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Assassin’s Creed 3: Eine ähnlich starke Marke wie Mario oder Resident Evil

Assassin's Creed 3 Eine ähnlich starke Marke wie Mario oder Resident EvilAls Trilogie hat Assassin’s Creed begonnen, jetzt soll eine langfristige Spieleserie daraus werden. Das zumindest laut Creative-Director Alex Hutchinson.

In einem weit-reichendem und offenherzigen Interview verteidigte Hutchinson die Idee, Assassin’s Creed in einer jährlichen Reihe weiterzuentwickeln.

„Seit wann wird etwas weniger fantastisch, wenn man es jährlich neu bekommt? Würde man meine Lieblingsfernsehserie zweimal die Woche ausstrahlen, ich würde sie zweimal die Woche ansehen. Würde meine Lieblingsband alle sechs Monate ein neues Album produzieren, ich würde es alle sechs Monate kaufen.“

Seit dem ersten Ableger von Assassin’s Creed im Jahre 2007 hat Ubisoft uns mit vier Fortsetzungen der Serie und mindestens vier Spin-Offs versorgt. Nun erscheint im Oktober Assassin’s Creed 3 für die großen Konsolen und der kleine Bruder Assassin’s Creed 3 Liberation auf PlayStation Vita.

Hutchinson meinte, dass diese Umwandlung in eine Serie notwendig sei, da beträchtliche Summen für eine außergewöhnliche Qualität investiert werden.  

„Wenn die Leute umwerfende Blockbuster-Games haben wollen, müssen sie auch verstehen, dass wir irgendwie unser Geld wieder hereinholen müssen. Nur selten lassen sich die Investitionskosten durch den Verkauf des ersten Spieles decken. Assassin’s Creed 3 ist ein riesengroßes Projekt und wir mussten bei einigen Punkten, einschließlich der Technik, auf unsere Vorkenntnisse zurückgreifen.“

Hutchinson sagt auch, das Verleger durch diese erfolgreichen Kassenschlager wie Mario oder Resident Evil mehr Risiken eingehen können.

„Solange wir Einkünfte erzielen und diese in risikoreichere Projekte investieren können, ist mir deren Herkunft relativ egal. Die Leute sagen, das ist die dunkle Seite des Kapitalismus. Ich betrachte das jedoch eher als Kommunismus: Der Erfolg unserer großen Projekte finanziert unsere kleinen Projekte.“

Die anderen Assassin’s Creed Teile wurden vor allem wegen mangelnder Qualität kritisiert.

„In manchen der Testberichte über Assassin’s Creed Revelations fragten die Leute, ob das nun das Ende der Spielereihe sei. Wir fanden das etwas voreilig, da das Spiel von anderen Kritikern sehr gut angenommen wurde. Wir betrachten Assassin’s Creed 3 jetzt als Serie wie Mario oder Resident Evil, die ihre Hochs und Tiefs haben wird. Das war keinesfalls unser ursprünglicher Plan, aber es hat sich ebenso entwickelt. Wenn man eine Spielereihe interessant und frisch genug hält, gibt es keinen Grund, warum sie scheitern sollte. Nintendo ist hierfür das beste Beispiel und andere japanische Unternehmen haben es ebenfalls geschafft. Wir sind uns sicher, wir bekommen das auch hin.”

Was sagt ihr dazu? Soll Assassin’s Creed eine Serie werden oder ist der Drops bereits schon ausgelutscht? Eure Meinung zählt!

Assassin’s Creed 3 erscheint am 31. Oktober 2012 für die PlayStation 3, Xbox 360 und PC. Assassin’s Creed 3 Liberation erscheint ebenfalls am 31. Oktober 2012 für die PlayStation Vita. Alle News zu Assassin’s Creed findet ihr auf unserer allumfassenden Themenseite.

Quelle: computerandvideogames