Die Internet-Vertriebsplattform sorgt schon seit langem für eine Menge an Gesprächsstoff. Zwar ist EAs Origin nicht der “Ursprung” dieser Diskussion, doch sicherlich kein unerheblicher Bestandteil. Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen, das ganze Thema noch einmal aus der ingame-Perspektive zu beleuchten.
Vorab möchten wir jedoch dir Fronten klären: Was ist dieses sogenannte Origin überhaupt, und welche Funktionen bietet es?
Orign ist eine von Electronic Arts entwickelte Anwendung, die uns das Verwalten von EA-Spielen komfortabler und einfacher gestalten soll. Ihr könnt dort nicht nur Games online kaufen und spielen, sondern auch das Internet durchstöbern oder mit all euren Freunden chatten. Ebenso werden euch neue Features geboten, die euch erlauben ein eigenes persönliches Profil zu erstellen. Zudem optimiert Origin den Download-Prozess für eine schnelle und einfache Installation. Auch unterwegs kann man sich in die Plattform einloggen und es mobil bedienen.
Nun kommen wir aber zum wesentlichen Teil, denn Origin scheint nicht so wie es sich gibt. Alles begann mit einem Shooter, den jeder von euch kennt: Battlefield 3. Um ins Spiel zu gelangen, musste man sich eine Zusatzsoftware zulegen und installieren: Origin. Diese Zusatzsoftware geriet aber nach einiger Zeit in Verdacht, als Spyware genutzt zu werden, die rein dem Zwecke diene, eure Kundendaten auszuspähen und an den Betreiber zu übermitteln.
Wer sich beispielsweise für Battlefield 3 bei EAs Vertriebsplattform Origin registrieren möchte, muss den Nutzerbedingungen zustimmen und gibt dem Entwickler somit das recht Kundendaten zu analysieren. ”Du gestattest EA und seinen Partnern das Sammeln, Nutzen, Speichern und Übertragen von technischen und verwandten Informationen, die deinen Computer (einschließlich IP-Adresse), dein Betriebssystem, deine Nutzung der Anwendung (einschließlich erfolgreicher Installation und/oder Deinstallation), Software, Softwarenutzung und deine Hardwareperipherie identifizieren”, so der Software-Endbenutzer-Lizenzvertrag.
Eure Daten dürfen demnach von EA zur “Bereitstellung von Softwareupdates, dynamischen Inhalten, Produktunterstützung und anderen Diensten, einschließlich Onlinediensten” genutzt werden. Die unter euch, die sich nicht darauf einlassen möchten, können Battlefield 3 und andere Origin-Angebote nicht verwenden:“Wenn du nicht willst, dass EA die in diesem Abschnitt beschriebenen Daten sammelt, benutzt, speichert, übermittelt oder anzeigt, installiere oder nutze die Anwendung bitte nicht”, schreibt das Unternehmen.
Aber wie sieht Electronic Arts das Ganze?
Damit hatten die wenigsten gerechnet, EA zeigt eine Reaktion und passte die Nutzungsbedingungen entsprechend an. Das Unternehmen Electronic Arts hat die Nutzungsbedingungen der Online-Plattform Origin geändert. Ursprünglich hieß es dort, dass alle gesammelten Daten mit personenbezogenen Informationen zu Marketingzwecken genutzt werden können. Diese Stelle wurde in der aktuellen Version komplett gestrichen. Ihrer Statements zufolge, sei Origin keine Spyware. Doch stimmt das wirklich?
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