Ein weiteres Spiel zum Evergreen der Shonen Mangas Dragon Ball Z im inGame-Test.
Mit Titeln wie Dragon Ball Z Burst Limit oder Dragon Ball Raging Blast hat sich Namco Bandai nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Hardcore Fans der Serie und der beliebten Spiele schwören trotz der besser aussehenden Titel auf die Budokai Reihe aus der PlayStation 2 Ära. Mit der Ankündigung von Dragon Ball Z: Ultimate Tenkaichi haben sich viele auf ein Spiel gefreut, das an die guten Zeiten der Dragon Ball Games anknüpfen könnte. Diese Freude dürfte sich jedoch bereits kurze Zeit nach Release zerschlagen haben. Warum? Das erfahrt ihr im folgenden Review.
Pro
Zu Beginn sei erwähnt, dass man zumindest an der Grafik kaum zu Meckern hat. Mit Dragon Ball Z: Ultimate Tenkaichi bringt Namco Bandai den bisher bestaussehendsten Dragon Ball Prügler auf den Markt. Die Charaktere sind detailgetreu, gestochen scharf und ordentlich animiert. Ein dickes Plus gibt es außerdem bei der schickeren Spielwelt. Die Stages bieten eine bessere Weitsicht und liefern zerstörungswütigen Spielern den ein oder anderen “WOW” Moment, wenn man seinen Kontrahenten in den Boden rammt und dadurch einen Krater hinterlässt. Leider sind alle Zerstörungen nur kosmetischer Natur, bieten keine Änderungen fürs Spiel und verschwinden gar nach einiger Zeit wieder. Aber so pingelig will ich an der Stelle gar nicht sein, Dragon Ball Z: Ultimate Tenkaichi sieht wirklich gut aus und wird Fans der Serie mehr als zufrieden stellen.
Auch an der Auswahl an Spielmodi gibt es nichts zu bemängeln. Neben obligatorischen Modi wie Kampf- oder Turniermodus, kann man auch Multiplayer-Matches mit bis zu acht Spielern austragen. Für den Story-Modus hat man sich ebenfalls etwas neues einfallen lassen. Mit Beginn beim Kampf gegen die Sayajins auf der Erde und dem fulminanten Schluß der Boo Saga sind alle wichtigen Ereignisse von Dragon Ball Z wunderbar mit Spielszenen und originalen Ausschnitten der Serie abgedeckt. Erwähnenswert hierbei sind die neuen Boss-Battles gegen größere Gegner, die sich im Verlauf von den eins gegen eins Matches deutlich unterscheiden. Leider geht diesen im Verlauf des Spiels schnell die Luft aus, da sie nach dem selben Muster gestrickt sind, hierzu später mehr.
Eine weitere Positive Überraschung ist der Helden Modus. Hier bekommt man als Spieler die Möglichkeit, einen eigenen Dragon Ball Charakter zu erstellen und ihn auf seinen Reisen durch ein paralleles Dragon Ball Z Universum zu begleiten. Ziel ist es natürlich, alle Dragon Balls zu sammeln, um sich einen Wunsch erfüllen zu können. Neben den Kämpfen, die identisch ablaufen wie im Story Modus, gilt es außerdem neue Trainer zu finden, stärker zu werden und seinen Charakter mit Power Ups zu stärken. Insgesamt gesehen ist der Helden Modus eine nette, frische herangehensweise an die parallelen Story-Stränge, die man immer wieder in Dragon Ball Games spielen darf. Dies ist vor allem der Erstellung und Verbesserung des eigenen Charakters zu verdanken.
Auch der stattliche Umfang von Dragon Ball Z: Ultimate Tenkaichi hält das Spiel von einer totalen Bruchlandung im inGame-Wertungskasten ab. Wie bereits erwähnt wird die komplette Z-Saga ordentlich abgedeckt und auch alle wichtigen Charaktere samt ihren Fusions- und Transformationsformen sind vertreten. Für eine längere Spielzeit sorgen außerdem der Helden-Modus und der ordentlich funktionierende Multiplayer-Modus, sofern man sich denn darauf einlässt.
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