• 17.03. um 10:04

Test: Atelier Escha & Logy – Alchemists of the Dusk Sky

Beinahe jedes Jahr bekommen wir vom Entwicklerstudio Gust einen neuen Ableger des Atelier-Franchises präsentiert, womit insbesondere Core Japan und Anime-Fans bedient werden. Ohne Frage handelt es sich dabei stets um Nischentitel und auch bei dem neuen Spiel Atelier Escha & Logy – Alchemists of the Dusk Sky ist es nicht anders. Eingefleischte Fans dürfen sich aber dieses Jahr auf einige Änderungen gefasst machen, wie etwa das nun endlich überarbeiteten Kampfsystem. Auch hat man aus dem Fehler von Atelier Ayesha gelernt und liefert im Westen wieder eine japanische Tonspur mit aus. Viel gibt es im neuesten Teil zu entdecken und wir verraten euch wie dieser so abschneidet. Aus eins macht zwei… Die erste große Änderung in Atelier Escha & Logy findet sich direkt zum Spielstart: Es gibt zwei Charaktere, aus denen der Spieler auswählen kann. Die Auswahl hat zwar keinerlei Einfluss auf die Story und auch werden beide Charaktere stets in der Party integriert sein, jedoch wird die Geschichte aus Blick des jeweiligen Charakters, entweder seitens Mädchens Escha oder dem Blickwinkel des Knaben Logy erzählt. Auch der Aufguss ist ein etwas anderer. Während in den vorangegangenen Spielen des Atelier-Franchises noch ein eigener Workshop betrieben wurde, so werden unsere beiden Alchemisten in diesem Teil von der örtlichen Research & Development  Behörde eingestellt um Ruinen zu erforschen, Objekte mit Alchemie herzustellen und den Menschen zu helfen. Wie alle aktuellen Atelier Teile baut auch Atelier Escha & Logy – Alchemists of the Dusk Sky auf einem Zeitsystem auf. Sprich, dem Spieler steht nur eine gewisse Zeitspanne oder Anzahl von Aktionen zu Verfügung, um vorgegebene Ziele zu erreichen. Das Spiel erzählt entsprechend eine Geschichte, die mehrere Jahre andauert und für jede Aufgabe werden mindestens vier Monate zur Verfügung gestellt um die vorgegebenen Parameter zu erfüllen. Hier bekommen wir es auch mit einem neuen Questsystem zu tun. Ein 5 x 5 Gitter mit insgesamt 25 Aufgaben dient Spieler hier als Basis der Übersicht. In der Mitte dieses Questgitters befindet sich die Hauptaufgabe, die unbedingt erfüllt werden muss, wohingegen die anderen sekundär sind. Vernachlässigen sollte der Spieler diese jedoch nicht, da hier bessere Belohnungen auf dem Spieler warten und außerdem wäre es ja auch langweilig nur das Nötigste zu schaffen. Entsprechend wird der Ehrgeiz angeregt 100 Prozent Leistung abzuliefern und das obendrein während er unter Zeitdruck steht. Wie schon in älteren Atelier-Spielen vergehen die Tage, wenn Aktionen wie das Aufsammeln von Items, die Reise durch die Welt oder das Herstellen von Gegenständen durch Alchemie, auch Synthetisieren genannt, durchgeführt werden. Entsprechend gilt es sich im Vorfeld schon ein paar Gedanken zu machen um die Zeit möglichst effektiv zu nutzen. Zucker und Salz, Hefe und Schmalz… Zugegeben, nicht immer geht es bei der Alchemie um das Backen von Kuchen, aber auch solche Leckereien können durchaus im großen Kessel zusammengebraut werden. Da unsere Protagonistin Escha eine Naschkatze ist, geschieht das auch des Öfteren, zur Belustigung des Spielers, da sowas auch in manchen Events gezeigt wird. Zum Synthetisieren werden stets unterschiedliche Zutaten benötigt, die sich nach Kategorien unterteilen. Manchmal werden explizite Items vorausgesetzt, aber beigemischt werden stets noch andere Objekte, wie etwa ein beliebiges Item aus der Kategorie „Flüssigkeit“. Da das Erklären des kompletten Alchemie-Systems zu lange dauern würde, halten wir uns kurz und beschränken wir uns auf das Wesentliche: Es wurde super überarbeitet, bietet zahlreiche Möglichkeiten den hergestellten Items neue Attribute und passive Skills zu geben und ist obendrein auch für Neueinsteiger äußerst zugänglich. Die Komplexität verdeutlicht insbesondere das Tutorial, welches selbst nach 15 Spielstunden noch nicht beendet ist. Keine Angst! Das Tutorial dauert keine 15 Stunden, denn durch immer wieder neue kurze Exkurse, die neue Fähigkeiten und Mechaniken erklären, gewinnt Atelier Escha & Logy – Alchemists of the Dusk Sky langsam aber sicher an Komplexität, ohne den Spieler gleichzeitig zu verwirren und zu erdrücken. Besonders gefiel uns zudem die Möglichkeit, hergestellte Items in einem speziellen Menü auszurüsten, wobei diese aber nur von Escha und Logy während Kämpfen verwendet werden können. Das Besondere: Diese werden automatisch wieder aufgestockt, wenn man in die Stadt zurückkehrt. Auch die Erklärung dafür ist so simpel wie genial: Es sind Ausgaben, die vom R&D Department gedeckt werden. Wo der Spieler in früheren Teilen noch arg knausern musste, so kann hier fleißig mit Items gespammt werden, wobei aber die taktische Seite der Dinge keinesfalls vernachlässigt werden darf. Das neue Kampfsystem Das Kampfsystem von Atelier Escha & Logy – Alchemists of the Dusk Sky hat sich im Vergleich zu früheren Teilen sehr zum Positiven verändert. Nun nehmen bis zu fünf Charaktere am Kampfgeschehen teil. Drei davon aktiv und zwei passiv. Die hintere Reihe kann von Gegner nicht direkt angegriffen werden, nimmt aber dafür auch aktiv nicht im rundenbasierten Kampfsystem teil. Wurde eine Energieleiste durch Angriffe weit genug gefüllt, können unterstützende Aktionen durch andere Charakter, auch die passiven, durchgeführt werde. So lassen sich Kombos mit anderen Charakteren erstellen oder aber man verteidigt diese vor den Angriffen der Monster. Auch die Positionierung der Charaktere auf dem Kampffeld wird nun eine größere Bedeutung zugeteilt. So können passive mit den aktiven Charakteren jederzeit ausgetauscht werden, vorausgesetzt diese befinden sich auf der gleichen Position. Gerade in härteren Kämpfen wird dies notwendig und bietet taktisch einige neue Möglichkeiten. Die liebe Technik… Der erste Moment in Atelier Escha & Logy bedarf einiger Eingewöhnung. Die Grafik und speziell das Leveldesign wirken teils unterirdisch und haben sich seit Atelier Rorona (zwischen Rorona und Escha &Logy liegen noch drei weitere Titel) kaum verbessert. Nach einiger Spielzeit fällt dies kaum noch auf, doch würden wir uns für die Zukunft durchaus ein Update der visuellen Präsentation wünschen. Soundtechnisch hingegen gibt es keinerlei Gründe zur Beanstandung. Die englische Synchronisation ist solide und die japanische herausragend. Selbst der Soundtrack ist wie gewohnt hochkarätig und lässt den Wunsch aufkommen diesen zusätzlich noch zu erwerben.

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
  • 04.11.2013 um 11:44

Test: The Guided Fate Paradox

In jüngster Zeit konnten sich Fans von rein japanischen Games, speziell jene in Anime Aufmachung, über reichhaltige Veröffentlichungen erfreuen. Speziell NIS America sorgte hier für mehrere Spiele wie "Time and Eternity" oder den neuesten Ableger des "Disgaea"-Franchises für einiges an frischem Material. Nun beschert uns eben dieses Studio auch direkt einen weiteren Titel, in dem ihr in die Rolle von Gott höchstpersönlich schlüpft. Wie allmächtig der Spieler in "The Guided Fate Paradox" allerdings tatsächlich sein wird verraten wir euch im Folgenden. In "The Guided Fate Paradox" schlüpfen wir in die Rolle von Renya Kagurazaka, einem 17-jährigen Schüler, der insbesondere durch ein Merkmal geprägt ist: Er ist ein Pechvogel, zumindest was Glücksspiele angeht. Trotz dieser, ihm sehr bewussten Eigenschaft, nimmt er etwas widerwillig durch ein hübsches Mädchen überredet, an einer Lotterie im örtlichen Einkaufscenter teil. Zu Renyas Überraschung gewinnt er den Hauptpreis dieser Lotterie, doch dass das Mädchen ihm darauf ohne zu zögern einen mit Nägeln bestückten Baseballschläger über den Schädel zieht, lässt die Frage aufkommen, ob das nun wirklich Glück gewesen ist. Renya erwacht daraufhin im Himmelreich Celestia. Hier entpuppt sich das Mädchen, welches den Namen Liliel trägt, als Engel und sie vermittelt unserem Renya obendrein, dass er nun Gott ist. Im ersten Moment noch sehr ungläubig wird unsere Hauptcharakter allerdings fix davon überzeugt, dass das die Wahrheit ist und Ablehnen kann er diesen unfreiwilligen Posten auch nicht – zumindest nicht wenn seine Existenz nicht von etwas mysteriösem verschlungen werden soll. Soviel zum Thema Glück bei Gewinnspielen. Fortan entwickelt sich eine abstruse Geschichte, in der unsere Held nicht nur zahlreiche Kämpfe überstehen und den Plänen der Engel auf die Schliche kommen muss. Denn  es dauert natürlich nicht lange, bis er sich Fragen stellt wie „Warum ausgerechnet ich?“ und vor allem „Was ist mit dem ursprünglichen Gott geschehen?“. Das Schicksal beeinflussen Die Hauptaufgabe des Spielers in "The Guided Fate Paradox" ist es, Gebete zu erhören und das Schicksal der Gläubigen zu begleiten und so zu verändern. Mit Hilfe des Fate Revolution Circuits gelangt Renya so in die Welten der Gläubigen, die nicht alle auf der Erde gelegen sind. Sogar fiktionale Charaktere können hierzu gehören! Das Fate Revolution Circuit lässt Renya aus der realen in die Originale und die Copy World eindringen. Die Originale ist die Welt, in der die Geschehnisse stattfinden, und die Copy World ist eine künstliche innerhalb des Fate Revolution Circuits, die ermöglicht. Durch das Bekämpfen von Kreaturen in der Copy World kann so das Schicksal beeinflusst werden, dass dem Gläubigen von seinem Wunsch abhält. Im Verlauf von "The Guided Fate Paradox" bekommt es der Spieler mit allerhand von faszinierenden Geschichten zu tun, die insbesondere auch emotional berührend sind. So versucht die berühmte Märchenfigur Cinderella gegen die eigene Geschichte anzukämpfen oder ein kleiner schwächlicher Zombie hat Angst vor Menschen und wird deshalb von anderen Zombies gemobbt. Hier stellt sich unserem Helden nicht nur die Frage wie er diesen bedauerlichen Figuren helfen kann, sondern auch vor allem anderen, ob er es überhaupt sollte. Darf er den Verlauf eines von allen geliebten Märchens ändern oder einen Zombie helfen über sich hinauszuwachsen? Grinden und die Sache mit dem Frust Auch in "The Guided Fate Paradox" bekommen wir es, zumindest zu einem bestimmten Anteil, wieder mit einem eher typischen japanischen Rollenspiel-Element zu tun: Dem Grinden. So müssen wir teilweise etwas hartnäckiger agieren, um den eigenen Level auf eine höhere Stufe bekommen oder bessere Ausrüstung sammeln, um allseits gerüstet zu sein. Besonders die Bestrafung, solltet ihr mal besiegt werden, ist insofern äußerst hart. Denn ihr verliert jegliche Ausrüstung die ihr am Körper tragt, als auch jedes Items in euren Taschen. Nur Items die in Celestia eingelagert wurden bleiben erhalten. Der Verlust von Items kann insbesondere dann sehr schmerzhaft werden, wenn unzählige Stunden des Levelns in diese gesteckt worden sind. Denn jedes Item verfügt über eine Prozent-Anzeige die beim Kämpfen gefüllt wird. Ist diese voll, kann beim Schmied dieses Item upgegradet werden. Je höherstufig das Item, umso länger dauert auch das Füllen der Anzeige. Die sogenannte Burstleiste muss für ein +1 Item so auf 100 Prozent, für ein +2 Item auf 120 Prozent und so weiter gefüllt werden. Auch ein Fusionieren zweier Items ist zudem Möglich, sodass der Spieler in "The Guided Fate Paradox" noch stärkere Ausrüstung generieren kann. Geht diese verloren bleibt entweder Frust oder das Laden eines alten Spielstandes übrig. Kämpfe in der Copy World Um den Wunsch eines Anhängers zu erfüllen muss der Spieler zunächst zehn Flure in der Copy World durchqueren und am Ende einen Bossgegner besiegen. Zwischen den einzelnen Fluren erwarten uns hier immer kurze Sequenzen die die Story weitertreiben. Die Welten unterscheiden sich äußerst stark untereinander, sind aber auch vom grafischen, als auch vom Design-Standpunkt her, keine wirkliche Revolution. Witzig sind hingegen die zahlreichen und sehr obskuren Items die es hier zu finden gilt. Das Fahrwerk eines Panzers als Fußbekleidung, ein Schwert in der Hand und einen Fischkopf als Mütze – alles ist möglich! Zudem verfügt jedes Item über eigene spezielle Fähigkeiten, mit denen ihr euch euren Gegnern erwehren könnt! Des Weiteren seid ihr meistens auch nicht alleine unterwegs. So könnt ihr einen der Engel mit euch mitnehmen um an eurer Seite zu kämpfen, oder aber ihr befehligt diesem ganz eigenständig zu agieren. Durch das rundenbasierte Zugsystem  bekommen wir es hier auch mit intensiven strategischen Kämpfen zu tun. Nur wer mit dem nötigen Maß an Planung und Vorsicht agiert, ist auch erfolgreich und segnet nicht vorzeitig das Zeitliche. Und ist die Story erst einmal abgeschlossen, so gibt es noch zahlreiche Dungeons die gemeistert werden wollen – was euch am Ende dieser erwartet verraten wir euch hier allerdings nicht. Auch im Bereich der Soundtechnik hat NIS America bei "The Guided Fate Paradox" eine gewohnt hochkarätige Leistung abgeliefert. So ist die englische Synchronisation ausgeprochen gut, aber auch eingefleischte Fans dürfen sich auf den Original-Ton freuen. Der Soundtrack kommt mit einem ausgesprochen vielfältigen Mix daher, der zudem sehr stark ins Ohr geht.

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
  • 31.07.2013 um 12:07

Watch Dogs: Unschöner Trailer der Current-Gen-Version

Bisher haben wir ja nur Gutes von Watch Dogs gesehen, aber der neuste Trailer ist wahrlich kein Augenschmaus. Matschige Texturen und extrem hölzerne Animationen sorgen für offen stehende Münder. Allerdings nicht im positiven Sinne. Dementsprechend ist die Empörung auf Youtube. Viele Kommentare sprechen gar von einem Fangemachten Mod für GTA IV. Was Ubisoft mit dem neuen Watch Dogs Trailer bezwecken möchte, ist unklar. Bisher schweigt sich das Unternehmen über den Trailer aus. Darin sehen wir Aisha Tyler, eine Figur aus Watch Dogs. Doch zunächst schwenkt die Kamera durch Gassen und Straßen. Und offenbart eine äußerst hässliche Welt. Karge Oberflächen und unansehnliche Lichteffekte erwecken den Eindruck, als sei das Material schon Jahre alt. Auch die Animationen sind alles andere als geschmeidig. Das haben wir alles schon um Längen besser gesehen. Möglich ist, dass es sich bei dem gezeigten Material um die Technik der momentanen Konsolengeneration handelt. Bisher hatte Ubisoft ja nur PC und Next Gen Material zu Watch Dogs veröffentlicht. Allerdings wäre diese Erklärung sehr enttäuschend. Schon das erste Assassins Creed beispielsweise sah besser aus. Viele Betrachter des Videos unterstellen Ubisoft mit Watch Dogs gar, bisher nur High End PC-Material gezeigt zu haben, welches so nicht einmal auf den Next Gen Konsolen laufen würde. Diese Aussagen sind allerdings wohl eher böse Sticheleien und wir von ingame bezweifeln das stark. Dass die gezeigten Bilder von Watch Dogs aber tatsächlich die Grafik der PS3 und Xbox 360 Version zeigen, ist (wenn auch enttäuschend) durchaus denkbar. Watch Dogs ist bei weitem größer als alle bisher erschienenen Assassins Creeds und mit den ganzen Interaktionsmöglichkeiten müssen gewisse Abstriche gemacht werden.  Und da lässt sich bei der Grafik eben am ehesten sparen. Doch egal, ob ernst gemeinter Trailer oder nur ein schlechter Scherz, eines bewirkt das neue Video von Watch Dogs allemal: Die Vorfreude auf die neue Konsolengeneration ist nochmal gestiegen! [youtube YZahmJIhE90 nolink] Quelle: Kotaku

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
  • 21.06.2013 um 13:00

PS3 und Xbox 360 sagen ade. Doch welche Spiele kommen noch?

Nach den Veröffentlichungen von PS4 und Xbox One konzentrieren sich schon alle auf die neue Konsolengeneration. Doch sollte man die, mittlerweile betagten, Konsolen PS3 und Xbox 360 noch nicht abschreiben. Das Jahr 2013 hat noch einige Highlights (wie das zuletzt erschienene The Last of Us beweist) für die alten Daddelmaschinen zu bieten. In einer kleinen Vorschau blicken wir voraus und zeigen Euch die Titel, bei denen sich dieses Jahr noch eine Anschaffung lohnt. Recht bald, nämlich schon am 02.07. erscheint Activisions Call of Duty-Black Ops 2: Vengeance. Der DLC punktet mit vier neuen Karten, sowie einer Neuauflage der klassischen Summit-Karte. Hinzu kommen das nagelneue Zombie-Abenteuer Burried sowie eine neue Waffe: Die Ray Gun Mark II. Multiplayer-Fans können also bald schon wieder die Ballermänner glühen lassen. Knapp einen Monat später, nämlich am 23.08. erscheint dann Saints Row 4 (verrückt zuschlagen). Die Open World Serie ist bekannt für ihre abgedrehten Ideen. Auch im neusten Teil dürfen sich Spieler auf verrückte Einfälle gefasst machen, wie etwa eine Alien-Invasion, die im Space Invaders Stil abgewehrt werden muss. Auch in Saints Row 4 werden also die Lachmuskeln ordentlich beansprucht. Am 30.08. erscheint dann der neuste Teil einer weiteren Serie, nämlich Lost Planet 3 (eiskalt vorbestellen). Als Weltraum-Mechaniker Jim Peyton macht Ihr Euch auf, den Akriden ein weiteres Mal das Fürchten zu lehren. Übrigens spielt Lost Planet 3 Jahre vor dem ersten Teil, ist also ein Prequel. Kann Capcom Euch mitten im Sommer in eine Eiswelt entführen? Den 17.09. dürften sich viele von Euch wahrscheinlich schon rot im Kalender angestrichen haben, denn dann erscheint mit GTA V (hier abgreifen) der neuste Teil der Serie. Drei Charaktere, eine Spielwelt dreieinhalb Mal so groß wie die von Red Dead Redemption, massig Fahrzeuge... Es scheint als ob Rockstar mit GTA V zum ganz großen Streich ausholt. Wohl das heiß ersehnteste Spiel des Jahres! Den Abschluss unserer kleinen Vorschau markiert Watch Dogs (heimlich pre-ordern). Der Titel von Ubisoft bedient sowohl die alte, wie auch die neue Konsolengeneration und dürfte wohl das letzte große Highlight für PS3 und Xbox 360 werden. Der Open World Titel um den Hacker Aiden Pearce schlug beim ersten Erscheinen wegen seiner vielfältigen Möglichkeiten der Smartphone-Nutzung Wellen. Natürlich ist dies nur ein kleiner Teil der Spiele, die im kommenden halben Jahr noch erscheinen. Man sieht: auch wenn die neue Konsolengeneration schon in den Startlöchern steht, PS3 und Xbox 360 haben bis zum Schluss noch Einiges zu bieten. Wir freuen uns auf das Finale der alten Generation! Quelle: GamersGlobal

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
  • 25.04.2013 um 10:39

Beyond Two Souls: Erstes Videomaterial für Vorführung auf Filmfestival

Zusammen mit der Veröffentlichung des Covers von Beyond Two Souls wurde auch ein echtes Event für Fans des Spiels und die Presse angekündigt. Beyond Two Souls wird auf dem Tribeca Film Festival vorgestellt werden und damit das erste Playstation 3 exklusive Spiel sein, dem diese Ehre erteilt wurde. Bei dem Event werden viele der Darsteller, unter anderem auch Willem Dafoe und Ellen Page, anwesend sein und einige Szenen des Heavy Rain Nachfolgers auf der Kinoleinwand betrachten. Das ganze Event soll übrigens für jeden über einen Internetstream zugänglich gemacht werden. Wenn ihr allerdings nicht warten wollt und einen kleinen Spoiler vertragen könnt habt ihr jetzt die Möglichkeit, einen kleinen Teaser schon jetzt zu sehen. Das Video, dass ein wenig wie ein auf Leak gemachter Teaser wirkt, zeigt eine dramatische und toll inszenierte Szene, die auch die Einbindung des Controllers demonstriert. Da der Teaser nur etwas unter zwei Minuten lang ist hoffen wir, dass es sich nur um einen kleinen Teil der Präsentation handelt. Hier für euch das Beyond Two Souls Bootleg Material: [youtube qy5Iv7Q6C5A nolink] Genug Material für eine längere Präsentation scheint es zumindest zu geben: Quantic Dreams veröffentlichte vor wenigen Tagen ein Foto des enormen Scripts von Beyond Two Souls, dass über 2000 Seiten umfasst. Bei so biblischen Ausmaßen sollte doch eigentlich noch die eine oder andere Minute mehr drin sein. Falls ihr gerade bereut, keine PS3 zu haben, gibt es übrigens zumindest noch etwas Hoffnung für euch. Zumindest, wenn ihr vorhabt, euch eine PS4 zuzulegen, könnte es sein, dass ihr Beyond Two Souls trotzdem spielen könnt. David Cage sagte zwar sehr bestimmt aus, dass keine PS4 Umsetzung kommen würde, so ganz einig ist man sich damit aber im Hause Quantic Dream noch nicht. Ein ranghoher Mitarbeiter des Unternehmens widersprach Cage und behauptete, dass über eine PS4 Veröffentlichung bisher weder diskutiert noch entschieden worden wäre. Aktuelle Infos zu dem Stream und Beyond Two Souls findet ihr auf unserer Themenseite zum Spiel. Weiterführendes zur PS4 sammeln wir ebenfalls auf einer eigenen Themenseite. Quelle: GameInformer

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
  • 24.04.2013 um 16:51

Beyond Two Souls: Quantic Dream veröffentlicht Foto des gigantischen Scripts

Die Beyond Two Souls Entwickler Quantic Dream wollen offensichtlich bevor sie ihr Spiel auf einem Filmfestival vorführen noch einmal klar machen, dass wirklich eine ganze Menge Story in Beyond steckt. Um das zu demonstrieren postete das Studio jetzt ein Foto des Scripts, dass alle Dialoge des Spiels enthält. Mit Texten scheinen die Heavy Rain Macher tatsächlich nicht zu geizen, das Script erreicht wirklich biblische Ausmaße. Auf über 2000 Seiten sammeln sich die Dialoge und Textzeilen, die in Beyond: Two Souls mitunter von Ellen Page und Willem Dafoe gesprochen werden. Bei durchschnittlich 250 Wörtern pro Seite kommt man so schnell auf über 500000 Wörter. Damit stellt das Projekt beispielsweise Dishonored, dass mit rund 130000 Wörtern auskam, in den Schatten. Ein kurzer Roman umfasst zum Vergleich nur circa 40000 Wörter. Bei solchen Testmengen können wir nur hoffen, dass die Qualität die selben Maße wie die Quantität des Script hat. Dann dürfte Beyond Two Souls der PS3 auf jeden Fall einen würdigen Abgang ermöglichen. Obwohl Beyond Two Souls schon im Oktober erscheinen soll ist scheinbar noch nicht sicher, ob dass Spiel auch auf für die PS4 erhältlich sein wird. David Cage sagte, dass das Spiel nur für die PS3 vertrieben werden soll, eine PS4 Adaption sei nicht geplant. Ein ranghoher Mitarbeiter von Quantic Dream widersprach dem jedoch: Über die Möglichkeit einer PS4 Portierung sei bisher weder gesprochen noch entschieden worden. Neben Beyond Two Souls arbeiten die Quantic Dreams Entwickler übrigens schon an einem neuen Spiel für die PS4. Quelle: VG247

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
  • 22.04.2013 um 12:12

Beyond Two Souls: Neue Spekulationen zum PS4-Release

Letzte Woche überraschte und Quantic Dream mit der Enthüllung des Spielecovers von Beyond Two Souls, dass mit seinem cineastischen Look die Erwartungen an den geistigen Heavy Rain Nachfolger schürt. Cineastisch geht es bei Beyond Two Souls auch im wörtlichen Sinne zugehen: Das Spiel wird auf einem Filmfestival einem größeren Publikum vorgeführt. Die Veranstaltung wird gefilmt, also habt auch ihr die Möglichkeit, euch einige Gameplayminuten schon vorab anzuschauen. Bisher hieß es, dass Beyond Two Souls exklusiv für die PS3 erscheinen würde und damit nicht wie zum Beispiel Battlefield 4 und Thief, den Weg einer Cross-Gen Veröffentlichung wählen würde. Das scheint aber weniger fest in Stein gemeißelt zu sein als bisher angenommen. Während David Cage vermeldete, dass das Spiel auf jeden Fall nur für die PS3 erscheinen würde, sage jetzt Guillaume de Fondaumière, dass es diesbezüglich noch keine Entscheidung geben würde. "Das haben wir noch nicht entschieden.", sage Fondaumière knapp zu einer direkten Nachfrage nach einer PS4 Fassung. Es ist natürlich sehr fraglich, wie es zu derartigen Kommunikationsproblemen zwischen den Beiden kommen konnte, diese Entscheidung ist ja immerhin alles andere als unwichtig. Das Veröffentlichungsdatum von Beyond Two Souls ist natürlich so kurz vor dem Release der PS4 denkbar ungünstig um noch als reiner PS3 Titel erfolgreich zu werden. Viele Spieler, so könnte man annehmen, würden ihr Geld eher für einen Next-Gen Titel aufsparen. Man darf also gespannt sein, wie genau das Spiel jetzt veröffentlicht wird. Was würdet ihr von einer Next-Gen Fassung des Spiels halten? Macht für euch die Veröffentlichung auf der PS3 so kurz vorm PS4-Release noch Sinn? Quelle: Videogamer.com

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
  • 25.03.2013 um 10:39

Test: Atelier Ayesha: The Alchemist of Dusk

Für uns Fans japanischer Spielkultur ist insbesondere die heutige Konsolengeneration eine glorreiche Zeit. So haben zahlreiche Spiele ihren Weg auf unseren westlichen Markt geschafft. Zugegeben, es könnten deutlich mehr sein, doch ist der leidgeprägte Japan Fan auch über sporadische Games mehr als dankbar. Die Spieleschmiede Gust gehört eben zu jenen Studios die schon zahlreiche Games in Europa veröffentlich hat, wozu an vorderster Front auch das Atelier Franchise gehört. Mit dem nun bereits vierzehnten Teil der Serie Atelier Ayesha: The Alchemist of Dusk kehren wir wieder in eine Welt voll Alchemie und Wunder zurück. Die Reise beginnt… In Atelier Ayesha: The Alchemist of Dusk finden wir uns in einem Land wieder, welches abseits von Arland existiert, in dem die letzten drei Atelier-Teile spielten. In diesem ist die Kunst der Alchemie kaum noch bekannt und auch ist das Land durch Dürren und eine längst vergessene Katastrophe geprägt worden. Dies ist zudem die Heimat unserer Heldin Ayesha Altugle, die in ihrem kleinen Workshop als Apothekerin tätig ist. Einst lebte sie zusammen mit ihrer kleinen Schwester Nio, doch diese verschwand eines Tages spurlos. Zumindest bis zu dem ereignisreichen Tag, an dem Ayesha das Grab ihrer Schwester besucht, welches sich innerhalb alter mysteriöser Ruinen befindet. Hier erscheint ihre Schwester plötzlich schwebend vor ihr und verschwindet so schnell wie sie gekommen ist. Dies ist der Beginn unserer Geschichte und die Suche nach Nio. Auch in Atelier Ayesha bekommt es der Spieler wieder mit dem gewohnten Mix aus Kämpfen, Alchemie und Events zu tun, die allesamt eng miteinander verwoben sind. In den Städten können so Aufträge angenommen werden, wobei die Menschen stets nach gewissen Objekten fragen. Diese müssen via Alchemie hergestellt werden, was durch die Kombination verschiedener Items geschieht. Als Belohnung erhalten wir hier Geld oder auch rare Ingredienzien, die zum Synthetisieren fortschrittlicherer Formeln benötigt werden. Aber auch können in den Städten neue Bekanntschaften gemacht werden. So ereignen sich zahllose Nebengeschichten die in Events erzählt werden – und an Events mangelt es Atelier Ayesha in keiner Weise. Aus diesem Grunde lohnt sich auch stets ein erneutes und immer wiederkehrendes Besuchen bereits besichtigter Orte. Ein besonderes Feature von Atelier Ayesha: The Alchemist of Dusk ist zudem das Memory-System. Durch alle möglichen Aktionen im Spiel erhält der Spieler so Memory-Punkte, die für Tagebucheinträge ausgegeben werden können. Wurde so bspw. eine Nebengeschichte abgeschlossen, kann Ayesha einen Tagebucheintrag von ihren Erlebnissen vornehmen. Dies kommt einer Synopsis gleich, sodass vergangene Events nochmals nachgelesen werden können. Außerdem bietet das System von Atelier Ayesha: The Alchemist of Dusk noch einen speziellen Anreiz: Durch neue Einträge werden konstante Boni vergeben. Beispielsweise können von bestimmten Items mehr pro Versuch generiert werden, alle Charaktere erhalten erhöhte Attribute oder aber nicht verwendete Figuren erhalten auch ohne zu kämpfen Erfahrungspunkte. Kämpfe, Alchemie und die Sache mit der Zeit Abseits der Städte verschlägt es unsere Heldin Ayesha in die unterschiedlichsten Gebiete. In diesen können Materialien für das Synthetisieren gesammelt und auch Monster bekämpft werden. Das Kampfsystem von Atelier Ayesha: The Alchemist of Dusk unterscheidet sich dabei nur marginal von den letzten Teilen der Arland Reihe. Wieder ist dieses rundenbasiert aufgebaut, bei dem in der eigenen Gruppe zwei weitere Charaktere an Ayeshas Seite kämpfen. Durch das Ausführen von Angriffen und Fähigkeiten wird so eine weitere Leiste gefüllt. Ist diese voll können passive Aktionen ausgeführt werden, wie einen Gefährten zu verteidigen. Erreichen die Charaktere zudem das 30ste Level können auch Spezialattacken ausgeführt werden – vorausgesetzt eine weitere Leiste wird gefüllt, die wesentlich mehr Zeit und Aktionen in Anspruch nimmt. Mit Ausnahme von Ayesha selbst verfügen zudem alle über eigene Fähigkeiten die dem Angriff oder der Verteidigung dienen. Ayesha hingegen kann ihre Alchemie im Kampf einsetzen und somit strategisch wichtige Items verwenden. Dies sei zudem wärmstens empfohlen, da dies Atelier Ayesha: The Alchemist of Dusk wesentlich einfacher macht und Zeit erspart, aber auch viele witzige Effekte bereithält. Denn die hergestellten Items sind so unterschiedlich wie vielfältig. Die Sache mit der Zeit ist zudem auch so eine Sache, denn wir haben auch in Atelier Ayesha: The Alchemist of Dusk wieder einen engen Zeitplan. Nur drei Jahre haben wir Zeit um Nio aufzuspüren und zu retten. Schafft man dies nicht, führt dies unweigerlich zu einem schlechten Ende der Geschichte. Jegliche Aktion im Spiel verschlingt also Zeit: Das Reisen zwischen Orten, das Synthetisieren von Gegenständen, das Kämpfen gegen Monster und sogar das Sammeln von Ingredienzien. Wer sich hier nicht sputet und zuviel Zeit vergeudet hat gegen Ende das Nachsehen. Die technische Seite Wer die Vorgänger von Atelier Ayesha: The Alchemist of Dusk gespielt hat, der wird zum Spielstart erst einmal entsetzt sein. Denn so verfügt das Spiel über keine japanische Synchronisation. Für Fans ein klarer Schlag ins Gesicht. Sicherlich ist die englische Sprachausgabe alles andere als schlecht, aber dieses extremst süße und putzige kommt nur mit den gewohnt herausstechenden Synchronsprecherinnen aus Japan herüber. Zudem muss man dem Spiel einfach vorhalten, dass auch eine durchgehende Synchronisation fehlt. Gefühlt wurden so nur 20 bis 30 Prozent aller Szenen gesprochen. Des Weiteren gibt es noch ein klares Manko in der Lippensynchronisation: denn diese ist nicht vorhanden. Die Charaktere bewegen in einem vorgegeben Rhythmus ihren Mund und hören erst auf, sobald man das Gespräch per Tastendruck weiterführt. Da kann der gesprochene Text bereits seit fünf Minuten beendet sein, der Mund bewegt sich weiter. Zugegeben ist dies nur zu Beginn des Spiels sehr merkwürdig und seltsam, doch gewöhnt man sich hier auch recht schnell dran. Dass allerdings noch nicht einmal die Trophies übersetzt worden sind, lässt unweigerlich den Gedanken aufkommen, dass hier wirklich ein extremst enges Budget vorhanden gewesen sein muss. Während das Charakter Design wie gewohnt super niedlich und ansprechend ist, so kann dies von dem Leveldesign und der Engine nicht behauptet werden. Vom grafischen Standpunkt aus veraltet die Serie langsam und auch was die Levelarchitektur angeht, so könnte man sich hier auch gut und gerne mal bei der Konkurrenz etwas abgucken um die Gebiet ansprechender, aber vor allem interessanter und abwechslungsreicher zu gestalten. Ebenso muss der Soundtrack bemängelt werden. An sich bleibt dieser dem Franchise von seiner Art her treu und ist angenehm anzuhören. Doch gerade wenn dann die Synchronisation ausbleibt kann das etwas repetitive Gedudel auf Dauer anstrengend werden. Offizielle Seite: ateliergames.eu/

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
  1. 1
  2. 2