Festival of Blood ist ein Standalone Add-On (ihr benötigt inFamous 2 nicht um Festival of Blood zu spielen) für inFamous 2 (inFamous 2 Review). Passend zur Jahreszeit verschreibt man sich ganz dem Horror. Ob inFamous 2: Festival of Blood seine 9,99€ wert oder eine blutleere Leiche ist erfahrt ihr in unserem Review.
inFamous 2: Festival of Blood – Einleitung
Die Geschichte beginnt mir Zeke, der in einer Bar sitzt und einen Horrorcomic liest. Einen Moment später betritt eine junge, attraktive Frau die Bar und Zeke lädt sie spontan zu einem Getränk ein. Die Abfuhr lässt nicht lange auf sich warten. Um nicht komplett den Faden zu verlieren, erwähnt Zeke rein zufällig (wer’s glaubt!), dass er ein Freund von Cole ist. Einige Sekunden später haben die beiden ein Gesprächsthema und Zeke erzählt eine Geschichte, in der er Cole vor einem Leben als Vampir gerettet hat.
In inFamous 2: Festival of Blood muss es Cole mit Bloody Mary, die mit seinem Blut wieder zum Leben erweckt wurde, aufnehmen. Da Cole von Bloody Mary gebissen wurde, hat er neben der mächtigen Vampirdame ein weiteres Problem: Er ist nun selbst ein Vampir, den es nach Blut dürstet. Sollte es ihm nicht gelingen Mary bis zum Morgengrauen zu erledigen verliert er seinen eigenen Willen und muss ein Leben als Vampir fristen.
inFamous 2: Festival of Blood – Pro
Was mir besonders gut gefallen hat, war die Atmosphäre des Spiels. Angesiedelt ist diese zwischen Madigras und Halloween. Die ganze Stadt feiert eine Art Halloween-Party mit reichlich Festivitäten und Alkohol. Eine Gruppe von Freaks, die sich als Vampire verkleiden, fällt also nicht auf. Da Cole nun ein Vampir ist, dürstet es ihn auch nach Blut, daher kommt es, wie es kommen muss: Cole bedient sich wehrloser Passanten, um seinen Hunger zu stillen. Hier kommt eine der größten Änderungen zum tragen: Unser Held ist nun ein Vampir, also besitzt er auch Vampirfähigkeiten.
Eine dieser ist zum Beispiel, dass er sich in einen Schwarm von Fledermäusen verwandeln kann. Die Stadt lässt sich so in Windeseile durchqueren. Allerdings benötigt Cole um diese Fähigkeit einzusetzen einen regelmäßigen Nachschub an frischem Blut. Es sollten jedoch keine Probleme auftreten, wenn es darum geht, Coles Kräfte am Laufen zu halten, Blutkonserven gibt es schließlich genug in Form von Passanten. Wer sich jetzt um sein Karma Gedanken macht, der kann aufatmen, das gesamte Add-on verzichtet, zu gunsten von Coles neuen Vampirefähigkeiten, auf dieses Feature.
Ebenfalls sehr gut ist der Move-Support. Mit der Bewegungssteuerung lässt sich das Spiel bequem und präzise steuern. Um euch bei der Stange zu halten, gibt es, wie schon in inFamous 2, reichlich Collectibles. Bei Festival of Blood kommen diese in Form von Blutkrügen daher. Sammelt ihr genug davon, wird euer Blutmeter erweitert und ihr könnt eure Vampirfähigkeiten länger und effektiver nutzen. Neue Fertigkeiten erhaltet ihr diesmal nicht in durch das Ausführen von Stunts, sondern durch das Pfählen beziehungsweise Enttarnen und Töten von Vampiren, die sich unter die Bevölkerung der Stadt gemischt haben.
Auch in Sachen User-Generated-Content hat sich etwas getan. Sobald inFamous 2: Festival of Blood durchgespielt wurde, erhaltet ihr Zugang zu selbigen. Dank dem Editor könnt ihr alle neuen Gegner und Gegenstände in eigens entworfenen Missionen unterbringen, eure eigene Gruselgeschichte entwerfen, diese dann online stellen und so mit anderen Spielern teilen. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit eure Missionen mit comicartigen Zwischensequenzen zu spicken, die ebenfalls im Editor gestaltet werden können.
Seiten:
- Einleitung & Pro
- Kontra & Wertung





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