Wertung
Die Cyclone Kühllösung von MSI macht eine rund um gute Figur und sorgt für auffallende Optik. In den niedrigeren Drehzahlen ist der Lüfter schön leise und hält die Karte bei 26° C im Idle-Modus. Unter Last wird der Lüfter logischerweise lauter, aber nicht so laut das es irgendwie den Spielgenuss stören könnte. Im Allgemeinen kann man die MSI N460 GTX also als leistbezeichnen.
Übertaktungstechnisch zeigte die Karte eine phänomenale Leistung und erlaubte die Taktraten von 895/1790/1025 MHz bei 1.067 Volt. Mit diesen Taktraten war die Performance teilweise mit der von Geforce 470 GTX oder Radeon HD 5850 vergleichbar!
Die Grafikkarte wird von MSI sicher verpackt und mit allerlei Gummidichtungen vor Schäden bewahrt. Als Zubehör findet man die einfache Standardausführung, die aber bei dieser Preisklasse noch nachvollziehbar ist.
In Punkten Konnektivität konnte die Karte leider nicht so überzeugen, wie bei anderen Kriterien. Es sind zwar minimale Eigenschaften, jedoch trotzdem erwähnenswert. Zum einen besitzt die Karte nur eine Möglichkeit eine SLI Brücke anzuschließen. Das bedeutet dann, dass nur ein zweifacher SLI Modus realisierbar ist. Zum anderen ist es nur möglich zwei Bildschirme gleichzeitig zu betreiben. Das ist vor allem bei Nvidia Karten ein weit verbreitetes Problem, da man so für Drei-Bildschirm-Lösungen meistens zwingend eine weitere Grafikkarte im SLI Verbund benötigt.
Die Stärke der Karte liegt aber nach wie vor bei der Performance und den relativ niedrigen Kosten, denn Preis/Leistungstechnisch kann die MSI N460 GTX Cyclone OC Edition förmlich neue Maßstäbe setzen. Für aktuell etwa 230 € geht die Karte über die Theke und erfreut jeden Besitzer. Aufgrund des überragenden Preis/Leistungs-Verhältnisses und des hohen Übertaktungspotentials, kann man ganz klar eine Kaufempfehlung aussprechen.
Seiten:
- Einleitung
- Spezifikationen
- Verpackung und Lieferumfang
- Kühler und Layout
- Testsystem
- Overclocking
- Benchmarks
- Wertung



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