• 17.02. um 16:20

Test: The Last of Us – UPDATE: Left Behind

Wie knüpfst du an eine Geschichte an, die nicht nur beendet, sondern in sich auch derart makellos ist, dass du sie eigentlich nicht mehr besser machen kannst? Eben dieser Aufgabe hat sich nun Naughty Dog gestellt und seinem preisgekrönten PS3-Meilenstein einen DLC spendiert: The Last of Us – Left Behind. Um ganz korrekt zu bleiben, The Last of Us – Left Behind führt die dramatische Reise von Joel und Ellie gar nicht weiter. Viel mehr fügt der DLC dem Gesamtwerk ein weiteres Kapitel hinzu, das gleichermaßen vor und während der Geschichte des Hauptspiels angesiedelt ist. Und um die Ängste vieler Fans gleich zu zerstreuen: The Last of Us – Left Behind macht der ursprünglichen Story alle Ehre und lässt keinesfalls einen hässlichen Fleck auf der glänzenden Medaille. Doch eines nach dem anderen. Von den Folgen einer schweren Verwundung arg in Mitleidenschaft gezogen, schwebt Joel zwischen Leben und Tod. Ellie bleibt daher keine Wahl, als sich in den Ruinen eines verfallenen Kaufhauses nach Arzneien umzusehen, mit denen sie die starken Blutungen von Joel stillen kann. Szenenwechsel! Einige Wochen vor dem Treffen der beiden, wird Ellie unsanft von ihrer verschollen geglaubten Freundin Riley geweckt. Trotz einiger Bedenken schleichen sich die beiden Mädchen aus der Quarantäne-Zone des Militärs, um sich in dieser lebensfeindlichen, trostlosen Welt ein wenig Ablenkung zu verschaffen. Mehr will ich zur Geschichte von The Last of Us – Left Behind auch nicht verraten, denn jeder weitere Spoiler würde euch den Spaß am Spielen nehmen. Und alle Fans des Hauptspiels und von guten Storys werden diesen definitiv haben, denn wo und Naughty Dog zuvor schon mit Emotionalität, Schlüssigkeit und Spannung zu begeistern wussten, machen die Entwickler nahtlos weiter. The Last of Us – Left Behind ist ebenso überzeugend und dramatisch, wenngleich die Rolle von Joel nun durch Riley ausgefüllt wird. Auch in diesem neuen Kapitel steht die Beziehung zwischen den Protagonisten im Vordergrund. Die permanente Bedrohung durch die Cordyceps-Infektion und die harten Repressionen des Militärs haben Ellie und Riley eng zusammengeschweißt, doch unterschiedliche Zukunftspläne drohen die beiden zu entfremden. Auf der anderen Seite rückt The Last of Us – Left Behind den harten Alltag der Teenager in den Mittelpunkt. Als erste Generation nach der Pilz-Apokalypse sind die beiden Mädchen tough geworden. Die Umwelt verlangt ihnen eine Härte ab, die mit dem kindlichen Wunsch nach Spaß kollidiert. Beide Aspekte beleuchtet der DLC meisterlich. Wenn die Freundinnen durch ein verlassenes Kaufhaus ziehen und dabei ausgelassen die heruntergekommenen Läden unsicher machen, dann gönnen wir es ihnen nicht nur von ganzem Herzen, wir ertappen uns auch bei dem Gedanken "Das wollte ich auch immer mal machen!". Gleichzeitig streut Naughty Dog immer wieder frische und teilweise lustige Ideen ein, die den Kontrast zu den bedrohlichen Momenten der Haupthandlung noch betonen und auf diese Weise nur noch tragischer machen. Da ist es fast ein wenig schade, dass wir zu Riley keine ähnliche tiefe Bindung aufbauen können, wie es bei Ellie und Joel der Fall war. Und dies ist auch der einzige Kritikpunkt, den wir gegenüber The Last of Us – Left Behind vorbringen können. Die Episode ist mit rund zwei Stunden ein wenig kurz und dafür doch ein wenig teuer. Dafür haben wir aber wenigstens das Gefühl, dass es den Entwicklern neben den zusätzlichen Einnahmen wichtig war, eine gute Geschichte zu erzählen. Diese fügt sich zudem so makellos in den Gesamtkontext ein, dass der kapitalistische Gedanke an dieser Stelle verziehen sei. Die zusätzlichen Aspekte der Handlung und die eine oder andere neue Spielmechanik sind jedenfalls ihr Geld vollauf wert.

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  • 29.01. um 17:00

Gran Turismo 6: Update 1.04 steht bereit

Gran Turismo 6 aus der Spielschmiede Polyphony Digital ist nunmehr seit fast zwei Monaten erhältlich. Die Arbeiten am Spiel haben deswegen aber noch lange nicht aufgehört und so präsentiert Sony das für die PlayStation 3 exklusive Rennsimulation mittlerweile vierte Update. Updates müssen nicht immer etwas rein schlechtes sein, haben sie doch den Ruf, generell nur Fehler auszubessern und Inhalte nach zu reichen, die von Beginn an hätten integriert sein müssen. Dass es auch anders geht wissen wir natürlich und auch Polyphony Digital ist sich dieses Umstandes bewusst. Update 1.04 für Gran Turismo 6 ist daher nicht der vierte Versuch ein schlechtes oder verbuggtes Spiel auszubessern, sondern ein sehr gutes Spiel noch besser zu machen. Natürlich werden auch kleinere Bugs durch das Update behoben, im Vordergrund stehen aber Zusatzinhalte, die einen Bonus für die Spieler darstellen. Ihr wollt wissen was genau das bedeutet? Na ist doch klar: Sony und Polyphony Digital möchten noch mehr Fahrzeuge in den ohnehin schon über 1.200 Wagen umfassenden Fuhrpark stellen. Zunächst ist in dem 214 Megabyte großen Paket aber der zweite Teil der Red Bull X Challenge enthalten. Diese ermöglicht es euch, endlich auch das Cockpit des Gran Turismo Red Bull X2014 und des Gran Turismo Red Bull X2014 Fan Car zu besteigen. Darüber hinaus findet ihr in dem neuen Update für Gran Turismo 6 den Mercedes-Benz AMG Vision Gran Turismo Racing Series und eine überarbeitete Version des ersten AMG Vision-Vehikels, welches für einen Einsatz auf Rennstrecken optimiert wurde. Das ist aber noch nicht alles, denn das auf der SEMA 2013 erstmals präsentierte Corvette Stingray Gran Turismo Concept wird mit Update 1.04 ebenfalls in Gran Turismo 6 aufgenommen. Das reicht dann aber auch, oder? Weit gefehlt, denn neben einem Login-Bonus für Geburtstagskinder gibt es passend zu den neuen Wagen auch neue Seasonal Events, die mit der eben genannten Corvette und dem AMG Vision gefahren werden. Das Gran Turismo Update 1.04 steht euch ab sofort zum Download zur Verfügung und kostet natürlich nichts. Habt ihr Gran Turismo 6 denn schon gespielt? Was sagt ihr dazu und was sagt ihr zu den neuen Wagen und Events? Wisst ihr wo ihr uns sagen könnt, was ihr denkt? Ganz genau, im Kommentarbereich. Einfach schreiben, ihr könnt dazu auch euren Facebook- oder Twitter-Account nutzen. Ihr wollt mehr über Gran Turismo 6 erfahren? Dann besucht doch unsere ganz tolle Übersichtsseite zum Spiel!

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  • 29.01. um 13:50

The Order 1886: Stellt eure Fragen an die Entwickler

Sonys hauseigenes Entwicklerstudio Ready at Dawn bastelt wie bekannt sein dürfte derzeit am Steampunk-Shooter The Order 1886. Wirklich viel, abgesehen von einem Teaser und ein paar Bildern gab es zu dem Spiel aber noch nicht zu sehen. Reichlich Platz für Fragen also, die euch die Entwickler bis zum 2. Februar gerne beantworten werden. Punks findet man nicht nur an den Bahnhöfen unserer Großstädte, sondern mittlerweile in einer dampfigeren Variante auch oft in Spielen, Filmen und Musik. "Steampunk at it’s best" kann man auf jeden Fall von The Order 1886 von Sony Santa Monica und dem Entwicklerteam Ready at Dawn erwarten. Es handelt sich bei dem Spiel um ein Open-World-Shooter mit zum Retro-Futurismus gehörendem Dampf, Zahnrädern und anderen futuristischen Elementen, mitten in der viktorianischen Zeit. Während die Mannen und Frauen bei Ready at Dawn weiter fleißig am Steampunk-Shooter The Order 1886 tüfteln, haben sie offensichtlich bisher vergessen, uns Spieler in den Prozess mit einzubeziehen und vielleicht mal einen neuen Trailer oder andere Informationen zu veröffentlichen. Viel ist da wahrlich nicht gekommen bisher, aber vielleicht war das ja auch der Plan? Wir sitzen nun alle recht ahnungslos vor einem echt vielversprechenden Titel, kennen ein paar Bilder, haben ein paar kleine Infos, wissen aber im Grunde weiterhin nicht, was das nun eigentlich alles werden soll. So entstehen viele fragende Gesichter und dann kann das Studio plötzlich um die Ecke kommen und mir nichts dir nichts anbieten, alle diese Fragen zu beantworten. Auf dem offiziellen PlayStation-Blog heißt es: "Wir geben euch die einzigartige Möglichkeit, Fragen an die Entwickler von Ready at Dawn zu stellen. Schreibt uns bis Sonntag, 2. Februar 2014, eure Fragen in den Kommentaren. Anschließend wählen wir die besten Fragen aus und fliegen damit nach London, um sie den Entwicklern zu stellen." Macht eure Tastaturen also schon einmal tippbereit und fragt was das Zeug hält. So könnt ihr vielleicht auch in Erfahrung bringen, wann denn endlich das exklusiv für die PlayStation 4 erscheinende Spiel eben dies tut. Also erscheinen. Ihr müsst nichts weiter tun, als den entsprechenden Beitrag im PlayStation-Blog kommentieren. Und wenn ihr schon dabei seid, könnt ihr ja auch unter diesem Beitrag im offiziellen ingame-Kommentarbereich posten, was euch auf der Seele brennt. Zur Belohnung gibt es auch gleich vier neue Bilder zum Spiel.

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  • 28.01. um 14:50

InFamous – Second Son: Kleines Making Of Video

InFamous - Second Son aus dem Hause Sucker Punch wird am 21. März auch hierzulande die Regale des Spielehändlers eures Vertrauens befüllen und nur darauf warten, dass ihr das Abenteuer um Delsin Rowe in Seattle startet. Bisher konnte ich mir weder wirklich vorstellen, wie dieses Seattle nun tatsächlich aussieht, noch, wie es geschaffen wurde. Gut, dass die Entwickler mitgedacht haben. Ja, das exklusiv für die PlayStation 4 erscheinende InFamous - Second Son ist eines der Spiele, dass ich gleichzeitig sehnsüchtig erwarte und vor dem ich andererseits Angst habe. Was ich bisher gesehen, gehört und gelesen habe war auf jeden Fall interessant und hat mich angefixt, aber irgendwie fehlte da immer der letzte Kick. Die Bilder und Sequenzen wiederholen sich und als jemand, der die ersten beiden Teile nicht gespielt hat, bin ich auch mit der Geschichte nicht vertraut. Ebenso glaube ich vom Gameplay schnell genervt zu sein. Dennoch will ich natürlich erst urteilen, wenn ich es selbst gespielt habe. Nun aber zum Kern dieser News, denn auf Sonys offiziellem Youtube-Kanal gibt es ein neues Video zu InFamous - Second Son, welches einen Blick hinter die Kulissen preis gibt. In dem 152 Sekunden langen Video erklären die Entwickler, wie sie die riesige Spielwelt geschaffen haben, welche Besonderheiten Seattle bietet und auch einen Blick auf größere Teile der endgültigen Spielwelt in InFamous - Second Son, welche frei begehbar sein soll, bleibt nicht aus. Seht es euch doch einfach selbst an, anstatt mich hier nur darüber schreiben zu lassen. InFamous - Second Son: Making Of Video [youtube My_FjOXSq_k nolink] Ihr habt einen DISQUS-Account? Dann lasst uns doch eure Meinung zu InFamous - Second Son in den Kommentaren da. Falls nicht, legt euch einfach einen an. Wir freuen uns über eure Meinung zum Trailer und zum Spiel. Schaut auch auf unserer Themenseite zu InFamous - Second Son vorbei!

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  • 20.01. um 13:58

Nintendo: Analyst rät zu Veröffentlichung auf Xbox One und PlayStation 4

Michael Pachter, seines Zeichens Analyst, ließ es sich nicht nehmen erneut über den Misserfolg von Nintendos Wii U zu reden. Ginge es nach ihm, sollte der japanische Konzern darüber nachdenken seine Spiele auch auf Xbox One und PlayStation 4 zu veröffentlichen und dafür den Wii-Nachfolger einzustellen. Unmoralische Angebote werden am laufenden Band ausgesprochen. Ob man nun anbietet eine Million Dollar für eine Nacht mit Diana zu zahlen,  Unsummen für Waffen und Panzer zu offerieren oder gewisse "väterliche" Angebote, die man nicht ablehnen kann und nicht ablehnen sollte. Auch Michael Pachter unterbreitete ein solches Angebot und rät Nintendo dazu, die eigenen Spiele auf den Plattformen der Konkurrenz zu veröffentlichen. Zugegeben, die Wii U verkauft sich seit mehr als einem Jahr nicht sonderlich erfolgreich. Zugegeben, Nintendo rechnet nicht mehr damit, dass sich die Wii U in Zukunft besser verkaufen wird und gab bereits eine Gewinnwarnung aus. Doch deswegen gleich einen Pakt mit dem Teufel eingehen? Ich bin sehr zufrieden mit meiner Wii U und auch wenn es an hochkarätigen Spielen fehlt, hat sie durchaus ihre Existenzberechtigung. Das Teil hat immerhin ein Tablet-Gamepad! Ein Tablet Gamepad!!! Das muss doch einfach etwas wert sein. Und es hat Mario, Luigi, Link und bald auch die neue Bayonetta. Ok, eigentlich wollte Nintendo bis zum Ende des Geschäftsjahres im März 9 Millionen Konsolen und 38 Millionen Spiele verkaufen. Dass solche Zahlen nicht unmöglich sind beweisen momentan die Konkurrenten von Microsoft und Sony und auch Nintendo selbst hat es mit der Wii bewiesen. Doch warum möchte kaum jemand ein Exemplar dieser tollen technologischen Errungenschaft in Besitz nehmen? An der schwachen Spielauswahl, dem zum Launch zu hohen Preis und dem technischen Rückstand gegenüber der Konkurrenz kann es ja wohl kaum liegen. Und kommt mir jetzt nicht mit dem Fakt, dass die Wii noch immer deutlich günstiger ist, mehr Spiele bietet und die Nintendo-Anhänger seit jeher nicht gerade die Grafik-Nerds sind. Oder das die Wii U immer noch nicht in der Lage ist CDs, DVDs oder Blu-Rays zu lesen. Firlefanz! Jetzt rechnet Nintendo jedenfalls nur noch mit 2,8 Millionen Konsolen und 19 Millionen Spielen. Grund genug für Captain Foresight alias Michael Pachter seinen Umhang anzulegen und sich als Held zu inszenieren. Wenn der japanische Konzern nicht langsam mit Gegenmaßnahmen den Abwärtstrend aufhält, sieht die Zukunft schwarz aus. Und damit bezieht er sich nicht auf die Gewinnzahlen. Nintendo wäre ihm zufolge besser beraten, wenn sie die Unterstützung und Produktion der eigenen Konsole einstellen und stattdessen Spiele für die Xbox One und die PlayStation 4 entwickeln. Ähnlich also wie seinerzeit Atari und Sega. Das alte Geschäftsmodell einschließlich eigener Hardware die mit exklusiver Software gefüttert wird sei wirtschaftlich nicht mehr praktikabel. "Nintendos Software wird zwar weiterhin erstklassig sein, aber die Konsolen-Hardware ist nicht mehr wettbewerbsfähig. Die Wii U ist bei einem Vergleich mit der PS4 und Xbox One, die von Sony und Microsoft angeboten werden, under-powered. Und auch im Bezug auf den Preis, der mit den neuen Konsolen vergleichbar ist, ist sie nicht mehr konkurrenzfähig. Wir sind nicht der Meinung, dass sich Nintendo aus dem Konsolengeschäft zurückziehen sollte, aber sie sollten das Geschäft mit der Wii U überdenken und zurück zum Zeichenbrett gehen," so Captain Foresight. "Sollte Nintendo die Wii U einstellen, würde das Unternehmen beim bisherigen Geschäftsmodell keine Software mehr verkaufen. Wir sind der Meinung, dass sie dieses Modell überdenken und zu dem Schluss kommen sollten, ihre proprietäre Konsolensoftware auf andere Plattformen zu bringen, bis sie in der Lage sind, eine neue Konsole zu veröffentlichen. Und sobald Nintendo eine neue Konsole auf dem Markt hat, dann würde es unserer Meinung nach Sinn machen, die PS4 und Xbox One nicht weiter zu unterstützen, um wieder ein proprietärer Software-Entwickler zu werden." Alles klar, Herr Pachter. Die netten Männer mit den weißen Kitteln sind gleich bei Ihnen. Oder irre ich mich und ihr würdet dieses Experiment ebenfalls wagen? Habt ihr einen Ratschlag für Nintendo? Dann ab in die Kommentare damit!

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