Arbeiten in der Spielebranche: Welche Jobs und Ausbildungsmöglichkeiten gibt es?

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Jobs in der Spielebranche sind heißbegehrt, für viele sogar ein echter Traumberuf. Doch der Einstieg erscheint oft schwer und der passende Job in weiter Ferne. Ein kurzer Überblick zeigt euch, welche Arbeitsbereiche in der Games-Branche auf euch warten, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen und wo ihr Informationen zu Ausbildungs- und Jobangeboten findet.  

In diesem Artikel findet ihr Informationen über verschiedene Berufsbilder in der Spieleindustrie. Ab sofort findet ihr auf ingame.de in der Navigation die neue Rubrik Jobs, die auf unseren Kooperationspartner Games-Career.com verlinkt.  Auf dem Job-Portal der Games-Branche findet ihr stets aktuelle Stellenausschreibungen von Spielefirmen und eine umfangreiche Übersicht von Hochschulen und Bildungseinrichtungen, die euch für einen Einstieg in die Spielebranche ausbilden und qualifizieren. Doch welche Jobs gibt es eigentlich in der Spielebranche?

Spezielle Berufsbilder der Games-Branche sind der Game Designer/ Level Designer, Programmer/Developer, Community Manager oder Spieletester (QA). Der Job des Game Designers ist ähnlich dem des Drehbuchautors. Er ist für Konzeption, Funktionsweise, Inhalte, Gameplay und Charaktere verantwortlich. Der Game Designer erschafft also das Regelwerk und beschäftigt sich mit dem optimalen Zusammenspiel aus Story, Aufgaben und Spielmechaniken. Der Level Designer hingegen erstellt, wie der Name schon sagt, einzelne Level und gestaltet Umgebungen, Architektur, Beleuchtung und Klangkulissen eines Spiels. Ein umfassender Erfahrungsschatz und universelles Verständnis bezüglich Computer- und Videospielen sowie grundlegende Programmierkenntnisse sind in diesem Bereich besonders gefordert. Der Programmierer ist verantwortlich für die Umsetzung der Gamedesign- Konzepte. Anhand einer eigens entwickelten oder lizensierten Game Engine setzt der Programmierer die Vorgaben um, bzw. implementiert neue Features in bereits bestehende Spiele. Programmier- und Skriptsprachen sind für dieses Berufsbild Voraussetzung.

Damit das entwickelte Spiel technisch fehlerfrei läuft, ist es Aufgabe der Quality Assurance (QA) und des Game Testing sogenannte Bugs ausfindig zu machen. Dies bedeutet, dass alle erdenklichen Szenarien durchgespielt und dokumentiert werden müssen, um mögliche Mängel im Game zu identifizieren und schließlich zu beheben.  Eine strukturierte Arbeitsweise, Detail-und Qualitätsbewusstsein sowie penible Fehler-Identifikation und Dokumentation sind ein Muss, um in der QA beste Ergebnisse zu erreichen. Um die Spieler dauerhaft zufrieden zu stellen, fungiert das Community Management als Schnittstelle zwischen Spieleanbieter und Spieler-Community. Anregungen, Fragen oder Kritik zu einem Computerspiel werden an die entsprechenden Abteilungen weitergeleitet und aktuelle und kritische Themen kommuniziert. In diesem Bereich wird das Unternehmensinteresse vertreten. Unerlässlich sind deshalb hohe Sozialkompetenz, Kommunikationsgeschick und Diplomatie.

Neben den genannten Arbeitsgebieten sind noch zahlreiche weitere Berufe für die Spieleentwicklung und Vermarktung relevant. Ein guten Überblick über die verschiedenen Berufsbilder der Games-Branche findet ihr auf Games-Career.com. 

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