• 06.04. um 14:00

Test: Call of Duty – Ghosts *Update* Devastation DLC

Auch der November 2013 bekommt wieder seine jährliche Portion "Call of Duty" in den Release-Kalender gehauen. Im mittlerweile zehnten Teil der Reihe durften wieder die Jungs und Mädels von Infinity Ward Hand anlegen und versprachen im Vorfeld allerlei Innovationen, sowie das Beste "Call of Duty" aller Zeiten. Genau diesem Versprechen sind wir nachgegangen und verraten euch in unserem Test, wie gut "Call of Duty - Ghosts" denn nun wirklich ist. Es knallt wieder Bevor wir dabei zum Multiplayer kommen, der die meisten unter euch wohl interessieren dürfte, jedoch ein paar Worte zur Kampagne von "Call of Duty - Ghosts". Natürlich knallt es wieder alle paar Sekunden und so beginnt die Geschichte damit, dass eine Raumstation plötzlich von Terroristen eingenommen wird. Nach einigen kurzen Feuergefechten in der Schwerelosigkeit könnt ihr diese zwar vertreiben, aber da hat auch schon der als Waffe fungierende Satellit Odin zu folgenschweren Schäden auf der Erde geführt. Dort schlüpft ihr die meiste Zeit in die Rolle des jungen Logan Walker, der mit seinem Bruder und seinem Vater mitansehen muss, wie die eigene Heimat durch Odin dem Erdboden gleich gemacht wird. Nach einem Zeitsprung von 10 Jahren sind aus den Brüdern Soldaten der sogenannten Ghosts-Elitetruppe geworden. Was dann folgt ist leider nur der übliche Einheitsbrei aus Patriotismus und einigen Wendungen und Enthüllungen die meistens aber zu vorhersehbar sind. Einen Blumentopf gewinnt die Story dabei nicht, aber sie bietet jede Menge Action und dank eurem Hund Riley und einiger Fahrzeugpassagen sogar ein gutes Maß an Abwechslung. Dabei muss man zwangsweise auch einen kleinen Vergleich zu der Story von Battlefield 4 ziehen. Grob zusammengefasst sind beide Handlungen kein Bestseller und besonders die Dialoge meist nur ein flacher Mix aus Standardsprüchen wie sie in jedem Actionfilm vorkommen. Dennoch geht unser Punkt hier an "Call of Duty - Ghosts", einfach weil wir es hier mit dem Realismus nicht so genau nehmen wie bei einem Battlefield und weil die fünf bis sechs Stunden uns zu keiner Sekunde gelangweilt haben. Auf den Hund gekommen Von vielen anfangs belächelt und nun der heimliche Star der Show: Unser treuer Begleiter auf vier Pfoten mit Namen Riley. Der Hund der beiden Brüder ist eigentlich immer mit von der Partie, wenn sein Herrchen über das Schlachtfeld schleicht. In einigen Passagen könnt ihr Riley sogar selbst steuern und mit ihm einen nach dem anderen Feind per gezielten Biss ausschalten. Tierschützern wird das wohl nicht gefallen, aber uns kam diese Art der Abwechslung sehr gelegen. Zumal Riley allein schon durch seine Gesellschaft frischen Wind in die Kampagne bringt und man sich durch die spielbaren Passagen, eigentlich nie wieder von ihm trennen möchte. Nächste Generation der Shooter? "Call of Duty - Ghosts" hat es nicht leicht. Wie viele Spiele zur Zeit kommt es genau mit dem Wechsel auf eine neue Konsolengeneration auf den Markt. Getestet wurde das Spiel dabei von uns auf der XBOX 360, wo uns trotz angeblich neuer Engine nicht so wirklich die Unterschiede zum Vorgänger aufgefallen sind. Klar, kleine Verbesserungen gibt es immer, aber die versprochene Revolution können wir rein optisch leider nicht erkennen. Dafür flimmert das Spiel mit konstanter Framerate über den Bildschirm und lässt sich so angenehm spielen. Positiv vermerken möchten wir an dieser Stelle aber den Sound. Wer hier ein gutes Surround-Headset für Gamer besitzt wird nun ganz genau hinhören. Ohne Perks wie zum Beispiel Totenstille ist es so einfach wie noch nie die Schritte eurer Gegner genau zu orten. Die Waffen klingen allesamt wuchtig und auch bei der Musik sowie der Synchronisation sind wir durchaus mit dem gelieferten Ergebnis zufrieden. Hier finden wir den Unterschied zum Vorgänger dann schon revolutionärer als bei der Grafik. Krieg den Feinden Jetzt aber zum Kern der Geschichte und meiner Meinung zum Multiplayer. Knapp 20 Stunden konnte ich diesen bisher spielen und mir meine Meinung zum Gameplay und den Aufbau der verschiedenen Maps und Modi machen. Besonders das Gameplay ist in diesem Falle eine Frage des Geschmacks, gefällt mir aber um Welten besser als das von "Black Ops 2". Wer ein Fan der "Modern Warfare"-Teile ist, wird wissen was ich meine. Hier drückt Infinity Ward dem ganzen seinen Stempel auf und macht das Gameplay schneller denn je. Unserem Eindruck nach sind die Waffen in "Call of Duty - Ghosts" um einiges tödlicher als in sämtlichen Vorgängern und die Maps teilweise extrem klein. Dennoch ist es schade, dass auf den Current-Gen Konsolen nur maximal 12 Spieler zeitgleich auf einer Map Platz finden und erst die Next-Gen 18 Spieler erlauben wird. Für jeden Geschmack sollte aber etwas dabei sein. Wer es klein und eng mag, spielt Strikezone oder Sovereign, eine Map die als Fertigungsanlage für Raumschiffe fungiert und wer es weitläufiger mag stürzt sich in die Eiseskälte von Whiteout. Um jede Map genau beurteilen zu können reichen auch 20 Stunden nicht aus, aber jeder sollte hier relativ schnell seine Favoriten finden können. Modi und Perks Bei den Modi hat sich in "Call of Duty - Ghosts" wenig getan. Statt Suchen & Zerstören gibt es nun Suchen & Retten. Ganz klassisch muss die Bombe entweder gelegt oder entschärft werden, zusätzlich können aber Teammitglieder nach ihrem Tod gerettet werden, wenn das eigene Team deren Marke aufsammelt. Ähnlich wie bei Abschuss bestätigt kommt es also ganz darauf an, welches Team eine Marke aufsammelt um zu entscheiden ob der Abschuss gilt oder verwehrt wurde. Gut gefallen hat uns jedoch der neue Modus Blitzkrieg. Jedes Team hat hierbei eine Siegeszone die es zu verteidigen gilt. Um zu punkten muss nur die Siegeszone des Gegners lebendig übertreten werden. Ein schneller Spielmodus, der seine Namen zu Recht trägt. Eure Ausstattung könnt ihr für sämtliche Modi in "Call of Duty - Ghosts" frei zusammenstellen. Neben einem Charaktereditor, bei dem erstmals auch Frauen dabei sind, könnt ihr euch auch wieder diverse Ausrüstungssets zusammenstellen. Zum Freischalten neuer Waffen zahlt ihr neuerdings mit sogenannten Trupp-Punkten. Diese könnt ihr euch verdienen und dann in die Waffen, Aufsätze und Kill-Streaks eurer Wahl investieren. Es gibt also keine feste Reihenfolge mehr, in der ihr alle Gegenstände freischaltet. Bei den Waffen, Aufsätzen und Perks gibt es kaum Änderungen und jeder sollte hier schnell seine Lieblingszusammenstellung finden können. Interessant fanden wir bei den Kill-Streaks vor allem den Wachhund, der euch nach nur fünf Kills tapfer zur Seite steht und auch nach eurem Tod noch Appetit auf eure Feinde verspürt.

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  • 10.03. um 11:04

PlayStation 3 Boxart wird angepasst

Der nächste Bruch im PS3 Regal findet statt: Wie es am Wochenende durch die weiten des Internets kursierte, wird das Boxart an das der PS3 angepasst. Ein großes Problem für die Sammler unter uns? Wie die Kollegen von IGN vor wenigen Tagen zeigten, hat die Hülle zum kommenden Japano-Titel Deception IV: Blood Ties, das für die PlayStation 3 und Vita kommt, ein neues Äußeres. Wie Sony IGN bestätigte, wird es auch bei kommenden PlayStation 3 Spielen in Zukunft den blauen Schriftzug geben - Wir müssen also Abschied vom schwarzen Schriftzug nehmen. Mit diesem Schritt sollen die Spiele im gleichen Design wie die der PlayStation 4 und Vita sein. Doch dieser Wandel ist, wie viele vielleicht noch in guter Erinnerung haben, nicht der einzige Wandel im Layout der PlayStation 3 Hülle. Schon im Jahr 2009, um die Zeit rum als die erste Version der "Slim" das Licht der Welt erblickte, und die "Fat" als aktuelle PlayStation 3 ablöste, wurde das Design überarbeitet. Damals befand sich der Schriftzug noch am linken Rand der Hülle gemeinsam mit dem "PlayStation 3" Schriftzug. Doch so kurz vor dem Ende des Lebenszyklus der alten Dame wird es nicht mehr viel ausmachen, wenn auch man im ersten Augenblick vom Aussehen der Hüllen verwirrt sein könnte. Was haltet Ihr von dem kurzfristigen neuen Layout der PS3-Hülle? War es noch nötig, oder hätte man für die letzten 1-2 Jahre bis zum Ende der Konsole noch das alte Layout behalten können?

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