• 22.04. um 10:14

Test: The Sly Trilogy

Mit dem kommenden PlayStation Network Update bekommen Besitzer von Sonys Handheld Konsole PlayStation Vita endlich neues Futter nachgereicht. Wobei neu eigentlich relativ ist, denn hierbei handelt es sich um eine Portierung der The Sly Trilogy, welche bereits vor einiger Zeit für die heimische PlayStation 3 erschienen ist. Ob Sly Coopers Auftritt auf der To-Go-Konsole sein Geld wert ist, erfahrt Ihr in folgendem Test. Ein Dieb mit Geschichte. Der Diebeszug von Sly Cooper und seinen Freunden hat bei Sony bereits eine gewisse Tradition. Seinen ersten Auftritt hatte der Waschbär mit der Mütze bereits im Jahr 2002 auf der PlayStation 2, anschließend folgten in den Jahren 2004 und 2005 zwei weitere Raubzüge. Das erste grafische Remake haben die drei Jump ´n´ Run Titel dann fünf Jahre später für die PlayStation 3 erhalten.   Zwar war das ehemalige Entwicklerstudio Sucker Punch Productions (inFAMOUS-Reihe) nicht an dem im vergangenen Jahr erschienen vierten Teil der Reihe Sly Cooper: Jagd Durch Die Zeit nicht beteiligt, doch das Sequel stand in Sachen Fan- & Pressekritiken in nichts nach und heimste allerlei Lob ein. Grund genug für Sony der Kultreihe einen erneuten Auftritt zu spendieren, diesmal auf der etwas vernachlässigten PlayStation Vita. Wo Sly drauf steht, steckt auch Sly drin. Inhalt der The Sly Trilogy sind die von Sucker Punch entwickelten ersten drei Abenteuer des Meisterdiebes, welche auf die Namen Sly Raccoon (2002), Sly 2: Band Of Thieves (2004) und Sly 3: Honor Among Thieves (2005) hören. An dem Spielkonzept sind sich die Macher der ganzen Trilogy über treu geblieben. Zwar hat man sich bei den Jump ´n´ Run Passagen deutlich an Naughty Dogs Jak & Daxter Reihe orientiert, dennoch gibt es immer wieder Stealth-Einlagen, bei denen man auf jegliche Konfrontation verzichten muss und sich unentdeckt zum Zielobjekt vorarbeiten soll. Für etwas Abwechslung sorgen die in regelmäßigen Abständen auftauchenden Mini-Spiele, bei denen man entweder Slys Begleiter die Schildkröte Bentley oder Wrestling-Nielpferd Murray steuern kann. Diese Mini-Spiele bestehen größtenteils aus Shooter-Sqeuenzen, Wettrennen und geschicklichkeits Einlagen. Das Gameplay wurde über die Jahre sichtlich verfeinert, gibt es im ersten Teil strukturell immer gleiche Kapitel, trumpfen die beiden Fortsetzungen mit offeneren Spielwelten und unterschiedlicheren Missionen auf. Besonders bei dem 2002er Titel sollten sich die Spieler ein sehr dickes Fell zulegen. Nicht nur das es keine Lebensanzeige gibt und ein einzelner Schlag bzw. Treffer zum sofortigen K.O. führt, bereits genannte Mini-Spiele erfordern dort viel Durchhaltevermögen und ein gewisses Geschick mit den Spielen der frühen 2000er Jahre. Man sollte sich also gerade zu Beginn von The Sly Trilogy auf einige Tode gefasst machen, jedoch schafft es der Titel immer wieder für weitere Motivation zu sorgen und den Spielfluss nicht abbrechen zu lassen. Ab den Teilen zwei und drei ist diese Tortur dann allerdings überstanden, denn dort wurden Sly & Co. mit einem eigenen Lebensbalken ausgestattet, welcher durch aufnehmbare Items aufgefüllt werden kann. Damit auch während den Missionen keine Langeweile aufkommt können in jedem Level Flaschen aufgesammelt werden, hierbei variiert die Anzahl zwischen 20 und 40 Stück. Sind alle Flaschen gefunden kann dank des nerdigen Bentleys ein Safe geknackt werden, welcher dem charmanten Meisterdieb Sly neue, hilfreiche Fähigkeiten verleiht. Auf die Technik kommt es an! The Sly Trilogy spielt sich auf Sonys kleiner Handheld Konsole überraschend gut. Sämtliche Tasten wurden nachvollziehbar belegt und sogar das Touchpad kann ab dem zweiten Teil hilfreich genutzt werden. Lediglich die Kameraführung lässt hin und wieder zur wünschen übrig und sorgt mehr als einmal dafür, dass der sonst so wendige Sly ungeschickt in einen Abgrund oder einen Lavafluss stapft. Zugegeben, ein wirklicher HD-Hingucker sind die Videosequenzen von The Sly Trilogy nicht wirklich,  auch die Tatsache das besagte Videos nur in einem Fortmat gezeigt werden, bei dem links und rechts unschöne schwarze Balken zu sehen sind ist kein Lob. Doch die ingame-Grafik macht einen durchweg positiven Eindruck. Bunte Farbe und fantasievolle Spielwelten ziehen den Spieler voll in Ihren Bann. Sly Raccoon muss etwas unter dem unbeliebten Kantenflimmern leiden, doch die nachfolgenden zwei Titel machen dies gekonnt wett und liefern ein äußerst zufriedenstellendes Bild ab. Woran man sich bei diesem PlayStation Vita Spiel allerdings etwas gewöhnen muss ist der Sound. Die Dialoge gläntzen zwar durch eine fantastische, deutsch sprachige Synchronisation, doch leider klingen die Stimmen sowie Soundeffekte von The Sly Trilogy etwas dumpf und blechern. Der Sountrack im Hintergrund ist durchweg in einer guten Qualität und untermalt das Geschehen auf dem Schirm mit tollen Melodien.

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  • 21.02. um 10:00

Test: Y’s – Memories of Celceta

Adol ist wieder da! Zum dritten Mal wird sein viertes Abenteuer neu aufgelegt und wer die vorigen Versionen verpasst hat, der sollte hier seine Vita in die Hand nehmen. Falcom, die Erschaffer der Y’s-Serie, haben dem ganzen ein kleines Make-Over verpasst und es mit Hilfe von NIS America in den Westen gebracht. Y’s - Memories of Celceta ist eine kleine feine Japano-Perle. Warum das so ist, und weshalb die angestaubte Grafik dem Spiel kein Beinbruch beschert, erfahrt ihr in unseren Test! Ypsilon was? Die Timeline von Y’s ist zwar nicht so kompliziert wie die von Zelda, die nach zwei Jahrzehnten endlich von offizieller Seite aus ihre rechtmäßige Ordnung bekommen hat, doch kann Y’s ebenfalls auf eine schon mehr als 25-jährige Geschichte zurückblicken. Das schöne an der Y's-Serie ist, dass die Spiele in beliebiger Reihenfolge gespielt werden können - die ersten beiden Y's Spiele sind hier eine Ausnahme. Die Geschichten des immer gleichen Protagonisten greifen so lose in einander, dass eine Kenntnis der älteren Titel nicht von Nöten ist. Doch wird ein Freund der Y’s-Serie durchaus mit kleinen Easter-Eggs und Insider-Anspielungen an Ereignisse oder Personen anderer Titel beglückt. So auch in der dritten Version von Y’s IV - Y’s - Memories of Celceta. Die Y’s-Serie zeichnet sich durch einige Merkmale aus, die in allen Titeln vorhanden sind. Zum einen ist es natürlich Protagonist Adol, der mit seiner roten Mähne jedem Spieler ins Auge sticht. Zum anderen ein großer Turm, der bis in den Himmel reichen soll. Er ist fast immer irgendwie Dreh und Angelpunkt der Abenteuer von Adol. Ich könnte hier jetzt auch noch darauf eingehen, welche Titel im Kanon der Timeline sind, und welche aus der Reihe tanzen, aber das würde für einen eigenständigen Artikel reichen. Also weiter im Test mit Y’s - Memories of Celceta. Wer.. bin ich? Von Erschöpfung gezeichnet schleppt sich ein junger Mann in die Stadt Casnan, bis er dort das Bewusstsein verliert und zusammenbricht. Einige Zeit später ist Adol, ohne zu wissen wer er ist, wieder Herr seiner Sinne. Ein freundlicher Geselle setzt sich in der örtlichen Wirtschaft mit ihn an einen Tisch. Duren sein Name und laut eigener Aussage Informationshändler seine Berufung. Gemeinsam macht ihr euch auf die Suche nach Adols Erinnerung - um nebenbei den großen Wald zu kartographieren. Je weiter Adol in den Wald dringt, desto mehr Fragen tun sich auf: Was liegt jenseits des Flusses in den urzeitlichen Landen? Was hat es mit dem Turm auf sich? Wer sind die mysteriöse Magiern und der gewaltverherrlichende Bestienzähmer? Haben sie etwas mit den merkwürdigen Masken zu tun, auf die Adol und Duren im Laufe ihres Abenteuers stoßen? Fragen über Fragen, und die Antworten zu finden ist der Antrieb Adols und der seiner Gefährten. Die Geschichte in Y's - Memories of Celceta ist nicht sonderlich tief oder mitreißend. Dem einen oder anderen Spieler könnte sie auch vollkommen egal sein; doch ich wurde bis zum Schluss nett unterhalten. Denn die Geschichte ist eindeutig nicht Kern des Spiels. In Y's ging und geht es immer um das Eine: unzähliger Monster in ihre Einzelteile zerlegen und dies in hoher Geschwindigkeit. Die Ereignisse rund um Eldeel und die Maske der Sonne sind hierbei Anlass zur Schatzsuche und Rettung von Personen, die deiner Truppe ans Herz gewachsen sind. In den Orten die Adol auf seiner Reise besucht, können Nebenaufgaben absolviert werden, die den Spielfluss auflockern, und eine willkommene Abwechslung zum Schnetzeln sind. Einen Vorwand für ein Blutbad unter Monstern zu haben, ist schließlich besser als keiner. Push the Button Selten brachte es  soviel Spaß mit sich, immer und immer wieder die Quadrat-Taste zu malträtieren und den Daumen zu quälen, wie in Y's - Memories of Celceta. Das Kampfsystem ist simpel aber effektiv. Neben der Standard-Kombination, die bei jedem Charakter von der Waffe abhängig ist, gibt es viele Spezialmoves, die deutlich mehr Schaden anrichten, oder euch mit einem positiven Effekten ausstatten. Wollt ihr die ganz große Metzelei, empfiehlt es sich die L-Taste zu drücken und dem auserkorenen Gegner einen Vorgeschmack auf die Qualen der Hölle zu geben. Durch die schnellen Moves und dem sehr flüssigen Kampfsystem ist es ein Fest für Fans der flotten Schädlingsbekämpfung. Die zahlreichen Dungeons bieten ein abwechslungsreiches Design, und Boss-Encounter sind ein richtiger Motivationsschub, sobald die Lebensleiste leer ist. Der stimmungsvolle Soundtrack passt perfekt auf ein so schnelles Spiel wie Y's - Memories of Celceta, und wenn ein Stück besonders gut den Rhythmus des Spiels trifft, steigt der Adrenalinspiegel deutlich an -Ihr werdet so angetrieben vom Spiel, dass ihr immer und immer mehr Monster töten wollt. Das Schöne: Dieses Spiel erfüllt euch diesen Wunsch! Doch bei all dem Lob gibt es auch Kritik, denn Y's - Memories of Celceta ist bei Weitem kein perfektes Spiel. An der Grafik ist trotz einer Neuauflage, die sich inhaltlich ein wenig vom ursprünglichen Y's IV unterscheidet, wie auch schon die zweite Portierung, einiges auszusetzen. Wenn ein Releasetitel der PlayStation Vita deutlich besser aussieht, dann kann hier was nicht stimmen. Die Texturen sind alle platt und detailarm, und selbst die Charaktermodelle der Protagonisten sind keine Glanzleistung aus Polygonen. Ebenfalls fühlte ich mich an mehreren Stellen sehr verloren, und musste erstmal die Weltkarte samt Questbeschreibung studieren. So eindeutig, wo die Reise  in Y's - Memories of Celceta jetzt hingehen sollte, war es nur in den seltensten Fällen.

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  • 11.02. um 10:55

PlayStation: Kratos und Sly Cooper rocken die Vita

Wer gerne ein wenig Sony-Geschichte nachholen möchte, bekommt schon bald die Möglichkeit dazu. Dann könnt ihr nämlich die gesamte Sly Cooper-Triloge und die ersten beiden God of War-Teile gemütlich auf eurer PlayStation Vita spielen. Für mich als God of War-Noob nochmal die Chance, den zweiten Teil nachzuholen. Sony schickt "The Sly Trilogy" und "The God of War Collection" in den nächsten zwei Monaten auf den Markt. Wie Sony nun auf dem offiziellen PlayStation-Blog bekannt gegeben hat, erscheinen die ersten beiden Teile von God of War am 8. Mai in einer Collection für die PlayStation Vita. Fans des charismatischen Griechen dürfen sich auf überarbeitete Grafiken, Touchscreen- und Dual-Analog-Support sowie der obligatorischen Trophäen-Unterstützung freuen. Auch "The Sly Trilogy" findet am 16. April ihren Weg auf der PlayStation Vita. Wahrscheinlich will man den aktuellen Hype um den zwischen 2015 und 2016 erscheinenen CGI-Streifen nutzen, uns kann es Recht sein! Beide Titel könnt ihr entweder im Handel erwerben oder gemütlich von zu Hause aus im PlayStation Network herunterladen. Ich freue mich immer über neuen Zuwachs für die PlayStation Vita, auch wenn ich die beiden neuen Titel nicht unbedingt als Must-Haves einstufen würde. Wer aber noch keinen der Titel gezockt hat, sollte sich vielleicht doch überlegen, ob sich ein Kauf lohnt. Was meint ihr? Diskutiert mit uns im Forum und im Kommentarbereich! quelle: playstation-blog

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  • 23.01. um 18:00

PlayStation Plus: Diese Spiele gibt es im Februar

PlayStation Plus düfte allen PlayStation-Spielern wohl bekannt sein. Jeden Monat offeriert euch eine Mitgliedschaft gratis Spiele für PlayStation 4, PlayStation 3 und PlayStation Vita. Diese Spiele können dann gespielt werden, so lange ihr eine gültige Mitgliedschaft besitzt. Auch im Februar gibt es wieder neue Spiele für Umme, und wir sagen euch welche. Öfter mal etwas Neues. Aus gegebenem Anlass stellte ich euch gestern schon die aktuellen Deals of the Week des Xbox Live Stores vor und heute will ich nicht verzagen und euch die PlayStation Plus-Highlights im Februar vorstellen. Aber bevor ich das tue, möchte ich für diese unaufhörliche Mühe die ich mir nur für euch da draußen auferlege den verdienten Applaus haben. Und wenn ihr nur nach einer Fliege schnappt, so viel Zeit muss sein. Dankeschön. Also, Sony hat auf dem offiziellen PlayStation Blog die neuen Januar/Februar-Inhalte der PlayStation Plus-Spielesammlung bekannt gegeben und die können sich sehen lassen. Ein kostenfreies Spiel entfällt dabei auf die PlayStation 4, während je zwei weitere für die PlayStation 3 und die PlayStation Vita zur Verfügung stehen. Weil ich so toll bin, sage ich euch auch welches Spiel wann für welche Plattform erscheint, und welche dafür das Programm verlassen. Schließlich haben sie heute keine Rose bekommen. Diese Spiele verlassen PlayStation Plus: 29. Januar: DmC Devil May Cry (PlayStation 3) 29. Januar: Remember Me (PlayStation 3) 29. Januar: Sonic and Allstars Racing Transformed (PlayStation Vita) 29. Januar: Blazeblue Continuum Shift Extend (PlayStation Vita) 29. Januar: GTA: Liberty City Stories (PlayStation Portable) 5. Februar: Don’t Starve (PlayStation 4) 5. Februar: Resogun (PlayStation 4) Diese Spiele erscheinen für PlayStation Plus: 29. Januar: Metro Last Light (PlayStation 3) 29. Januar: BioShock Infinite (PlayStation 3) 29. Januar: Dynasty Warriors Next (PlayStation Vita) 29. Januar: ModNation Racers: Road Trip (PlayStation Vita) 5. Februar: Outlast (PlayStation 4) Freut ihr euch auf die kommenden Spiele? Wie gefällt euch das PlayStation Plus-Programm allgemein? Sagt es uns.

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  • 28.11.2013 um 10:00

Test: FIFA 14 (Update: Xbox One- & PS4-Version)

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Das gilt nicht nur für die Fußballprofis, die jedes Jahr Millionen in die Stadien und vor den Fernseher locken, sondern auch für die Entwickler von EA Sports, die jedes Jahr wieder versuchen, das Fußballerlebnis noch etwas authentischer auf die Spielekonsolen zu bannen und euch und eure Freunde wieder hinter den Controllern eurer Konsolen zu versammeln. Zur Xbox One- und PlayStation 4-Version von FIFA 14 Kauderwelsch Auch dieses Jahr haben die Entwickler sich so einiges überlegt, damit es sich noch realistischer anfühlt, das Runde ins Eckige zu zimmern. Precision Movement, Protect the Ball, Pure Shot, eine authentischere Ballphysik und eine verbesserte Teamintelligenz sollen das Gefühl echter Bolzplatz-Action aufkommen lassen. Wenn das jetzt für euch erstmal böhmische Dörfer sind, ist das verzeihlich: Im Endeffekt bedeuten die schicken englischen Featurebezeichnungen, die sich die EA-Marketingabteilung jedes Jahr aus den Fingern saugt, nur Eins: FIFA 14 ist dieses Jahr noch besser und realistischer. Und jetzt mal im Ernst: Was wollen wir mehr? Klartext spricht hingegen das neue Menu, das einen nicht wie das im Vorgänger durch unübersichtliche Untermenus treibt, sondern mit einer modernen Kacheloptik intelligent alle Features von FIFA 14 leicht zugänglich macht und dazu noch relevante Zusatzinformationen präsentiert. Anstoß Auf dem Platz fühlen sich die Neuerungen jedenfalls richtig gut an und entpuppen sich als mehr als reine Worthülsen. Die KI-Mitspieler agieren intelligent, laufen sich frei und machen es auch Anfängern relativ leicht, einen guten Anspielpartner zu finden. So können auch Fußball-Laien FIFA 14 gut spielen ohne dauernd in Abseitsfallen zu tappen, aus der sich die KI-Kollegen gut heraushalten. Dementsprechend knackiger ist natürlich auch der Schwierigkeitsgrad der Computergegner. Die KI trickst einen im Angriff häufiger mit geschickten Pässen aus und verteidigt sehr effektiv. Das sorgt für spannende Zitterpartien, die nicht selten nach dem Unentschieden in einem Elfmeterschießen entschieden werden. Das kann auch frusten. Selten schießt man in FIFA 14 mal ein richtig eindeutiges, schönes Tor. Es macht nicht besonders stolz, wenn der Ball erst nach dem dritten Mal Nachschießen über die Torlinie rollt. Wenn es dann allerdings mal klappt, ist das wirklich die die Belohnung für einen guten und intelligenten Spielzug und das macht umso stolzer. Elf Freunde Ok, mit elf Freunden gleichzeitig werdet ihr kein FIFA 14 Spielen können. Je nach Plattform könnt ihr aber immerhin zwischen 4 und 7 menschliche Mitspieler mit euch aufs Spielfeld bringen. Im Anstoß Modus könnt ihr euch dann auf der Couch stundenlang mit unkomplizierte Multiplayermatches unterhalten, ohne die zahlreichen anderen Spielmodi auch nur anzuschauen. Auch online könnt ihr umkompliziert gegen Freunde und Herausforderer antreten und müsst so nie auf einen menschlichen Gegenspieler verzichten. Eine weitere Herausforderung ist die virtuelle Bundesliga, die euch in Bundesligaspielen gegen Fußball Fans aus aller Welt antreten lässt. Neu ist ein Koop-Saison Modus, in dem ihr mit einem Kumpel zusammen gegen ein anderes Fußballer-Duo online im Zwei gegen Zwei Modus antretet und versucht eine Saison mit Rangliste zu gewinnen. Auch die aktuellen Spiele in der echten Fußballwelt, die ihr über „Match Day“ verfolgen könnt, könnt ihr so online im Koop spielen. Fangesänge Unvergleichlich ist nach wie vor die Athmosphäre von FIFA 14. Die Kommentatoren wissen zu vielen Begegnungen Anekdoten zu erzählen und können besonders große Derbys mit vielen Hintergrundfakten beleuchten, bei denen man gerne zuhört. Auch das Spielgeschehen wird zwar nicht immer treffend, aber trotzdem sehr authentisch kommentiert. Die zahlreichen Lizenzen, die über die Trikots, Namen und Gesichter der Spieler hinaus auch noch Arenen, Bälle, Schuhe, Fangesänge und vieles mehr umfassen, machen FIFA 14 für Fans besonders interessant. Auch der Soundtrack umfasst wieder derartig viele tolle Tracks, dass es fast schade ist, dass während der Fußballspiele keine Musik läuft. Die Soundkulisse lässt wie schon im Vorjahr geniale Stadionathmosphäre aufkommen: Die Zuschauer jubeln, buhen, stimmen original Fangesänge an und werden das Spiel über immer lauter. Wenn man unter dem Lauten brüllen der Stadiongänger auf das Tor zuläuft, kann einen das in richtig euphorische Stimmung versetzen. Kunstrasen Die bekannten Logos und Gesichter können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Optik von FIFA 14 zwar immer noch ansprechend, aber keinesfalls beeindruckend ist. Die Zuschauer sind noch immer flache Pixelhaufen, der Rasen noch immer eine schlichte grüne Textur. Das hat wenig vom Grafik-Glamour, mit dem FIFA 14 Anfangs präsentiert wurde. FIFA 14 wirkt, wie ein Port des kommenden Next-Gen FIFAs für eure alte Heimkonsole. Da könnte sich durchaus ein Beispiel an PES 14 nehmen, das mit der neuen Fox Engine wirklich schöne Bilder auf die Playstation 3 und Xbox 360 zaubert, während EA die Ignite Engine ausschließlich auf die Next-Gen Konsolen bringt und sogar PC-Fußballer ausschließt. Wenn ihr auf die Grafik wenig wert legt, PES 14 für euch nicht in Frage kommt und in naher Zukunft nicht vorhabt, auf Xbox One oder Playstation 4 umzusatteln könnt ihr bei FIFA 14 aber trotzdem bedenkenlos zugreifen. Wenn ihr noch bis zum FIFA 14 für die nächste Konsolengeneration warten wollt, müsst ihr euch aber auch nur noch rund zwei Monate gedulden. FIFA 14 erscheint am 26. September für alle gängigen Plattformen (außer Wii U)

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  • 27.11.2013 um 10:50

Test: LEGO Marvel Super Heroes

Wenn sich erwachsene Männer zusammen vor die heimischen TV-Geräte setzen, um wie kleine Kinder mit Bausteinen zu spielen, dann kann es nur eine Ursache dafür geben, nämlich das erscheinen eines neuen Lego-Videospieles. Seit Anfang des Monats ist der neueste Ableger des Bauklötzchenspieles, "LEGO Marvel Super Heroes", draußen, wir haben uns in die kunterbunte Lego-Welt gestürzt und verraten euch, was der neueste Teil alles kann. Die ganze Bandbreite Nachdem bereits erfolgreiche Franchise und Filmreihen wie Harry Potter, Fluch der Karibik, Indiana Jones und vor allem Star Wars Paten für spaßige Videospieladaptionen von LEGO standen, hat es im Jahr 2013 eine weitere große Marke von Disney in das Klötzchen-Universum geschafft, "Lego Marvel Super Heroes"! Wie der Titel schon sagt hat sich Entwicklerstudio TT Games dieses mal auf das Superhelden Universum von Comic-Gigant Marvel gewagt. Für das englische Studio kein unbekanntes Territorium, immerhin erschien 2008 schon "LEGO Batman – The Videogame" und im vergangenen Jahr "LEGO Batman 2 – DC Super Heroes". Mit "Lego Marvel Super Heroes" will Publisher Warner Bros. Interactive Entertainment an dem alt bewerten Konzept von vorangegangenen LEGO-Spielen festhalten und veröffentlicht den Titel sogar auf jedem erdenklichen System, von PS3 und Xbox 360 über Nintendos Wii U bis hin zur kommenden Konsolengeneration PS4 und Xbox One. Sogar für die Handheld Konsolen PS Vita und Nintendo 3DS sind Ableger veröffentlicht worden, welche allerdings eine andere Einzelspieler Geschichte erzählen. Super Superheld Haben sich frühere LEGO-Spiele meinst an den großen Vorlagen von Hollywood orientiert, hat Story-Schreiber Mark Hoffmeier für "Lego Marvel Super Heroes" eine ganz eigene Geschichte entworfen. Dennoch erinnert zumindest der Anfang des Spieles an den 2007 erschienen Kinofilm "Fantastic Four – Rise Of The Silver Surfer". Eben dieser Silver Surfer erscheint zu Beginn des Spieles auf der Erde, doch während die Mitglieder der Avengers den Surfer für eine Bedrohung halten, versucht dieser die Menschheit vor einer noch viel größeren Gefahr zu warnen. Zu allem Übel verfolgt auch noch der finstere Doktor Doom einen bösen Plan und macht damit den Superhelden das Leben schwer. Um dem drohenden Chaos Herr zu werden, benötigen die Avengers Hilfe von außerhalb. Wie passend dass in dem LEGO-Universum so gut wie jeder Superheld im virtuellen New York City wohnt! Somit kommt Marvels volle Superhelden-Palette zum Einsatz und die Fantastic Four, X-Men, Spiderman und sogar die Guardians of the Galaxy geben sich die Klinke in die Hand. Und weil es mindestens genau so viele Schurken wie Superhelden gibt, feiert "Lego Marvel Super Heroes" einen bekannten Comic-Charakter nach dem anderen ab. Besonders für Genre-Fans und Marvel-Freunde dürfte dies ein wahrer Genuss sein. Um sich gegen Finsterlinge wie Red Skull, Vanom, Magneto oder Loki zur Wehr zu setzten, werden die Teams bestehend aus zwei bis vier Helden durch die Bank weg bunt gemischt. Somit lassen sich wild zusammen gewürfelte Teams wie Wolverin, Spiderman, und Iron-Man durch die Einzelspieler-Kampange bewegen. Hier hat der Spieler nach wie vor die Möglichkeit jeden Charakter abwechselnt zu spielen. Bewehrtes Rezept Wie Anfangs schon erwähnt behält "Lego Marvel Super Heroes" das Erfolgsgeheimnis früherer Spiele bei. Die Anzahl zusammelnder Objekte in der Kampange und während des freien Spielens in der offenen Spielwelt ist einfach gigantisch! Selbstverständlich können wieder die vielen silber- und goldfarbenen Steinchen eingesammelt zu werden, die einen Balken füllen. Ist dieser Balken voll gibt es für den Spieler einen schönen Bonus. Ebenfalls gibt es in jedem Level drei zusammelnde Objekte und sogar die LEGO-Version von Marvel-Legende Stan Lee, welcher in jeder Mission aus einer neuen misslichen Lage gerettet werden kann. Die Sammelsucht des Spielers wird also ordentlich angekurbelt und der Wille jedes Level mit möglichst allen Gegenständen abzuschließen wird stets größer. Die 15 Level der Einzelspieler-Kampange sorgen für viel Abwechslung und lassen kaum Langeweile aufkommen. Stets auftauchende Rätsel sorgen für ein wenig Gehirn Aktivität und fordern ein reibungsloses Miteinander des gesamten Teams. Beispielsweise muss Iron-Man eine Goldplatte mit Hilfe seiner einzigartigen Fährigkeit zum Schmelzen bringen. Aus den entstandenen Einzelteilen baut Wolverine dann einen Schalter zusammen, welchen nur er mit seinen Klauen aktivieren kann. Durch das Drücken erscheint ein Ring an der Decke, den nur Spiderman mit seinen Spinnenfäden ziehen kann und zu guter letzt öffnet sich dadurch ein verschlossener Durchgang. Alles drin, alles drum, alles dran "Lego Marvel Super Heroes" bietet eine tolle Inszenierung! Das Gameplay sowie die Zwischensequenzen machen einen einwandfreien Eindruck. Waren die LEGO-Charaktere in früheren Spielen noch Stumm, verständigen sich die Avengers & Co. mit einer guten Localisation, wobei allerdings keine der Synchronstimmen aus den Kinofilmen mit dabei ist. Eine detaillierte Grafik und ein ausgesprochen guter Soundtrack machen dieses kreative Klötzchenspiel zu einem langlebigen Titel, welcher einen guten Abschluss auf den jetzigen Konsolen bildet.

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