Der Innenraum bleibt überschaubar. In Gehäusefarbe lackiert und in der Eliteversion mit schwarzen Befestigungen für die Laufwerke versehen, bleiben Überraschungen aus. Die Öffnung im Mainbordträger, zur Kühlermontage bei eingebautem Mainbord, ist groß und gut positioniert. Besonderes Augenmerk verdienen die Möglichkeiten zum Kabelmanagement. Hier hat NZXT auf zwei Seiten um den Mainbordträger einen Kanal hinter der Rückwand geschaffen, in dem sich auch dicker Kabelstränge führen lassen. Dieser ist mit einer Reihe an Durchführungen verbunden, die es gestatten, Kabel nahe am Anschluss herauszuführen.
Der NZXT Source Elite bietet Platz für 11 Laufwerke. Drei Slots für 5,25“ mit externem Zugang und acht Slots für 3,5“ HDDs. Dabei machen die werkzeuglosen Befestigungen der großen 5,25 Zöller einen recht guten Eindruck. Das Vertrauen diejenigen der 3,5 Zöller hält sich aber in engen Grenzen. Hier würde ich im Transportfalle ganz sicher Verschrauben wollen.
Das Lüftungskonzept ist durchdacht und wirkungsvoll. Im Elite sind hinten und im Deckel Lüfter montiert, die für Abluft sorgen. Angesaugt wird die Luft dabei von vorne und unten. Wer einen höheren Bedarf hat, kann sowohl vor dem Festplattenkäfig wie auch im Boden und in der Seite weitere Lüfter montieren. Das Netzteil des NZXT Sorce 210 Elite nutzt, unten liegend, einen eigenen Kreislauf zur Belüftung.
Fazit
Der NZXT Source Elite ist ein fast niedlicher, kleiner und ausgesprochen gut verarbeiteter Tower, der mit interessanten Features und einem dezenten Design glänzt. Ein Preis von unter 50 Euro ist dabei ein weiterer Pluspunkt.
Danke für die Testmusterstellung an Caseking
Seiten:
- Einleitung und Daten
- Innenraum, Lüftung und Fazit


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