Game of Thrones Kritik zum Staffelfinale und Ende der Serie

Game of Thrones Iron Throne, Eiserner Thron

Der Kampf um den Thron ist entschieden. Doch wie ist die Stimmung bei den Fans und Zuschauern?

Game of Thrones ist seit Jahren eine der beliebtesten Serien und wird sogar mit Tolkins Geschichten um seine Elben, Hobbtis und Zwergen verglichen. Dabei ist die Buchreihe noch nicht einmal abgeschlossen, die Serie hingegen fand gestern ihr Ende. Seit dem 20.05 um 3 Uhr Nachts ist die letzte Folge der Erfolgsserie zu sehen.

Und schon heute, einen Tag später steht fest: Mit der letzten Folge wurde der Zuschauerrekord in den USA gebrochen. Mindestens 13,6 Millionen Zuschauer haben die Erstausstrahlung allein in den USA gesehen, was den Zuschauerrekord des Senders HBO deutlich gebrochen hat. Vorher lag der Rekord bei 11,9 Millionen Zuschauern. Leider ist die Kritik zum Staffelinale von Game of Thrones fast ebenso beeindruckend wie die Zuschauerzahlen.

Ein starker Anfang… und das Ende?

Seit der ersten Folge wird spekuliert und gemutmaßt, wie das Ende wohl aussehen wird, schließlich sterben schon von Anfang an beliebte und wichtige Charaktere. Bei solch einer erfolgreichen Serie ist es nicht einfach ein zufriedenstellendes Ende zu kreieren, schließlich kann man es nicht jedem Recht machen.

Mit diesem Ende haben jedoch nicht viele Fans gerechnet und die Meinungen über den Abschluss der Erfolgsserie gehen sehr weit auseinander.

Die Kritiken sind  gespalten

„War es für die „Game of Thrones“-Macher überhaupt möglich, einen zufriedenstellenden Abschluss der Serie zu finden? Versucht haben sie es.“ Gala

„Es war, kann man nicht anders sagen, erstaunlich gut. Es ist David Benioff und D.B. Weiss tatsächlich gelungen, „Game of Thrones“ zu einem würdigen, geradezu versöhnlichen Abschluss zu bringen und alle geliebten Figuren in eine zwar ungewisse, aber irgendwie hoffnungsvolle Zukunft zu entlassen.“ Spiegel Online

„Aus! Das große Spiel von „Game of Thrones“, der vielleicht wirkmächtigsten Serie der Gegenwart, ist beendet. Die Geschichte endet nicht mit einem Paukenschlag, wie von vielen erwartet – aber doch mit Blut und Tränen.“ RollingStone

„Die Abschlussfolge schafft eben wieder die fürs fantastische Erzählen so wichtige Beschwichtigung unseres Unglaubens, unserer Logiksuche, unserer Beckmesserei – auch dadurch, dass die Figuren wieder Zukunft haben. Deren vermeintliches Fehlen war für Autoren wie Zuschauer zuletzt ein Hemmschuh. Das schöne Gefühl der ersten Staffeln, in dieser Welt sei alles – außer dem Hehren, Edlen, Guten – möglich, wich der Anspannung, dass nun endlich eine starke Erzählerhand die vorher so widerspenstigen Figuren auf genau eine Erzählbahn ohne weitere Ausbruchsmöglichkeit lenken musste.“ Stuttgarter Zeitung

„Weil die Autoren im Finale, anders als in den finalen Episoden, nicht auf Überwältigung und damit auf Ermattung im unnötigen Höhepunkt gesetzt haben, ist das Ende von „Game of Thrones“ ein Akt der Versöhnung. Es waren acht großartige Jahre. Das Ende eines Moments ist nicht das Auslöschen von Momenten.“ Tagesspiegel

„War es ein würdiges Ende? Eigentlich nicht. Das, was „Game of Thrones” lange ausmachte – glaubwürdige Figuren, die in einer komplexen Handlung und starken Dialogen miteinander interagieren -, fehlte der Folge nahezu vollständig.“ Stern

Und die englische Presse?

„For what it’s worth, I think the events of last week were ruinous. Which is why, in reviewing this week’s finale, I have vowed to try and be as even-handed as possible. To swallow my objections, take what has happened as read, and see if the ending can satisfy on the terms the creators have now set out. And, largely, it does.“ BBC

„Overall, it wasn’t a one-for-the-ages finale, held up against the best examples of them and the abundant hype, but it wasn’t an unworthy one either. Flaws and all, „Game of Thrones“ rewrote the rules for a TV epic, providing a brilliantly cast serialized storyline, produced with a scope and scale that rivaled theatrical blockbusters. It’s too bad that the show couldn’t completely stick the landing. But when you fly that high, a few wobbles are perhaps inevitable.“ CNN

„It was everything nobody wanted, but it was still quite a thing: adequately just, narratively symmetrical and sufficiently poignant. It was a final showdown that was instead a big sigh.“ The Washington Post

„A finale that somehow managed to seem both rushed and sluggish, with a final twist that was both puzzling and underwhelming.“ The Telegraph

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