
Verlassen wir für einen Moment die modernen Schlachtfelder von Battlefield und co. und lassen es mit klassischem Burgenbau etwas ruhiger angehen.
Schon vor Spielbeginn erteilt Stronghold 3 dem Spieler einen miesen Seitenhieb: Zunächst gilt es, das Spiel mittels Aktivierungscode freizuschalten. Soweit so gut. Danach folgen allerdings noch weitere Kopierschutzmaßnahmen à la Steam und im Spiel selbst ist eine weitere Registrierungspflicht integriert, ohne die ihr nicht auf den Multiplayer von Stronghold 3 zugreifen könnt. Hinzu kommt, dass Stronghold 3 trotz vieler Offline-Modi nur mit einer Internetverbindung gespielt werden kann. Genug im Vorfeld gemeckert, werfen wir einen Blick auf die Story rund um Stronghold 3.
Offline Kampagne und Story

Die Geschichte wird mittels Schwarz-Weiß Sequenzen fortgeführt.
Offline bietet Stronghold 3 mehrere Modi. Zum einen wären da die zwei Kampagnen, die sich in Wirtschaft und Militär gliedert. Wie die Namen schon vermuten lassen, geht es in der Wirtschaftskampagne eher um den Wiederaufbau von Städten nach einem verheerenden Krieg, sammeln von Resourcen und Burgenbau. In der Militärkampagne dagegen herrscht Krieg und der Held des Spielers wird in seiner eigenen Festung überraschend angegriffen. Nach einer verlustreichen Schlacht gilt es, sich wiederaufzubauen, um es später mit dem Übeltäter aufnehmen zu können. Wirklich packende Geschichten bieten allerdings beide Kampagnen nicht und das Ganze kommt auch nur sehr langsam in Gange.
Neben der Kampagne gibt es einen Burgbelagerungsmodus, in dem historische Ereignisse nachgespielt werden können. Aber von Historie fehlt leider jede Spur. Wie auch immer, im Burgbelagerungsmodus steht ihr als Kommandant entweder auf Seiten der Angreifer, die meist eine Vielzahl von Einheiten mehr zur Verfügung haben oder ihr müsst die Rolle des armen Burgverteidigers übernehmen, der seine Einheiten geschickt auf den Mauern platzieren muss. Außerdem gibt es einen Modus zum freien Bauen, der am Besten zum Einspielen oder Ausprobieren von Taktiken geeignet ist.
Multiplayer inklusive
Drei verschiedene Modi soll der Stronghold 3 Multiplayer laut Entwickler bieten. Neben dem klassischen Deathmatch sollen noch zwei weitere Modi im Gepäck sein. Der Kingmaker-Modus, in dem man sich Stück für Stück aufrüstet, um dann zu einem mächtigen König zu werden, und der Capture-The-Flag-Modus. Da gucke ich als Tester schon doof aus der Wäsche, wenn beim Erstellen einer Partie der Modus in keinster Weise geändert werden kann. Sprich, die anderen Modi können nicht gespielt werden und wir müssen uns mit Deathmatch begnügen, sofern überhaupt Interesse der Community am Multiplayer besteht. Überflutet sind die Stronghold-3-Server mit Sicherheit nicht, ich bin schon froh, wenn mir zwei Matches zur Auswahl stehen. Es scheinen sich wohl fast nur arme Redakteure im Multiplayerpart von Stronghold 3 zu tummeln.
Nachdem ein Spiel gefunden wurde scheint die Hürde überwunden zu sein. “Scheint”. Denn mit wenigen Partien nicht genug, sie benötigen auch noch eine Schiere Ewigkeit zum Starten. Währenddessen verlässt meist schon ein genervter Spieler die Lobby und es ist wieder Warten angesagt. Ist man aber endlich im Spiel, geht es Rund. Zwar geht es nicht schneller zur Sache, als in den anderen Singeplayermodi (siehe Seite 2), dennoch macht der Mehrspielermodus deutlich mehr Spaß als die Einzelspielerkampagne. Auf einigen mehr oder weniger großen Karten kann sich mittels Katapulten und vielen weiteren Einheiten bekriegt werden.
Seiten:
- Offlinemodi und Multiplayer
- Hallo lieber Spielfehler!
- Fazit und Wertung


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