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Test: Corsair Vengeance K60 (Tastatur)

Test Corsair Vengeance K60 (Tastatur)Profi-Gamer haben besondere Ansprüche wenn es um ihre „Arbeitsutensilien“ geht. Die Vengeance K60 von Corsair soll genau diesen hohen Ansprüchen gerecht werden. Wir werfen einen Blick auf die mechanische Tastatur.

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Wichtige Auseinandersetzungen im Rahmen eines Clanwettstreits wollen nur mit einem treuen Begleiter angegangen werden, auf den man sich auch in den hitzigsten Situationen verlassen kann. Die Vengeance K60 von Corsair möchte professionellen PC-Piloten genau so ein treuer Wegbegleiter sein. Mit mechanischen Cherry MX Red-Tastenschaltern, einsetzbaren, ergonomisch geformten WASD- und 1-6-Tastenkappen, einer handgelenkschonenden Stütze und bis zu 20 registrierte Tastenanschläge gleichzeitig scheint sie die Argumente auf ihrer Seite zu haben.

Lieferumfang

  • Vengeance K60 Gaming-Tastatur
  • Abnehmbare Handgelenkstütze (mit texturierten, geformten WASD- und 1–6-Zahlentasten)
  • Garantiekarte
  • Zehn (10) zusätzliche, geformte Ego-Shooter-Tasten (W, A, S, D und 1 bis 6)
  • Werkzeug zum Auswechseln der Tastenkappen in Handgelenkstütze untergebracht

Technische Daten

  • Metallabdeckung
  • 2 m langes Kabel
  • Goldkontakte
  • Optimierte Gummidom-Tasten (F1 – F12, Esc, Druck, Rollen, Pause, Einfügen/Position 1/Bild, Entfernen, Ende)
  • Sechs Multimedia-Tasten
  • Windows-Sperrtaste für störungsfreies Gameplay
  • USB-Adapter ( 2.0/1.1/1.0) an der Rückseite der Tastatur
  • Abtastrate wahlweise 1.000 Hz/500 Hz/250 Hz/125 Hz (1 ms/2 ms/4 ms/8 ms)

Aufbau

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Die Vengeance K60 von Corsair ist eine massiv wirkende, edel anzuschauende Tastatur, die ohne spektakulären Beleuchtungstramtram und Featureoverkill angenehm unauffällig daherkommt. Die matt-silberne Alluminum-Gehäuse ist an seiner Oberfläche von einer dezenten Mensur gesprägt und strahlt eine elegante Kühle aus. Die Abdeckung bietet einen starken Kontrast zu den schwarzen, laserbeschrifteten Tasten, die, typisch für ein mechanisches Keyboard wie dieses, weit emporragen. Ein glänzendes Corsair-Logo an der Stirn des Gehäuses bietet hier das optische i-Tüpfelchen, ohne die Gesamtkomposition der Pro-Gamer-Tastatur auf den Kopf zu stellen.

Ebenfalls finden wir dezent integrierte Multimedia-Tasten, über die Videowiedergabe und Audio-Player angenehem neben dem Spielen kontrolliert werden können. Diese wirken wie aus einem Guss, dessen Highlight die Lauststärkewalze aus Massivmetall darstellt. Die Beschreibung „schnelle, kinderleichte Bedienung“ passen hier wie Ring-, Zeige- und Mittelfinger auf die WASD-Tasten. Apropros: Die typischen Shooter-Tasten „WASD“ und „1-6“ können mit ergonmisch geformten, rotgefärbten Tastsenschaltern ausgetauscht werden. Durch diese, und die mitgeliferte „Soft-Touch“-Handgelenkstütze (die auch als Aufbewahrungsort für Austausch-Werkzeug und die übrigen Tasten dient) verspricht Entwickler Corsair stundenlanges Spielen, ohne Müdigkeitserscheinungen.

corsair vengeance k60 03Praxis

Im Langzeittest bestätigt sich der erste, gute Eindruck. Nicht nur die Verarbeitung der Tastatur ist rundum gelungen, auch die Funktionalität ist einwandfrei. Die mechanischen Cherry-MX-Red-Touch-Schalter sprechen leicht und präzise auf jeden Anschlag an. Gerade für Profigamer sind mechanische Tastaturen mittlerweile unabdingbare Peripherie und die Corsair K60 kann diesen Bedarf ohne Porbleme decken. Die Druckpunkte aller Tasten sind angenehm leichtgängig und reagieren sofort auf die Eingaben. Die installierbaren, ergonomisch geformten „Shooter-Tasten“ sind ein nettes Gimmick, reichen über diesen Stand allerdings nicht heraus. Im Alltag fanden diese bei uns wenig Einsatz, da diese bei normaler Schreibarbeit oder dem Surfen im Web eher ablenkten. Die Handgelenkstütze wiederum kann bei längeren Partien Battlefield 3 wahre Wunder bewirken. Das einzige, obligatorische Manko einer mechanischen Tastatur: Die Anschläge sind wahnsinnig laut, wenn sich kein Mitmensch in der Umgebung gestört fühlt, geben sich aber auch exaktes Feedback auf die Anschläge.

Ein kleiner Wermutstropfen in unserer Zuneigung zur schmucken K60 ist die etwas magere Anleitung. Zwar erklärt sich die Handhabung der Peripherie fast von allein und ist sehr unkompliziert, trotzdem hätten wir uns noch einige weitere Infos zum Start gewünscht. Außerdem sticht uns der stolze Preis von knapp 90€ (Amazon-Link) ein wenig in die Seite, der zwar sicherlich die Hochwertig der Peripherie wiederspiegelt, dem kleinen Gamer-Geldbeutel aber trotzdem weh tut.