Das perfekte Racing Set-up für Zuhause: Teil 1 – Racing-Seats


| [Warum Peripherie?] | [Worauf müsst ihr achten] | [Einsteiger Modelle] | [Mittelklasse Modelle]
[Premium Modelle] | [Simulatoren] | [Do-it-Yourself Lösungen] [Special Teil 2 Lenkräder] |


Ihr seid Fans von schnellen Rennspielen und wollt den ultimativen Adrenalinrausch erleben? Um in die Rennen richtig eintauchen zu können, gehört die passende Peripherie zum Pflichtprogramm. Umso erfreulicher, dass dieses Jahr besonders fett für virtuelle PS-Junkies ausfällt. Das tolle Project Cars 2 ist hier bisher auf der Pole Position, aber Forza Motorsport 7 und Gran Turismo Sport wollen dies demnächst ändern. Doch egal welches euer Lieblingsspiel wird, der Blick auf die passende Hardware, um eure Fahrerskills auf ein ganz neues Level bringen, lohnt sich allemal.

In unserem Special wollen wir euch die Themen Racing-Stühle, Lenkräder und Pedalsysteme näher bringen. Natürlich haben wir hierbei jeden Geldbeutel berücksichtigt und stellen euch von Einsteigermodellen bis zur Luxusklasse alles vor. Hier sollte eigentlich für jeden PS-Fanatiker das Richtige vorhanden sein. Teil 1 der kleinen Artikelserie steht dabei voll mich Zeichen der Racing-Seats und Rigs. Wir klären auf, warum sich die Investition lohnt und welche grundlegenden Gedanken ihr euch dabei machen solltet. Oben drauf gibt es von uns ein paar empfehlenswerte Stücke, aber auch ein paar Anregungen zum Selberbauen. Im zweiten Teil des Specials stellen wir euch dann die passenden Lenkräder von Fanatec, Thurstmaster und mehr vor.

Warum Peripherie?

Viele aktuelle Rennspiele bezeichnen sich selbst als Rennsimulationen. Möglichst realitätsnah soll das virtuelle Fahrgefühl sein. Dabei wird jedoch jedem schnell klar sein, dass dies mit einem normalen Controller nur bedingt funktioniert. Lenken mit Controllern ist einfach ungenau, weil ihr keine flüssigen und durchgängigen Bewegungen machen könnt wie mit einem Lenkrad. Zudem lassen sich viertel, halbe und ganz Lenkradbewegungen nur schlecht mit D-Pad oder Analog-Sticks umsetzen. Ähnlich sieht dies auch mit Gas und Bremse aus, denn beispielsweise Halbgas mit den Triggern der Controller gestaltet sich eher qualvoll. Lenkräder und Pedalsysteme bieten hier ein authentisches Gefühl.

Vor allem Erstere bieten durch die eingebauten Motoren eine Form von Widerstand, welcher auch während des echten Fahrens auftritt. Zusätzlich bieten Racing-Seats diesen Teilen einen sicheren, rutschfesten Halt und ahmen gleichzeitig den Komfort echter Fahrersitze nach. Doch wie ihr in unserem Special sehen werdet, ist beim Lenkwiderstand noch lang nicht Schluss. Die ausgeklügelten Rennsysteme bieten euch teilweise sogar eine Art Popometer, welches unter dem Sitz klebt und euch das Gefühl vermittelt, die Strecke mit Höchstgeschwindigkeit herunterzujagen.Das-perfekte-Racing-Set-up-für-Zuhause-Teil-1---Racing-Seats-Bild-peripherie-

[Zum Seitenanfang]


Worauf muss ich bei Racing-Seats/Rigs achten?

Bevor ihr jedoch den guten alten Controller in die Ecke werft, solltet ihr ein paar Vorüberlegungen treffen. Hierbei sind zwei Dinge am wichtigsten: Der Platz und das Budget, was ihr zur Verfügung habt. Je nach persönlicher Situation ist das eine natürlich wichtiger als das andere. Gerade beim Geldbeutel geht es viel um Qualität. Das fängt beim Sitz an und hört bei den Befestigungsmöglichkeiten auf. Gerade letztere sind enorm wichtig und kaum mit „Fertig-Lösungen“ vergleichbar, denn Lenkräder und Pedale benötigen häufig ganz bestimmte Löcher und Gewinde in speziellen Größen, die ihr gemeinhin nicht mal so einfach an der Hand habt. Relevant wird das vor allem, sobald ihr anfangt wirklich zu fahren und starke Kräfte auf den Sitz und die Befestigungen wirken. Hier gibt es nichts Schlimmeres als wenn das Lenkrad plötzlich verrutscht oder eure Pedale aus ihren Halterungen geraten. Dies kann nicht nur zu unschönen Fahrfehlern führen, sondern auch tatsächliche Verletzungen und körperliche Schmerzen nach sich ziehen.

Punkt 1 Platz

Kaum ein Faktor ist wichtiger als der Platz, den ihr zur Verfügung habt. Das fängt bei Abstand zum Monitor/Fernseh an, geht über Anbauten wie Handbremse weiter und hört beim eigentlichen Sitz auf. Im Idealfall müsst ihr schließlich in einer Halb-Liegeposition in den Rennsitz vor euren Monitor passen. Genau hier entscheidet sich dann auch, ob ein richtiger Rennsitz oder gar ein ganzes Rig für euch in Frage kommt. Habt ihr den erforderlichen Platz, empfehlen wir euch je nach Geldbeutel eins der unten aufgeführten Modelle. Diese Sitze haben den Vorteil, dass sie speziell für den virtuellen Rennsport entwickelt worden sind und so einiges an Zubehör mit sich bringen, dessen Nutzen euch eventuell gar nicht so bewusst ist. Doch bevor ihr jetzt anfangt selbst zu bauen, schaut euch unsere Einsteigerlösungen an, unter denen sich echte Platzwunder verbergen, die sich zudem leicht wieder verstauen lassen und so nicht permanent euren Wohnraum versperren. Seid ihr jedoch handwerklich begabt und zudem noch ein Sparfuchs, solltet ihr euch bei unseren Do-it-Yourself-Lösungen umsehen.playseat_xtreme_elite_topgear-1

Punkt  2 Budget

Wie häufig bei Gaming-Peripherie sind gewisse Dinge eine Frage des Preises. Das gilt vor allem für Rennsitze, die ihr gerade auf dem Markt findet, denn die verbauten Materialien werden nicht nur immer hochwertiger, sondern auch dementsprechend kostspieliger. Dort spielt nicht nur hinein wie dick der Stahl der Konstruktion um den Sitz herum ist, sondern beispielsweise auch, mit welcher Polsterung der Sitz selbst ausgestattet wurde. Gerade ab einem Preisniveau von über 300 Euro warten meist echte Schwergewichte auf euch, mit einem vollwertigen Rennsitz und einer soliden Stahlkonstruktionen, an der Lenkrad, Zubehör und teilweise Monitor befestigt werden können. Setups mit Monitor werden dann gerne als Rigs bezeichnet und stellen natürlich den Traum eines jeden Gamers dar. Doch der Traum ist nicht immer günstig, da hier alles wirklich stabil sein muss, um zu verhindern, dass ihr euch wie auf einer klapperigen Holzachterbahn fühlt.

Wie schon beim Platz erwähnt, muss der Traum vom Racing Rig jedoch nicht am Geld scheitern. Denn wer handwerkliches Geschick sein Eigen nennt, der wird mit Do-it-Yourself-Lösungen zu erstaunlichen Ergebnissen gelangen.

[Zum Seitenanfang]


 

 

Racing-Seats in der Übersicht(ohne Monitorhalterungen)

Einsteigermodell: Challenge Racing Stuhl von Playseat

 

Das perfekte Racing Set-up für Zuhause

Die Marke Playseat hat sich unter den Rennspiel-Fans bereits einen sehr guten Namen erarbeitet. Hier stehen sich Qualität und ein günstiger Preis keinesfalls im Weg. Dies ist auch beim Challenge Racing Stuhl der Fall. Mit etwa 230 Euro bildet er das absolute Schnäppchen in unserer Auswahl. Die Sitzform entspricht einem klassischen Schalensitz, wie er auch in vielen Rennwagen zu finden ist. Kleine Abstriche müsst ihr nur beim Stahlgerüst machen, denn die verwendeten Streben fallen etwas dünn aus. Dafür glänzt das Modell durch die einfache Handhabung und das leichte Gewicht. Innerhalb weniger Sekunden lässt sich der Challenge aufbauen und kann nach der Benutzung platzsparend zusammengeklappt werden. Damit ist er also auch in kleineren Räumen verwendbar. Selbstverständlich bieten die Vorrichtungen für Pedale und Lenkräder festen Halt für alle auf dem Markt vorhandenen Produkte.

Technische Details

Hauptfarbe Schwarz
Akzentfarbe Rot
Material Sitzbezug Stoff
Anpassbare Rückenlehne nein
Verstellbare Armlehnen nein
Höhenverstellbar nein
Maximalbelastung / Gewichtsbereich bis zu 120 kg
Gewicht 8 – 10 kg
Gurtdurchführung ja
Kippfunktion (Sitzfläche) nein
Kopfkissen inklusive nein
Lendenkissen inklusive nein
Material Basis Stahl

 

[Zum Seitenanfang]


Einsteigermodell: Game Seat RR3055 von Race Room

Das perfekte Racing Set-up für Zuhause: Teil 1 - Racing-Seats

 

Zugegeben: Mit etwa 330 Euro hebt sich der Game Seat RR3055 von Race Room preislich schon recht stark vom eben vorgestellten Playseat-Modell ab. Dennoch ist er im Vergleich zu anderen Racing-Stühlen doch noch eine günstigere Alternative. Der hauseigene Kunstlederbezug und die stabilen und stufenlos verstellbaren Rohrrahmen sorgen für einen optimalen Komfort. Hier braucht ihr euch auch keine Sorgen machen, falls ihr mit der Überlegung spielt, euch ein recht starkes Force Feedback Lenkrad zuzulegen.

Die Lenkradplatte ist verstellbar und sorgt zusammen mit der abgewinkelten Pedalauflage für eine gemütliche Sitzposition. Zudem verfügt der RR3055 über ein mannigfaltiges Arsenal an Zubehör. So sind beispielsweise zusätzliche Halterungen für Monitore oder Tastaturen erhältlich. Hier werdet ihr euch also richtig austoben können. Standardmäßig sind natürlich alle aktuell relevanten Lenkräder der großen Hersteller kompatibel.

 

[Zum Seitenanfang]


Einsteigermodell: Evolution Racing Stuhl, Alcantara von Playseat

Das perfekte Racing Set-up für Zuhause: Teil 1 - Racing-Seats

 

Erneut konnte sich Playseat in unserer Liste der Einsteigermodelle positionieren. Mit etwas Aufpreis erhaltet ihr für rund 330 Euro einen Stuhl im edlem Alcantara Bezug. Nicht nur unter Videospielern hat dieser Seat einen guten Ruf, auch echte Rennfahrer nutzen ihn, um neue Strecken vor der eigentlichen Fahrt kennen zu lernen. Das soll schon was heißen. Neben der überzeugenden Optik glänzt auch der Komfort. Die feste Kaltschaumpolsterung und die ergonomische Rückenlehne sorgen für einen bequemen Sitz, auch bei längeren Runden im virtuellen Wagen. Zwar ist der Stuhl mehr als doppelt so schwer und massiver als das Einsteigermodell, dafür überzeugt er aber auch in seiner Verarbeitung. Punkten kann der Stuhl aber vor allem in Sachen Platz, denn obwohl alles fest angebracht werden kann, sitzt ihr trotzdem nicht in einem Stahlkäfig. Zusätzlich lässt er sich ebenfalls zusammenklappen und platzsparend verstauen. Kompatibel sind alle derzeitig erhältlichen Lenkräder.

Technische Details

Hauptfarbe Schwarz
Akzentfarbe Weiß
Material Sitzbezug Stoff
Anpassbare Rückenlehne nein
Verstellbare Armlehnen nein
Höhenverstellbar nein
Maximalbelastung / Gewichtsbereich bis zu 120 kg
Gewicht 18 – 20 kg
Gurtdurchführung ja
Kippfunktion (Sitzfläche) nein
Breite Sitzfläche außen (breitester Punkt) 50 bis 54 cm
Breite Rückenlehne außen (breitester Punkt) 50 bis 54 cm
Gesamthöhe (mit Basis) bis 120 cm
Kopfkissen inklusive nein
Lendenkissen inklusive nein
Material Basis Stahl

 

Mittelklassemodell: Speedmaster S in Lederoptik

[Zum Seitenanfang]



Das perfekte Racing Set-up für Zuhause: Teil 1 - Racing-Seats

Der Hersteller Speedmaster ist im Mittelfeld vertreten. Mit dem Speedmaster S in Lederoptik bekommt ihr für etwa 460 Euro einen richtig ordentlichen Seat geboten, der schon stark in die Richtung komplettes Rig geht. Entscheiden könnt ihr euch zwischen einer schwarzen und roten Ausführung. Die Rahmenkonstruktion wurde vielfach verstärkt und ist absolut stabil – verdeutlicht durch die dicken Rohre am äußeren Chasis. Nichts wackelt oder wirkt schlecht verarbeitet. Damit verspricht der Seat eine hohe Langlebigkeit. Das Design des Sitzes ist an echte Sportsitze angelehnt, weshalb er besonders ergonomisch geformt ist. Zudem habt ihr die Möglichkeit, Rückenlehne und Pedalplatten zu verstellen. Auch der Sitz selbst kann via Slide-Funktion nach vorne und hinten gezogen werden. Mit wenigen Handgriffen lässt sich der vormontierte Racing-Stuhl aufbauen und benutzen. Wenn ihr einen qualitativ hochwertigen Seat haben wollt, sprechen wir hier eine Empfehlung aus.

  • Rennsport Front und Heckdiffusor
  • ergonomisch geformt und gepolstert, echtem Racecar-Sitz nachempfunden
  • vielfach verstärkte, 30mm Rundrohr-Rahmenkonstruktion für soliden Halt
  • edles Design: Rahmengestell in matt-schwarzer Pulverbeschichtung, homogene stromlinienförmige Gestaltung
  • Monocoque-Design – keine störende Mittelstange im Fußraum
  • Auf jede Körpergröße anzupassen: Sitz wird mittels Sliderfunktion (wie im echten Auto) vor und zurück gestellt, verstellbare Rückenlehne, Lenkrad- und Pedalplatte.
  • Mit wenigen Handgriffen ruck-zuck zusammen gebaut, da vormontiert geliefert.

Technische Details

Abmessung: 160cm x 70cm x 120cm
Gewicht: 35kg
Rohrstärke: 30mm

Premiummodell: GTultimate V2 Simulator Cockpit von Next Level Racing

[Zum Seitenanfang]



Das perfekte Racing Set-up für Zuhause

 

Für etwa 750 Euro könnt ihr euch das Luxusmodell, das GTultimate V2 Simulator Cockpit von Next Level Racing, sichern. Die australische Marke steht für Premiumzubehör im Bereich Renn- und Flugzeugsimulationen. Der Aufpreis beschert euch einige nette Features. So besteht der Sitz aus stabilem Fiberglas und kann einen roten Vier-Punkt-Gurt aufweisen. Zudem sind die Armlehnen und Lendenkissen komplett verstellbar, sodass jeder seine ideale Sitzposition finden kann. Bequem ist der Seat also auf jeden Fall. Die vorderen Stahlrohrhalterungen bieten euren Lenkräder einen stabilen Halt. Die Standfüße sind gummiert, damit ein Verrutschen verhindert wird. Auch hier ist die Position wieder verstellbar und das Kabelmanagement wird durch diverse Klettverschlüsse vereinfacht. Außerdem ist die Halterung zusammenklappbar, um gut verstaut werden zu können.

Technische Details

Hauptfarbe Schwarz
Akzentfarbe Rot, Silber
Material Sitzbezug Stoff
Anpassbare Rückenlehne ja
Höhenverstellbar nein
Maximalbelastung / Gewichtsbereich 126 bis 155 kg
Gewicht ab 38 kg
Gurtdurchführung ja
Kippfunktion (Sitzfläche) nein
Gesamthöhe (mit Basis) bis 120 cm
Kopfkissen inklusive nein
Lendenkissen inklusive ja
Material Basis Stahl

[Zum Seitenanfang]


Premiummodell: F1 Racing Stuhl von Playseat

Das perfekte Racing Set-up für Zuhause: Teil 1 - Racing-Seats

Noch hochwertiger ist der F1 Racing Stuhl von Playseat. Dieser ruft euch mit 1150 Euro zur Klasse, verspricht für den Preis aber Top-Qualität und besten Komfort. Dies fängt schon bei der Form des Seats an: Es ist nämlich ein schwarzer Formel 1-Sitz mit Kunstlederbezug. Hier kommt also realistisches Racing-Feeling auf. Das spezielle Stahlgestell ist so konstruiert, dass ihr eure Sitzposition in jeder erdenklichen Form anpassen könnt. Die besonders feste Kaltschaumpolsterung sorgt für ein angenehmes Sitzgefühl. Im Paket befindet sich bereits eine Halterung für Schalthebel. Zusätzlich findet jede relevante Peripherie hier einen stabilen und sehr festen Halt. Verrutschen wird euch nichts. Seid ihr auf der Suche nach einem authentischen Fahrgefühl, könnte der Formel 1 Sitz durchaus interessant für euch sein.

Technische Details

Hauptfarbe Schwarz
Material Sitzbezug Kunstleder
Anpassbare Rückenlehne nein
Verstellbare Armlehnen nein
Höhenverstellbar nein
Maximalbelastung / Gewichtsbereich bis zu 120 kg
Gewicht 18 – 20 kg
Gurtdurchführung nein
Kippfunktion (Sitzfläche) nein
Breite Sitzfläche außen (breitester Punkt) 50 bis 54 cm
Breite Rückenlehne außen (breitester Punkt) 50 bis 54 cm
Gesamthöhe (mit Basis) bis 120 cm
Kopfkissen inklusive nein
Lendenkissen inklusive nein
Material Basis Stahl

 

[Zum Seitenanfang]


Ein teurer Traum: Racing Simulatoren

Das perfekte Racing Set-up für Zuhause: Teil 1 - Racing-Seats

Auch wenn die Racing Seats zusammen mit der passenden Peripherie ein wirklich authentisches Fahrgefühl vermitteln können, gibt es hier noch Luft nach oben. Wenn ihr nicht zufällig Bitcoin-Millionäre seid oder im Lotto gewonnen habt, bleiben sie aber wahrscheinlich nur ein Traum. Dennoch wollen wir sie euch vorstellen, da die Technik schon ziemlich beeindruckend ist. Vor allem die Systeme von CXC Simulations überzeugen durch Qualität und Umfang. Das Modell Motion Pro II gibt es in der Standardausführung für 49.000 Dollar. Die Pro-Variante schlägt sogar mit 73.500 Dollar zu Buche. Dafür erhält man hier die momentan beste Rennsimulation auf dem Markt. Ob Sourround-Soundsystem, drei Widescreen Bildschirmen oder einen Motor zur Bewegung des Fahrers: Hier werden alle Wünsche erfüllt. Vor allem mit der Nutzung einer Virtual Reality Brille wie der HTC Vive entsteht hier ein einmaliges Erlebnis. Auch die Software selbst ist beeindruckend. Durch 3D Laser-Scanning wurden alle Eigenheiten verschiedenster Straßenarten analysiert und in der Simulation verwertet. Die Physikengine sorgt für ein realitätsnahes Fahrverhalten. Falls ihr also auf der Suche nach der ultimativen Simulation seid, habt ihr sie hier gefunden.

Glücklicherweise müsst ihr nicht unbedingt den teuren Preis zahlen, um das Motion Pro II nutzen zu können. Unternehmen mieten es sich häufig für diverse Automessen, auf welchen ihr möglicherweise auch selbst Hand anlegen könnt. Vielleicht habt ihr ja Glück und findet den Simulator irgendwo. Auf der offiziellen Seite von CXC Simulations findet ihr mehr Informationen dazu.

[Zum Seitenanfang]


Das Racing Set-up Marke Eigenbau

Natürlich könnt ihr das Racing Set-up auch selbst zusammenbauen. Das ist selbst dann möglich, wenn ihr nicht so viel handwerkliches Geschick mitbringen solltet. Es gibt nämlich einige eher unkonventionelle Wege, den Stuhl samt Halterungen Marke Eigenbau zu erschaffen. Seid euch aber sicher, dass ihr euch ein solches Projekt zutraut. Wenn ihr keinen Spaß an der Bastelei habt, solltet ihr es lieber sein lassen. Je nach Vorstellungen können einige Stunden für den Selfmade-Racing-Stuhl draufgehen. Wir wollen euch drei verschiedene Arten vorstellen. Vom Laien bis zum Profi ist alles dabei.

Schwierigkeitsgrad: Sehr Einfach – Schreibtisch und Stuhl

Das perfekte Racing Set-up für Zuhause Teil 1 - Racing-Seats Bild Schreibtischklemme

Um den Anfang zu machen, müsst ihr nicht gleich das Wohnzimmer umbauen und Ikea plündern. Habt ihr einen Schreibtisch und einen Bürostuhl, könnt ihr eigentlich schon loslegen. Eigentlich alle gängigen Lenkräder kommen nämlich standardmäßig mit Tischklemmen. Diese leisten die meiste Zeit einen tollen Job, gerade für den Start. Wichtig ist hierbei nur, dass euer Tisch kein Untergestell hat, damit sich die Halterungen auch plan anbringen lassen.

Ähnlich sieht es auch mit der Pedalerie aus, denn diese besitzt meist Gummipads an der Unterseite und verfügt so selbst auf dem Boden über ausreichenden Halt. Dann nur einfach einen passenden Stuhl davor und schon kann es losgehen. Achten solltet ihr allerdings darauf, dass der Stuhl möglichst unbeweglich am Boden ist, damit ihr nicht verrutscht, wenn ihr mal stärker auf die Pedale tretet.

[Zum Seitenanfang]


Schwierigkeitsgrad: Sehr Einfach – Lenkrad-Ständer und Stuhl

Das perfekte Racing Set-up für Zuhause Teil 1 - Racing-Seats Bild 5

Falls ihr ein bisschen mehr Rennfeeling am Zockplatz haben möchtet, aber auch nicht wirklich schrauben wollt, solltet ihr euch nach einem Lenkrad Ständer umschauen. Wie der Name schon vermuten lässt sind dies Ständer auf dem sich kinderleicht Lenkräder samt Zubehör anbringen lassen. Dann brauch ihr zusätzlich nur noch einen Stuhl euer Wahl und schon ist euer Set-up komplett. Ein weiterer Pluspunkt ist hier ganz klar der Preis denn solche „Wheelstands“ gibt es schon für knappe 130 Euro. Wen das noch nicht überzeugt, der sollte ruhig ein Blick auf den Platzfaktor werfen, denn Lenkrad Ständer sind nicht groß und lassen sich schnell und einfach verstauen. Und keine Angst für ein klein bisschen mehr Geld gibt es auch Wheelstands die denn kräftigsten Belastung standhalten. Gutes Beispiel ist hier der Ständer von Next Level Racing der mit 19 KG Eigengewicht fast allem standhält.

[Zum Seitenanfang]


Schwierigkeitsgrad: Einfach – Modded euren Bürostuhl

Test-noblechair-EPIC-Gaming-Stuhl-Bild-7

Der wohl einfachste Weg, euch euren eigenen Racing-Seat zu basteln, ist die Nutzung eures Bürostuhls. Zugegeben, hier bekommt ihr nicht den Komfort eines Rennsitzes geboten, könnt ihn aber als kostengünstige Alternative in Betracht. Hier ist vor allem eine Halterung für das Lenkrad wichtig. Nutzt also die Armlehnen, um auf ihnen eine gerade Ablagefläche zu platzieren. Hierfür könnt ihr beispielsweise einen Couchmaster verwenden oder euch aus einem geraden Holzbrett selbst ein Gestell zusammenbauen.

Der Couchmaster hat hier jedoch den Vorteil, dass er eine Vorrichtung für das Kabelmanagement anbietet. Befestigen könnt ihr ihn provisorisch mit einigen kleinen Holzblöcken an der Unterseite. Diese sorgen dafür, dass eure Ablagefläche nicht zur Seite rutschen kann. Zudem könnt ihr die Platte so jederzeit abnehmen, falls ihr euren Bürostuhl anderweitig nutzen wollt. Das Lenkrad muss einen stabilen Stand haben und sollte im Notfall befestigt werden. Ihr wollt schließlich nicht, dass es mitten im Rennen herunterfällt. Wenn es hart auf hart kommt, befestigt die Konstruktion weiter mit beispielsweise etwas Klebeband. Damit der Bürostuhl nicht wie durch Zauberhand durch die Gegend fährt, könnt ihr die herkömmlichen Rollen mit sogenannten Feststellrollen ersetzen. Diese geben euch die Möglichkeit, sie beim Sitzen automatisch zu sperren. Dadurch bleibt ihr fest auf der Stelle sitzen.

Ist dies erledigt, benötigt ihr noch das passende Lenkrad. Nutzt hier unbedingt eines, welches über ein eigenes Standbein verfügt. Dieses sollte möglichst groß und stabil sein, damit es nicht umfallen kann. Das passende Pedalsystem platziert ihr einfach vor euch. Da ihr die Sitzhöhe eures Bürostuhls oft anpassen könnt, solltet ihr hier ein wenig experimentieren, bis ihr die optimale Größe erreicht habt. Edel ist was anderes, seinen Zweck erfüllt der gemoddete Stuhl aber durchaus. Doch auch hier gibt es große Unterschiede im Komfort: Zwar könnt ihr eure Rennen im 0815-Bürostuhl bestreiten, das beste Erlebnis werdet ihr aber bei den teureren Modellen finden. Diese sind hochwertig verarbeitet und lassen sich euren Sitzbedürfnissen optimal anpassen. Wir empfehlen euch die Stühle von Noblechairs.

[Zum Seitenanfang]


Schwierigkeitsgrad: Mittel – Verwertet andere Möbel

Noch unkonventioneller wird es mit der folgenden Methode: Ihr nutzt einfach ein paar Möbel, schraubt diese zusammen und erfreut euch an einem Racing-Seat der besonderen Art. Um ein möglichst realitätsnahes Ergebnis zu erzielen, solltet ihr den Innenraum eines Autos nachmessen und euch die Werte notieren. Kauft euch dann Möbelstücke, mit denen ihr die Maße nachbauen könnt. Wichtig ist vor allem die Bodenplatte. Diese bildet die Basis, alles wird auf dieser befestigt. Hierfür eignet sich beispielsweise ein Holztisch. Mit mehreren Schränken könnt ihr das vordere Chassis entwerfen. Entfernt einzelne Schrankwände so, dass ihr in euren neuen Seat einsteigen und eure Beine lang machen könnt. Als komfortablen Platz eignet sich ein echter Wagensitz. Diesen könnt ihr in eurer Konstruktion befestigen.

Das Lenkrad könnt ihr einfach an der oberen Kante des Schranks befestigen. Das Pedalsystem findet direkt darunter viel Platz. Für ein gutes Kabelmanagement braucht ihr nur ein paar Löcher in eure Konstruktion einfügen. Wie das Resultat bei dieser Vorgehensweise aussehen kann, könnt ihr hier nachlesen. User Evo2k hat seinen Selbstversuch mit Bildern dokumentiert. Günstige Möbel, welche sich für den Bau dieses Rennstuhls eignen, findet ihr beispielsweise bei Ikea. Auf Ebay erhaltet ihr die Möglichkeit, günstige Fahrersitze zu kaufen.

[Zum Seitenanfang]


Schwierigkeitsgrad: Schwer – Baut euch einen komplett eigenen Stuhl

Den wohl größten Aufwand werdet ihr beim kompletten Eigenbau des Racing Seats haben. Hier solltet ihr aber über ausreichend Platz, die nötigen Werkzeuge und viel Zeit verfügen. So ein Playseat baut sich nicht von selbst. Auch solltet ihr lieber die Finger hiervon lassen, wenn ihr handwerklich nicht so begabt sein. Solltet ihr euch dennoch erschließen, euren eigenen Stuhl zu bauen, könnt ihr ihn ganz nach euren Bedürfnissen entwerfen.

Die erste Frage, die sich stellen wird ist, welches Material hauptsächlich verwendet werden soll. Holz ist relativ günstig, leicht verarbeitbar, aber nicht so stabil wie beispielsweise Stahl, welcher geschweißt werden muss. Macht euch erst einmal ein paar Überlegungen wie das Projekt am Ende aussehen soll. Sucht euch einen passenden Autositz aus und entwerft das Gestell. Letzteres hält alles zusammen und sollte so stabil wie möglich verarbeitet werden. Die Halterungen für Lenkrad und Pedale sollten hier ebenfalls vorhanden sein. Lackiert die Teile nach euren Wünschen und fügt weitere optische Gimmicks wie zum Beispiel Vinyls oder LEDs hinzu. Wenn ihr euren Sitz mit der Konstruktion verbindet, wäre der Racing-Seat prinzipiell fertig. Eurer Fantasie sind hier aber keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt etwa noch eine Halterung für Monitore einbauen. Auch ein Motor, welcher euren Sitz bewegen soll, wäre kein Ding der Unmöglichkeit.

Wir verlinken euch hier weitere Infos zum Zusammenbau eines Racing-Seats. Auf der Seite könnt ihr den dokumentierten Entstehungsprozess eines Selfmade-Playseats ansehen und euch Anregungen holen.

Wir hoffen, dass euch unser kleines Special gefallen hat. Vielleicht konnten wir ja jemanden von euch einen Racing-Seat schmackhaft machen. Schreibt es gerne in die Kommentare.

[Zum Seitenanfang]

Planet der Affen: Survival – Andy Serkis im Interview Special: Flexible Monitorarme – Auch für Gamer interessant?
Comments