Tomb Raider: Vergewaltigungs-Diskussionen gemäß Eidos übertrieben

Tomb Raider: Vergewaltigungs-Diskussionen gemäß Eidos übertriebenDer E3 Trailer zu Tomb Raider von Eidos hat in den vergangenen Wochen für reichlich Wirbel und Diskussionen gesorgt. In dem Video ist eine Szene zusehen, die für zahlreiche Fans und Spieler eine versuchte Vergewaltigung von Lara Croft zeigt. Die Entwickler von Eidos wollen nun für Ruhe in den anhaltenden Spekulationen sorgen und dementieren die angebliche Vergewaltigungsszene.

Auf der Game Horizon-Konferenz sagte Ian Livingstone, Präsident von Eidos nun, dass die ganze Situation vollkommen übertrieben sei. Zwar hätte es für Sekundenbruchteile eine Gefahr für die Tomb Raider-Heldin Lara gegeben, aus dieser hätte sie sich aber sofort befreien können. Einen sexuellen Übergriff hätte man damit in keiner Weise andeuten wollen. Laut Livingstone sei es etwas vollkommen anderes, ob es sich um einen Film handle oder um ein Spiel, bei dem der Gamer selber in die Rolle des Protagonisten schlüpfe. Dennoch dürften sich die Fans auf einen großartigen Titel freuen, der begeistern werde.

Ob Livingstone die endlosen Debatten um Laras mögliche Vergewaltigung beendet hat? Wohl kaum, denn die junge Heldin scheint vom Beginn ihrer Videospiel-Karriere an stets das Ziel von zahlreichen Gamer-Fantasien gewesen zu sein. Das überarbeitete Aussehen von Lara im neuen Tomb Raider dürfte dem wohl noch entgegen kommen.

Quelle: EDGE
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