Mehrspieler und mehr
Der Multiplayer ist ebenso simpel gestrickt wie der Story-Modus. Entweder kämpft man gegen einen Freund oder gegen die CPU. Die Kämpfer werden ausgewählt, die Zauber und Waffensets und auch die Arena dürfen selbst bestimmt werden. Der Kampf beginnt sofort, die Länge der Kämpfe muss vorher seltsamerweise im Optionsmenü geändert werden. Damit man dahin kommt muss man vorher ins Hauptmenü und dann zu den Optionen. Das Spiel besitzt keinerlei WiFi-Unterstützung und so muss man sich eben lokal einen Freund suchen.
Besondere Extras werden nicht angeboten. Man kann sich lediglich Livemodelle der Charakter genauer ansehen. Man kann den Charakter Aktionen ausführen lassen und diese aus verschiedenen Blickwinkeln beobachten. Auch die alternative Farbe kann verwendet werden und man kann den Charakter auch ohne seine Rüstung angucken. Es ist zwar eine nette Spielerei, aber dieses Extra wird nicht lange Vergnügen bereiten.
Das Spiel ist einen Comiclook eigentlich nicht schade, aber man hätte die Charaktere wirklich mit etwas mehr Mühe modellieren können. Die Texturen sind unschön und wirken nicht besonders beeindruckend. Die Idee hinter den Charakteren und den Arenen ist nicht übel, die Umsetzung auch nicht besonders schlecht aber so hätte es nicht aussehen müssen, selbst nicht auf der Wii. Jedoch lässt man es sich, trotz des Comiclooks, nicht nehmen bei den Schlägen Blut spritzen zu lassen statt irgendwelche Lichteffekte zu zeugen. Tournament of Legends ist in Englisch vertont, der Bildschirmtext ist jedoch komplett auf Deutsch und auch die Sätze am Kamfbeginn und am Kampfende werden untertitelt.
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