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  • 28.07. um 10:51

Tekken X Street Fighter: Keine Bange, es wurde nicht gecancelt

Erinnert ihr euch noch an Tekken X Street Fighter? Das Crossover-Kampfspiel aus dem Hause Bandai Namco sollte eigentlich im Windschatten von Capcoms Ladung Backenfutter erscheinen. Eigentlich, denn zwei Jahre nach Release von Street Fighter X Tekken lässt Bandai Namcos Antwort immer noch auf sich warten. Das Beat ‘em Up, dass Rio, Ken und Co. in die dritte Dimension hieven soll, geistert aber schon viel länger durch die Medienlandschaft. Schon 2010 wurde Tekken X Street Fighter angekündigt. Bei so viel Wartezeit wird den einen oder anderen Fan schnell bange. So lang gezogenen Entwicklungszeitspannen sind oftmals kein gutes Zeichen. Als dann auch noch Capcoms Kampfspiel-Koryphäe Yoshinori Ono im Jahre 2012 vor Überarbeitung zusammenbrach wurden die Stimmen laut, die ein neues The Last Guardian beschworen. Inzwischen ist Yoshinori Ono längst wieder auf den Beinen und sein Bandai Namco-Kollege Katsuhiro Harada eifrig dabei die hartnäckigen pessimistischen Gerüchte um eine Aufkündigung von Tekken X Street in Luft aufzulösen. "Es schreitet voran. Es wurde nicht gecancelt, also entspannt euch bitte, “ lies der vielbeschäftigte Mann Polygon auf der Comic-Con wissen. Nur scheint Tekken X Street Fighter immer noch nicht oben auf der Prioritätenliste zu stehen. Der sich in der Entwicklung befindende Titel Tekken 7, Rise of the Incarnates, wie auch die free-to-play Projekte Tekken Revolution und Soulcalibur: Lost Swords haben laut Harada erstmal Vorrang. Dies deckt sich mit Haradas Aussage vom August 2013. Damals sagte der Producer zu Siliconera, dass Tekken X Street Fighter  entwickelt wird und man nach dem richtigen Zeitpunkt suche, um es zu veröffentlichen. Da aber 11 Monate später Namco Bandai immer noch nicht mit konkreten Informationen zu Tekken X Street Fighter aufwarten kann, liegt die Vermutung nahe, dass dieser richtige Zeitpunkt in nächster Zeit wohl nicht erreicht werden wird. Für einen Überraschungs-Release in diesem Jahr stehen die Chancen also schlecht. Da bleibt uns nur zu hoffen, dass es nächstes Jahr so weit ist und wir dann Tekken X Street Fighter endlich in den Händen halten können.

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Dead Risings Verfilmung kommt nicht ins Kino

Zombie Freaks und Fans der Dead Rising-Reihe werden bitter enttäuscht sein. Die Verfilmung des Nintendo und Microsoft exklusiven Zombie Gemetzels wird es anders als erwartet nicht ins Lichtspielhaus schaffen. Laut Variety gibt es das Untoten Spektakel fürs erst nur auf Sonys Streaming Dienst Crackel. In Territorien, in denen Creakel nicht aufrufbar ist wird sich laut Maniac die Content Media Corp um den Vertrieb kümmern. Da der Video-on-Demand Dienst weder in Österreich, der Schweiz, noch in Deutschland verfügbar ist, kann man in den deutschsprachigen Ländern mit einer Ausstrahlung des Dead Rising Films per Fernsehen oder DVD rechen - jedenfalls nachdem es sich bei Crackel ausgestreamt hat. Laut einschlägigen Quellen ist ein gewisser Tim Carter für das Drehbuch des Dead Rising Bewegtbildprojekts zuständig. Da weitere Informationen dazu fehlen, ist nicht ganz klar welcher Tim Carter denn nun gemeint ist;der Tim Carter, der uns die Sesamstraße gebracht hat, oder vielleicht der Tim Carter, der mit "Witness to Jonestwon" und "Most Evil" schon zwei beachtliche Dokumentationen vorzuweisen hat, oder vielleicht doch der Tim Carter, der an den Handlunssträngen der TV Serie Mortal Kombat: Legacy und dem Videospiel Sleeping Dogs mitgeschrieben hat? Irgendwas sagt uns, dass wohl letzterer gemeint ist. Trotz Dead Risings Abwesenheit von den Kinoleinwänden scheint es gut um die Effekte bestellt zu sein. Schließlich kümmert sich Lorenzo di Bonaventura um die Produktion, selber Herr er schon das Buget von den Transformers-Filmen im Augen behalten musste. Ihm greift in der Produktion Thomas Harlan unter die Arme, der schon mit dem Schreiber Tim Carter bei der Mortal Kombat Serie mitgearbeitet hat. Das einer der beiden Producer den Drehbuchschreiber kennt ist schon mal ein gutes Omen. Wollen wir hoffen, dass der noch nicht besetzte Regisseur sich mit dem Spiel auskennt und neben der Gewalt auch den abgedrehten Humor, für den die Dead Rising Reihe bekannt ist, rüber bringt Habt ihr Lust auf einen Dead Rising Film? Zählt ihr schon die unbestimmte Anzahl an Tagen bis zum Release? Wenn euch die nicht zu bestimmende Wartezeit zu lang ist, könnt ihr euch ja noch mal unserenTest zu Dead Rising 3 durchlesen

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  • 11.06. um 15:53
  • PS4

Deep Down – E3 2014 Trailer veröffentlicht

Nach der ersten Ankündigung war es sehr ruhig um Deep Down. Im Rahmen der E3 2014 zeigt Capcom jetzt allerdings neues Material vom kommenden Free2Play-Rollenspiel, das exklusiv auf der PlayStation 4 erscheinen wird. Im Trailer gibt es einen kurzen Blick auf die Rahmenhandlung und viele schnell Kampfszenen zu sehen. In Deep Down befinden wir uns im Jahre 2094 in der US-Metropole New York, in der wir verschiedene Dungeons im Mittelalter-Stil erforschen und Monster bekämpfen. Wie genau die Handlung diese verschiedenen Aspekte verknüpft, ist bisher noch unbekannt. Neben einer beeindruckenden Technik soll Deep Down auch spielerisch einiges auf dem Kasten haben und oft auch erfahren Rollenspiel-Recken den Schweiß auf die Stirn treiben. Vor ungefähr einem Monat wurde angekündigt, dass der offene Beta-Test von Deep Down im Sommer 2014 an den Start gehen soll. Unklar ist allerdings weiterhin, wann oder ob das Free2Play-RPG überhaupt bei uns erscheint. Bisher ist für Deep Down lediglich eine Veröffentlichung in Japan angekündigt. Ein Release im Westen wurde zwar bisher immer wieder mal angedeutet, ein klares Statement hat Capcom bisher aber noch nicht abgegeben. Ob das kostenfreie Abenteuer mit hübscher Grafik und zufällig generierten Dungeons also überhaupt seinen Weg zu uns findet, steht bisher in den Sternen. Genauso wie das exakte Erscheinungsdatum. Wir bleiben gespannt. https://www.youtube.com/watch?v=aVC16GgveiU   Hättet ihr Bock auf Deep Down, falls es den Weg nach Europa findet? Oder haltet ihr generell Abstand von Free2Play-Titeln?

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  • 10.03. um 13:34

Test: Resident Evil 4 – Ultimate HD-Edition

Installiert. 30 Minuten gespielt. Deinstalliert. Mein Resident Evil 4-Debüt auf dem PC war bereits 2007 wenig verheißungsvoll. Doch natürlich hat jeder eine zweite Chance verdient und eine HD-Version darf es nun richten. Resi Reloaded Es konnte nur besser werden. Der seinerzeit regelrecht hingerotzte Port von Ubisoft machte Resident Evil 4 für eine bestimmte Spielergemeinde endgültig zu einem Mysterium. Mit der Maus in der Hand war es unmöglich nachzuvollziehen, warum die Konsoleros ausgerechnet dieses Spiel zum Kult erhoben. Der Titel war dermaßen unzugänglich, dass es nur eine Schlussfolgerung geben konnte: Das Ding ist vollkommen verbugt! Im Zuge einer HD-Veröffentlichung auf Steam wird man daher hellhörig. HD-Texturen, 1080px-Auflösung, 60FPS und sogar an eine Maussteuerung wurde diesmal gedacht. Was soll bei der Resident Evil 4 - Ultimate HD-Edition noch schiefgehen? Installiert. 30 Minuten gespielt. Den Komplett-Veriss in Gedanken bereits verfasst. Zuerst fallen uns in der Resident Evil 4 - Ultimate HD-Edition natürlich die massive Unterschiede zwischen den aufgemotzten Texturen wie etwa an den Figuren und der unbearbeiteten Umgebung auf. Trotz "High Definition" im Titel gibt's immer noch allerlei Rätselpotential, was so manche Polygontapete überhaupt darstellen soll. Und sobald man das Ruder übernimmt währt die Freude über das neue Maus-Aiming nur für Sekunden. Setzt sich Agent Leon S. Kennedy in Bewegung fragt man sich augenblicklich, wer diese ungelenke Person mit der Rettung der Tochter des amerikanischen Präsidenten aus den Fängen einer spanischen Sekte beauftragen konnte. Diagnose: Vehikel-Movement Das Stop'n'Shot-"Feature" ist aus dem fünften Teil berühmt-berüchtigt, aber Leons Panzersteuerung ist 2014 einfach urzeitlich. Dem Held ist es unmöglich seitwärts zu gehen, der gesamte Körper muss immer wieder umständlich in Position geschwenkt werden. Mit der Maus lässt sich die Figur nicht ausrichten, die Kamera bedient abseits des Visieren tatsächlich nur eine Umblick-Funktion. Es dauert lange, bis sich der Sinn dieser Schikanen erschließt. Wer den Kampf gegen Infizierte in High-Speed ala Left 4 Dead gewöhnt ist, muss sich zuerst vom Nachteil dieser Steuerung freimachen. Die Gegner agieren angesichts der Umstände allerdings sehr zuvorkommend. Sie schleichen regelrecht ihres Weges, so dass ausreichend Zeit zum Visieren oder Nachladen bleibt. Zuweilen rennen sie auch auf einen zu, stoppen dann aber ein paar Meter vorher ab und spendieren Leon damit immer wieder ein wenig Luft für seine Aktionen. Eigentlich ein Atmosphäre-Killer, aber dieser Ansatz macht die Shootouts angenehm anspruchsvoll, weil man mit Munition und Zeit taktieren muss. Jeder Gegner  in der Resident Evil 4 - Ultimate HD-Edition ist potentiell gefährlich, jede Kugel sollte sitzen, Kanonenfutter gibt es im Grunde nicht. Das macht den Feindkontakt ungewöhnlich dramatisch, weil man sich nie überlegen fühlen kann. Oftmals ist es einziges Niederringen, das für einen gewissen Thrill ausgesprochen förderlich ist. Eine Spieleserie hat dieses Prinzip perfektioniert: Dead Space. Im Weltraum-Horror wird die Trägheit noch schlüssig mit Isaacs gewichtiger Montur erklärt, während Leon im T-Shirt rumstapft. Trotzdem ähneln sich die Gefechte und auch wenn Leon sich nie intuitiv anfühlt, ist seine Handhabung irgendwann verinnerlicht. Dann kann man mit der K&M-Steuerung die Resident Evil 4 - Ultimate HD-Edition problemlos durchspielen. Vielleicht muss man sich sogar eingestehen, dass einschneidende Veränderungen bei der Mechanik wohl auch das Spielgefühl merklich angekratzt hätten. Zum Durchrushen wurde dieses Spiel glücklicherweise nie konzipiert. Guter Wein in neuen Schläuchen Das eigentliche Kunststück ist allerdings die Tatsache, dass man die Mühen auf sich nimmt. Und man kann sich eigentlich kaum erklären warum. Wegen der cheesigen Story? Die Resident Evil 4 - Ultimate HD-Edition nimmt sich trotz seiner schaurigen Momente nie ernst, ist aber immer famos und mitreißend inszeniert. Die Cutscenes können sich sogar fast zehn Jahre nach dem ursprünglichen Release sehen lassen und insgesamt begeistert auch heute noch ein zeitlos tolles Artdesign. Greise Napoleon-Zwerge, Mutantenmatsch, Boobs-Physics und Anime-Regie - kein Wunder, dass das Spiel ein Klassiker wurde. Wer daher ein wenig Spiel-Historie aufarbeiten möchte, bekommt hier seine Möglichkeit. Natürlich erfordert der betagte Titel Toleranz, um ihn genießen zu können. Sind die anfänglichen Hürden genommen und der Zeit die nagenden Zähne gezogen, bietet die Resident Evil 4 - Ultimate HD-Edition eine ca. dreizehnstündige, amüsante Geschichtsstunde, die so manchen aktuellen Titeln immer noch etwas vormacht.

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  • 27.01. um 14:33

Monster Hunter 4 Ultimate: Die Monsterjagd kommt 2015 in den Westen!

Eine Eilmeldung an alle Monsterjäger! Packt eure Waffen wieder aus, entstaubt den 3DS, denn Capcom ist gnädig mit uns treuen Fans. Wie Ryozo Tsujimoto, Produzent des Monster Hunter-Franchises, gestern Abend verkündete, wird die überarbeitete Version von Monster Hunter 4 - Monster Hunter 4 G in den westlichen Gefilden unter dem Titel Monster Hunter 4 Ultimate erscheinen! Und das schon im kommenden Jahr! Ein kleiner Wehmutstropfen rollt mir trotzdem durchs Gesicht. Ich muss tatsächlich noch bis Anfang 2015 warten!? Geht’s noch? Ich will es jetzt haben! Mich den neuen Monstern stellen, endlich über den Nintendo 3DS Online mit Freunden zocken. Ja richtig, man kann endlich ohne große Umstände mit dem 3DS Monster Hunter im Multiplayer Online zocken und ist dabei nicht auf den lokalen WiFi-Modus beschränkt! Ein Traum wird wahr! Wäre ein Release für 2014 angestrebt, ich würde mich glatt mit meinem werten Kollegen Marco anlegen: Für ihn ist bekanntermaßen Dark Souls 2 das Spiel des Jahres, wenn nicht gar das Beste welches jemals erscheinen wird. Ich hingegen würde Monster Hunter 4 Ultimate ohne große Umschweife als "Spiel des Jahres 2014" deklarieren. Das genialste neue Feature ist die verstärkte Interaktion mit der Umgebung während eines Bosskampfes. Dadurch ergeben sich so unglaublich viele neue Strategien. Es wird ein Fest, da bin ich mir sicher! Besitzer einer Wii U können sich allerdings nach dem leichten Aufwind der letzten Wochen erneut die Haare raufen: Von einer Veröffentlichung auf der Nintendo Konsole ist keine Rede. Und das nachdem Monster Hunter 3 Ultimate lange Zeit das einzig richtig geniale Spiel auf der Wii U gewesen ist. Was für Pläne verfolgen die Japaner hier schon wieder? Capcom selbst sagt in der Ankündigung, dass Monster Hunter 4 Ultimate der größte Sprung für die Serie sein soll. Warum bringen sie es nicht auf eine richtige Konsole in schnieker High-Definition-Auflösung? Wollen sie wirklich nur den Massenmarkt bedienen, da der 3DS in Japan so beliebt ist? Für den Westen ist dies ein totaler Beinbruch! Kann nicht sein, darf einfach nicht sein! Und doch bin ich bin gespannt auf die neue Waffen, Rüstungen und Begleiter! Was mich am meisten in Monster Hunter 3 Ultimate störte, war das konservieren der Ausrüstung aus den Vorgängern. Die Sets waren stets bekannt – man sammelte immer die gleichen Hautfetzen, Knochenteile und Pflanzen. Für Veteranen der Serie natürlich Segen und Fluch zugleich. Doch mehr Abwechslung bei den Rüstungsteilen, den Waffen und Items bringt frischen Wind. Gemeinsam mit den neuen Monstern könnte ein echter Leckerbissen auf uns zukommen. Bleibt abzuwarten was wir 2015 an Monsterhappen aufgetischt kriegen. Ich bin auf jeden Fall dabei, ihr auch?

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  • 27.08.2013 um 16:52

Vorschau: Dead Rising 3

Schon lange ist klar: Der Kampf um die nächste Konsolengeneration wird nicht allein durch die Hardware entschieden. Die Fans wünschen sich neue Spiele und die Rückkehr liebgewonnener Franchises. Zombie Fans und Xbox 360 Veteranen will Microsoft nun mit dem blutigen Untoten-Schnetzler Dead Rising 3 hinter den neuen Controller locken. Auf der gamescom hatten wir die Möglichkeit, bei einer etwa 40 Minuten langen Präsentation etwas in das postapokalyptische Universum von Dead Rising 3 einzutauchen und viele der neuen Features kennenzulernen. Ausgeshoppt Die Vorgänger von Dead Rising 3 pferchten den Spieler stets mit tausenden Zombies in einem relativ kleinen, aber offen begehbaren Raum ein und ließen so in der Mall des ersten Teils und der Kasinostadt Fortune City im Nachfolger fast ein Open World Feeling aufkommen zu lassen. Der dritte Teil der Serie gibt dem Spieler jedoch wesentlich mehr Luft zum Atmen - nämlich mehr als die ersten beiden Teile zusammen - und lässt uns zum ersten mal in einer zombieverseuchten, vollkommen offenen Stadt aufräumen. Beeindruckend: Ladebildschirme sahen wir während der ganzen Präsentation nicht. Die ganze Welt, inklusive großer und schick gestalteter Innenräume, wird nach und nach gestreamt. Logisch, dass der Fokus bei Dead Rising 3 auch auf einem großzügigen Fuhrpark liegt, mit dem ihr durch die Straßen rasen könnt. Die schicke Umgebungsgrafik schreit geradezu: "Ich bin Next-Gen!" Während der Präsentation wurde aber auch mehr als deutlich, dass Dead Rising 3 die Hardwareresourcen der Xbox One voll ausnutzt. In Szenen, in denen hunderte Zombies vor der schicken Skyline weggesprengt werden und massig Trümmer- und Körperteile durch die Luft fliegen, knickte die Framerate mehrfach deutlich ein. Die Entwickler versprechen diesbezüglich Besserung: Bis zum Release werden konstante 30 Bilder pro Sekunde bei Full HD Auflösung angestrebt. Zufallsgenerierte Standardräume oder Häuser, die nur immer wieder aus den selben Puzzleteilchen zusammengebaut worden sind, soll es nicht geben. Jeder Quadratmeter der Dead Rising 3 Welt soll von den Entwicklern individuell gestaltet worden sein. Die halbe Stunde, in der wir Eindrücke sammeln konnten, reicht natürlich nicht, um das zu bestätigen. Die Straßenzüge und Häuser, die wir sehen konnten, machten aber einen richtig guten Eindruck. Einen Grund, die Spielwelt zu erkunden, sollen die zahlreichen Collectibles und natürlich Verkleidungen und Gegenstände bieten, die überall versteckt sind. Sicherheit bieten Safe Houses, die Anlaufpunkte für Nebenmissionen und gleichzeitig Kleider- und Waffenschrank sind. Voll Next-Gen, Alter! Es war zu erwarten, dass Dead Rising 3 irgendwie von der neuen Kinect-Kamera und dem Smart-Glass-Feature Gebrauch macht. Immerhin müssen die Launch-Titel der Xbox One zeigen, was mit der neuen Hardware möglich ist. Die Features sind rein optional und klingen auf dem Papier eigentlich richtig cool. Kinect nimmt Geräusche des Spielers wahr und bestraft zu laute Spieler mit Zombieangriffen. Andererseits lassen sich die Untoten mit lauten Provokationen natürlich auch in Fallen locken. Auf der gamescom wurde dieses Feature vermutlich auch wegen des Messe-Lärms nicht gezeigt. Sollte es aber wirklich wie beschrieben funktionieren, könnte es sich als sinnvolle und stimmungsvolle Ergänzung erweisen. Einen Schutz gegen fiese kleine Brüder, die euch so im Vorbeilaufen eine Zombie-Herde auf den Hals hetzen, gibt es aber nicht. Microsoft Smart Glass, das die Konsoleninhalte über eine App auf die Bildschirme von Smartphones und Tablets zaubert, wird genutzt, um Raketenangriffe anzufordern und Telefonate mit Computer-Kameraden im Spiel authentisch über euer echtes Telefon zu führen. So weit zumindest die Theorie: Während der Präsentation hatte das Dead Rising 3 Team Probleme, das Surface Tablet mit der Konsole zu verbinden und war erleichtert, als sich das Tablet schlussendlich dann doch noch mit der Xbox One verband. Am Ende lief es dann darauf hinaus, dass der Vorspieler einen Luftangriff auf eine Zombiehorde orderte und einige hundert Untote pulverisierte. Einen echten Mehrwert gegenüber dem Controller können wir zwar noch nicht erkennen, aber vielleicht landen im finalen Spiel ja noch ein paar mehr Features, die von einem Touch-Display wirklich profitieren. Massenvernichtungswaffen im Eigenbau Wie schon in den Vorgängern lassen sich auch in Dead Rising 3 wieder die abgedrehtesten Waffen zusammenbasteln. Alles was Ihr dazu braucht sind Blaupausen und Fundstücke, die in der Welt verteilt sind. So lässt sich ein Schwert und ein Computer mit einer entsprechenden Blaupause zu einem Laserschwert kombinieren. Für dieses handwerkliche Meisterstück muss sich unser Protagonist nicht einmal mehr zu einer Werkbank bewegen sondern kann einfach im Vorbeigehen mit Raketen bestückte Armbrüste und Superbomben zusammenbauen. Das Team ist mächtig stolz auf diese MacGuyver-Mechanik, die einen neugierig macht, wie viele Zombies man mit einer Flasche Cola und einem Mentos (noch nicht bestätigt) wohl ins Jenseits befördern kann. Unser Held beschränkt sich in Dead Rising 3 aber nicht nur auf Waffen: Ambitioniert kombiniert unser Held mit den richtigen Blaupausen Autos zu abgefahrenen mobilen Killermaschinen. Während der Präsentation bastelten die Entwickler die Bulldozer-Rennwagen Kombination, die in ähnlicher Form bereits im selbsternannten "besten Trailer ever" gezeigt wurde. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich kann es kaum noch abwarten, einen kranken Hybrid aus Golfcaddy und Panzer zusammenzutapen. Glänzen sollen die fantasievollen Waffen-, Rüstungs- und Autokombinationen auch durch zahlreiche Hommagen und Querverweise auf das Capcom-Spieleuniversum. Damit sind natürlich vor allem die Street-Fighter Charaktere gemeint, deren Animationen, Kostüme und Requisiten zur Genüge auftauchen. Für eine Hand voll Hirn Eine Frage hat sich natürlich schon im kollektiven Geist der deutschen Zombie-Zocker gebildet: Wird es Dead Rising in Deutschland überhaupt zu kaufen geben und wenn ja, welche Verstümmelungen muss das Spiel durchmachen, bevor es hier verkauft werden darf? Mit Verstümmelungen geizt Dead Rising 3 nämlich selbst nicht. Auch Enthauptungen, durchtrennte Zombiekörper und abgeschlagene Gliedmaßen gehören zum guten Ton der Splatter-Spiele. Die Entwickler gaben sich bei der Präsentation optimistisch, dass ein Release in Deutschland möglich ist. Das Dead Rising 3 aber vollkommen unbeschnitten bei euch ankommt, halten wir zumindest für zweifelhaft.

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