Resident Evil Special – Teil 4: Hautnah durch Virtual Reality

Resident Evil Special – Teil 4: Hautnah durch Virtual Reality

Virtual Reality erobert langsam auch den deutschen Markt und bis zum jetzigen Zeitpunkt gab es nur kleine Spiele. Doch nun soll das erste längere andauernde Horror-Survival-Spiel den VR Markt bereichern. Mit „Resident Evil 7“ wagen sich erstmals auch Triple-A-Produzenten an ein VR-Gesamtkonzept.

Laut einem der Entwickler, Masachika Kawata, soll der neue „Resident Evil“-Teil zurück zu alten Standards zurückkehren. Wie schon in vorigen Teilen soll der kommende Titel wieder zum klassischen Horror-Survival Game mit First Person View werden. In einem Interview erwähnt dieser des Weiteren, dass sie zum Alten zurückkehren wollen, aber dennoch etwas neues Kreatives mit einbringen möchten. Eine VR-Version war die perfekte Idee. So kamen die Entwickler auf die Idee, das Spiel komplett spielbar für Virtual Reality zu machen. Auch Kawata äußert sich dazu: “Als wir sahen wie gut die KITCHEN-Demo ankam und wie gut Horror und VR zusammenarbeiten, haben wir uns dazu entschlossen das komplette Spiel für VR zu optimieren.“

Was macht VR bei Resident Evil so besonders?

VR bringt das Gefühl, wirklich in einem Spiel zu sein besonders hervor und bei einem Horror-Spiel wird dieser Faktor noch einmal ordentlich verstärkt. Der pure Gänsehautfaktor soll dabei entstehen. Die Spieler können sich aussuchen, ob sie mit VR spielen wollen oder ohne, daher können sich auch die nicht so Grusel-Bewanderten unter euch auch für die normale Version entscheiden. Dies wurde in der Demo schon verdeutlicht, aber auch Kawata sagt meldete sich diesbezüglich zu Wort: “Für wen der Gruselfaktor zu extrem ist, kann einfach die Brille absetzen.“

Durch die First Person View sollen die auffindbaren Gegenstände und auch die Umgebung näher anschaubar sein. Ein besseres Agieren mit den Gegenständen sei die Folge, so lautet es von Entwickler-Seite. Auch eine besondere Engine findet ihren Platz bei „Resident Evil 7“, welche Übelkeit vorbeugen soll. Im Gegensatz zu anderen VR-Titeln wurde stark darauf geachtet, diese zu vermeiden. Denn schon auf der E3 wurden den Journalisten, welche das Spiel mit VR gespielt hatten, zeitweise richtig schlecht. Capcom musste in diesem Bereich noch etwas tun und das taten sie auch.

Resident Evil Special VR - bild 1

Eine neue Mechanik für Drehungen um die eigene Achse, die sich in Schritten von 30-Grad vollzieh wurde als erste Lösung präsentiert. Auch ein Menü wurde zugefügt; welches einem erlaubt, die Geschwindigkeit der einzelnen Schritte anzupassen. Aber auch so wurde die Geschwindigkeit der Fortbewegung verlangsamt, um so nah wie möglich an eine natürliche und menschliche Geschwindigkeit zu kommen.Neben der Geschwindigkeit wurde auch die Lautstärke erhöht, um das Gefühl sich fortzubewegen noch mehr zu verstärken. Um die Spieler nicht zu überfordern wurde auch das Sichtfeld etwas verengt.

Ein intensiver Horrorfaktor

Durch das Tragen der VR Brille und Eintauchen ins Spiel wird der Horrorfaktor auf ein ganz neues Level gehoben. Wem dies zu viel wird, kann im schlimmsten Fall die Brille einfach absetzen. Nicht zu wissen, was um einen herum geschieht, lässt das Adrenalin weiter steigen und erhört den Gruselfaktor. Auch von Capcom zeigt sich überzeugt von der neuen Technologie: “Mit der VR Brille wird das Spielen von „Resident Evil 7“ noch intimer und gruseliger.“

Das Knarzen von Balken, tappende Schritte und das bedrohliche Pfeifen des Windes – dies sind nur einige Geräusche, welche deutlich intensiver und angsteinflößender durch das Tragen der VR-Brille erscheinen. Auch die ausgefallenen Perspektiven und Lichteffekten werden großen Einfluss auf das Schock-Potenzial haben. Kurzum: „Resident Evil“ und Virtual Reality sind wie gemacht füreinander und wir freuen uns tierisch darauf, endlich die Brille aufzusetzen und das komplette Spiel zu erleben.

 

Der Youtuber POiiSED zeigt auf seinem Kanal wie Erschreckend „Resident Evil 7“ sein kann. Hier kommt ihr zu seinem Kanal.

Ob ihr nun mit der VR Brille spielt oder nicht, bleibt euch über lassen. Jedoch sei gesagt, diese Funktion ist nichts für schwache Nerven und es ist keine Schande die Brille nicht aufzusetzen, denn selbst die härtesten Jungs ziehen vor „Resident Evil 7“ den Hut – Gänsehaut-Faktor mit Herzkasper-Alarm.

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