Der spitzohrige Ritter des Rechts erhebt sich erneut in die Lüfte! Eine Franchise-Fortsetzung wie sie uns gefällt? Wir haben uns in die Weiten von Arkham City gewagt, um euch eine Antwort auf eben jeden Frage geben zu können.
Arkham City: Marode Häuserwände, die im schwarz der Nacht versinken. Schneeflocken, die vom Wind gepeitscht Richtung Boden sinken. Asymetrische Neonreklamen, die ein unruhiges Flackern von sich geben. Verzweifelte Schreie, die zwischen Beton- und Steinbauten wiederhallen. In den Adern der Stadt pulsiert Gewalt, Korruption und Hass. Kleinkriminelle, Bandenbosse und Psychopathen haben die einstige „Gefängnisstadt“ von Arkham City in einen anarchischen Moloch verwandelt, dessen kriminelle Energie auf Gotham Stadt überzugreifen droht. Doch am Firmament der Stadt zeichnet sich eine dunkle Silhouette ab, die das Ende der Unruhen bedeutet. Es ist die Silhouette einer Fledermaus!
Fideler Flattermann
Batman: Arkham City spielt 18 Monate nach den Geschehnissen in Arkham Asylum. Nachdem Batman Jokers Pläne vereitelt und den durch das Toxin „Titan“ zu einer Bestie mutierten Superschurken niedergestreckte, kehrte in Gotham City kurzzeitig wieder Ruhe ein. Jedoch konnte Quincy Sharp, der ehemalige Leiter der Arkham Irrenastalt, das Amt des Bürgermeisters von Gotham City für sich gewinnen. Mit solch politischer Macht zu seinen Händen, beschloss er kurzerhand, die Insassen der stark beschädigten Nervenklinik auf einen Teil von Gotham City umzusiedeln und diesen hermetisch abzuriegeln. Die Gefängnisstadt Arkham City entstand. Die Direktion der großflächigen Haftanstalt wurde dem irren Geist von Hugo Strange unterstellt. Doch die Fassade fing an zu bröckeln: In Arkham City bahnte sich schnell die Anarchie ihren Weg und die Insassen konnten innerhalb ihrer gesteckten Grenzen nicht mehr unter Kontrolle gebracht werden. Zu allem Überfluss hegt Direktor Hugo Strange seine eigenen, finsteren Pläne, die im sogenannten „Projekt 10“ ihre Erfüllung finden sollen.
Wem passt solch unrechtes Treiben so gar nicht in die Suppe? Batman! Und in der, unter dem dunklen Latexkleid steckenden Haut, darf wieder einmal der Spieler Platz nehmen. Alle unter euch, die bereits die Korridore und Freiluftabschnitte des Arkham Asyls der Schurkerei erleichtert haben, dürften sich in Arkahm City sehr wohl fühlen. Die Steuerung ist identisch und gerade zu Beginn sind euch Batmans Gadgets bereits bestens vertraut. Vom Batarang, bis zur Batclaw und dem Flüssigsprengstoff ist nahezu das komplette Sortiment vorhanden, das ihr euch bereits im Vorgänger verdient hattet. Nach und nach wird die Palette zwar erweitert (wie zum Beispiel von einem Tasergewehr oder Eisgranaten), doch allzu große Überraschungen bleiben aus. Gekämpft wird immer noch im FreeFlow-System, in dem sich Schläge, Ausweichmanöver und Griffe weiterhin wunderbar einfach aneinanderreihen lassen. Geschlichen wird ebenfalls noch immer, falls die Bösewichte Bleipusten im Gepäck haben sollten. Neu ist allerdings eine nahezu freibegehbare Stadt, in der allerlei Nebenaufträge auf ihre Erledigung warten.
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