Toy Story, die Geschichten von ein paar unglaublich lebhaften Spielzeugen, geht am 29.07.2010 mit Toy Story 3 in die nächste Runde – doch was ist eigentlich bisher passiert? Hiermit geben wir euch einen kleinen Einblick in das Spielzeuguniversum!
1995 wagten die Pixar Animation Studios in Zusammenarbeit mit Walt Disney etwas, was bis dahin als unmöglich galt: Sie veröffentlichten den ersten abendfüllenden Kinofilm, der vollständig am Computer animiert wurde. Bis heute zählt Toy Story unter der Regie von John Lasseter laut dem American Film Institute zu den 100 besten Filmen aller Zeiten, und das, obgleich es doch “nur” um einen Jungen namens Andy und seine Spielzeuge geht. Kurz vor seinem Umzug
erhält nämlich Andy, welcher bis dahin seiner Cowboy-Puppe Woody vollkommen verfallen war, eine der modernsten Spielzeugfiguren auf dem Markt: Captain Buzz Lightyear, mit allerlei technischem Schnickschnack ausgestattet, wird nicht nur zum Star im Herzen seines Besitzers, sondern auch in dessen Kinderzimmer, in welchem alle Spielzeuge heimlich leben. Natürlich ist Woody überhaupt nicht von seinem neuen Kollegen begeistert, besonders, da jener absolut nicht verstehen will, dass er nur ein Spielzeug und nicht der “echte” Astronaut aus der beliebten Fernsehserie ist. Von Neid und Eifersucht zerfressen versucht Woody den ungeliebten Konkurrenten loszuwerden, was darin gipfelt, dass Buzz versehentlich aus dem Fenster stürzt und im Vorgarten landet – ein Todesurteil, wo es so das grauenhafte Nachbarskind Sid doch sehr leicht hat, auch Buzz an sich zu reißen und auf schlimmste Art und Weise zu verstümmeln. Woody weiß: Entweder er rettet Buzz oder er wird für immer im Kinderzimmer geächtet, aber dann kommt auch noch Andy hinzu und ein unglaubliches Abenteuer beginnt.
Nachdem der erste Teil der heutigen Trilogie immensen Erfolg gehabt hatte, folgte 1999 die Fortsetzung mit dem einfachen Namen Toy Story 2, welche später einen Golden Globe in der Kategorie “Bester Film – Kom
ödie oder Musical” gewinnen sollte. Inhaltlich schließt der Film jedoch nur lose an seinen Vorgänger an: Andy ist mittlerweile umgezogen und auf dem Weg ins Ferienlager, als seine Mutter beschließt bei einem Garagenverkauf auch einige von Andys Puppen anzubieten. Davon sind seine Spielzeuge, auch die mittlerweile befreundeten Figuren Woody und Buzz, natürlich überhaupt nicht angetan, so dass sie versuchen zu flüchten – es gelingt aber nur teilweise, denn Woody wird von einem Sammler gestohlen und soll mit zwei weiteren Figuren aus einer Cowboy-Serie, Stinke-Piet und Jessie, an ein Museum in Tokyo verkauft werden. Natürlich halten Spielzeuge zusammen und so machen sich die Spielzeuge aus Andys Kinderzimmer auf, Woody wiederzufinden und zurück in die Arme seines Besitzers zu bringen.
Während in den ersten beiden Filmen die Figuren weitestgehend heil davon kommen, droht ihnen in Toy Story 3 der schlimmste Moment für jedes Spielzeug: Andy will sie nicht mehr, da er sich mittlerweile aufs College vorbereitet und erwachsen geworden ist. Kurzerhand werden Buzz, Woody und ihre Freunde an ein Secondhandgeschäft verkauft, doch damit fängt der Ärger erst an …
Was werden unsere Freunde nur alles erleben? Sind sie ab jetzt für immer von Andy getrennt, mag er sie wirklich nicht mehr, finden sie neue Besitzer oder schaffen sie es, wieder nach Hause zu kommen? Und was ist eigentlich mit Buzz los? Das und mehr erfahrt ihr ab 29. Juli im Kino – sogar in 3D!
Übrigens: Wie uns der Film gefällt, erfahrt ihr natürlich auch bei uns!

