Ark: Survival Evolved: Die besten Begleiter im Guide

Bei Ark Survival Evolved seid ihr ohne starken Begleiter ziemlich aufgeschmissen

Wer bereits in Ark Survival Evolved reingeschnuppert hat, weiß: Am Anfang stirbt man in den meisten Fällen und das mehrmals. Das liegt nicht zuletzt daran, dass ihr auf euch selbst gestellt seid und keinen Weggefährten bei euch habt, der euch unterstützt und wichtiger noch, beschützt.  Mittlerweile gibt es 159 Spezies von Kreaturen – da verliert man schnell den Überblick über die speziellen Fähigkeiten, Vor- und Nachteile. Welche Begleiter unserer Meinung nach die besten Skills mitbringen, erfahrt ihr in unserem Guide. Es gilt zuvor anzumerken: Jeder Spieler hat natürlich eigene Präferenzen und Geschmäcker; tendenzielle Empfehlungen können aber besonders Anfängern den Einstieg erleichtern.

[Es kommt immer darauf an]
[Lebensraum: Land]
[Lebensraum: Wasser]
[Lebensraum: Luft]

Es kommt immer darauf an

Welche Kreatur der „richtige“ Wegbegleiter ist, hängt von vielen Faktoren ab. Spielt ihr im PvE oder PvP-Modus? Auf welchem Level befindet ihr euch? Seid ihr in Höhlen, im Wasser oder auf dem Land unterwegs? Wollt ihr tamen, kämpfen oder einfach nur die Map erkunden? All diese Möglichkeiten werden zumindest angeschnitten, im Vordergrund steht aber die Frage nach einem echten Allrounder. Einzig Kreaturen, die das Farmen und den Basisbau erleichtern und im PvP nützlich sind, werden (vorerst) ausgeklammert. Diese Themen verdienen nämlich ein eigenes Kapitel! Wir haben uns dazu entschieden, eine lokale Differenzierung vorzunehmen, die als grobe Orientierung dient.

Lebensraum: Land

Die größte Vielfalt an Ark-Kreaturen findet ihr auf dem Land. Neben aggressiven Giganten und talentierten Ressourcen-Sammlern gibt es auch jene vielseitigen Kreaturen, die Stärke und Zweckdienlichkeit miteinander vereinen.

Yutyrannus

Wir beginnen mit einem Fleischfresser, der wahre Führungsqualitäten mitbringt. Der Yutyrannus ist vermutlich mit dem Tyrannosaurus Rex verwandt und hat einige Fähigkeiten vererbt bekommen. Er ist nicht nur immens stark, sondern besitzt wie der Rex eine nicht zu verachtende Brüll-Gabe mit unterschiedlichen Effekten. Zum einen kann sein Angstschrei gegnerische Kreaturen derart in Panik versetzen, dass sie unkontrolliert fliehen. Besonders im PvP-Modus kann dieser Schrei Gold wert sein. Habt ihr mehrere Yutyrannus‘ gezähmt, kann der Stärkste unter ihnen einen Schlachtruf senden, der den Mut der Verbündeten in die Höhe schnellen und die Feinde weiter verunsichern lässt. Der Yutyrannus ist als Anführer eines Kampftrupps immer eine Überlegung wert.

Mit Yutyrannus an eurer Seite folgt ihr dem Motto „Auf sie mit Gebrüll!“

Direbear

Wollt ihr alle Ecken der Map erkundschaften, ohne Gefahr zu laufen, angegriffen und getötet zu werden, dann ist der Direbear ein guter Verbündeter. Er ist nicht nur bärenstark, sondern kann auch schwere Lasten tragen und überaus ausdauernd sein. Letzteres zeigt sich in der Fähigkeit, die nur diese Kreatur vorzuweisen hat. Je länger ihr auf Direbear reitet, desto schneller wird er. In einem atemberaubenden Tempo umrundet ihr so die Inseln. Kleiner (buchstäblicher) Haken: Bleibt ihr irgendwo hängen – und das passiert mit Direbear öfter – dann verlangsamt er sein Tempo abrupt.

Direbear: ein unentbärlicher Begleiter

Thylacoleo

Die wohl gefährlichste Gegend von the Island ist unbestreitbar der Redwood Forest. Es gibt mindestens einen Grund, sich trotz dessen in die bedrohliche Zone zu begeben. Denn an den Bäumen hängen kräftige Beuteltiere, die nur darauf warten, dass ein Feind in ihr Visier gerät. Habt ihr den Thylacoleo erst einmal gezähmt, ist der exzellente Kletterer und Springer ein wahrer Gewinn für euer Team. Er ist schnell, ausdauernd, belastbar und überaus angriffsstark. Durch seine Kletterfähigkeit könnt ihr die Map gradlinig durchstreifen, ohne dass ein Berg euch den Weg versperrt. Dadurch könnt ihr vor Feinden fliehen, sie hinterrücks überraschen und auch das Zähmen fällt leichter denn je. Scheint irgendetwas schief zu gehen, entflieht ihr so gut wie jeder Situation. Auch ist es möglich, vom Rücken des Tieres aus zu schießen, wobei die Steuerung leider etwas komplizierter ist.

Alles in allem ist der Thylacoleo einer unserer Top-Anwärter auf den Posten des empfehlenswertesten Ark-Begleiters.

Reitet ihr den Thylacoleo, sind weite Sprünge und Kletterpartien kein Problem mehr

Der Kälte trotzen

Es kann vorkommen, dass ihr in manchen Gegenden trotz passender Rüstung friert oder von sonstigen Wetterlagen überrascht werdet. Wir können euch zwei kleine Helfer ans Herz legen, die euch wetterbedingt unterstützen.

Um den Hals getragen, hält euch der Otter in Eis- und Schnee-Gegenden schön warm. Obendrein sammelt er seltene Ressourcen und wichtiger noch: er sieht unheimlich süß aus!Seid ihr beispielsweise in der Wüste unterwegs, behaltet Jerboa bei euch. Bevor die Wetterlage sich ändert, verändert sich auch Jerboas Verhalten. So habt ihr genug Zeit, euch auf die äußeren Widrigkeiten einzustellen und den Tag individuell zu planen.

Dank Otter (l.) und Jerboa (r.) seid ihr auf jedes Wetter vorbereitet

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Lebensraum: Wasser

Auf beinahe jeder Map (Ausgenommen Aberration) werdet ihr früher oder später mit Meeren und Seen konfrontiert, die ihr passieren möchtet. Der einfachste Weg, die Wassermassen zu überqueren, ist wohl auf dem Rücken eines Flug-Sauriers. Wollt ihr allerdings auch die Unterwasserwelt erkunden, ist ein Wasser affiner Companion unabdingbar. Auch wenn ihr bei Levelaufstieg eure Charakter-Stats erhöhen könnt, sind eure Möglichkeiten der Aufwertung begrenzt. Zudem kann eine Punkteverteilung empfohlen werden, die nicht alle Elemente im gleichen Maß berücksichtigt. Es macht mehr Sinn, auf einem schnellen und wendigen Schwimmer die Wasserwelten zu untersuchen, als in die Sauerstoff-Anzeige zu investieren.

Allgemein wird empfohlen, insbesondere „Health“, „Stamina“ und „Weight“ zu skillen

Spinosaurus

Wir beginnen mit einem Dinosaurier, der genau genommen nicht als aquatisch eingestuft wird. Da der Spinosaurus durch seine segelartige Rückenflosse aber recht schnell übers Wasser gleitet, er ein exzellenter Fish-Meat-Sammler ist und obendrein einen deftigen Wasser-Buff (erhöhte Bewegungs- und Drehgeschwindigkeit, Angriffsschaden und Lebensregeneration) erhält, kann er nicht ungenannt bleiben. Der Spino ist eine Kämpfernatur, die mit hohen Ausdauer- und Nahkampf-Werten daherkommt. Durch seine Größe auf allen Vieren eher ungelenk, kann das Tier auf zwei Beine gestellt mit deutlich mehr Beweglichkeit punkten. Der übermächtige Theropode hat keine natürlichen Feinde und ist zu Land wie auf dem Wasser schnell und wendig. Mit dieser fast unerreichbaren Flexibilität trumpft er ordentlich auf. Kleine Einbuße: Der Sattel für den Spinosaurus ist erst auf Level 71 herstellbar. Aber das Warten lohnt sich!

Der Spinosaurus: Ein ziemlich dicker Fisch

Megalodon

Falls ihr das Meer nicht nur überwinden sondern auch in all seiner Tiefe erkunden möchtet, können wir euch Megalodon ans Herz legen. Zwar ist er nicht der schnellste Schwimmer unter den Meeresbewohnern, in Sachen Stärke steht er ihnen allerdings in nichts nach. Das Kriterium, das ihn unverzichtbar für die Wasser-Safari macht, ist aber seine spezielle Fähigkeit: Mithilfe des Riesen könnt ihr nämlich tauchen und das deutlich schneller als im Alleingang. Auf Level 47 kann der benötigte Sattel gecraftet werden. Zuvor müsst ihr euch aber der aufwendigen Herausforderung stellen, den Hai zu zähmen.

Mit dem Megalodon an eurer Seite müsst ihr Gegner nicht mehr scheuen

Hilfreiche Fähigkeiten: Diplocaulus & Angler

Auch wenn der Megalodon euch das Tauchen ermöglicht, das Atmen nimmt er euch leider nicht ab. Da ist der Diplocaulus anders: Während ihr in seiner Nähe seid oder ihn reitet, könnt ihr die an seinem Kopf befindliche Luftspeicherblase anzapfen und euch somit beim Ressourcenabbau ordentlich Zeit lassen. Da ihr erst auf Level 75 ein Tauchgerät herstellen könnt und dieses zudem eine geringe Haltbarkeit aufweist, kann alternativ das schreckhafte Tier als lebende Sauerstoffflasche herhalten.Ebenfalls ein Helfer in der Not ist der Anglerfisch. Mit seiner körpereigenen Lampe erhellt er selbst düstere Unterwasserwelten; insbesondere nachts werdet ihr dankbar sein, ihn an eurer Seite zu wissen. Auch die vergleichsweise seltenen Schwarze Perlen und das Angler-Gel können exzellent eingesammelt werden.

Beide Spezies sind hilfreiche Begleiter zum Ergründen der Unterwasserhöhlen. Da sie aber nicht allzu zähe und starke Kämpfer sind, solltet ihr darüber nachdenken, zusätzlich Megalodon, Basilosaurus oder Mosasaurus folgen zu lassen.

Licht und Luft dank Angler (l.) und Diplocaulus (r.) immer dabei

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Lebensraum: Luft

Mancherlei Ort ist nur mit bestimmten Kreaturen erklimmbar und einige wenige Plattformen sind allein mit Flugsauriern erreichbar. Ein Ritt durch die Lüfte lässt euch weite Strecken in kurzer Zeit zurücklegen, er kann euch einen Überblick über die schönsten Standorte der Map offenbaren oder eure Base samt bereits domestizierter Dinos verlagern.

Quetzalcoatlus

Der Quetzal ist ein beliebter Transport-Dino obwohl der Begriff „Frachter“ wohl präziser ist: Er kann große Mengen an Versorgungsmitteln, Menschen und Tieren von A nach B bringen. Da der Flug-Saurier sehr schreckhaft ist, müsst ihr bei einem Zähm-Versuch geduldig sein. Ein Bändigungsversuch lohnt sich ohnehin erst auf höherem Level, da der normale Sattel ab Level 76 und der Plattform-Sattel erst ab Level 97 herstellbar ist. Wenn ihr euch nach längerer Spielzeit an eurer Basis satt gesehen habt und ihr auf dem schnellsten Wege samt Hab und Gut umsiedeln wollt, ist der Quetzalcoatlus der beste Flug-Begleiter.

Der Quetzalcoatlus ist der Gewichtheber unter den Flug-Sauriern

Tapejara

Der wohl wendigste Himmelseroberer ist der Tapejara Imperator. Durch seinen ruderähnlichen Kopfkamm ist er dazu befähigt, schnelle Positionswechsel vorzunehmen. Ein weiterer Vorteil der agilen Kreatur ist der Sattel, der zeitgleich zwei Personen tragen kann. So kann bei Bedarf der eine Survivor das Tier manövrieren, während der andere gegnerische Territorien attackiert. Da der Tapejara sich zusätzlich an äußerst steile Abhänge und Baumwipfel krallen und währenddessen die Ausdauer-Anzeige aufladen kann, geht ihr Gefahren auf dem Land mit Leichtigkeit aus dem Weg. Das ist auch nötig, denn was der Tapejara an Agilität zu bieten hat, fehlt ihm an Ausdauer, Stärke und Tragekapazität.

Auf Tapejara könnt ihr selbst an einer Bergwand regenerieren

Wyvern

Der Wyvern kann, ohne lange überlegen zu müssen, als Kriegs-Reittier deklariert werden. Je nach Erscheinung – es gibt Eis-, Gift-, Feuer- und Blitz-Wyvern – greift das aggressive Drachenwesen mit erbarmungslosen Atem-Attacken an. Agilität und Schnelligkeit machen den Wyvern noch tödlicher. Gezähmt zeigen sich weitere Gründe für eine Bevorzugung gegenüber anderen Kreaturen: Der Ausdauerverbrauch ist extrem niedrig, sodass ihr selten landen und regenerieren müsst. Obendrein präsentiert sich der Wyvern als ausgezeichneter Ressourcen-Sammler. Nun aber zu den Einbußen: Es ist sehr aufwendig, diese Kriegsmaschine zu bändigen, genauer gesagt, es ist unmöglich. Der einzige Weg, einen Wyvern zu domestizieren, führt über das Plündern seines Nests. Nur wenn ihr es schafft, ein Ei zu klauen, es auf komplizierte Weise auszubrüten und das Junge mit der schwer zu findenden Wyvern-Milch zu füttern, gehorcht es euch. Kleiner Lichtblick: Der Wyvern benötigt keinen Sattel.

Es bleibt fraglich, ob die Kosten den Nutzen der Wyvern ausgleichen. Das muss jeder Spieler für sich selbst abwägen.

Der Wyvern: elegant, sagenhaft, todbringend

Argentavis

Was für ein (vielseitiger) Aasgeier! Der Argentavis ist ein nicht zu unterschätzendes Flugtier. Er ist zwar etwas langsamer als der Pteranodon, doch besitzt er weitaus mehr Ausdauer. Diese Leistung kann euch, Materialien und andere Kreaturen über weite Strecken tragen. Dies schneidet einen weiteren Vorteil an: Der Argentavis kann nicht nur lange, sondern auch schwer beladen fliegen. Obendrein ist der Zähmprozess mithilfe des Aasfressers ein Leichtes: Einige Monster kann er in seinen Krallen transportieren, sodass ihr diese in eigens gebaute Zähm-Käfige transferieren könnt, ohne viel Schaden zu nehmen. Diese Kunstfertigkeit kann aber noch mehr. Wenn ihr zu weit zockt, kann ein Survivor den Argentavis steuern, während der andere in die Zange genommen auf Gegner schießt oder sie betäubt. Auch das Bändigen des Argentavis selbst ist einfach. Da er relativ langsam ist, könnt ihr seine Aggro auf euch ziehen, auf seinen Kopf zielen und ein Stück von ihm weglaufen, wenn er dann doch zu nahe kommt.Das war aber immer noch nicht alles. Die Fähigkeit des Geiers ist ein Selbstheilungs-Prozess, während er die Körper toter Dinosaurier frisst. Im Kampf ein echter Trumpf!

Wir in der Redaktion sind uns einig: die Flug-Kreatur mit dem größten Allround-Talent ist der Argentavis. Da der Sattel auf Level 55 herstellbar ist, muss man auch nicht lange auf seine Unterstützung warten.

Argentavis: dieser empfehlenswerte Companion unterstützt euch wo er nur kann

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