Vorschau: Animal Crossing – Happy Home Designer

animal crossing happy home designer thumbnailInnerhalb der Animal Crossing Reihe gab es schon immer 2 Sorten von Spielern. Die, die darauf aus waren, alle Fische und Insekten zu sammeln und einfach jedes Möbelstück zu besitzen und jene, die vielleicht eher Wert auf ein schön eingerichtetes Haus samt Garten gelegt haben. Zwar gehörte ich eigentlich immer zur ersteren Gruppe, aber mit Animal Crossing Happy Home Designer könnte sich dies ab dem 2. Oktober eventuell ändern. Aktuell kann ich schon ein wenig Zeit mit dem Job als Inneneinrichter verbringen und verrate euch heute wie mein bisheriger Eindruck so ausschaut.

In den Fußstapfen von Tine Wittler

Früh übt sich und vermutlich wird jeder von euch später in seinem Leben in der Situation kommen, sein eigenes Haus oder Zimmer einzurichten. Zwischen praktikabel und stilvoll liegen da jedoch Welten und hier kommen wir als neuer Inneneinrichter der Firma ImmoNook ins Spiel. Ja richtig gehört, Geschäftsmann Tom Nook hat hier neben ein paar anderer bekannter Charaktere auch seine Finger im Spiel und schickt euch als neues Talent auf Kundeneinsätze in fremde Wohnungen und Häuser. Nicht länger seid ihr also für eure eigenen vier Wänder verantwortlich, sondern sollt die teils abstrusen Wünsche von Kunden erfüllen. Der Kunde ist halt König!

Von Möbeln, über Tapete und Fußboden bis hin zu Accessoires die ihr aus einem immer größer werdenden Katalog auswählt sind euch wenig Grenzen gesetzt. Viele Dinge waren davor noch in keinem Animal Crossing so einfach möglich wie bei Happy Home Designer. Und das Beste: Diese Möbel braucht ihr nicht Mal zu bezahlen, auch wenn es merkwürdig scheint, dass selbst die Kunden nicht nach der Rechnung fragen. Ein richtiges Bepunktungssystem das auf den Kosten der verwendeten Möbel basiert gibt es nämlich nicht. Was zählt ist lediglich, dass ihr bestimmte Möbel oder Vorgaben eurer Kunden beachtet und diese verbaut bzw. in die Tat umsetzt. Da der Kunde natürlich beim Einsatz dabei ist, solltet ihr stets auf seine Reaktion achten, die Aufschluss darüber gibt, welche Möbel ihm am besten gefallen.Vorschau Animal Crossing - Happy Home Designer (7)

Austoben erwünscht

Animal Crossing Happy Home Designer ist ein Spielplatz der erforscht werden will. Selbst wenn die Aufträge mit der Zeit umfangreicher und anspruchsvoller werden sind Fehler nicht schlimm und Zeitdruck existiert auch keiner. Da Möbel und Charaktere aus der Hauptreihe bekannt sind, versprüht das Spiel zudem seinen üblichen Charme und Liebhaber der Reihe werden vieles direkt wiedererkennen. Ein paar andere Aufgaben gibt es neben der Inneneinrichtung zwar auch noch, auf die werden wir aber erst in unserer Review am 22. September eingehen. Grundlegend ist Happy Home Designer jedoch eher simpel gestrickt und ihr solltet nicht die Bandbreite eines New Leaf erwarten.

Grafisch sind uns im direkten Vergleich zu New Leaf ebenfalls nur Kleinigkeiten aufgefallen die optimiert worden sind. Das Spiel kommt Serien-Typisch bunt daher und läuft sowohl auf dem alten als auch neuen 3DS stabil mit 60 Bildern pro Sekunde. Da das fertige Spiel auch Unterstützung für amiibo Figuren und die neuen amiibo Karten besitzen wird, benötigt ihr auf den alten Geräten den simultan erscheinenden NFC-Adapter. Hierzu können wir leider auf Grund mangels an Karten und Adapter noch wenig sagen.

Neue Aufgaben, bekannte Welt
Vertraute Charaktere
Sehr viele Freiheiten
Weniger Abwechslung
Vielversprechend

Yannick D.

Animal Crossing Happy Home Designer ist ein wirklich vielversprechendes Spin-Off der niedlichen und beliebten Spielreihe, dass euch mit einer ganz neuen Perspektive und neuen, spannenden Aufgabe auf die gewohnte Spielwelt los lässt. Fans fühlen sich direkt heimisch und auch für Neulinge ist Happy Home Designer ein mehr als freundlicher Einstieg, gerade weil der Titel weniger komplex als die anderen Teile des Franchises daher kommt. Jetzt gilt es für uns zu prüfen wie es um die Langzeitmotivation steht, die als einziges zum Problem werden könnte. Denn gerade ein Animal Crossing ist ansonsten dafür bekannt viele hundert Stunden zu motivieren.
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