MXM: Fünf Gründe, warum sich ein Blick auf das MOBA lohnt

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Was im MMO-Bereich einstmals die sogenannten Wow-Killer waren, sind im postmodernen MOBA-Genre kostenlose Online-Spiele, die dem Klassenprimus League of Legends den Rang ablaufen wollen. Doch MOBA ist nicht gleich MOBA und eine gute Kopie ist noch lange kein gutes Spiel. NCsoft hat am 21. Juni ihren brandneuen Titel MasterXMaster veröffentlicht, der mit einem frischen Konzept und einer Menge Ambition vor allem Fans der hauseigenen Marken wie Guild Wars oder Aion anziehen soll.

Hier sind fünf Gründe, warum sich ein Blick auf das brandneue  MXM lohnt.

1. Doppelt hält besser – Das Tag-Feature

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Wer bereits mit dem grundlegenden Konzept der Multiplayer Online Battle Arena-Spiele vertraut ist, wird beim Blick auf MXM schnell feststellen, dass sich deutlich mehr verschiedene Helden in den Titanenruinen, der klassischen 5vs5-Karte herumtreiben als beispielsweise in Dota 2 oder Lol. Keine Panik, ihr habt nicht zu viel getrunken und seht doppelt, sondern seid dem größten Alleinstellungsmerkmal von MXM auf der Spur: Dem Tag-Feature. Am Anfang jeder Runde wählt ihr in NCsofts Neuling nämlich nicht nur einen Helden bzw. Master aus, den ihr spielt, sondern gleich zwei.

Im Spiel könnt ihr jederzeit mit einem Klick auf die mittlere Maustaste den Master wechseln und somit die ganze Palette von insgesamt sechs Fähigkeiten nutzen: Die Aufladung für den ultimativen Skill teilen sich beide Kämpfer und euch obliegt die Entscheidung, welche Ultimate ihr in der aktuellen Situation einsetzen möchtet. Einige der Heldenfähigkeiten geben kurzfristige Buffs oder heilen euch über Zeit und eignen sich somit perfekt, um sie übergreifend für beide Charaktere zu nutzen.Der Clou: Verwundete Master regenerieren stetig ihre Energie, wenn sie gerade nicht im Einsatz sind. Fällt eure Lebensanzeige also auf einen gefährlichen Wert, könnt ihr blitzschnell den Charakter wechseln, um Nummer Eins eine Pause zu gönnen.

Zum Release verfügt MasterXMaster über 38 verschiedene Charaktere. Ihr habt also jede Menge Möglichkeiten, Synergien und Kombinationen auszuprobieren, damit ihr das dynamische Duo findet, welches zu euch passt. Um langfristig auch im eSport Fuß zu fassen, braucht MXM jedoch ein deutlich erweitertes Repertoire an Charakteren.

2. Hit, Dash, Jump, Repeat- Die Steuerung

MXM Fünf Gründe, warum sich ein Blick auf das MOBA lohnt

Was andere Vertreter des Genres mit der Maus lösen, versucht MXM auf kreative und anspruchsvolle Art und Weise mit neuem Leben zu füllen. Statt eure Master nämlich mit den üblichen Mausklicks zu bewegen, stehen euch in MasterXMaster hierzu die WASD-Tasten zur Verfügung. Ihr habt also die volle Kontrolle, wohin ihr euren Charakter als nächstes bewegt und dank der Movement-Skills, über die jeder Master verfügt, kommen die Kämpfe im ersten Moment deutlich komplexer daher. Mithilfe der Leertaste könnt ihr sogar über Skillshots und böse rote Flächen auf dem Boden springen.

Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit haben sich auch eingefleischte MOBA-Mausakkrobaten an die neue Steuerung gewöhnt. MXM setzt hier auf eine ganz neue Form der Steuerung, die letztendlich allerdings Geschmackssache ist. Nicht jeder zielt gern mit der Maus und läuft per Keyboard. Verbesserungswürdig ist das vertikale Feedback, über welche Hindernisse und Fähigkeiten man letztlich hinwegspringen und dashen kann und über welche nicht. Wir wünschen uns in dieser Hinsicht ein bisschen mehr Usability.

3. Bosskämpfe und Minigames in MOBA-Form – Die Spielmodi

Ähnlich den MMORPG-Enthusiasten gehören MOBA-Spieler zumeist zu der Kategorie Mensch, die gern sehr viel Zeit und Mühe in ein einziges Game steckt, um sich zu verbessern, Dinge freizuschalten oder schlicht den Feierabend zu genießen. Genau für diesen Spielertypus hat NCSOFT eine ganze Reihe an abwechslungsreichen Spielmodi in MXM implementiert, die nach frustrierenden MOBA-Momenten für die nötige Portion Entspannung sorgen. Besonders hervorzuheben ist hier der Stage-Modus.

Der Stage-Modus ist eine klassische PVE-Spielvariante, in der ihr euch zahlreichen Monstern und Bossen in variierenden Schwierigkeitsgraden entgegenstellt. Allein oder im Koop säubert ihr die knackigen Level Stück für Stück vom stinkenden Monsterabschaum, um am Ende dem Stageboss in den Robo-Arsch zu treten und eure längst überfällige Belohnung zu kassieren. Wechselnde Herausforderungen, Level-spezifische Achievements und Bossfights sowie das Grind-System sorgen für ein Höchstmaß an Langzeitmotivation.

Hinzu kommen regelmäßig verfügbare Minigames, in denen die Fähigkeiten der Master ausgeschaltet werden und es nur auf eure Movement-Skills und eine schnelle Auffassungsgabe ankommt. Besonders im Voicechat mit Freunden sind diese kleinen Zusatzschmankerl ein echter Genuss und sorgen für jede Menge Schadenfreude.

4. Ohne Klarheit sind wir nichts – Zeitmanagement

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Wir alle kennen die Situation: Der Bus zur Uni kommt in exakt 5 Minuten, aber wir befinden uns noch mitten in einer erbitterten Schlacht um Ruhm, Ehre und Elo. Natürlich können wir unsere Mitspieler nicht einfach im Stich lassen. Wir opfern uns also und lassen die Uni für heute sausen.

Problematisch bei den großen MOBAs auf dem Markt war bis dato eben immer die Tatsache, dass Matches gern mal bis zu 60 Minuten andauern können. NCsoft hat reagiert und sowohl dem 5vs5-Modus als auch dem 3vs3-Deathmatch eine zeitliche Begrenzung auferlegt. Maximal 25 Minuten dauert eine Partie in den Titanenruinen und wer bei Ablauf des Timers die meisten Punkte ergattern konnte, gewinnt.

Gehört ihr also zu den Spielern, die in der Mittagspause gern eine Runde zocken oder habt Probleme mit dem Zeitmanagement, solltet ihr MXM einen schelmischen Blick gönnen.

5. Der NCSoft-Faktor – Lizenzcharaktere en masse

Als prototypischer MMORPG-Publisher verfügt NCSoft über ein prallgefülltes Arsenal an liebenswürdigen, toughen oder schlichtweg blutrünstigen Charakteren. Warum also nicht im guten alten Crossover-Stil einige der Lieblingsfiguren in das hauseigene MOBA einbauen? Gesagt, getan und nun bevölkern nicht nur etliche neu entwickelte Master die Schlachtfelder von MXM, sondern auch eine ganze Reihe von NCSoft Lizenzcharakteren.

Auf euch warten die knallharte Schwert-Akrobatin Jinsoyun aus Blade&Soul oder der schuppige Tribun Rytlock aus Guild Wars und viele, viele mehr. Wer also mit NCSoft-Games groß geworden ist, sollte sich zumindest die Umsetzung seiner Lieblinge in MOBA-Form anschauen.

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