Irgendwann reicht es auch Mal, sollte man meinen. Aber Wes Craven ließ es sich nicht nehmen noch einen vierten Teil der Teenie-Horror-Reihe Scream zu drehen. Dieses Mal mit so viel Satire und Selbstironie wie nie zuvor.
Inhaltlich gibt es zum letzten Teil der Scream Reihe nicht viel zu erzählen. Woodsboro wird wieder vom maskierten Ghostface Killer heimgesucht. Dieser macht sich mit seinem Messer auf die Jagd nach alten Bekannten. Sidney Prescott hat ein Buch über ihre Erlebnisse als Opfer des Psycho-Terrors geschrieben und macht auf hrer Promo Tour einen letzten Stop in ihrem Heimatort. Sobald sie dort ankommt sterben jedoch nach und nach alle Menschen in ihrem Umfeld.
Es fällt sehr schwer Scream 4 wirklich als Horror-Film zu bezeichnen. Er hat zwar ein paar Szenen, bei denen subtiler Grusel aufkommt, darin versteht Altmeister Wes Craven sich, keine Frage. Aber der Horror wird vom satirischen Charakter des Films überlagert. Immer wieder macht Scream 4 sich über das Phänomen des Teenie-Horror-Streifens von der Stange lustig, als würde er sich selbst nicht mehr ernst nehmen können. Allerdings ist dies auch die größte Stärke des Films. Er findet ein paar wirklich passende Kritikpunkte und mit seinem Humor kitzelt er sogar den ein oder anderen Lacher heraus. Nur untergräbt er sich damit auch selbst und wird sehr schnell unglaubwürdig. Schon nach dem Vorspann wird deutlich, dass es beim vorerst letzten Teil von Scream nicht viel zu Fürchten gibt.


>>
[...] Irgendwann reicht es auch Mal, sollte man meinen. Aber Wes Craven ließ es sich nicht nehmen noch einen vierten Teil der Teenie-Horror-Reihe Scream zu drehen. Dieses Mal mit so viel Satire und Selbstironie wie nie zuvor. Inhaltlich gibt es zum letzten Teil der Scream Reihe nicht viel zu erzählen. Woodsboro wird wieder vom maskierten Ghostface [...] ingame [...]