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Test: Razer BlackShark 2.0 Gaming PC-Headset

Wenn eine Geräuschkulisse ein eigenes Headset verdient, dann natürlich zweifelsohne der Schlachtenlärm in Battlefield 3! Wie tauglich der Kopfhörer des Dreigestirns EA, DICE und Razer für andere Spiele ist, erfahrt Ihr im Test des Razer BlackShark 2.0

Razer BlackShark 2.0 Erster Eindruck

Bereits der gediegene schwarze Karton verlangt Ehrfurch beim Öffnen, im gleichfarbigen Polster ruht das Headset und das Battlefield-Branding ist auf den ersten Blick erkennbar. Das rustikale wie stilsichere Design ist von den Headsets echter Kampfpiloten abgeleitet, der Shooter-Fan wird aber auf jeden Fall die Verwandschaft zum Franchise des Multiplayer-Hits erkennen. Das orange Kopfhörer-Kabel schlängelt sich um die schwarzen Muscheln und Gabel und verweist damit ausgesprochen ansehnlich und unaufdringlich etwa auf die Ladescreens, in denen das optische Thema immer wieder in Erscheinung tritt.

Lieferumfang:

  • Razer BlackShark Headset
  • Abnehmbares Mikrofon
  • Splitter-Adapterkabel
  • Kurzanleitung, exklusives Battlefield 3-Dogtag, Aufkleber

Produktdaten:

Kopfhörer

  • Treiber: 40 mm-Neodymmagneten mit kupferverkleideter Aluminium-Schwingspule
  • Frequenzgang: 20 Hz-20 kHz
  • Impedanz: 29 Ω
  • Empfindlichkeit bei 1 kHz: 105dB ± 3 dB
  • Eingangsleistung: 50mW
  • Kabel: 1,3 m mit Gummiummantelung
  • Anschluss: 3,5 mm Klinkenstecker für Audio und Mikrofon

Mikrofon

  • Frequenzgang: 50 Hz-16 kHz
  • Rauschabstand: 50 dB
  • Empfindlichkeit bei 1 kHz: -37 dB +/- 4 dB
  • Aufnahmemuster: Unidirektional

Optik und Verarbeitung

Die Hörmuscheln an der nicht zu druckvollen Metall-Gabel umschliessen das gesamte Ohr und verwenden weiche “Formgedächtnis-Ohrpolster” aus Kunstleder. Die 290 Gramm verteilen sich gleichmäßig und bieten damit einen stabilen Komfort, der über viele Stunden beschwerdefreien Hörgenuss bietet. Das leicht verstellbare Mikro lässt sich bequem entfernen, was auch gleichzeitig die Stummschaltung darstellt. Einen Lautstärkeregler gibt es leider ebenfalls nicht und die Kabellänge ist mit 1,30m etwas knapp bemessen, aber mit dem 1m langen Splitter-Kabel sollte die Reichweite kein Problem mehr sein. Insgesamt ist die Verarbeitung von sichtbar hoher Qualität. Das Battlefield-Logo auf dem Kopfbügel mag für den ein oder anderen vielleicht etwas plakativ sein, aber uns ist diese Positionierung lieber als an den noch auffälligeren Ohrmuscheln.

Handhabung

Vor einem vertretbaren Schwitzen sind auch diese Ohrschalen nicht gefeit, entschädigt wird der Umstand aber mit den ausgesprochen angenehm sitzenden Ohrkissen, die den strammen Druck der verstellbaren Gabel locker auffangen auch bei hektischen Kopfbewegungen nicht verrutschen. Selbst Brillenträger müssen keine Querelen wegen zu hohen Drucks auf den Bügeln fürchten. Wem es nicht reicht mit dem Kopfschmuck allenfalls auf LAN-Parties auftrumpfen zu können, bietet Razer den stolzen Besitzern die Möglichkeit ein exklusives Razer-Dogtag via Origin freischalten. So weiss zumindest jedes Opfer, dass sein letzter Todesseufzer durch ein Razer-Headset geadelt wurde.

Klang

Mit dem Abstand zum Ohr entfalten die umantelten Lautsprecher ein höhbares Volumen, das besonders im bassstarken Sound brillieren kann. Das Klangbild der Neodymmagneten fällt in hohen wie mittleren Klanglagen glasklar aus, aber beim Bass dreht man richtig auf. Insbesondere die sehr tiefen Tonlagen, die billigere Headsets nur noch mit Rauschen oder Verzerrung interpretieren können, schultert das BlackShark mit Leichtigkeit und entwickelt vor allem in Battlefield 3 eine biestige Wucht! Andere knackig vertonte Action-Spiele profitieren natürlich ebenfalls enorm von dem souveränen Umgang. Max Payne 3 oder Syndicate lassen die Lautsprecher konstant auf hohem Niveau ackern, aber nur Battlefield 3 verleiht dem Gerät ein würdiges Arbeitsumfeld! Ist das Audio auf “Kriegsband” eingestellt, findet man sich in einem druckvollen Klanggewitter wieder, das bei jedem Garanateneinschlag auch fast den Magen in wohliges Rumpeln versetzt, zumindest aber den kompletten Gehörgang. Treffer krachen fast schmerzhaft in die Lauscher und wer erstmal eine der Miniguns anwirft mag vor lauter berauschendem Gedröhne nicht mehr den Finger vom Abzug nehmen. Besonders auf Karten mit Vehikeln wüten die brachialen Waffen- und Explosions-Geräusche mit sattem Wumms.