische Daten

  • 4G Dual-Sensor-System – 8200dpi
  • Design für Rechts- und Linkshänder geeignet
  • Razer Synapse 2.0-ready
  • 9 programmierbare Hyperesponse-Tasten
  • 1.000 Hz Ultrapolling / 1 ms Reaktionszeit
  • Beschleunigung bis zu 200 IPS (Inch Pro Sekunde) und 50 G
  • Ungefähre Abmessungen: 124 mm / 4,88” (Länge) x 63 mm / 2,48” (Breite) x 36 mm / 1,42” (Höhe)
  • Ungefähres Gewicht: 132 g / 0,29 lbs

Design und Verarbeitung

Gleich nach dem Auspacken ist man von der hervorragenden Haptik begeistert und das giftig-bullige Design der Maus erinnert sicherlich nicht zufällig stark an die Vorderansicht eines Lamborghini Aventador oder Gallardo. Die Oberflächen schmeicheln der Hand und sind trotzdem dank der gummierten Oberfläche sehr griffest. Keine Spur von billigen Plastik oder unnötigen Spalten bei den Tastern in denen sich Staub und Schmutz sammeln kann.

Auch das Lichtdesign mit dem grün illuminierten, gummierten Scrollrad, das spürbar in 24 Positionen einrastet und dem auf Wunsch pulsierenden Razer-Logo auf dem Mausrücken befriedigen jeden Wunsch nach einem repräsentativen Zubehör. Lediglich die Form der Maus, die nicht wie etwa bei der Naga durch Aufsätze der eigenen Handstellung angepasst werden kann, zollt ihren Tribut der Möglichkeit sie sowohl als Links- oder Rechtshänder bedienen zu können. Das symmetrische Design der Maus liegt nicht ganz so ideal in der Hand, jedoch ist das Meckern auf sehr hohem Niveau. Störend oder unhandlich wird die Maus nie.

Praxis

Das Steuern der Maus klappt in der Praxis hervorragend, die Unterseite gleitet fantastisch leichtgängig über den Schreibtisch oder gängige Unterlagen. Die Sensibilität kann direkt mit den Tasten unter dem Scrollrad jederzeit stark verändert werden und sowohl bei der Bedienung mit der ganzen Handfläche als auch nur mit den Fingerspitzen hat man immer die volle Kontrolle.

Dabei können alle neuen Tasten im Treiber, den man sich vor Benutzung aus dem Internet herunterladen muss, umkonfiguriert und sogar mit Makros belegt werden. Allgemein kann man dort seine Maus bis ins allerletzte Detail personalisieren- vom Untergrund und Material des Mauspads bis hin zu Geschwindigkeits- und Beschleunigungseinstellungen.

Diese sind dann jederzeit und überall abrufbar – egal, ob man mit der eigenen Razer Taipan zu Hause oder irgendwo mit einer geliehenen auf einer LAN-Party oder in einem E-Sport-Turnier spielt: Mit einem Internetanschluss hat man die in einer Cloud abgespeicherten Settings vor Ort. Leider muss man dafür zwingend einen Account bei Razer besitzen. Zwar kann man die Maus auch ohne Treiber benutzen, jedoch fehlen dabei sämtliche Individualisierungsmöglichkeiten.

Fast schon zu Schade ist der Betrieb der Maus als reines Desktopgerät unter Windows für den täglichen Gebrauch. Auch hier liegt Sie liegt wunderbar in der Hand und bei dieser Verwendung wäre eine Möglichkeit die Shortcuttasten für die Wiedergabe von MP3s, dem Öffnen von Programmen oder ähnlichem zu benutzen.