Test: Battlefield 1 – Revolution Edition

Test: Battlefield 1 - Revolution Edition

Battlefield 1 Revolution – Das komplett Paket

Revolution

Battlefield 1 Revolution bietet uns ein komplettes Paket, in dem alles bisher erschienenen Inhalte für das Spiel enthalten sind. Darunter auch der Battlefield 1 Premium-Pass und alle vier großen Erweiterungen für einen Preis von rund 60€. Vorab schon einmal: Wir haben immer noch hier und da ein paar Lags, aber besondere Störungen oder erwähnenswerte Neuerungen, was das Gameplay anbelangt, gibt es jetzt keine. Wir haben allerdings einmal den Multiplayer für euch angespielt und erklären euch kurz, was wir davon halten.

Battlefield 1 Hauptspiel

Das Hauptspiel von Battlefield 1 orientiert sich an verschiedene Szenarien des ersten Weltkriegs. So spielen wir nicht nur die Deutschen oder die Amerikaner, sondern jeder Konflikt auf der Welt der zu dieser Zeit stattfand, wird uns in der Kampagne offen stehen. Was wir über das Hauptspiel denken, könnt ihr allerdings auch direkt in unserem Test zu Battlefield 1 nachlesen.

Wie schon erwähnt beinhaltet die Revolution Version auch den Premium Pass, mit dem wir Zugriff alle vier Erweiterungen und noch so einiges mehr haben. Massenweise neue Waffen, Skins, Maps und Schlachten erwarten uns in der kompletten Edition. Was sich alles hinter dem Premium Pass versteckt, haben wir für euch in einer schnellen Liste zusammengefasst.

Inhalt

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Sie dürfen nicht durch

Battlefield 1 Premium-Pass

  • Vier thematische Erweiterungspacks mit neuen Multiplayer-Karten, neuen Waffen und mehr. Zwei Wochen Vorabzugang zu allen noch nicht veröffentlichten Erweiterungen:
  • – They Shall Not Pass
  • – In the Name of the Tsar
  • – Turning Tides
  • – Apocalypse
  • Roter Baron-Pack, Lawrence von Arabien-Pack und Hellfighter-Pack mit thematisch passenden Waffen, Fahrzeugen und Emblemen, die auf den berühmten Helden und Einheiten basieren.
  • 14 Battlefield 1 Überlegene Battlepacks mit jeweils einem herausragenden Waffen-Skin, die seit November 2016 monatlich bereitgestellt werden. Wirst du ein Premium-Pass-Mitglied, bekommst du rückwirkend alle seit November 2016 veröffentlichten Battlepacks.
  • 14 einzigartige Erkennungsmarken, die während der Laufzeit des Battlefield 1 Premium-Pass gewährt werden.
  • Bevorzugte Position in den Server-Warteschlangen.

DLC-Inhalte im Detail

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Das neuste DLC ist im Paket mit drin

In der Erweiterung They Shall Not Pass kämpfen wir unter anderem im Hexenkessel von Verdun und verschanzen uns in den Tiefen von Fort Vaux. Wir übernehmen die Kontrolle über die Französische Armee, die einen neuen Kriegsschrei entwickelt. Dieser lautet: They Shall Not Pass, zu Deutsch: Lasst sie nicht durch. Demnach erwarten uns hier erbitterte Grabenkämpfe und Verteidigungsschlachten mit neuen Panzern und mehr.

In The Name of the Tsar hingegen wird für alle nicht Premium Pass-Besitzer erst im Laufe des nächsten Jahres erscheinen. Jeder, der allerdings die Revolution Version besitzt, kann nun schon vorab in das neue Gebiet hineinschauen. Diesmal gehen wir etwas weiter in den Osten und schließen uns der Russischen Armee an. Diese hat alle Hände voll damit zu tun, sich an der großen Front zu beteiligen. Durch diese Erweiterung werden uns auch wieder mehrere Waffen, Karten und Fraktionen zur Verfügung stehen.

Die beiden anderen Erweiterungen sind bisher noch nicht veröffentlicht worden, allerdings heißt es im Grundriss, dass der DLC Apocalypse die brutalsten und unmenschlichsten Vernichtungswaffen hervorbringen wird, die der erste Weltkrieg gesehen hat. Turning Tides wird als Amphibisches Schlachtfeld beschrieben. Was damit gemeint ist, lässt sich leider nur erraten. Beides ist jedoch schon in dem Premium-Pass von Battlefield 1 enthalten, den wir mit der Revolution Edition dazubekommen.

Multiplayer kurz erklärt

Im ersten Test waren wir noch etwas zögerlich, was den Multiplayer angeht. Diesmal aber haben wir ihn getestet. Eines fällt uns direkt auf: Wir können keine Bot-Matches auf den Multiplayer-Karten starten. Das bedeutet für uns: Wenn die Server einmal nicht so wollen oder die Internet-Verbindung zu schlecht ist, können wir diesen Aspekt schon einmal vollends ausklammern. Wir sind also mehr oder weniger dazu gezwungen, mit zufälligen Kameraden zu spielen, wenn unsere Freunde einmal keine Zeit haben. Weiterhin ist dieser Multiplayer aber wirklich solide. Damit haben wir eigentlich nicht gerechnet. Wir kämpfen in einer 64 Spieler-Schlacht auf einem der vielen verschiedenen Modi und haben ansonsten von Server Problemen nichts mitbekommen. Die Multiplayer-Matches funktionieren alle nach verschiedenen Regeln. Eines bleibt dabei immer gleich: Ohne Team bist du verloren.

Das erste, was wir machen sollten, ist einmal unsere Ausrüstung checken. Denn im Multiplayer seid ihr nicht nur irgendein Soldat, ihr müsst euch zwischen vier Klassen entscheiden – zumindest wenn ihr als Infanterie spielen möchtet. Die vier Klassen sind der Sturmsoldat, Sanitäter, Späher und Versorger. Jeder von ihnen hat eine anpassbare Ausrüstung und spezielle Waffen, die er tragen kann. Als Beispiel nehmen wir einmal den Späher. Diesen können wir mit normalen Gewehren oder einem Scharfschützen-Gewehr ausrüsten. Weiter noch können wir ihm Stolperfallen oder Leuchtgeschosse geben und auch die Granaten wählen wir selbst. Je mehr wir mit einer Klasse spielen, desto mehr Ausrüstung bekommen wir eben für diese. So steht es euch frei, in welcher Position ihr auf dem Schlachtfeld agieren wollt.

Multiplayer Modi und Levelsystem

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Wir haben die Auswahl welche Operation wir spielen wollen

Das Level System ist einfach erklärt. Haben wir einen der 5 Spiel Modi abgeschlossen, so erhalten wir Punkte. Wir starten auf Rang 1 und je länger und besser wir spielen, desto schneller steigt unser Rang an. Dadurch bieten sich Möglichkeiten mehr Waffen freizuschalten oder neue Orden, die wir anderen Spielern präsentieren können. Als Neueinsteiger hat man es dort ein wenig schwer. Wir starteten als Rang 4 in einem Match mit Mitspielern Rang 40 aufwärts. Wer also noch keine Erfahrungen mit Ablegern des Shooters hat, der wird wohl kaum Freude daran finden. Die fünf verschiedenen Modi lauten wie folgt:

  • Operation: Das ist der größte Spielmodus, er erfordert ein zu hundertprozentig funktionierendes Teamwork. Hier geht es allein um Verteidigung und Angriff, Matches erstrecken sich über mehrere verschiedene Maps.
  • Team Deathmatch: Ein Klassiker. Zwei Teams treten gegeneinander an. Das einzige was dabei zählt ist: Töten oder getötet werden. Entweder schafft unser Team eine gewisse Anzahl an Kills oder aber die Uhr entscheidet. Wenn diese abläuft, gewinnt das Team mit den meisten Abschüssen.
  • Kriegstauben: Dabei geht es darum, dass wir überall auf der Karte kleine Tauben finden müssen. Wenn wir diese gefunden haben, können wir der Heimatbasis die gegnerische Position übermitteln und sehen zu wie die Feinde in einem Bombenhagel untergehen.
  • Rush: Zwei Teams versuchen die Kommunikationsanlagen des Gegenüber zu zerstören. Dieser Modus spielt sich sehr schnell und ist für Anfänger des Shooter-Genres bestens geeignet.
  • Vorherrschaft: In diesem Modus kämpfen jeweils 2 Teams mit je 12 Einheiten um kleinere Gebiete. Das ganze erinnert eher an kleine Überfall-Scharmützel als an eine große Schlacht. Der Feind kann in jeder Ecke auf euch warten und ihr habt nur begrenzten Platz euch zu verschanzen oder mal durchzuschnaufen.

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Ein klarer Sieg für uns

Battlefield 1 Revolution ist ab sofort online und digital, für PC, PS4 und Xbox One erhältlich und kostet 59,99€

  • 31.08. um 12:08

TT

Das erste Weltkriegs-Szenario überrascht uns immer wieder mit diversen Neuerungen. Der Multiplayer spielt sich wirklich flüssig bis auf ein paar längere Ladezeiten läuft alles wie geschmiert. Wenn wir uns einmal das Preis-Leistungsverhältnis des Spiels ansehen bekommen wir mehr als ein Paar Stunden Spaß für rund 60€. Jedem der Interesse an einem Anti-Krieg-Szenario und packenden Mulitplayer Spielen hat der sollte nicht lange zögern sich Battlefield 1 Revolution zu kaufen.
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