Frisch von der Gamescom: Ni No Kuni 2

Frisch von der Gamescom Ni No Kuni 2C

Bandai Namco hatte auf der gamescom 2017 in Köln viele interessante Titel im Schlepptau. Für mich als Fan des ersten Teils besonders interessant dabei: Ni No Kuni 2 – Schicksal eines Königreichs. Auch wenn Ni No Kuni damals seine Schwächen hatte, so wussten besonders der einzigartige Artstyle und die wunderschöne Geschichte rund um den Jungen Oliver mich zu begeistern. Zeitgleich legt das meine Erwartungen, aber auch meine Vorfreude auf den zweiten Teil, der im Januar für PS4 und erstmalig auch für PC erscheinen soll, ziemlich hoch. Abseits des bekannten Gameplays könnt ihr dabei seit Neustem auch euer eigenes Königreich errichten und aus der Top-Down Perspektive in einem strategischen Minispiel eure Einheiten befehligen. Diese sogenannten Skirmishes durften wir dabei auch direkt mal ausprobieren.

Viele magische Welten

Frisch von der Gamescom Ni No Kuni 2A

Evan heißt der neue Held von Ni No Kuni 2 und ist ein junger König von einem der bisher vorgestellten 4 Königreiche, die ihr im Verlaufe des Spiels bereisen werdet. Die genauen Hintergründe dafür sind noch nicht bekannt, aber für Abwechslung scheint gesorgt zu sein. Denn natürlich bringen die Charaktere der unterschiedlichen Welten auch jeweils ihre individuellen Eigenschaften mit sich. Sei es ein Fischerdorf, eine Unterwasserwelt oder die vom Glücksspiel geprägte Welt mit asiatischem Touch, in der über Leben und Tod mit dem Wurf eines Würfels entschieden wird.

In letzterer konnten wir dabei einen Bosskampf gegen einen feuerspeienden Drachen bestreiten und uns davon überzeugen, dass das Kampfsystem nur geringfügig verändert worden ist. Bedeutet, dass die Kämpfe weiterhin aktiv mit eurer Party bestritten werden, wobei ihr Evan und seine Angriffe steuert. Hin und wieder entfesselt ihr Heilzauber und mächtige Angriffe oder weicht vor den Angriffen des Bosses zurück, um am Leben zu bleiben. Geduld ist wichtig, denn zumindest in dieser Demo haben wir dem Boss nur relativ langsam Schaden zufügen können, was das Ganze zu einem Ausdauerkampf machte.

Neue Beschäftigung

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Welche Rolle die strategischen Minispiele dabei im Hauptspiel einnehmen, ist mir leider noch nicht ganz klar geworden, aber die Skirmishes sind eine spaßige Abwechslung zum normalen Gameplay. Um Evan herum steuert ihr verschiedene Arten von Einheiten die mit den Triggern im Kreis um euch gedreht werden können, während ihr euch über das Schlachtfeld bewegt. Dabei verfügt ihr über Fernkämpfer sowie über Nahkämpfer in den Farben Rot, Blau und Grün. Ähnlich wie in der Fire Emblem Reihe schlägt Rot Grün, Grün schlägt Blau und Blau schlägt Rot. Es ist also wichtig die Einheiten um sich herum immer korrekt zu positionieren, bevor es in den Angriff geht.

Obendrauf gibt es Kommandos die eure Einheiten nach vorne stürmen lassen oder mächtige ultimative Fähigkeiten wie einen Luftschlag den ihr gegen starke Gegner unbedingt einsetzen solltet. Sind alle Gegner besiegt ist das Level beendet.

Musik, Charaktere und Story scheinen auch bei Ni No Kuni 2 wieder erstklassig zu werden. Viel gesehen haben wir zwar noch nicht, aber die bisherigen Trailer und Demos, die ich spielen konnte, machen bereits wieder Lust auf mehr. Ob die Skirmishes letztendlich einen Mehrwert für die Haupthandlung des Spiels bringen, muss sich noch zeigen. Sie spielen sich nett, aber als zwingend nötig ansehen kann ich sie dabei nicht.

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