

The Cursed Crusade ist ab dem 23. September für PS3, Xbox 360 und PC erhältlich. Von der USK bekam The Cursed Crusade ungeschnitten eine Freigabe ab 18 Jahren.
The Cursed Crusade sieht auf den ersten Blick nach einem vielversprechenden Action-Titel aus, riskiert man jedoch einen näheren Blick kommen deutliche Mängel zum Vorschein. Warum und wieso The Cursed Crusade kein Geheimtipp geworden ist erfahrt ihr in unserem Review.
The Cursed Crusade – Einleitung
Die Handlung von The Cursed Crusade ist um das zwölfte Jahrhundert nach Christus angesiedelt, zu der Zeit, zu der sich auch die Kreuzzüge zutrugen. Ihr schlüpft in die Rolle des jungen Franzosen Denz der von seinem Onkel im wahrsten Sinne des Wortes um Haus und Hof betrogen wurde. Da Denz Vater während der Kreuzzüge verloren gegangen ist, kann er nichts gegen seinen Onkel unternehmen. Denz macht sich mit der Hilfe seines spanischen Freundes Noviembre auf die Suche nach seinem Vater, um mit dessen Hilfe seinen rechtmäßigen Besitz zurückzufordern. Doch die Gier seines Onkels ist nicht das einzige Problem das Denz beschäftigt. Von seinem Vater hat er einen Fluch geerbt, der auf all seinen Nachkommen lasten wird, sollte er sich nicht von ihm befreien können.
The Cursed Crusade – Pro

Leider nur einer von wenigen atmosphärischen Momenten.
The Cursed Crusade könnte in vielen Bereichen Punkten hätte man den Entwicklern genügend Zeit gelassen wenigstens die gröbsten Fehler auszubessern. Hier wird viel Potenzial verschenkt daher gibt es auch nur wenig Gutes über The Cursed Crusade zu berichten.
Vor allem in Hinsicht auf die Detailverliebtheit kann man den Entwicklern keine Vorwürfe machen. Viele Schauplätze sind schön in Szene gesetzt und passen mit ihren Gerätschaften und Waffen genau in die Szenerie. Es gibt ein gutes Dutzend verschiedene Waffen die in verschiedenen Arten getragen werden können. Je nachdem wie man die Waffen einsetzt, hat das verschiedene Vorteile. Mit zwei Schwertern kann man deutlich mehr Angriffe austeilen, allerdings muss man die Waffen dann auch zur Verteidigung nutzen und darunter leidet ihre Haltbarkeit. Sollten Waffen über ein bestimmtes Maß beschädigt werden, brechen sie und man muss die Waffe eines gefallenen Widersacher aufheben. Entscheidet man sich dafür Schild und Schwert zu nutzen, greift man zwar langsamer an, verteidigt sich aber mit dem Schild, so ist man besser geschützt und schont die Waffen. Alles in allem handelt es sich hier um ein interessantes System, dank dem es Spaß macht mit unterschiedlichen Waffenpaarungen zu experimentieren.
Mit Hilfe des Fluches, der Denz plagt, kann man auf Knopfdruck in seine Teufelsform schlüpfen. Einmal verwandelt verfügt Denz über höhere Angriffskraft, Schnelligkeit und weitere Fähigkeiten. Doch nicht nur das, an einigen Punkten ist es zwingend notwendig den Fluch einzusetzen. Durch ihn öffnen sich zuvor verschossene Wege, die mit dem menschlichen Auge nicht ersichtlich waren. Geht die Fluchenergie zur Neige, wird stattdessen die eigene Lebensenergie dafür verwendet, sollte diese auch noch ausgehen muss man es sage und schreibe mit dem Tod persönlich aufnehmen.

Dank dem Levelsystem kann man neue Moves erlernen und seine Fertigkeiten aufwerten.
Rollenspielelemente werden durch das Levelsystem von The Cursed Crusade integriert. Durch das Abschließen des Levels und das Sammeln von Collectibles erhaltet ihr Punkte, die ihr in die verschiedenen Waffenstile investieren und Statuswerte verteilen könnt. Es macht zwar Spaß seinen Charakter an seinen persönlichen Stil anzupassen, dennoch vermisse ich hier etwas mehr Tiefe. Einige Male hatte ich sogar das Gefühl, das es keine Rolle spielt, ob man seinen Status nun aufwertet oder nicht.
Wer auf Koop Spiele steht, dürfte sich übrigens freuen, das ganze Spiel lässt sich sowohl online als auch offline mit zwei Spielern absolvieren. Onlinepartieren konnte ich jedoch keine bestreiten, da mir keine anderen keine Spieler zur Seite stehen wollten.
Seiten:
- Einleitung/Pro
- Kontra/Wertung


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