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Test: Speedlink XEOX Pro – Analog Xbox-360-Controller für PS3

Wer kennt es nicht? Hat man sich erst einmal für eine Konsole entschieden, ist die Wahl des Controllers zwangsläufig ebenso gefallen. Doch das muss nicht so sein! Die Firma Speedlink schafft mit ihrem neuen XEOX-Controller nun Abhilfe.

Verkehrte Welt

Speedlink xeox test Bild-02Ja richtig gelesen: Xbox-360-Controller an der PlayStation 3 und das ganze ohne irgendwelche Tricks. Die Lösung heißt XEOX und kommt von dem bekannten Peripherie-Hersteller Speedlink für einen günstigen Preis von 34,99€ OVP. Von nun an ist es also für euch, trotz Liebe gegenüber der “schwarzen Lady” von PlayStation 3 möglich, mit dem Xbox-360-Controller zu spielen, der sich in unseren Augen (oder sollten wir besser “Händen” sagen?) vor allen Dingen für Shooter besser eignet.

Lieferumfang

Der Controller kommt in einem kleinen halbdurchsichtigen Karton zu euch nach Haus. In diesem versteckt sich der Speedlink XEOX, ein Mini-USB-zu-USB-Verbindungkabel und der passende USB-Funkadapter für die PlayStation 3.

Optik

Speedlink xeox test Bild-06Vom Grundlayout erinnert das Gamepad natürlich unverwechselbar an den Xbox-360-Controller. Nur die Oberseite ist um einiges kantiger als das Original. Zudem besitzt das XEOX-Gamepad an der Front- und Rückseite einige Einkerbungen und Vertiefungen, die euch mehr Stabilität verleihen sollen. In Sachen Griffigkeit muss besonders die komplett gummierte Oberfläche des Pads erwähnt werden. Doch diese bleibt, wie der Bürotest erwiesen hat, Geschmacksache. Für einige Hände fühlt er sich dadurch “rutschig” an, für andere wiederum absolut griffig.

In Sachen Farbgestaltung hat man sich erfreulicherweise nahe am Dualshock-3-Controller orientiert. Selbst der sonst so grün leuchtende Xbox-Ring erstrahlt beim Speedlink XEOX in schönem Rot, analog zur vierstufigen Statusleiste des Dualshock 3. Kleine Kontraste zu der dunkelgrauen Gummioberfläche bilden dabei die etwas helleren Schriftzüge auf dem Controller. Das Speedlink-Logo auf der Stirnseite sticht hierbei wohl am meisten ins Auge. Weiterer Blickfang ist natürlich der runde Home-Boutton in der Mitte des Pads, auf dem das XEOX-Logo prangt.

Verarbeitung

In Sachen Materialwahl zeigt sich ein zweigeteiltes Bild. Auf der einen Seite das schöne vollgummierte Gehäuse, das super verarbeitet worden ist, auf der anderen Seite die minderwertige Materialwahl einiger Knöpfe. Dies betrifft vor allem die Trigger auf der Stirnseite als auch das digitale Steuerkreuz.  Vor allem Letzteres macht einen recht unstabilen Eindruck in seiner Platzierung. Die restlichen Tasten sowie beide Analogsticks machen dagegen einen wertigen Eindruck.

Praxis

Stoßen sich ein Xbox-Controller und die PlayStation 3 nicht von Prinzip aus ab? Glücklicher Weise nicht! Besonders gefreut hat uns hierbei, dass schon erwähnte Inbetriebnehmen des Pads. Hier müsst ihr nur den beliegenden USB-Funkadapter in die PlayStation 3 stecken und schon kann es losgehen. Zusätzlich könnt ihr mit dem Adapter das Gamepad auch am PC verwenden. Dafür müsst ihr lediglich den kleinen Schalter auf der Seite des Sticks auf PC stellen. In Sachen Funktechnik wird dabei auf 2,4 Ghz Funktechnik gesetzt, die zu einer Reichweite von 10 Metern verhelfen, was in unseren Test sogar mit Empfänger unter dem Schreibtisch geklappt hat. Somit kann der Sitzabstand ohne Probleme ein bisschen größer ausfallen.

Besonders positiv sind uns beim längeren Spielen das geringe Gewicht und die schon erwähnte gummierte Oberfläche des Controllers aufgefallen. Beide Eigenschaften machen besonders lange Apielsessions sehr angenehm. Auch in Sachen Rückmeldung in Form von  Vibrationseffekten muss der XEOX-Controller weder hinter dem Dualshock 3 noch dem Xbox-360-Pad zurückstecken. Bei langen Spielsessions kann das XEOX-Gampad mit seinem starken Lithium-Polymer-Akku voll auftrumpfen. Dieser hält gute 10 Stunden und ist nach ca 2-3 Stunden voll aufgeladen.

Einzige Negativpunkte sind das schwammige D-Pad und der etwas geringe Druckpunkt der Trigger. Als kleines Etxra soll natürlich der Rapidfire-Boutton seine Erwähnung finden, mit dem ihr euch, wenn ihr es denn wollt, einen kleinen taktischen Vorteil erschleichen könnt.