Zersägt: Partisan Review

26. Juli 2010

HI Tech High<br /> Performance Systeme
Action-Rollenspiel trifft 2. Weltkrieg, klingt von der Grundidee vielleicht ganz interessant. Das dachten sich wohl auch die Entwickler von Paradigm. Und so haben sie dann also Partisan mit den typischen Elementen eines Rollenspiels versehen. Doch fangen wir erst mal am Anfang an.

Partisan erschien am 14.05.2010 für PC.

Das Eingangsvideo erzählt uns die Vorgeschichte zu unserem Helden. Wobei Video etwas viel gesagt ist. Es sind einfach nur aneinander gereihte Standbilder. Noch ein paar Sätze von einem Sprecher, der nach Held klingen soll, und fertig ist das Intro. Dort erfahren wir von einem Hauptmann der Roten Armee, dass dieser in Ungnade gefallen ist, weil er es doch tatsächlich gewagt hatte in einer ausweglosen Situation den Rückzugsbefehl zu geben. Leben retten macht man ja auch wirklich nicht, wo kämen wir denn da hin!? Da die Rote Armee aber jeden Mann braucht, wird unser Hauptmann in ein Strafbataillon versetzt. Kurz nachdem er dort gelandet ist, werden die Männer aus seiner alten Kompanie überfallen. Diejenigen, die nicht getötet wurden sind nun Gefangene der Nazis. Das kann unser heldenhafter Hauptmann natürlich nicht so stehen lassen, also schlüpfen wir in seine Rolle und stellen uns den Feinden.

wo geht´s zur nächsten Kneipe?

Fassen wir mal kurz zusammen: der Held ist ein Hauptmann der Roten Armee, der seine alten Kameraden

retten will, dazu muss er ganz viele Nazis umbringen. Na ja originell ist das nun wirklich nicht, aber legen wir halt mal los. Wir reden also mit unserem Vorgesetzten und erfahren ein wenig über die Steuerung. Achtung, bloß nicht von den Dialogen entfernen, denn dann brechen diese ab und die Leute wiederholen

Schienen dürfen in keinem Kriegsspiel fehlen

sich nicht. Wer also nicht zugehört hat, der hat schlicht und ergreifend Pech gehabt. Die Dialoge sind wenigstens alle vertont, das merken wir uns schon mal für die Endbewertung. Allzu viel Positives kommt nämlich nicht mehr, so viel kann ich schon jetzt sagen. Aber erst mal zurück zur Steuerung, die ist einfach nur grausig. Wir laufen per Mausklick durch die lieblos gestalteten Level, so weit so gut. Feinde müssen wir ebenfalls anklicken, um sie anzugreifen und hier wird’s knifflig. Da die linke Maustaste für Schießen und Laufen zuständig ist und beides gleichzeitig nicht geht, stellt unser Held immer wieder das Feuer ein, um sich auf die Stelle zu begeben, die wir vermeintlich angeklickt haben. Extrem nervig, aber selten tödlich.

Zersägt: Partisan Review, 4.5 out of 5 based on 2 ratings

Seiten:

  1. Laufen will gelernt sein
  2. Scharfschützen gesucht.
  3. Wertung

Tags:

Ein Kommentar für “ Zersägt: Partisan Review ”

Maksim K.  (142 Posts)

28.07.2010 um 11:45

Lasset bitte Dolph Lundgren aus dem Spiel, ich bin zwar bei weiten kein Verfechter des Action-Trash Genres, aber in Universal Soldier (1) hat er wunderbare arbeit geleistet ;D

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